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Wochenblatt. 147

Wie schwer wird mir dieses Geld in der Hand! Hörtet ihr, wa- der Bösewicht lagt« ? Hörtet ihr, waS er von meinem Sohn sagte '?,, - (Er sieht Kacheln und den Lüster unruhig an.)

Rachel. Die unverschämteste Lüge, Vater! Sie sollte mich keinen Augenblick kränken, wenn es Gretchens Unglück nicht thate.

Lüster. Ja gewiß, Kob«! die alte Mutter hat Recht. Euer Sohn ist ein braver und ehrlicher Mann.

Kode. Und wäre es nicht, lieber Himmel! Hatteich ihm und dir für unrecht erworbenes Gut gedankt, und das mit Freuden genossen, waS andre mit Thränen verloren hätten. - Wie angst und bange wird mir, vaß ichs nur denken soll ! - O dann wollte ich arbeiten , bis mir daS Blut aus den Händen spränge. Ich wollte ihm jeden Heller wieder er­setzen. - - Aber nein! näh Da stecke du wieder! (daS Geld wieder zu sich steckend) Ein Bösewicht verachtet gewiß seinen Vater. Kommt,Kin. der! Wir wollen doch nachgehen Wir wollen doch Micheln ein Stück WegS begleiten. - -Ob er ein acht, vierzehn Tage fort ist, oder nicht! Mein Sohn wird ihn schon wieder loshclfen.

Rachel. Aber das arme Gretchen, Vater! Wie werde ich sie trösten können? - (Diese beyde gehen ab.)

Der Beschluß folgt künftig.

An die Herm Verfasser der Giestschen Anzeigen.

am. H. belieben die Gefälligkeit zu haben und folgendes Schreiben an thettn Kandidat Groh, die unbillige R« cension seiner Disputation be­treffend, nebst seiner Vercheidigu ng ihrem nächsten Blatt einzuver­leiben. . .

- - schreckende Begebenheit - so fängt ein convulsivischer Recensent von - - in der Erfurter Zeitung an zu schrcyen über Ihre Dissertation, von dem Beweis aus den Wunderwerken Es soll aber eigentlich auf mich losgehen. Es giebt gewisse Leutt welche so wie ein Bra­marbas auftretten # und «M um sich her darnieder hauen wollen.

L r, In