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Giesser Wochenblatt.

NeunZkhmtes Stück.

Dienstags den n* May 1772.

Mit Hochfürstl. Hessen Oarmstädtischer gnädigster Erlaubnis.

Fortsetzung des dankbaren Sohns.

föie eher diese Rede wird der FeldwebÜ ausgebracht, die Bauren legen QW sich auch drein, und man glaubt, es werde übel ärger. Rode droht dem Feldwebel, daß ihm feine üble Aufführung leichtltch ge­reuen dürfte, wenn er es feistem Sohn , dem Rittmeister, schriebe. Der Feldwebel wird darüber stutzig. Rode, welcher merkt, daß er seinen Sohn kennt, wird auf einmal vertraulich, weil er Nachrichten von seinem Sohn zu hören hofft. Er bittet den Feldwebel, ein Gläschen Wein mit ihm zu trinken, und schickt die übrigen fort. Der Feldwebel aber willigt ganz ungezwungen darein, ein Gläschen Wein mitzutrinken.

Unter dem Trinken gehen im dreyzeheneen Auftritt noch-Merhand Gespräche zwischen Rode und dem Feldwebel vor; der Küster macht iw Rücksicht auf sich Bemerkungen darüver, und ärgert sich, daß sich der Feldwebel den Wein so gut schmecken laßt.

Feldwebel. Also habt ihr den T. . zum Sohne, der mir einmal, als ich noch unter dem Regiment'e diente, fastalle R'ppen zerprüaelt hat.

Rode ÄZas er mir sagt, lieber Herr Feldwebel. Sind sie so ge­nau mir einander bekannt?

Feldwebel Ja zum Henkers Ich habe die Ehre. -

Rode, " der ihm ein Glas reicht) Desto besser l desto besser! Und führt denn mein. Sohn eine so gme Fuchrel?

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