Wochenblatt.
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ten: Ein starker Romanenleser wird auch folgenden Schaden haben - Er ließt! in seinem Roman so eingenommen, daß er nicht mehr sime Geschlch- ke für 'reichtet hält, und bemerkt dadev, daß wenn v'-Erfüllung der Wünsche seines Helden noch ungereimt scheint, doch endlich eintrist, der Held des Romans ist fast überzeugt , daß die sLreue seiner Liebe endlich müßte belohnt werden, er achtet der ziemlich grosen k!nwahtschemlicp.c>. nicht«, und feine Wünsche werden unvethost erfüllt. Dis ließt der Ro- manenfteund, und unvermerkt richten sich seine Ideendarnach em, daßet in ahnsichen Fallen eben so unwahrscheinliche Dinge für zu erfüllend halt , r wartet lange vergeblich auf die Erfüllung , dann werd er m'hvergnugt, und murret wider die Vorsicht, die doch gütig gegen ihn ist, weil stt hm leine Wünsche nicht erfüllt, die ihn unglücklich machen wurden. Wurde s,eb niancher selbst untersuchen, so würde er hierinn den Grund feinet ewi- a n Klagen über die bs e Welk entdecken: er hat einmal sich nach romanki. ?chen Brariffen gebildet, und ist nicht stark genung , ssich über b,e med« tidenkiinasart kleiner Seelen zu erheben, zu bedenken , daß er nicht alüm auf der Welt ist, und daß selbst seine unglücklichen Zufälle zu (einem ficn a reichen. Genug für heute! Sind Sie mit mir zufrieden mem Freund? crch" habe Fhnen nichts gesagt, als was ich von meinen wenigen Crfth- kungen abÄirt habe. Untersuchen Sie meine Gründe, sie werden Jh- nen vielleicht unvollkommen scheinen, doch überzeugen sie mich : Leben
Sie wohl.
Antwort: Swcyter Brief.
5’ofet Freund! grausamer Sköhrer meiner liebsten Belustigungen ! so nenne ich Sie , und zwar mit Reckt, - Gehaben mit denKopfsosckwin. S> gemacht, daß ick aus beiden Seiten hinke - aber die stolze Miene die ick Sie jetzt machen sehe, dürfen Sie wohl weglasien , ihr Steg ist noch nicht entschieden. Ick habe alle Pfeile gespitzt, und alle meine Kräfte
Ver heidiguna meiner Sichlinge, der Romanen, aufgeboten, und eher will Ä Ihnen den Wahlplatz nicht überlassen, als bis Sie mir meine Gegengründe wiekerlegt haben.
Zuerst will ich Ihnen einiges auf Ihre Gründe antworten. Was dem ersten betrift, so glaube ich, daß et gehoben werden kann. Di-Romanen dürfen nur ihren Menschenfreund aus Liebe zu Gott, aus Dank,


