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Wochenblatt-

(Floh vor Morbodens Gift) von unserS Fürsten Seite: Wie zitterten wir da zurück!

Da sammelten wir uns, und weinten laut

Zu dem, vor dessen Wink die Himmel beben,

Wir weinten, flehten, klagten da für Ludwigs Leben, Wie um den Liebling klagt die Braut,

Der nun, dem Tode gleich, ohnmächtig sank, AlS sie am feyerlichsten ihrer Tage

An seiner Brust in himmlischer Entzückung läge, Und jede frohe Zähre trank;

So flechten wirr Und schnell war unsre Noch, Und unjers Kummers dunkle Nacht verschwunden Denn der im Himmel thront, der sah aus unsre Wunden, Rief vom -Olympus, und gebot:

Entfleuch, o Tod, von Ludwigs Thron zurück: (Urplötzlich sahn wir ihn hinweg sich heben)

Entfleuch von ihm zurück; denn Ludewig soll leben, Noch bleib' er seines Volkes Glück!

Entsteig der Erde, und entfliehe dann,

O du mein Geist, hinweg aus dem Getümmel, Mit Adlergleichem Flug, und eil hinauf zum Himmel, Zum Thron des Ewigen hinan;

Und hast du ihn gehört, den Preisgesang, Den deine lange schon verklärten Brüder Entflammter sangen, ach! dann falle betend nieder, Und stammle ihn, den Wonnedank:

Anbetung, Preis, und Ruhm, und Ehre dir, Dank dir, der du der Welten Kreis regierest, Uns unerforschlich zwar, doch immer weislich führest, Anbetung, Preis und Ehre dir.'

I G. 5.

Gedanken