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fier ins Worf, den darf sie ja lieber haben, alSVatterund Mutter. Hierauf erlaubts ihr der Vater, Dich geht im fünften und sechsten Auftritt vor.

Im siebenten wird der Anfang zum Lesen des Briefs gemacht, den der

Rüster (zuerst ein wenig betrachtet, und dann sagt): Was für eine herrliche Hand euer Sohn schreibt! So rein und so leserlich ! DaS hat er doch mir zu verdanken. - (Er räuspert sich , und fangt an den Brief zu lesen) Mein lieber Vater!

Rode. (Die -Ohren über den Tisch hingespitzt) -O du Herzens guter Fritze!

Rüster, Da jetzt der Friede unterzeichnet ist z so schreibe jch Euch zum letzten mal aus dem Lager/ um

Rode. Gott Lob! So ist es doch Friede. Wie wird sich meine Mutter nicht freuen: -

Rüster. ,, Um Euch das Monats-Geld zu überschicken^ das Ihr so gut seyn wollt/ von mir anzunehmen. -

Rode. Ja!

Rüster. Und da sich jetzt meine Einkünfte fb ansehnlich Vermehre haben/ so erlaube mir/ Euch zwey Thaler aufs Rünft rige zuzulegen, - -

L" Rode. Nein, die will ich nicht, Sohn. Alles muß seine Grenzen vWüWuch deme Liebe für mich -* Nur weiter, Herr Küster!

Rüster. Vor einigen Tagen / lieber Vater / ist mir die größte Freude begegnet / die ich noch in meinem Leben empfunden habe/ und die ich Euch doch erzehlen muß.,, *

Rode, (innigvergnügt) Ja! - Was denn? Was denn?

Rüster« Der Rönig harte die Gnade / mich zur Tafel zu Ziehen.

Rode. Zur Tafel? Mein Friye zur Tafel? - Alle Welt! Da werden Die andern Augen gemacht haben, die Herren von Adel! - Nun? Nun? -

Rüster. Er sprach viel mit mir/ und gab mir viele un# verdiente Lobsprüche meines Verhaltens wegen- -

Rode. Ja!

Rüster. /, Endlich fragte er mich, vomwelchem Haust ich wärt? wo mein Geburts-Drr läge? wen ich zum Vater hätte -

Rode (lacht in sich ; Ey, so hat ja der König nach mir gefragt! der liebe Herre l - Nun? Und washater ihm denngeMwortet? - -O fix, Heer KüstcrL - Rüster.