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auf wandte er sich zu einem Rahmens Doud / der den Neger erschossen hatte, und bat ihn daß er ihn auch erschiessen möchte. Doud willigte wiewohl ungern in sein Verlangen , daS Opfer bat sich hierauf eine kurze Zeit aus, um sich zum Tode bereiten zu können, welches ihm seine Gefährten sehr gern gestatteten. Flat stand bey der ganzen Schifsgesell- fchast in yrosem Ansehen, und während der Zwischenzeit schienen sie geneigt ihm das Leben zu schenken. Allein da sie keine andere Auskunft vor sich sehen als mit ihm zu sterben, und nachdem sie ihr Entsetzen vor der bevorstehenden Scene durch einen Trunk Wein erstickt hatten, so machtensiesich zur Epecution bereit, und zündeten ein Feuer in der Steuercammer an, um das Essen so bald als möglich zurichten zu können. Je näher der furchtbare Augenblick kam, desto mehr nahm ihre Gewissensangst zu, und Freundschaft und Menschlichkeit siegten zu letzt über Hunger und Todt. Sie beschlossen daß Flat noch bis 4 Uhr des folgenden Morgens leben sollte, indem sie hofften, wie sie sagten, daß die göttliche Gnade bisva- hin ihnen auf eine andere Art helfen werde, zu gleich baten sie den Capi- tarn ihnen ein Gebär vorzulesen, welches er mit der äussersten Anstrengung seiner wenigen Kräften verrichtete. Nach dem Gebät legte er sich ganz ohnmächtig nieder, und die Gesellschaft ging zu ihrem unglücklichen Freunde Flak. Der Capitain konnte hören daß sie mit großer Bewegung und Liebe mit ihm sprachen, und ihm versicherten, sie Hoffeten Gott werde ihn erhalten, sie wollten auch, ob sie gleich bisher keinen Fisch gesehen, vielweniger gefangen hätten, alle ihre Angeln aushängen und versuchen , ob sie nicht etwas erhalten könnten. Der armeFlar konnte unterdessen aus ihrer Bekümmerniß wenig Trost schöpfen, und es ist nicht unwahrscheinlich daß die Freundschafsbezeigungen die Bewegung seines Gemüths so sehr vergrößert haben; daß er es nicht ertragen konnte, dann vor Mitternacht ward er ganz taub, und um vier Uhr Morgens wütend. Seine Gefährten welche diese Veränderung sahen, rathschlagten ob es nicht ein Merck der Menschenliebe sey ihm das Leben so gleich zu nehmen , aber der erste Entschluß ihn bis 4 Uhr leben zu lassen, behielt die -Oberhand. Gegen 8. Uhr frühe als der Capitain das Schicksahl des unglücklichen Menschen überdachte, der nur noch drey Stunden zu leben hatte, kamen zwey von seinen Leuten in der grösten Eile zu ihm herunter, ihre Augen glühten, sie ergriffen ihn beyde an den Händen , und sahen ihn starr an , ohne eine Sylbe zu reden. Der Capitain erinnerte sich daß sie Campbels Cörper E s über


