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Neben obbenannfen Superintendent. D. Johann Dietrich/ und noch einige Zeit, neben dem alten Diacono Johann Philipp Möller, stunde hier M. Johann Hartmann Motzen, zugleich 'im Predigamt; wie aus seinen Personalien erhellet; die nach ihrem kurzen Auszug folgenden Inhaltes sind: Er war gebohren zu Gettenau, -Oberamts Bingens heim im Jahr l<oi, im Monat Mertz. Sein Vatter ist gewesen perer Mog/ Einwohner daselbst, und Catharina gebohrne Zimmerin. Er gierig zu Echzell eine Zeitlang in die Schule; wobey ihn seine Eltern den Studiis gewidmet hatten. Es trug sich aber zu, daß jene Gegend von einem Kriegsheer überzogen, und dergestalt verderbet wurde, daß sie gezweifelt , ob sie ihr Vorhaben würden ausführen können. Doch war der Elfer zum Srudiren in dieser edlen und nochzarten Seele so groß, daß er auf keine Weise auszulöschen war: . Hielte daher bey seinen Elten in- ständig darum an, ihn nach Franckfnrth in das Gymnafium illuftrejÜ schicken, woselbst er mit ungemeinem Fleiß sich appliciret und hervorge- than, bis er im Jahr 1^17. in das Paedagogium illuftre zu Giessen gebracht wurde. In demselben frequentirte er so lange, bis er epimiretund ad letiiones academicas gelassen werden konnte.
Als im Jahr 162.4. die Universität nach Marburg verleget wurde, ist rr mit dahin gegangen , und hat eine informationem domefticam bey dem Superintendent D. Herdcnius angenommen. Im Jahr 1625. hat er pro gradu Magiftri» unter dem praefidio D. Tonfors damaligen Prof. Phyf. disputirt. 1626. wurde er zum Pfarramt zu Cölbenbey "Marburg berufen, am zten Aug. examinirt, und am if. eiusdem von D. Horde- MUS ordinirt. In eben gedachtem Jchr ? hat er auch eine theologische Vilsertatton unter O. Feuerborn , vettheidiget. 1627. ist ihm von D. Steubero das Maiorat bey den Fürstlichen Stipendiaten aufgekragen worden, weiches er 5. Jahre lang rühmlich versehen. In eben diesem Iahe defendirte er wiederum eine theologische Difleuation , unter D. Steuberi Vorsitz. 1619. am 24tcn April wurde er an das Paedagogium iiluftre zu Marburg, als Praeceptor Clailicus befördert, woran er vier und ein halbes Jahr gestanden. l6zr. ist er nach Giesen zum Predigamt berufen, und den 23ten Dttember ordiniret worden. 165^ am r6ten Jul. hat er sich in den Stand der Ebe begeben mit Anna Elisabecha Leußlerm, Jeremias Leußlerö/ Rentmeisters zu Burgemünden, Tochter, und mit derselben u. Kinder, als s. Söhne f- und 6. Töchter erzeuget, da
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