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n6 Wochenblatt.

c) Antwort: halb so viel als eine Metze ä 3 2 Pf. Dann das Gantze ist »TOet) halben gleich. ( p. princip. Arithmet.) Wenn man also ein ganzes zu 22 Pf. annimmt, so ist es zwey halben gleich. Da nun ein halbes von 32 s i6 ist; so ist auch 16 gleich dem halben von 32 ; Folglich ist eine Metze von 16 Pf. halb so viel werth als eine von 31 Pf. i. q. e. d.

d3 Antwort: Ich weis mich in diese Frage nicht recht zu finden. Ich dach­te man könnte sie so auflösen. Dasjenige was einem Ding folget, das ist sein Verdienst. Nun folgen auf die 12 Stunden des Tages, die 12 Stun­den des Nachts (wann nämlich die Sonne im Aequinoftio stehet.) Es verdiente also ein Taglöhner die 12 Stunden der Nacht. Nun durfte man dieses nach einem guten Rechenbuch aufFrankfurterwehrung reducrren; so wäre diese Aufgabe aufgelösct.

e) Warum eilen sie so sehr mit Ihrem Brief? Meine Herren Collegen wel­che Cameralverstandige sind, sind gerade nicht zu Haus. Ich armer Philosoph bin allein. Ich habe mir schon genug den Kopf zerbrochen. csn der ersten Angst liefe ich nach Ldam Giesens Rechenbuch ; ich nahm den Pescheck zur'Hand; doch ich bliebe trostlos Noch hatte ich zu rech­ter Seit den glücklichen Einfall mich in einem gelehrteren Gefach uyizuse, hen', und bekam Wolfens LnfangsgrLnde der Mathematik in die Hand. Mit Hülfe dieses Buches und meines guten Genies habe ich diese Aufgaben dennoch! aufgelöset. So bald aber meine Herren Collegen werden zurückkommen feytt; so mögen diese als Sachverständige ihre Ge- dancken eröfnen.

f) Das Ware ein rechtschaffener Mann. Sie hochgeehrtester Herr Verfas­ser (verzeihen Sie, ich weis nicht wie ich Sie tituliren soll) Sie Herr Veridicus scheinen sich über Se. Ehrwürden den Herrn Pastor auftuhal- ten. Nein, das wäre ein rechtschaffener Mann, der sein lus Naturae unO folglich auch sein Chrlstcnkhum und Theologie aus dem Fundament ver­standen hat, so als es hundert feines gleichen nicht verstehen. Die Liebe ' fängt von sich sekbsten an. Wissen Sie das wohl! Verstünden Sie lus naturae so würden Sie wohl wissen, daß das erste Gesetz dieser göttlichen Wissenschaft seye: ferjice te. Darauf ist alles gebauet. Ein guter Pastor log verstehet auch, glauben Sie sicherlich, sein lus naturae. Cicero, der berühmte Lateiner "(ich greife an meine Mütze, und sage er habe einen guten Abend er seye wo er wolle, der ehrliche fromme Manu) dieser Cice­ro sagt: lus naturae eft, quod natura omnia animalia docet, welches auf deutsch so verdolmetschet werden konnte, es seye so etwas , das die Natur alle Thiere lehre. Nun kann man aus dem kalten Winter demon- siriren daß die kiebe von sich sechsten anfängt. In dem kalten Winter nämlich hat ein Wolf den andern gefressen, wie die Historienschrewer ein­hellig melden.' Die Natur hatte es sie gelehrt. Das Hirse perfice te. Der Herr Pastor müßte wob! ein rechter Narr gewesen seyn , wann er aus christlicher Liebe fein lus naturae vergessen hätte. Was ginge ihn Ihr Hunger an! Er hatte sie es ja nicht geheißen, daß Sie 3 Tage kein