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Giesset V?-chenb!atik/ Num. Xlll.

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brr Christus gepredigt wird/ daß er sev von den Toden auferstanden: so muß ja wahr-- hastig eine Auferstehung der Todten seyn. Und v. zo. Nun aber ist Christus aufer- standen von den Todlen und der Erstling worden unter denen/ die da schlafen/ d. i. alle Verstorbenen werdet» nach ihm auferstehen / in den davon folgenden Versen die Ordnung angezeiget wird. Der Unterscheid der Menschen will / daß wir auch hier unterschiedene Sätze machen, i.) Christus ist auferstanden / darum werden auch die Gläubige wieder auferwecket werden. Betrachtet Christum als deri der imfve mensch­liche Natur angenommen / der unser Bruder/ das Haupt der Gläubigen / unscrHErr und König ist / und als GOtt und Mensch den Thron der göttliche:-» Herrlichkeit em<- tingenommen hat. Wisset aber auch / daß eben um desivillen die Gläubigen / als Glie­der seines geistlichen Leibes im Tode unmöglich jinücfe bleiben können / sondern nach ihrer ganzen Natur mit Leib und Seele in den Hanmei eingehen / folglich ihren Leib durch die Auferweckung wieder bekommen werden. Solches muß um der ihnen ver­heissenen Gnadenbelohnung willen geschehen. Christi Verdienst und Auferstehung ist also der gewisse Grund ihre unausbleiblichen Auferstehung von den» Todten. Siehe eisen herrlichen Trost in allen Leiden und Anfechtungen dieser Zei.t / selbst wider die Bitterkeit des Todes/ aber auch eln vortrefliches Verwahrunqsmittel vor dem Un­glauben und aller Ungerechtigkeit, i.) Christus ist auferstanden / darum werden auch die Gottlosen wieder auferwecket werd«». Wozu? Auf daß sie wegen des Unglau» bens und der dem drcyeinigeu GOtt zugefügten Beleidigungen nach Leib und Seele Bestrafet werden. Der Grund ihrer Auferstehung ist nicht das Verdienst / sondern das richterliche Amt JEsu/ da ihm / als dem wieder lebendig gewordenen GOttmen- scheu gegeben ist/ Gewalt und Gericht zu halten über siine Feinde. Lasset uns dieses einen starken Bewegungsgrund wider alle Laster und Uebertrettungen ftyn. Denn ist die Quaal der Verdammten schon groß/ wenn sie nur allein an der Seele gepeiniget werden; wie viel schrecklicher wird sie seyn/ wenn sie nach der Auferstehung und dem firengen Gerichte GOttes mit Leib und Seele in die ewige Verdamniß geworfen werden.

Den andern Beweis führen wir aus den klaren und ausdrücklichen Worten göttlicher Offenbarung so wohl des alten / als des neuen Testaments / damit sederman von der Richtigkeit dieser alten und allgemcmen Wahrheit desto mehr überzeugt werde. Aus dem alten Testamente gehöret hierher r B. Mos. 6. welches Zeugnis unser allwissender JEsus folgender Gestalt anführet Makh.r, ;i. -r. Habt ihr nicht gelesen von der Todten Auferstehung/ das euch gesagt ist von GOtt/ da er spricht: 3d) bin der GOtt Abraham/ und der GOtt Isaac/ und der GOtt Jacob. GOtt aber ist nicht ein GOtt der Todten / sondern der Lebendigen. Wobey man ferner merken muß/ GOtt ist nicht ein GOtt der Halblebendigen/ sondern der Ganzlebendi- gen nod) Leib und Seele/ welches / so lange die Leiber in der Erden liegen die zuküns« ltige Auferstehung gewiß in sich schliesset« £)M. u, ,z. Viele (d. i. alle/ diejusam,

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