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Nu«. XIII.

Dienstag dm St. Merz. 1752.

tHit Hschfürstl. Hessendarmstädtifcher gttädlgstett Erlauöttrff.

Von der AnferSehnng der Tobten

nach dem Zmgvisse -er Vmumst imd Heil. Schrift-

1 Auferstehung der Tobten ist mit Der Aufersteblwa unter« aufs genaueste verbunden/ und so beschaffen / bat liem unserer evangelischen Gkaubenslehre einen Hauvtar- kickel ausmachüt. Es ist umsonst/ daß man sich des Gkau- dens an Christum rühmet/ wenn man dabey die Auferste« ... , . düng entweder läugnet / oder in Zweifel ziehet/ oder auch

nur m Unwissenheit aus der Acht lasset. Sie hat einen solchen Einfluß in das thätiae Christenchum/ daß ein Mensch durch sie in dem schwe.esten Leiden attMet/ in de« Tugendwandel gestärket/und von der Lasterbahn mit dem grösten Nachdrucke zurück" gehalten werden kann. Mr erachten es deinnach unsere Schuldigkeit tu fron/ den L'ut'gm Leser bey gegenwärtiger Fcyer der Aufe»-stehung JEsu an seine lukünfstae ei­gene Auferstehung zu erinnern: dergestalt daß wir die Sache selbst nach ihrer Mabr- heit und ihrem Einfluß in unser Christenchum betrachten / und hiermit dem/ was ihr entgegen gesetzt zu werdenpfleget/nach Möglichkeit begegnen. Wir entsinnen uns da- bey wohl / wie herrlich diese Lehre zu unfern Zeiten von geschickten Männern abgehan­delt und aufgeklaret worden, a '

Zur Auferstehung der Todten wird erfordert/ daß die Leiber/ welchem ihre 91 Ver-