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Drmlkag den toten jfcm. i7fo.

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jum Glücke. So wie mancher nur deswegen in die Höhe gehoben wird/ daß er tnif einem härteren Falle herunter sturzr; so wud ein andrer deswegen in die Tiefe ae» di ürkk/ oaß er def.o herrlicher avsiieige. T6ie viele Beispiele bat man nicht von teil / die diesim Wechsel mit gröstem Vergnügm erfahren? ja ein jeder findet derselben SfinLn n?GCVf braiSvbö) [ld? Wz tmD wenn man dreseldige wohl beherziget/ so 2 fincf/ftü daß dle vorhergehende Widerwärtigkeiten eine gewisse Beitze waren/ die unt> empfindlich machte / und die uns die Verbesserung unserö Zustands recht leb- Jaft geniessen lernte. Zugleich aber wird man dadurch in eine solche Vei fassung gesetzt/ Än Ukn6 unangenehme Begebenheiten zustossen/ tvii alsbald gedenken: ^.eies i|. ein Voibothe/ oder ein Vorgänger eines neuen Glmkes/ und ist uns von GL)tt jugelandt / daß es uns zu vergnügtem Genuß desselben vorbereite; die Hofnung auf das/ so da kommen soll/ soll uns alles versüssen / was wir jetzo leiden.

Wrr sind aber hier gerade an das gekommen/ was viele so gar aus der Be­trachtung Gottes nicht wollen hergekeitet wissen / daß sie vielmehr daraus auf die ver- vainuiuche Verleugnung des allerhöchsten Regenten zu schliessen ein Recht haben wol« man konnte nur wenige nennen / die diesen Fehltritt begangen Es sind aber leider viele. Vielleicht filldet mancher selbst in seinem Herzen/wenn er sich recl t umsteht / was er nicht darin gesucht; vielleicht tadelt mancher den Lucrerz/ Bayle uJX g. mit dem Munde / und in seinem Sinne ist er doch mit ihnen überein» ftuimug. Mit Vergnügen wollten wir uns hier weit einlassen/ wenn der wenige übri- ge Raum es erlaubte. Dieser zwinget uns aber / nebst dem Versprechen / ein eignes Watt her Materie nächstens zu wiedmen/ nur das wenige anzumerken. Wir Men* schen lmd vor das erste schr unfähig von unsirn eigenen Umständen zu urtheilen; wir halten öfters vor gut und wünschen sehnlich / was doch b0se ist; wir halten vor böse und verabscheuen heftig / was doch sehr gut ist; kurz wir sind den Kindem ähnlich/ die das Brod aus den Händen toerfen / und mit den Fingern nach der Flamme deS kichtcs rlen und/ wenn man sie dieselbe nicht berühren lasset/ anfangen zu weinen, ^ors andre r* arenDnet unser Hochmuth/ daß in der ganzen Welt vor uns allein gesorgt werden soll; man erwäget nicht/daß alles zu«ammenhängt und daß das ganze Geschöpf raubte Schaden nehmen/ wenn es uns anders gehen sollte; man will / GOtt soll- tig seyn / und soll doch zugleich uns zu liebe und um uns einige kleine Vortheile zu zu» werfen / gegen unendlich viele andre grausam seyn. Vors dritte lasset man das Zu- künftige aus der Zieht; sieht blos auf das jetzige teben und bedenkt nicht / daß ein an­dres bevor stehtt/ gegen welches dasfetzige gleichsam nur ein Schauspiel ist/ damit im folgenden ein jeder gehalten werde/ wie er die ihm aufgetragene Person vorgestellet. Und zuletzt hat man einen allzu kleinen Begriff von GOtt; man will über den Schluß sei­ner unendlichen Weisheit und Güte / mit seinem geringen Verstands urtheilen ; und verlangt / besser zu verstehen / was das beste ist/ als GOtt.

ES wäre noch viel nützliches zu sagen/ man könnte untersuchen/ wie weit ein jwr nach dem lateinischen Sprichworts feines eignen Glückes Schmidt sei); man könn-