rro Giesser Wochen-Blatt/ Num. XXXIX.
tf)un/ wenn man sich jur Erkenntlichkeit anstellet/ als nehme man stine Mei- n!?fn^wJ.- man sie blindlings annehmen soll.
Man chul wohl/ daß man sich die Freyheit vorbehält/ dein nrchjudenken/ was er sagt: Allein man muß ihm mit grosser Ehrerbiethung antworten. Man darf ihm nicht .Ut” b^r belef)rcn *u lassen. Man muß sich der Vernunft fuiS für Rb£iVaU«!an lvlrD/unD sie auch in dem Munde eines Schul- U-1 . ^blll inan etwas recht einsehen; so muß man sich in acht- nehmen/ das man Sl^Ten9iD<^n 1 s6r unß lagt/ nicht eingenommen ist. Das Gesicht/ das Unsehen/ die Art ju reden/ der Stand/ die Zeit und der Ort/ alles bas kann uns verfuhren. Man höret manchmal/ daß die Leute alle Worte eines gewissen Mannes hoch erheben/ weil er bisweilen etwas gutes sagt- Die Vewun- und »« gwssm mm,
M'strauen setze/ juwesien auch auf unserer freunde ihre sich nicht verlasse/ niemals / daß man Verstand besitze/ der andern ihren/ so viel man kann/ sehen lasse/ anhöre/ was gesagt wird/ und gehörig antworte-
Anzeige, worüber die ordentlichen Lehrer der hiesigen hoben
Schule in dem Winterhalbenjahre lesen werden.
V6t. xdt.*?£L?LP6r%enP$nt Remh. Henr Roll/ ictziger Rector MagmficuS/sah. "l Entliehen Vorlesungen über die Harmonie der Evangelisten nach der Einleitung des SaiidhagenS fort/ und bringet sie dieses halbejahr zu Ende. Die Uebun- gleichfalls über Fechtens Sammlung der Streitigkeiten in zwey stunden Nachmittags fortsetzen. Um 8- Uhr fangt er eine Privatstunde über die Dogmattk von neuem an. Er wird ferner den Baier erklären.
een,.*« I. Herm. Benner liefet/ was in der theologischen
Moral noch übrig ist/ aus. Oie Erklärung der dogmatischen Theologie fdnqt er LnKellen"' ^eit€r er Fetische Stunden/ und wird Uebungen Ml Disputieren
3« der Rechksgelahrthel'e.
itm'f er Arh^Se,)l>lmtOfrrUnb drof. J- Fried Rayscr wird nicht ermangeln/ neb neV/ unb?ff/nÄ Z^lesungen betreuet ist/ ausserordentliche Arbeiten zu übernehmen/ und öffentliche Disputationen ju halten-


