Messer Wochcll-Matt,
Num. XXL
Dienstag den r.6. Maji, 17^0.
Mit Hochfürstl. Hessmdarmstädtifcher gnädigsten Erlaubniff,
Von der Hülfe, welche der Staat und die llniver-
sität eines von dem andern zu gewarten haben.
nftr beliebter Herr Professor Hebel hat am rf. diese- die im xix. Blatte zum voraus angeführte Rede auf das Gedächtniß der Erneuerung unsrer Universität mit allgemeinem Beyfall abgelegek. Er har sich dazu einen Hauptsatz erwählet/ welcher/ wie er von ihm mit den ausgesuchtesten Gedanken und Worten ausgeführet worden / also
auch verdienet jederman/ der den W«"h einer hohen Schule einsiehet/ oder einsehen lernen will / noch ferner bekannt gemacht zu werden. Wir haben deswegen denen? die die Gelegenheit diese vortrefliche Rede anzuhören nicht gehabt/ oder dieselbe in ihrer Grundsprache nicht verstehen würden/ einen Gefallen Damit ju erweisen gedacht/ daß wir einen deutschen zusammenhängenden Auszug aus derselben in gegenwärtigem Boq gen vorlegen/ welchem wir den herzlichen Wunsch vorsetzen/ daß in unscrm lieben Vaterlands der Staat und die Universität die hierin ausgedruckte Hülfe bis in die späteste Zeiten reichlich von einander geniessen mögen.
Die göttliche Wohlthat/ welche wir an unsrer hohen Schule erkennen/ iss desto höher zu schätzen/ je grösser die Vortheile sind/ welche sie bis hieher unter K man-
vp;
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