Ausgabe 
26.5.1750
 
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Messer Wochcll-Matt,

Num. XXL

Dienstag den r.6. Maji, 17^0.

Mit Hochfürstl. Hessmdarmstädtifcher gnädigsten Erlaubniff,

Von der Hülfe, welche der Staat und die llniver-

sität eines von dem andern zu gewarten haben.

nftr beliebter Herr Professor Hebel hat am rf. diese- die im xix. Blatte zum voraus angeführte Rede auf das Gedächtniß der Erneuerung unsrer Universität mit all­gemeinem Beyfall abgelegek. Er har sich dazu einen Haupt­satz erwählet/ welcher/ wie er von ihm mit den ausgesuch­testen Gedanken und Worten ausgeführet worden / also

auch verdienet jederman/ der den W«"h einer hohen Schule einsiehet/ oder einsehen lernen will / noch ferner bekannt gemacht zu werden. Wir haben deswegen denen? die die Gelegenheit diese vortrefliche Rede anzuhören nicht gehabt/ oder dieselbe in ih­rer Grundsprache nicht verstehen würden/ einen Gefallen Damit ju erweisen gedacht/ daß wir einen deutschen zusammenhängenden Auszug aus derselben in gegenwärtigem Boq gen vorlegen/ welchem wir den herzlichen Wunsch vorsetzen/ daß in unscrm lieben Va­terlands der Staat und die Universität die hierin ausgedruckte Hülfe bis in die spä­teste Zeiten reichlich von einander geniessen mögen.

Die göttliche Wohlthat/ welche wir an unsrer hohen Schule erkennen/ iss desto höher zu schätzen/ je grösser die Vortheile sind/ welche sie bis hieher unter K man-

vp;

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