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Kieffer Wochen-Wlakt,

Num. LI.

Dienstag den 22. Decembr, I7;o.

Mit Hschfürstl. Hcstendarmstädkischer gnädigsten Erlaubniß.

Die N)thwendigkeit des Erlösers

der Menschen.

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M^28M pr feiten in diesen Tagen das Andenken der heilsamen Geburth y\'< r fcrcä Erlösers: unb o da6 wir es nur rerhr fcii»rf<>n i nirht

*) conf. i.g.xt alcui i Hiß.ZccI, N. T> 8 sc. I. C. I. Sedl. I. §. VIIL p. ?34-,faq.

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AKss ZjjZK i'-ir rciren IN vielen 'Lagen vas Akwenren oer beiiiamen Geburtl) UN. s"es Erlösers: und o daß wir eS nur recht feierten.' nicht nach Art der gemeinen Geburthstägen unserer Herrn und Freunden; iOUsondern auf die Weise/ wie cs die Hoheit dieses himmlischen Koni- <--ges/ unsers besten Seelenfreundcs/ und unsere eigene wahre Glück­

seligkeit erfordert. Ware gleich die Zeit/ da wir dieses Fest feiern/ nicht gerade die­jenige/ in welcher der Weltheiland gebohren worden); so machte doch solches die Gewohnheit der ganzen christlichen Kirche/ zu der cininal bejsimmten Zeit ihre Dank­barkeit gegen GOtt zu bezeugen/ heilige Betrachtungen über die Geburth ISsu an- zuliellen/ und sich unter einander gemeinschaftlich zu erbauen/ nicht verwerflich. Es bleibet vielmehr eine grosse Pfi-cht der Christenheit/ diejenige Zeit beyzubchalten/wel­che unsere Väter angrsetzet haben/ und sie dazu anzuwenden / wozu sie verordnet ist.

Gegenwärtiges Vorhaben ist dieser Absicht gewidmet/ und wir glauben nicht einen schicklichern Satz wählen zu können/ wenn wir bedenken/ was die Schwär- m.reven gewisser Leute in unfern Tagen / theils durch Vorschuß des vom Satan ent. sprungenen Unglaubens/ theils durch Verwirrung ihrer in Unvernunft verfallenen Ver­nunft für finstere Wolken von neuem ausgeduftet haben/ um die Lehre von Christ» Dili innen zu verhütten und den Augen der Menschen gänzlich zu entziehen. Unsere _________ , Ece Betracht