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fd)ti7?o) Mit Beilen; i) kn der Stadt vor sich her gehen. Dieses geschah mehr/ das Volk ? r) ju schrecken/ als sich derselben zu bedieuen/ wie sein Regiment bewiese/ das er nach glücklich geführten Sachen noch vor der Zeit niederlegte/ohne daß er die geringste Gewalt- thätigkcitgegen dieBürgerausgeübthatte. Ein so gelindes Bezeigen/ welches die fol­genden Dictator/zz- den Lucius ManliuS ausgenommen/ sich zum Verspiele dienen lies­sen/

6 34- gar artig sagt/ über Kleinigkeiten leicht empfindlich wird/ innerlich ärgerte/ woraus hernach keine geringe Händel und Veränderungen in dem gemeinen We­sen entstunden. Liv, l. c. Von den Häschern handelt Lipsius ausführlich. Ele- dorum L, i. c. 23.

3°) Die Veile/ deren ein jeder Häscher eines auf den Schultern trug/ und welche Kennzeichen der obrigkeitlichen Personen waren / denen die peinliche Gericlttbarkeit ohne Appellation zu kam / stacken zwischen einem Gebund Stecken. Die Verur- theilte wurden damit von den Häschern enthauptet/ und mit den Stecken geschla­gen. Spanhem. de Ufa Sc praeft. num. DiflT. io. p. 28. feg.

3* 1) Dieses war etwa- ungewöhnliches/ weil sonst irr der Stadt nach der Verordnung des P. Valerius Publicola den Bürgermeistern / die sich nur im Kriege der Beile bedienen konnten / die Gebund Stecken ohne Beile vorgetragen wurden. Dionyf, L. 5. p. 292.

i r) Daß der Pöbel/ als er die Veile gesehen/ sich wirklich davor gefürchtet/ berich­tet Livius 2. ig.

;;) Er wurde der Herrische genennet/ und im I. d.S- R. $90. zum Diktator gemacht/ einmNagel einjuschlagen/wodurch die Pest sollte vertrieben werden. Den 1 ;ten Sept, schlug er ihn an der rechten Seite in dem Tempel des Jupiters wirklich ein. Damit begnügte er sich aber nicht/ sondern wollte auch als Diktator den Hercinischen Krieg führen. Er warb die junge Leute mit Gewalt/und ließ diejenigen / welche sich nicht gut­willig Varstrlleten/mit Ruthen streichen und in Arest nehmen. Deswegen stunden alle Zunftmeister des Volks gegen ihn auf/ und er muste eon der Diktatur abdanken. Liv, l. 7. c. 3 Sc 4. Sein Sohn Titus Manlius/ welcher deswegen/ Weiler cimn grossen Renommisten der alten Franzosen/ deremen von dem römischen Kriegs­heer öffentlich heraus gefordert/ über einen Haufen gestossen / und ihm eine Kette ab- genomm .1 batre/dm Bcpnarmn Torquatus kriegte/ (Liv. 7. jo. Gell, 9. i,.) legte gegen den Vater / der ihn in der Jugend hart hielt / eine wunderliche Pro­be der Liebe/ und gegen seinen Sohn einen besondern Beweis der Strenge ab. Er zwung den Zunftmeister M. Pomponius/ der den Vater verklaget/ und ihm die Härte gegen den Sohn vorgeworfen hatte / in dem Bette mit Vorhaltung ei­nes Dolches/ ihn zu schwören/ baß ergeg.n seinen Vater weiter keine Klage an- stel! n wolte. Liv, 7. 5. Paierius Max, l. s. c, 4. n. 3. Seinen Sohn aber der wie Torquatus sein Hei! in einem Zweykampfe mit dem lateinischen Ritter Geminius versucht/ und di.^n durch'ohrt harte/ treß er als Bürgermeister/ weil er sich wider seinen Befehl mit dem Feinde emgelajstn/ den Kopf abschlagen. Liv. g. 7. Diesen