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Denn die Bescheidenheit sieht man vor Dummheit an/ Und psiegt den stillen Mund der Argheit zuzuschreiben. kcs/ chue/ forsche nach/ was selig machen kann. Laß dich den armen Geitz nicht unaufhörlich quälen/ Nicht Furcht/ auch Hofnung nicht auf ein vergänglich Gut/ Noch/ ob wir durch die Kunst/ ob von Natur erwäblen/ WaS rechte Tugend heißt; den Sorgen Abbruch thut: Noch / was dich dir zum Freund : was dich recht ruhig mache: Ob Ehre/ ob Gewinn / ob ein entfernter Ort Und Stille Lebensart so freundlich dich anlache/ Als einen Schiftenden der längst gewünschte Port ***. Wenn ich mit frohem Geist zur kühlen Digenz trete Die der Mandeler trinkt in feiner kalten Stadt/

Was meinest du/ mein Freund / daß ich dort denk und bett: Dieß/ daß/ was GOttes Hand mir beygeleget hat/ Auch weniger/ als daö/ mir unversehret bleibe/ Daß ich des Lebens Rest bey meiner Bücher Zahl Und jährlichem Gehair zur eignen Lust betreibe / Und ungestöret sey von jener Zweifels. Quaal/ Womit der Tod erschreckt *"**. Dies ist genug zu bitten: GOlt/ der und schenkt und nimmt/ geb Leben/ Geld und Gut. Die Tugend wird durch mich aus eigner Kraft er stritten / Wie auch ein mäßiger und.wolgesetzter Muth**"*.

* **) Diese im Text nicht stehende Zeile / hat man aus dem 88ten Verse hierher gezogen.

♦♦♦) So dachte ein Heide. Wer weitere Erkenntniß hat / förchtet sich wedervor dem Tode/ noch vor der ungewissen Todesstunde, vielweniger davor / als ob sein künftiger Zustand ungewiß fei).

* ****) Dieß ist übermal ein stoischer Gedanke/ der aus der stolzen heidnischen Ein­bildung und Selbstliebe flkffer. Zur wahren Tugend gehöret eben so wol eine höhere Kraft/als zu den vergänglichen Gütern dieser Welt.

Auszug aus N. <5. des Vten Stücks der Leip- ziger Oeconomischen Nachrichten / von Ver­pflegung des Spargels.

Qm Herbste gegen Allerheiligen lasset man die Betten von allem Unkraut reinigen/ aJ auch Olt aufgeschossene Stangen s biß io Zoll über Oer Erde abschneiden/ damit

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