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Num. XXXVI.

Dienstag den 8. Sept. 1770.

rn»e Hochsorsil. Hestcttdnrmsiädklschcr gnädigsten Erlaubniß.

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H < K H O ftnfrc erste Jahren haben einen so r'rftn Einfltrß irf das ganze Leben/ Ä haß unser eigenes und andrer von uns einigermaßen abhangender KK. Menschen Glück und Rlrglück'darau/ ankommt. Die Sache ist äusser Zweifel/ und so birl Menschen auf den! Erdboden leben / so - ' viele Zeugnisse sind davon vorhanden. Sie ist aber auch ein unum­

stößlicher Beweis / daß die Erziehung der Jugend etwas hüchstwichciges und etwas sol­ches sc»/ darin das Wvbl und Web der Menschen und der Länder gegründet ist. ES wäre demnach sehr zu wünschen / daß die Wissenschaft damit umzugehen recht gemein und Niemanden unbekannt wäre. Die betrübte Erfahrung aber lehret/ daß dem Wun­sche die Erfüllung fehlet/ und daß unter den Aeltern/ unter den Lehrmeistern und Lehr- meisterinnen wenige sind , die da wissen / was sie in diesem Stücke zu thun haben. Un- s-r Vornehmen wird also von Niemand vor unnütze angesehen werden können/ wenn «Vit in diesem Bogen einige Regeln dieser Kunst in aller Kürze vortragen.

Der Raum eines Vogens ist allzuenge/ als daß man eine zulängliche Ausfüh­rung dieser so weirläuftigen als wichtigen Wissenschaft darin zu lesen hoffen dürfte. Man verspricht daher nur einige Regeln / wird sich aber befleissigm / nothige auszulesen. Man wird sie so vorlragen / wie man im Stande ist, das ist kürzlich. Denn wer hier­von etwas tüchtiges/ gründliches/ hinreichendes/ vollständiges liefern will/ muß mehr Erfahrung haben > als der Verfasser sich rühmen darf/ der niemals mit der Ä m c> jucht iy tlM gehabt und seine ganze Gelehrsamkeit in diesem Punkte aus Lesung^guter ** n