Giesstr w-chett^Blatt/ Num. IX .
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roeniaen Menschen fremde Bilder/ die fast niemals von andern dabey stehenden kön- nen erblickt werden / und die da theils leblose / the.ls lebendige Geschöpfe /mehrentheils aber abgeschiedene mit ausserordentliche.'Sünden oder andern schweren Anüegen beladene Menschen in ihrer gewöhnlichen Tracht angekleidet vorstellen. Diese Erschemun. «en entstehen'/ ohne daß man weis / wo sie Herkommen manchmal in ganj verschloss«. ’ Qimmtrn/ verschwinden auch wieder > sie halten sich gewöhniglich an abgesonderten ^rten/ öircl Höfen/Gerichtplätzen/ beyvergrabenem Gelde/ und in gewissen Hausern L wo sie gleichwohlkeineerhebliche Verrichtung haben / äusser daß sie sich mit Pol. lern und anderm verdrießlichen Leimen die Zett vertreiben; sie sind meistens stumm/ »rweilen aber hat man Exempel/ daß sie gesprochen und unterirdische Schatze verrathen un^dabey vorgegeben/ daß sie durch deren Hebung erlöset werden; man kann sie nicht schiessen / stechen oder sonst beschädigen / sie aber können kneipen / schlagen u. d. g. und Iwar so empfindlich / daß man blaue Maler lange Zeit davon tragen muß; wann sie sich dann und wann anfühlen lassen, so sind sie entweder E.ß kalt/ oder gluend heiß; an catdolischen Orten halten sie sich mehr aus / als an protestantischen ;>n Frankreich und deralerchen Gegenden / wo die Leute munterer Gemüthöart sind/ sind sie gar nicht/ Üb?.* Wninften« nicht so häufig/ als gegen Norden/ und wo Leute von medergeschla-
Dick Sachen Pfleger man Gespenster
iU ncnnen^ie neberschrift zeiget/ daß unsre Hauptabsicht nicht ist/ zu untersuchen /ob dergleichen Dinge wirklich vorhanden sind/ oder nur '« Einbildungen bestehen. Wir stnd Äm hr Willens auszumachen/ ^die Religion Thett Daran nimmt/ daß man cH?fD^Sr a(aiibet / oder nicht. Wenn es der Raum zulasset / so wollen wir uns auch i-Ä^r Aa / aber .u entscheiden sind wir dadurch veranlasset worden/ iul mr Mdmg wahrgenmnmen/wß man Denen Die 6,e Gespenst« geldugnet/ oder S mßhi aar nur in Zweifel gezogen/ Atheisterey/ Unglauben/ Verwerfmrg einiger ÄSaSelu b 8 wÄen' Die Religion ist ,n-ar eine Sache / wo. SÄ tu Tage festen andre, al« kleine Leute schleppen unD D« twiDen meifien «n e tte aste Moden gerechnet wird/ Daher scheinet e« nicht/ 6a« unsre Betrachtung “SÄ, iraDe Durchlesen««Den i allem,u gelchweigen/ Dastem Le Äorurthe l aar nich'sruhmwürvigesKat/ und Dich tte wenige/Die «ne beffre Meiruma hegen/wohl w«th fmt> uuinrlchtet und erbauet zu werben; so ist auch nur 2. Ston'unter Den Meu chen in so weit rar worben/ al« tz, da« »erj unp Da« «ki^Lb Lassen angeder/ uub ist hingegen mehr al« vorher >m Schwange/ m foroeit T L^i. »,wisse Meinung / «f ein Wort ober auf eine äXeDenMit u. f. ». an. komm, Da« ist DstUchche! warum wir bemEiuwurf uugeachtt, nicht furchten/ Daß 's *Ä stinen Wen n,,*.,,
fommt Der Art ui» Weise/ wie er chm bienet/ heisset man eine« legMen Jre igiou.
©Otte«/ wie er ist/ kraft b« man ihm tte alle,Eom-


