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Auf der Ronigl <Sroßbxittannifd)en und (Lhurfurstlichcn Vnititrfitlfc Göttingen sind folgende Veränderungen vorgefallen-

Der Herr Professor Ludwig Markin Kahle ist nach Hanau als Professor beru­fen worden / an dessen Stelle ist Herr Professor M. Andr. Weber aus Halle als Profestör Philofophiae berufen und Herr Johann David Michaelis als Pro­fessor ordm. ernennet. Herrn Professor und Superintendent Georg Heinrich Riebov ist die Prüfe (Go moralium und politices aufgetragen. Hingegen ist Her Professor «rraordin-riur Christian Emst von Windheim nach Erlangen und Herr Friedr. Will* chelm Krastt Professor extraordinarius und Universttäts' Prediger / als erster Predi­ger bev der Oberpfarrkirche zu St- Mariä und Senior des Evangelischen Ministerii nach Dantzig berufen worden-

Dienstag den »een Sepk. 17 fo* > »7,

dielen Fällen windichte / in vielen teuffelische Kurist ist unter dem Namen der Neero« mantie bekannt- Den letzten Ausdruck kan man aus Apost. Gefch. xvi. 16. Muer verstehen/ und in diesen Verstände wäre ein femereS Wort überslüßig/ wodurch die Abscheulichkeit der Sache beschrieben würde.

Unter allen diesen Künsten ist keine natürlicher/ als die Traumdeuterevr Denn wo sollte man mit mehrerer Vermuthung eines guten Erfolges Nachricht vom Zukünftigen suchen / als in unsrer eignen Seele/ von der wir wissen / daß sie die Welt kennt / und die/ da sie das Vergangene so wohl aufhebt/ die Präsumtion vor sich hat / daß auch das Zukünftige sich in chr merken lassen müsse? So lange sie wacht/ findet man/ daß sie/ waö das letzte anbetrift/ sehr unwissend und leer oder wenigstens überaus geheim befunden wird; also versteht sichs vor sich selbst/ daß man sie im Schlaf erhaschen müsse/ wenn man etwas von ihr erfahren will? Allein die Hosnung betrügt uns abermal und die Erfahrung lehrt/ daß die Seele im Schlafe nicht gescheiver oder offenherziger ist, als im Wachen/ und zeiget aifo/ daß dieses Mittel eben so undien- lich ist/ als die vorherigen.

Es bleibt demnach dabey / was noch kommen soll / erfahren wir nicht vorher mit Gewisheit/ bis es da ist/ und wenn wir der Vernunft Platz geben wollen/ so fol­gen wir nachstehender Regel: Genieße das Gegenwärtige nrit Zufriedenheit und Dankbarkeit, lebe fo/ daß dich dein Gewißen wegen des Vergangen nen niemals verklaget; das Zukünftige stelle (50 tt anheim/ erwarre von feiner treuen Vaterhand allezeit das Beste/ und nehme dir vor/ auch das Böse mit Geduld zu kragen.

Vermischte Begebenheiten.

Zu Brondon in Inland hat ein Predigerder Methodisten Herr Wesley daS Volk durch seine Predigten so sehr aufgebracht/ daß sie mit Steinen nach ihm ge. worsen