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Wochen-Mlalt,
Num, XXXV.
Dtensing dm i. Sept. i7so.
IHic Hochfurstl. Heffcndarmstädtischcr gnädigsten Erlaubniß.
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Von der Begierde, das Zukiinftige vorher zu wissen/ und denen Künden, womit man diese Absicht zu erreichen trachtet. . i
«E ff Meinige Begebenheiten in der körperlichen Welt richten sich dermaßen Sm Sm nach ihren vorgeschriebenen und unveränderten Gesetzen/ daß wer $*5°» ♦ dies* einmal inne hat/ jene nach allen Umständen lange Zeit zmn voraus mit völliger Gewisheit verkündigen kan«i. Daher kann ein Sternkundiger der die Regeln der Bewegung der himmlischen Cör- per verstehet/ zum voraus sagen/ wann sich eine Mondsfinsterniß ereignen/ wie groß sie seyn/ an welchen Orten sie sichtbar/ an welchen sie unsichtbar seyn wird; ja er kann z. E- ein Fernglaß dermaßen heute stellen und unbeweglich befestigen/^daß auf einen gewissen künftigen Tag/ Stunde und Minute ein gewisser verlangter Stern dadurch/ si> wie eS nun gerichtet ist/ kann gesehen werden. Was aber auf unfertn Erdboden geschiehet und uns Menschen am nächsten angehet/ ist in einem Zusammenhang unbe* greistich vieler Umständen eingeflochten/ deren jeder zu dem/ was künftig ist/ seinen! Theil beyträgt/ davon kaum einer und der andre uns bekannt ist/ und die nach solchen Gesetzen würken/ davon wir die allerwenigste jemals zu erfahren Hofnung haben. Das ist diejenige Finsterniß/ die uns den Prospekt in die Zukunft benimmt; das ist diejenige Hmderniß/ die da macht/ daß wir nicht weiter sehen/ als wir reichen tön*.
Mm ' - nett.


