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,.« Giesier lVochm-Blatt«

Ehrbarkeit laufen. Dergleichen hak man hier gesehen. Ein rechtes Lustspiel ab« kümmt in den Hauptstücken mit der Satire überein, und zielet mit ihr auf die Ver­besserung der Sitten. Mit dieser Erklärung werden sie hoffentlich zufrieden seyn. «rch möchte gern auch fragen, ob sie gute Satiren gelesen haben , allein die Rede ist jetzo von dem Wochenblatts, und es kommt darauf an, ob sie dasselbe, wenn eS obngefähr so beschaffen ist, wie ich gedacht habe, vor eine nützliche Schrift halten.

Y. Meinetwegen mag es seyn. Ich mache mir wenig daraus. Den Vor- theil werde ich davon haben , daß wenn meine Frau und Kinder davon hören , sie mich quälen werden, daß ich ihnen es halten soll.

Z. Nun sehe ich, warum sie diesem Blatte nicht günstig sind. Ich dachte in der That, sie hätten wichtigere Ursachen darzu. Es ist gut, daß sie die zwey ersten Proben davon nicht gelesen haben ; sonst würden sie noch mit allerhand Ur< fachen von gleichem Gewichte hervorgekommen seyn. Sie würden wegen einiger Druckfehler, oder weil ihnen die Aufsätze zu ernsthaft geschienen haben möchten , die gegenwärtige und zukünftige Stücke verurtheilet haben. Aber ich bitte, seyn sie nicht zu hart dagegen gesinnet. Gönnen sie ihm doch zum wenigsten einen ge­neigten Blick, wenn sie es hier bey einem-Glas Wein umsonst lesen können. ES wird ihnen alsdenn die Zeit ein wenig vertreiben, an statt daß sie sonst möchten ge- nöthiget seyn, von Wind und Wetter, oder von den Fehlern der Menschen zu reden, wird es ihnen Anlaß geben, von was anders zu sprechen.

Hier endigte sich bas Gespräch und ich schliesse mit der Versicherung rc rc.

Zn verFdtuffen.

SiiK saubere sffbmie <n ui'che Sack Uhr von einem guten Meister verfertiget / deren Unruhe in gtubiu lauffet/ ist um einen billige» Preiß zu haben/ und kann man bey ckusgedecu dieses lerucreu Be, Iflctb erhalten.

Zu verleihe».

Ein, gewis Person auf dem Laude/ welche mit adelichea und ander» Gütern angescse» ist/ sucht 6» bis 700. fi. zu f.pro ccnto ^egeir hullangliche Derüchcrung sowohl des ^auptgelds als derZi». feil/ ,u jn Stadt will auf sein ^auß/ ftof und beyliegendc» Garte» ss. Rthl. -usnchmen. Der Verleger kau» von beyden mehr Nachricht geben.

Dicnsijuchende Personen.

Ein Frauenz-'mmer von honetter Lamine sucht bey ^errschaffreu als C-immer-Jmigser/oder auch als 5raushLlterin in Condilion zu treten. Sic verstehet di, Kück, und andre weibliche Geschick, iichkeiten/ und tann bleich mit dem neuen J r^re nach Verlanaen di, Dienste an'reeev.

Zur ; ereil Ravenstejuer Lotten,/ welche schon re» s reu Ianuarü ,750. ihre» cknfang nimmt/ bann noch bey Herrn Tasche/ welcher den Plan gratis ausgübt/ emgeleget werden. Derselbe erbietet sich / denen / die nicht gern ganze Loole nehmen wollen/ mit Viertels Loosen a. 2 st. 10. cklb. durch alle Clasen ausjuwarren/ mit der Dersichernng / daß wenn ein solchergestalt durch alle Clasen bezahl. tts tooß in einer der 5. ersten Clasen heraus käme / Venen .tyrrn Einlegern das alsdann zu viel bezahl c< getreulich restitiliret werde» solle.