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16 Giesser Wochen - Blak.

Es ist unnöthig / stK bcy teilt» übrige» gleich, ohnmächtige» Seelen auszuhalten ; Denn sie find alle von eben demselben Schrot und Korne/ und der Ursprung ihrer Schwachheit ist eiuerley. Bcy alle» findet sich ei» ungeziemender Hochmuth / vermöge dessen sie ihre Kräfte» mit eiuein Lergrösse» rllngs -- Glaß ansehe» / alles / was sie sich einbildcn/ vor untrügliche Orakel» halten und die andere/ deren Meymmge» den ihrigen wiedersprechen / als unwissende und in Dorurtheile» erscssene verachte». Darzu gesellet sich eine Unerfahrciihcit in de» Gründe» nöthigerWissenschaften/ und ei» Mangel muftr licheu Verstandes. Diese beyde gewöhnliche Gelehrte» des Uberniurhs setze» sie m den Stand / sich i» den gemeineste»Dingen zu verstossen/ rmd aus solchenJrrthümer»/ als aus fruchtbahren Oneile»/ an» dre «Heils folgende theils nicht folgende ferner herzuleiten. Und so gehet es zu / daß sie trfflich derWarss heit verfehle»/ und alsdann wegen dem allzugrossen vertrauen auf sich selbst von Niemand sich eines bessern belehren lassen.

Damit diese sonst sehr umiütze Creaturen uns doch jti etwas gutes dienen / so merke,, wir zum Dortheil derer/ denen daran gelegen seyn möchte/ vor dem Schlüsse kürzt ch an/ wie man sich vor der fauchen Starck-Geisterey zu hüte» habe. Man lege den Hochmuth ab/ und teuie die Schwäche des tnmschlichen und hauptsächlich semes eigenen Verstandes wohl erkennen. Es ist zwar am besten / wen» man sei» vermöge» richtig und geiiatt zu schätzen weiß; weil es aber gar viele Geschicklichkeit erfordert/ und die Eigenliebe gemeiner ist/ als der entgegen gefetzte Fehler: so halte man von sich selbsteu lieber zu wenig / als zu viel. Lus solche Weise wird man / wenn man ja hin lmd wieder irret / feinen Gedancken nicht zu viel Glauben bcymesie»/fernerhin darüber mehr und mehr »achtel ckeu/und endlich de» Fehler verbessern/oder von andern aus de» rechte» Weg geleitet werde». Nachstdem lege inan sich ernstlich aus diejenige Wisstisschasten worin»«» dieEigmschaffte» GOttes und der natürliche» Dinge» nkiärewerden/ damit man Gründe habe/ worauf man in fine» Schluss » sicher bauen könne. Man lasse sich aber ange­legt» styl, etwas rechts darinnen zu erlerne» / »icht »ur oben hi» eins und das andre zu erichnappe»/>md richte sich »ach dem/ was Vemiamius mit Grnnd der Warheit lchret("*j : Es «st gewiß und aus der Erfahrung klar / daß ein seichter Anblick der W«ir-N>eisbelt vielleicht zu« Lrheistcrey vcrleiter/ eine rieste Einstchr darein aber zur Gottesfurcht anführer. Ent» lich verbessere man feine» verstand durch dieienige Künste/ die zu dcnr Ende ersuuden Worte» sind / und übe kenselbigen alle Tage / u»d bcy alle» Geleaenheite»/ biß man ihn zu der Vollkommenheit gebracht hat/ die erforderlich ist um das gute vo» dem bösen/ das wahre von dein falschen zu unterscheiden.

( ***) De augmertis fcieGtia um lib, I.

Zu verFjttiffen.

.Siu; 'äubere silberne englische Sock Uhr von einem guten Master verfertiget / deren Unruhe Rubi» lauffet/ ist Ul» einen billigen Preiß zu haben/ und kau man bey Ausgeber dieses fernere» Be- scheid erhalten.

Zu vei letheu.

. ^^^irtsse Person aus dem Lande/ welche mit adelicheu und andern Gütern angesessen ist/ sircht 6. bis 700. ff. zu s. pro ccnto gegei! hinlängliche Der sichet u.'ig sowohl des Halixtgeids als der Zin» Is»/ zu ieyhen.

r Eül gcfcbicfter Candidatus Iuris, Reformirter Religion , Wilcher fest stoben ;ayren einige junge Gavaliets aufverschstdenen Voiyetfitaeten als Hofmeister rührn- <82! iret/ entschlossen, dieses officium noch emmahl ju übernehmen. Cer Zerleger kun genauere Nachricht erthesten.