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Vorbericht.
i Den mehresien Raum des Bogens werden kurtzyefaßte Tedancken über «cmeinnükige und auserlesene Vorwürste erfüllen. 9)?an wird seine Absichten mcht a»ej,. ans qc ehrte , fonDern auch ruf ungelehrte, und mit einem Wort auf alle Menschen von Kerleyr'ebens-Art, Stand, Alter und Geschlecht richten. ES werden daber Betrachtungen aus allen Theilen der Weltweißheit, der Gottes- »nd Rechts-GUchrcheit, der Artzney-Wissenschaft, wie auch Geschichten, Uberse. ßunaen , wobt auch Gedichte und dergleichen in einer angenehmen Abwechselung .unter einander erscheinen. Allzufeine und über den Begriff der meisten Menschen erhabene Dinge werden hier keimn Platz sinden , sondern bloß Wc, die zur Unterrichtung, zur Erbauung, zumNutzen und zur vernünftigen Ergötzung aller, o- der doch der meisten Leser gereichen können.
ii. Die allhier herauskommende Schriften, DifTertauontn, Programmatau.b.g. wie auch andere Bücher von gemeiner Nutzbarkeit sollen erzehlet, und von ihrem Jnnhalt zuverlaßige Nachricht erstattet werden.
Die in hiesiger Stadt und Fürstlichen Landen wohnhafte, auch auswärtige, Gelehrte, welche die Beförderung des bemeldten heilsamen Endzwecks sich angele, «en sevn lassen wollen , haben nicht nur die vollkommene Erlaubniß ihre Anmer. rkangen neid schriftliche Aufsätze an den Verleger einzusenden ; sondern werden auch um »Kren geneigten Beytrag hierdurch geziemend ersucht. Man verspricht sich aber keine wettläuftige, sondern kurtze ; keine allmerhabene, sondern nach dem gemep neu Begriff abgemessene; keine anzügliche; keine allzubekannte uf.w. sondern nach den vorherbenannten Absichten eingerichtete Abhandlungen. Von des Verfassers Be -eben hanget übrigens ab , ob sein Nähme darbe») gefetzt werden soll, oder .Nicht.
Die Aufsicht auf kaum angekündigte Wochenschrift hat ein geübter Mann Sber sich genommen , aus dessen Feder nicht allem Die meiste Stucke stiessen , son- denr von dein auch die von anderli Gönnern ungeschickte Beycrage werden durch- leftnund eingerücket werden. Derselbe behält sich die Freyheit zuvor, wofern etwas an stößiges , GOtt und der Tugend zu wieder laufendes, der -Obrigkeit oder dun Nächsten nachtheiliges in eingesendeten Schriften enthalten feyn solte, Dassel- de auszustreichen, allzuweitlaufftige zusammen zu stehen, doch ohne Übergehung des nölhigen und ohne Veränderung des Sinnes , Die Reinigkeit der Schreib-A»t zu wahren, w-e auch unnützliche und mir obangeführten Endzwecken streitendeDmge gantzlich auszuiaffen.
m. Ferner, was zur Policey gehörig/ neue Verordnungen oder deren Auszüge, sollen Mitgetheilet werden. Zu dem Ende werden alle Herrn Beanue und


