mata de Bübunng bes hy
5 gründenden Kreisverbandes e weitere Vorschläge über Heranziehung anderer Persönlichleiten für den Vorstand gemacht, worüber die ächst zusammentretende Kreisvertretung endgültig beschließen hat. Es ist nach diesen Vorarbeiten sichere icht vorhanden, daß auch im Kreise Gießen die gute des Alice⸗Frcuenvereins wie anderwärts einen kräf⸗ tigen e nimmt. 8
* Kindergartenverein, Weihnachtsauffüh⸗ rung. Unter den sozialen Aufgaben, die immer dringender an das . Geschlecht herantreten, steht die Fürforge für die Jugend in erster Linie Für die Kleinen, die noch nicht sch . Kleinkinderschulen und Kindergärten. 8 915 in Gießen nur Einrichtungen für die bemittelteren
eise, den Bürger⸗ und den Seminar ⸗findergarten. Aber die Not der jetzigen Kriegszeit hat zur Begründung eines Kriegs⸗ kindergartens geführt, der den Müttern aus unbemittelten Kreisen die Sorge um die Kleinen 4 9 des Tages abzunehmen be⸗ stimmt ist. Was sich in der egszeit als segensreiche soziale Einrichtung bewährt hat, kann man auch in den künftigen Friedenszeiten nur erhalten zu fehen wünschen; denn gerade die Pflege der Jugend wird in den kommenden. Jahren in höherem Maße als je zuvor eine der wichtigsten Aufgaben sein. Der Kindergartenverein will darum all⸗ mählich dem Gedanken näher treten, einen Volkskinder⸗ garten in Gießen zu begründen. Ein Bürger unsorer Stadt, der sich schon öfter als großer Kinderfreund erwiesen hat, stiftete dem Verein bereits ein kleines Anfangskapital für diesen 755 Eine Weihnachtsaufführung des hiesigen Fröbelseminars im
ub am nächsten Samstag und Sonntag, über die Näheres im Anzeigenteil zu finden ist, soll mit ihrem Ertrage dem gleichen Zweck dienen. Freunde des Gedankens finden so Gelegenheit, ihn zu unterstützen und stellen sich hoffentlich recht zahlreich ein.
* Die Auszahlung der Reichs⸗ und KHreis⸗ unterstützung für 16. bis Ende Dezember 1915 an die Fa⸗ milien der zum Heeresdienst Einberufenen findet, wie wir im Anzeigenteile bekannt geben, vom 15. bis 17. Dez. im Stadt⸗ haus, Zimmer Nr. 7, statt. Näheres ist aus der Anzeige zu er⸗
sehen * Heber Mehlabgabe 121 eine amtliche Beknnntmachurng
2 Zir
der Stadt Gießen im Anzeigen⸗
.
f Landkreis Gießen. „ Lang⸗Göns, 10. Dez.
be fördert. Kreis Alsfeld. Dez. Am
r abgeha
standen, fiel er am 30. einer Granate zum Opfer. Er ruht auf dem 9 sein Oberst drücken sich in den aner sten Worten aus
Über die Tüchtigkeit und Tapferkeit, Hingabe und Treue des braven
Offiziers. f dh. 1 8. E 5 8 Brepdte
äge der letzten Tage haben zum enmal in diesem die Bäche und Gräben gefüllt und über ihre Ufer treten lassen. Dadurch haben die Wiesen die gründliche Bewässerung erfahren, die grundbedingende Ursache einer guten Heuernte bleibt. Zum ersten Male konnte der Landwirt auf die Bewässerung gehen. Den Müllern an den kleinen Gräben, denen es in diesem Herbste an Wasser fehlte, ist nun auch geholfen. N
Kreis Schotten. 8 Aus dem oberen Vogelsberg, 7.
Wetter umgeartet und hat
blümchen wieder in aller sei Pracht. Herchenhain,
dessen Ausgang eine ergab. ö l
Kreis Friedberg. teilung des für unsere Stadt verfügbaren Petroleums zu ermöglichen
. Haushalt entfällt, ist noch
sollen vor allem die Familien berücksichti
vorigen E ihrem Kartoffelvorrat nicht bis zum 15. Juli des
nächsten Jahres reichen. Die Anmeldungen erreichten 6000 Zentner. Die Stadt hofft diese Menge aus unserem Kreis (Friedberg) beziehen zu können.— Vorgestern fand im Kur⸗
haus unter Mitwirkung von Mitgliedern des Gießener
Stadttheaters ein„Bunter Abend“ statt, dessen Er⸗
trägnis zum Besten der Weihnachtsbescherung für in Bad⸗
Nauheim anwesende Kriegsteilnehmer verwandt werden soll.
an Bäckereien veröffentlichen
Der Vizewachtmeister im Feld⸗ Art.⸗Regt. 63, Albert Brückel von hier wurde zum Leutnant
. vergangenen Sonntage Tvauerfeier für den auf dem Felde „an der Krieger⸗
0 September r Friedhose zu Cenay. Sein Kompagnieführer sowie
N 1 1 Dez. Der Winter, der schon scharf bei uns eingesetzt hatte, ist mim wieder in mildes 1 l auch wieder manch Schönes und An⸗ schauliche gebracht. Eine seltene Schönheit, die das Auge des Ge⸗ birgsbewohners um diese Zeit wenig zu sehen bekommt, zeigt sich ihm jetzt— es ist das kleine, bescheidene Gänseblümchen. Jetzt, nachdem das Wetter eher an den kommenden Frühling, als an den bevorstehenden Winter erinnert, prangt quch das Gänse⸗
5 12 5 Dez. Vorigen Mittwoch Abend fand im hiesigen Gotteshause ein Lichtbildervortrag statt, bei Sammlung den Betrag von 16,50 Mark
D. Bad⸗Nauheim, 10. Dez. Um eine gerechte Ver⸗
„führt die Büärgermeisterei von Mitte dieses Monats ab Petroleumkarten ein. Wieviel Leuchtöl auf den nicht bekannt, doch t werden, die kein künstliches Licht in ihren Wohnungen haben.— Einer Auf⸗ forderung des Bürgermeisters entsprechend mußten sich bis Stag diejenigen Haushaltungen melden, die mit
Der Besuch war vorzüglich. Große Erfolge errangen Fräu⸗ lein Zondervan und Herr Eugens mit Lieder⸗ und Coupletvorträgen.
Starkenburg und Rheinhessen.
10 Bingen, 9. Dez. Der Wasserstand geht stündlich zurück und ist hier seit gestern um etwa 30 Zentimeter gefallen. Auch am Oberrhein geht das Wasser sehr schnell zurück. Gegen⸗ wärtig fällt der Rhein überhaupt wieder auf der ganzen Linie. Der Neckar wie auch der Main steigen noch und auch die Mosel ist noch etwas im Steigen begriffen.
ch. Bingen, 10. Dez. Der Bahnmeister⸗Aspirant Klin⸗ gelstein, der erst seit Montag in Bingerbrück den Dienst ange⸗ treten hat, sprang während der Fahrt von der Lokomotive und blieb mit dem Mantel hängen. Er geriet unter die Maschine, die ihm den Kopf und die Beine abfuhr. Der Verunglückte war erst
23 Jahre alt. Kreis Wetzlar. ra. Wetzlar, 9. Dez. Trotz genügender Anmeldung findet für diesmal an unserer landwirtschaftlichen Winterschule kein Lehrkursus statt, die Anstalt besteht nahezu 25 Jahre.— Die Prüfungen an dem hiesigen Lehrerseminar sind für das Jahr 1913 wie folgt festgesetzt: Abgangsprüfung am 3. Februar und die Aufnahmeprüfung am 21. März. dra. Waldgirmes, 9. Dez. Den Ehrentod starb im Alter von 20 Jahren der Garde⸗Jäger Heinrich Rau⸗ ber, der einzige Sohn der Eheleute Andreas Rauber. Hessen⸗Nassau.
X Marburg, 9. Dez. Ueber die Irren⸗Heil⸗ und Pflegeanstalten des Bezirksverbandes Kassel ist in der letzten Sitzung des Landesausschusses eingehend berichtet worden. Es wurden im abgelaufenen Berichtsjahre verpflegt: in der Landesheilanstalt Marburg 792 Kranke mit 117284 Ver⸗ pflegungstagen gegen 754 Kranke mit 117372 Verpflegungs⸗ tagen im Jahre 1913; im Landeshospital Haina 926 Kranke mit 301747 Verpflegungstagen gegen 884 Kranke mit 209 168 Verpflegungstagen im Jahre 1913; im Landes⸗ hospital Merxhausen 998 Kranke mit 300 335 Verpfle⸗ gungstagen gegen 908 Kranke mit 294 640 Verpflegungs⸗ tagen im Jahre 1913. Ueber die Landesheilanstalt Marburg heißt es: Zu den aus dem Vorjahr übernommenen 169 Männern und 167 Frauen kamen im Berichtsjahr 141 Per⸗ sonen männlichen und 142 Personen weiblichen Geschlechts hinzu; die Zahl der Abgänge stellte sich auf 192 Männer und 173 Frauen, so daß am Schlusse des Berichtsjahres 118 männliche und 136 weibliche Geisteskranke als Bestand in der Anstalt vorhanden waren. Der Krieg brachte einen Rückgang der Aufnahmen an Geisteskranken zum Teil aus dem Grunde, weil bekannt gegeben war, daß die Anstalt in⸗ folge der vielen Einberufungen von Aerzten und Pflegern zum Kriegsdienst unter schwierigen Verhältnissen zu arbeiten habe und nur dringende Fälle aufnehmen könne.
Marburg, 9. Dez. Im Alter von 65 Jahren starb in der hiesigen Klinik der Musiker Peter Damm, genannt „Schröcker Peter“, ein in weiten Kreisen, besonders auf dem Lande, bekannter Mann. Bei allen ländlichen Fest⸗ lichkeiten im Oberhessischen, in der Hinterländer, Alsfelder und Gießener Gegend war der„Schröcker Peter“ mit seiner Harmonika zu finden und bei gar mancher Bauernhochzeit hat er zum Tanze gespielt. Wenn er guter Stimmung war,
2 6 en er eee. 155 Wirkle r begleitete er 700 iel mit dem Gesang launiger Hessen⸗ der ersten Lehrerstelle. Er hatte es verstanden, sich die Liebe und lieder, deren Text er meist nur allein aus alten Ueberliefe⸗ 4 der ganzen Gemeinde und seiner Schüler zu erwer⸗ rungen du beherrschen behauptete. Wenns bei solchen Ge⸗ ben. Als Vizesesdwebel wurde Gorr beim Ausbruch des Krieges legenheiten zu doll oder zu spät wurde, spielte und sang zum Ersatzbataillon des Inf.⸗Regt. Nr. 116 berufen. Am 1. Ble er„Geht nach Haus sonst ein Rausch“ dann packte er tober rückte er ins Feld und schon am 3. desselben Monats fürsorglich sein Instrument, wie er es stolz nannte, in 1 Offiziersstellvertreter befördert. Am 21. Oktober wurde erf ein Tuch und verschwand stillschweigend. So schlug sich irh einen Schuß in den Rückenmusfel verwundet. Nachdem er der Mann, der früher in seinem Zimmermannsberuf ein⸗ von feiner Verwundung genesen, wurde er bei Roxanke Wyzina mal gestirrzt war, überall, wo er hinkam, wohlgelitten, ehr⸗ zum zweiten Male durch einen isschuß am verwundet. mal gesurrz; 8 10 Kraulhei Gorr genas auch von dieser Verwundung rasch und rückte zum lich durchs Leben, das er jetzt nach längerer. ankheit dritten Male ins Feld. N. er die Champagneschlacht heil über⸗ beschloß.— Der Brotpreis wurde hier für den Vierpfünder
von 68 auf 62 Pfg. ermäßigt.
a. Kirchhain, 10. Dez. Für den Kreis Kirchhain sind nachfolgende Preise festgesetzt worden(bis einschließlich Brot gelten dieselben als Höchstpreise) Landbutter 1,70 Mk., Mol- kereibutter 2,10 Mk., Milch, das Liter 22 Pfg., Roggenmehl, im Kleinhandel 17 Pfg., Weizenmehl 21 Pfg., Brot, das Pfund 15 Pfg., Schweinefleisch 145 Mk., Rindfleisch 1,10 Mark, Hammelfleisch 100 Mk., Kalbfleisch 90 Pfg., rohes Schweinefett 1,80 Mk., Wurstfett 1,30 Mk., fetter Speck, ge⸗ salzen 2,00 Mk., magerer Speck, gesalzen 2,00 Mk., Leber⸗ wurst 1,60 Mk., Fleischwurst 1,80 Mk. Zervelatwurst 2,20 Mark, Hasen, das Stück 3,50.—3,75 Mk., Schellfische, das Pfund 50—55 Pfg., Heringe, das Stück 15 Pfg., Eier, das Stück 15—18 Pfg., Kartoffeln, der Zentner 3,05 Mk., Kar⸗ toffeln, der Zentner frei Keller 3,25 Mk., Weißkraut, der Zentner 5,50 bis 6,00 Mk., Stiefelbesohlen 5,50—6,50 Mk.
I] Kirchhain, 10. Dez. Im Alter von 75 Jahren starb hier der Kgl. Kreistierarzt Veterinärrat Stamm, ein den weitesten Kreisen bekannter Mann. Er war auch Ehrenmitglied des Kirchhainer und des Marburger landwirtschaftlichen Vereins.
— Frankfurt a. M., 10. Dez. In dem bekannten Mil⸗ lionenkonkurs des Grundstückspekulanten Max Bauer in Firma Bauer und Wiesbader, bei dem es sich um 19 Millionen Passive gegenüber 15 Millionen Aktiven handelt, haben die be⸗ vorrechtigten Gläubiger jetzt volle Befriedigung erhalten. Die Höhe der verfügbaren Summe für die übrigen Gläubiger hängt von dem Ausgang der schwebenden Prozesse ab, namentlich mit der an dem Konkurs beteiligten früheren Thurgauischen Hypotheken⸗ bank. Es dürften jedoch nur 8—9 Prozent zur Verfügung
1 Hanau, 9. Dez. Die Synode der Diözese Hanau hat in Berücksichtigung der Tatsache, daß trotz der Kriegszeit auch jetzt noch vielfach in den Theatern und sonstigen Ver⸗ gnügungsstätten der Oeffentlichkeit Stücke geboten werden, die nicht erheben, sondern herunterziehen, folgende 5 schlossen:„Wir bedauern, daß in letzter Zeit so vielfache Kund⸗ gebungen notwendig werden gegen die beklagenswerte Tatsache, daß die Darbietungen der öffentlichen Schau⸗ und Lichtspiel⸗ bühnen vielfach dem Ernste der Gegenwart nicht entsprechen. Wir sehen uns genötigt, uns denselben anzuschließen und erheben Ein⸗ spruch gegen die Darbietung solcher Schaustellungen, welche leiden⸗ schaftliche Sinnlichkeit und zuchtlose Hingabe an die niederen Triebe in einer Weise zur Darstellung bringen, daß dadurch Wahr⸗ heit, Reinheit, Ehe und Familienleben herabgewürdigt werden. Wir bitten die Theaterleitungen und Theaterbesucher, hier Wandel zu schaffen und dadurch mitzuhelfen, daß die großen Opfer dieser
Zeit nicht ens gebracht werden, und daß wir uns der gottgegebenen ickfalsstunde unseres Volkes würdig erweisen.“ X. Hanau, 10. Dez. Beim Spielen mit einem geladenen Flobertgewehr hat der 13jährige Schüler Löschgruber seinen vierjährigen Neffen Gustav Krick in den Hals getroffen und getötet. 1 5
ch. Vom Hunsrück, 10. Dez. In Mittelstrimmig hat die Frau eines Landwirtes, deren Mann als Soldat eingerückt ist, ihre beiden Kinder im Alter von drei Jahren und neun Monaten erwürgt. Das dritte Kind das etwa 6 Jahre alt ist, konnte sich losreißen und entkommen. Die Frau wurde festgenom⸗ men und im Gerichtsgefängnis zu Kastellaun untergebracht.
Gerichtssaal.
Königsberg gi. Pr., 9. Dez. Die Besitzerfrau Henriette Holstein aus Neu-Pustlauken(Kr. Labiau) ist wegen Mordes, begangen durch Arsenikvergiftung an ihrem ersten Ehemanne, ihrer eljjährigen Tochter aus erster Ehe und ihrem zehnjährigen Sties⸗ sohn, dreimal zum Tode verurteilt worden. Der Beweg⸗ grund zu der Tat war Habsuͤcht.
Bermischtes.
Berlin, 9. Dez. Das„Berliner Tageblatt“ meldet aus Unruhstadt: Der Bürgermeister Weihnacht ist seit zehn Tagen verschwunden. Der Grund dafür ist unerklärlich, weil n in Ordnung sind. Weihnacht ist seit achtzehn Jahren im Amt.
Stuttgart, 9. Dez.(W. T. B. Nichtamtlich.) Die Hinter bliebenen des Fabrikanten Jakob Mauthe in Schwenningen haben 120000 Mark für eine Kindergrippe gestiftet.
—
Mieteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
2 2. 2 888 — 22 288— 1 1 2 D. 28 E 83 32 23 2 2 Dez.=S 8 S S Wetter 1915 8 88 823 28 2 8 S S8 15 SSS ASS— 8 3 6 e SN 5 9.. er 4,1 5,5 90—— 10 Regen 9.9—. 3„ 10.* VVUV'l 1 7 f Höchste Temperatur am 8. bis 9. Dez. 1915= + 8/1 C.
Niedrigste 1 5
Niederschlag: 15,5 mm. Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen.
Wetteraussichten in Hessen am Samstag, den 11. Dez. 1915; Vorwiegend trüb, regnerisch, mild.
Letzte Nachrichten.
Bulgarischer Vorschlag an Griechenland.
Sofia, 10. Dez. Während die Bulgaren in der Verfolgung der sich zurückziehenden Franzosen den Wardar entlang mar⸗ schieren und sich der griechischen Grenze nähern, tritt der ganze Balkanfeldzug in eine entscheidende Phase, und für Griechenland ist der Augenblick gekommen, seine Politik eindeutig aufzudecken. Die bulgarische Regierung
1915—. 0,8 C.
* 3
der griechischen Regierung vorgeschlagen, längs der bisherigen serbisch⸗griechischen Grenze eine neutrale Zone zu schaffen, die für Griechenland und Bulga ien bindend wäre und zwar ähnlich wie bei Gewaheli und Doiran. Erklärt sich Griechen⸗ land einverstanden, so ist damit der beste Weg zur Vermeidung von Verwicklungen gegeben und für die Bulgaren und die Möglichkeit geschaffen, ein weiteres Umsichgreifen des Weltkrieges zu verhindern. N 5 Die russischen Truppenzusammenziehungen in Bessarabien. Sofia, 10. Dez. Die Zusammenziehungen der russischen Truppen an der rumänischen Grenze gehen, wie man aus Mel⸗ dungen auf dem Umwege über Bukarest erfährt, nur äußerst langsam vorwärts. Von Außenwelt ist Reni fast vollständig abgeschnitten. Nach Erzählungen von Reisenden sollen auch sonst an zahlreichen Orten an der f Mengen russischer Truppen liegen. Allerdings handelt es sich zum großen Teil um frisch eingezogene Rekruten, die erst ihre Ausbildung erhalten. Auf der Donau vor Reni liegt unter vielen Truppentransportschiffen auch der kleine Dampfer„Ruß“, der augenblicklich dem Kommandanten des Schwarz⸗Meer⸗Gebietes, Wyssokyn als Aufenthalt dient. Auf dem„Ruß“ hat auch Zar Nikolaus, begleitet von dem Thronfolger, während seines jüngsten Besuches in Reni, der unter den strengsten Absperrungs⸗ maßregeln verlief, im Kreise der Offiziere die traditionelle Sa⸗ kuska genommen. Nach Erzählungen von Personen, die den Zaren bei diesem Besuch gesehen haben, soll er sehr abgespannt aus⸗ sehen und stark gealtert sein.
Radoslawow über die Kriegslage auf dem Balkan.
Wien, 10. Dez. Dem Sonderberichterstatter des„Neuen Wiener Journal“ in Sofix erklärte Ministerpräsident Rados⸗ ka wow Unser Sieg ist gewiß, denn der Vierbund verfügt gegenwärtig auf dem Balkan über eine Million Mann, gegen die die Entente unmöglich aufkommen kann.
Kalenderänderung für Warschau.
Berlin, 10. Dez. Für das Gouvernement War⸗ schau führte der Generalgouverneur durch eine Verfügung den
päische und deutsche Tageszeit ein.
Hans Groß f. Graz, 10. Dez. Der Strafrechtslehrer und Vorstand des
68 Jahren gestorben.
In der Genesungszeit wie nach Blutverlusten oder Operationen, auch in Zeiten besonderer Anstrengungen und Auf⸗ regungen ist Sanatogen das ideale Mittel den Kräfteverbrauch 80800 und sicher wettzumachen. Daher ist es auch ebenso für unsere in den Lazaretten liegenden Verwundeten und Kranken, wie für die Krieger draußen im Felde zur Kräftigung und Erhaltung ihrer Gefundheit und Widerstandskraft von gleich großer Bedeutung.
hältlich. Es sei ausdrücklich auf den der heutigen Nummer bei⸗ liegenden Prospekt der Sanatogenwerke Bauer& Ci
lin SW. 48, hingewiesen.
hat, um abermals kund zu tun, daß sie keinerlei aggressive Absichten gegen Griechenland hat,
Donau und in der Umgebung größere
Gregorianischen Kalender und die mitteleuro⸗
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Feldpostbriefpackungen sind in allen Apotheken und Drogerien er⸗
Cie., Ber⸗ 9583 0
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2. Bericht der Rechnungsprüfungskommission. 3. Neuwahl der Kommisston. i Wir laden unsere Ausschußmitglieder zu dieser Sitzung ein.
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