Drittes Blatt
Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.
nr. 256
Die„Gießener Familienblätter“ werden dem
„Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das
„Kreisblatt für den Ureis Gießen“ zweimal
wöchentlich. Die„Landwirtschaftlichen Zeit⸗ 3 fragen“ erscheinen monatlich zweimal.
General⸗Anze
165. Jahrgang
Gießener Anzeiger
iger für Oberhessen
Samstag, 30. Oktober 1915
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts- Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.
Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul ⸗
straße 7. Geschäftsstelle u. Verlag: 51, Schrist⸗
leitung: S112. Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen.
4. Sitzung der Großherzoglichen Handelskammer Gießen für die Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach.
Auszug aus dem Sitzungsbericht. Gießen, den 19. Oktober 1915.
Anwesend find die Herren: Kommerzienrat Schirmer, Kom⸗ merzienrat Grünewald, Ihring, Kommerzienrat Klingspor, Noll, Nowack, Ramspeck, Rinn, Röhr, Rühl, Stammler, Wenner, Zur⸗ buch und der Syndikus. 8
Vor Eintritt in die Tagesordnung gedenkt Herr Kommerzien⸗
a rat Schirmer in warmen Worten des verstorbenen Mitgliedes Max Friedberger, zu dessen Ehren sich die Anwesenden von den Plätzen erheben.
1. Die Lebensmittelteuerung und der Handel. Nach einem Bericht des Syndikus wird die folgende Erklärung einstimmig angenommen: 5 5
Die Handelskammer verfolgt mit wachsender Besorgnis die Vorgänge auf dem Lebensmittelmarkt. Sie verurteilt entschtieden das Gebahren gewisser Kreise, durch Forderung unangemessener Preise in einer an Opfern so reichen Zeit sich Sondervorteila auf Kosten der Allgemeinheit zu verschaffen und begrüßt daher mit lebhafter Genugtuung die jüngsten Maßnahmen des Bundes⸗ rats, in welchen sie geeignete Grundlagen zur wirksamen Bekämp⸗ fung des Lebensmittelwuchers erblickt. Die Handelskammer hält sich aber auch in Wahrung der ihr anvertrauten Interessen für verpflich⸗ tet, Widerspruch gegen den von so vielen Seiten erhobenen Vorwurf einzulegen, wonach hauptsächlich der Handelsstand an der Teuerung von Gegenständen des täglichen Lebensbedarfs die Schuld trage, während doch die Gerechtigkeit erfordert, anzuerkennen, daß diese tief beklagenswerte Erscheinung in erster Linie und vor⸗ wiegend ihre 1 6 75 5 in dem Kriegszustande selbst hat, in welchen das Deutsche Reich unversehens versetzt worden ist. Deutschland st mit seiner starken Bevölkerung auf die Einfuhr wichtiger Le⸗ bensmittel und Bedarfsartikel, z. B. Hülsenfrüchte, Eier, Reis, Butter, Oele, Fette, Futtermittel, Leuchtstoffe angewiesen; infolge der Abschließung vom Weltmarkte haben sich naturgemäß die im Inlande vorhandenen Vorräte schnell vermindert, bei dem außer⸗ ordentlichen Bedarfe aber nach diesen Artikeln war die Preis⸗ steigerung eine ganz natürliche Folgeerscheinung. War es dem Handel unter Mühen gelungen, neue Bezugsquellen für einzelne dieser Gegenstände ausfindig zu machen, so war dies natürlich mit einer Erhöhung der Einstandspreise verhunden. Ein nicht minder wichtiges preisverteuerndes Moment bildete die fast durch⸗ gängige Erhöhung der Kosten der Warenerzeugung, welche durch die verschiedensten Umstände hervorgerufen war, so durch den Mangel an Menschen und Tieren, durch Knappheit und Be⸗ schlagnahme vieler Roh⸗ und Betriebsstoffe, durch Steigerung der Arbeitslöhne usw. Nicht gering ist ferner der Anteil zu ver⸗
anschlagen, welchen Behörden und nicht zuletzt die Konsumenten selbst an der Preissteigerung durch überstürzte Einkäufe im Großen zu jedem geforderten Preise gleich bei Beginn des Kriegs haben. Auch die Höchstpreisgesetzgebung hat oft das Gegenteil von dem bewirkt, was eigentlich mit ihr beabsichtigt war. Schließlich soll auch gar nicht geleugnet werden, daß ein Teil der Verkäufer Preise gefordert hat, welche nicht anders als Wucherpreise bezeichnet werden können. Hierfür sind aber hauptsächlich diejenigen Ele⸗ mente verantwortlich zu machen, welche sich in den berufsmäßigen ee in der Absicht hineingedrängt haben aus der Kriegs⸗ niunktur unrechtmäßigen Gewinn zu erzielen. Der Kampf gegen solche Ausbeutung sollte sich daher auch mur gegen diese Einzel⸗ personen, nicht aber gegen einen ganzen Stand richten, welcher selbst unter der Not der Zeit schwer zu leiden hat. 5
2. Ein⸗Uhr⸗Ladenschluß an Sonntagen. Die so⸗ ziale Arbeitsgemeinschaft der kaufmännischen Verbände hatte an das Großherzogliche Ministerium des Innern die Bitte gerichtet, im Interesse einer Sicherstellung der militärischen Vorbereitung der Saanen für die Gemeinden Gießen und Alsfeld, in denen an Sonntagen die offenen Verkaufsstellen später als um 1 Uhr geschlos⸗ sen werden, für die Dauer des Krieges den Ein⸗Uhr⸗Ladenschluß an⸗ zuordnen. Zu einem Gutachten über diesen Antrag aufgefordert, hat sich die Handelskammer nach Anhörung der beteiligten Kreise dahin ausgesprochen, daß eine Verkürzung der Verkaufszeit an
agen in der gewünschten Weise, so lange die wiederholt befürwortete einheitliche Regelung der Sonntagsruhe für das Reich 255 bei der eigentümlichen Lage der Städte Gießen und ür denjenigen Teil der Geschäftswelt, welcher vorwiegend Landkundschaft hat, mit großen wirtschaftlichen Nachteilen ver⸗ bunden sein würde. Das von den kaufmännischen Verbänden an⸗ gestrebte, von der Handelskammer vollauf gewürdigte Ziel würde sich auf dem einfachen Wege der Urlaubsbewilligung ebenso gut erreichen lassen. Auch müsse mit gutem Grunde befürchtet werden, daß der Ein⸗Uhr⸗Ladenschluß, wenn er einmal eingeführt sei, sich nach dem Kriege nur schwer wieder beseitigen lassen werde. 0 Einführung der türkischen Sprache in den Dehrplanderhöheren Lehranstalten. In der Zweiten Kammer der Landstände haben die Abgeordneten Henrich und Genossen den Antrag eingebracht,„die Großherzogliche Regierung zu ersuchen, bei der zuständigen Reichsbehörde die fakultative Einführung der türkischen Sprache in den Lehrplan der höheren Lehranstalten anzuregen“. Der Antrag wird mit dem Hinweis begründet, daß das bisherige freundschaftliche Verhältnis zwischen dem Deutschen Reiche und der Türkei nach dem Kriege noch festere Formen annehmen werde. Mit der Erbauung der Bagdad⸗ bahn habe deutscher Unternehmungsgeist bereits eine verheißungs⸗ volle wirtschaftliche Pionierarbeit geleistet. Es könne erwartet werden, daß neue wirtschaftliche Unternehmungen nach dem Kriege folgen werden. Ein enger Verkehr zwischen zwei Völkern sei aber nur denkbar, wenn eines des anderen Sprache verstehe; die Kenntnis der türkischen Sprache sei daher für den nach der Türkei gehenden Deutschen die notwendige Voraussetzung. Die Großh. Re⸗ gierung hat zunächst die Landesuniversität zu einem Gutachten über diesen Antrag aufgefordert. Da die Angelegenheit auch für den ge⸗ samten Handelsstand von größter Bedeutung ist, wird die Handels⸗ kammer mit den übrigen hessischen Handelskammern in einen Meinungsaustausch darüber eintreten, in welcher Weise die von der Landesuniversität in dieser Hinsicht geplanten Einrichtungen sei⸗ tens der Kaufmannschaft gefördert werden können. Eisenbahn angelegenheiten.
a) Die Geltungsdauer des Ausnahmetarifs für die Beförderung von Steinkohlen usw. vom Ruhrbezirk zum Betriebe von Eisenerzbergwerken und Hochöfen, einschließlich des Röstens der Erze nach den Stationen des Siegerlandes usw. ist um ein weiteres Jahr bis einschließlich 15. Januar 1917 verlängert worden. Ter Antrag, diesen Tarif und auch den Ausnahmetarif 7c für die Beförderung von Eisenerz von und nach Stationen des Lahn⸗, Dill⸗ und Sieggebiets auf die Neben⸗
baustrecken Dillenburg— Weidenau und Creuzthal— Olpe—Meinerz⸗ hagen zu übertragen, ist dem ständigen Ausschuß des Bezirks⸗ eisenbahnrats Frankfurt Main zur Vorberatung überwiesen wor⸗
den..
b) Die Handelskammer befürwortete bei dem Herrn Minister der öffentlichen Arbeiten die Einbeziehung des Großherzogtums Hessen in den Geltungsbereich des Ausnahmetarifs 8a für Gießerei⸗Roheisen im Interesse der Eisengießereien ihres Bezirkes; 5 c) Einem Antrage der Kammer entsprechend ist der Anschluß 1 Herborn zwischen dem Schnellzug D781 aus der Richtung Gießen
und in der Richtung Hartenrod abgehenden Güterzug mit örderiatg bergesellt worden;
d) Bei Begutachtung des Winterfahrplanentwurfs hat die
Handelskammer wiederholt die Durchführung des Pz 531 auf der Strecke Gießen— Fulda bis Alsfeld sowie die Wiederherstellung des alten Fahrplans für den Pz 525 auf derselben Strecke(Ab⸗ fahrt in Alsfeld etwa 3.30) beantragt. 5. Tätigkeit aus Anlaß des Krieges. Die auf den Krieg bezügliche Tätigkeit der Kammer war in der Mehrzahl der Fälle vertraulicher Natur, weshalb an dieser Stelle nicht eingehend hierüber berichtet werden kann; es seien daher nur die wichtigsten Gegenstände der Art nach kurz aufgeführt:
Festsetzung von Höchstpreisen für Braugerste und Rohzink; Unterstützung von Firmen bei Erlangung von Heeresaufträgen; Herstellungsverbot für Bastfasern; Mitwirkung bei Bestandsauf⸗ nahmen von Bedarfsgegenständen für die Heeresverwaltung; Ein⸗ schränkung der Arbeitszeit in der Textilindustrie; Kleinhandels⸗ preise für Zucker; Entziehung von Arbeitskräften in der Industrie; Einberufung des technischen Personals in der Industrie zum Heeres⸗ dienst; Krankenversicherung der Hausgewerbetreibenden: Anmel⸗ dung feindlicher Vermögen; Beschäftigung und Entlohnung von Kriegsgefangenen; Begutachtung von Zurückstellungs⸗ und Be⸗ urlaubungsgesuchen; Auskünfte über sich um Heereslieferungen bewerbende Firmen; Auskünfte über Ausfuhrverbote u. a. m.
vermischtes.
* Berlin, 29. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Der gestrige Schneefall hat hier eine ununterbrochene, stellenweise bis 7 Zentimeter dicke Schneeschicht geschaffen. Ein solches Ereignis ist im Oktober hier seit vielen Jahren nicht beobachtet worden. Da auch gleichzeitig eine erheb⸗ liche Kälte einsetzte und über Nacht, besonders in den Vororten, sich Rauhreif bemerkbar machte, so bietet die Landschaft ein Bild, wie sonst nur im tiefen Winter.
* Ein unsichtbares Unterseeboot. Ein Bürger des Staates Colorado, Patrick Kenaans aus Denver City, hat sich kürzlich eine Erfindung patentieren lassen, mit der er ein Unterseeboot auch dann unsichtbar machen will, wenn es an der Meeresoberfläche fährt. Die Erfindung ist äußerst einfach und besteht hauptsächlich darin, daß der Rumpf des U-Bootes mit einem System von Spiegeln begleitet wird, die nur das Bild der Wo⸗ gen wiedergeben. Das Unterseeboot soll dadurch in den Stand gesetzt werden, sich auch bei klarstem Wetter unbemerkt seinem Opfer zu nähern. Kengan will vor Anmeldung des Patents umfassende Versuche auf dem Coloradosee vorgenommen haben, die selbstverständlich von bestem Erfolge begleitet waren; jeden⸗ falls wird berichtet, daß, während der Erfinder auf dem See probte, vom Ufer aus nichts von seinem Fahrzeug wahrzuneh⸗ men war. Das Periskop des Kenaanschen Tauchbootes spiegelt ebenfalls: es ist nämlich aus Glas und innen mit Quecksilber belegt. Auch dieser Gedanke soll sich bewährt haben. Wunderbar bleibt es nur, daß sich die amerikanische Regierung, die sich im Augenblick so angelegentlich mit dem Ausbau ihrer Wehrmacht e 5 8 Kenaansche Erfindung bisher noch nicht zunutze gema at.
Spielplan des Gießener Stadttheaters. Direktion: Hermann Steingoetter.
Sonntag, den 31. Oktober, nachmittags 3, Uhr, bei kleinen Preisen:„Filmzauber.“ Ende nach 6 Uhr. Abends 7¼ Uhr, bei kleinen Preisen:„Doktor Klaus.“ Ende 0% Uhr. Dienstag, den 2. November, abends 8 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen(ermäßigt), 3. Dienstags ⸗Abonnemen!⸗Vorstellung:„Die Venus mit dem Papagei.“(Neuheit!) Keine erotische Komödie in 3 Akten von Lothar Schmidt. Ende nach 10 Uhr. Freitag, den 5. November, abends 8 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen(ermäßigt), 4. Freitags⸗ Abonnement⸗-Vorstellung:„Ein Fallissement.“ Schauspiel in fünf Aufzügen von Björnstjerne Björnson. Ende gegen 11 Uhr. Sonn- tag, den 7 November, nachmittags 3% Uhr, bei kleinen Preisen: „Die fünf Frankfurter.“ Ende 5½ Uhr. Abends 7¼ Uhr, bei 11 Preisen:„Herrschastlicher Diener gesucht.“ Ende gegen 9% Ahe 5
Spielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater. Opernhaus.
Sonntag, den 31. Oktober, abends 6½¼ Uhr:„Tristan und Isolde.“ Montag, den 1. November, geschlossen(1. Rühl⸗Kon⸗ zert). Dienstag, den 2. November, abends 7 Uhr:„Der Freischütz.“ Mittwoch, den 3. November, abends 7½ Uhr:„Die Fledermaus.“ Donnerstag, den 4. November, abends 7 Uhr:„Tannhäuser.“ Frei⸗ tag, den 5. November, abends 7½¼ Uhr:„Die lustigen Weiber von Windsor.“ Samstag, den 6. November, abends 7 Uhr:„Rigoletto.“ Sonntag, den 7. November, nachmittags 3 ¼ Uhr:„Alessandro Stradella!“ Abends 7 Uhr:„Der Barbier von Bagdad.“ Hierauf: „Versiegelt“ Montag, den 8. November, abends 7½ Uhr:„Don Juan.“ Dienstag, den 9. November, abends 7 Uhr:„Die Regi⸗ mentstochter.“ Hierauf: Tanzbilder. Mittwoch, den 10. November, abends 6¼ Uhr:„Lohengrin.“ Donnerstag, den 11. November, abends 7 Uhr:„Die Zauberflöte.“
Schauspielhaus.
Sonntag, den 31. Oktober, nachmittags /½4 Uhr: Körner⸗Vorstellung: Einleitende Worte von Emil Claar. Hierauf: „Aus der Zeit der Freiheitskriege.“ Dann:„Josef Heyderich oder Deulsche Treue.“ Zum Schluß:„Der Nachtwächter.“ Abends „8 Uhr:„Das Urteil des Paris.“ Montag, den 1. November. abends 48 Uhr:„Das Urteil des Paris.“ Dienstag, den 2. Nov., abends ½8 Uhr: Goethe-Abend:„Stella.“ Hierauf:„Der Bürger- general.“ Mittwoch, den 3. November, abends ½8 Uhr:„Karinta von Orrelanden.“ Donnerstag, den 4. November, geschlossen. Frei⸗ tag, den 5. November, abends ½8 Uhr:„Wie einst im Mai.“ Samstag, den 6. November, abends /½%8 Uhr: Zum ersten Male (Uraufführung):„Die Rückkehr zur Natur.“ Ein Spiel in drei Aufzügen von Ludwig Fulda. Sonntag, den 7. November, nach- mittags ½%4 Uhr:„Die Lokalbahn.“ Hierauf:„Die Medaille.“ Abends 7 Uhr: Zweiter Oesterr. Autorenabend:„Der Tor und der Tod.“ Hierauf:„Der Puppenspieler.“ Dann:„Der Kuß auf der Redoute.“ Ferner:„Schöne Seelen.“ Zum Schluß:„Troubadour.“ Montag, den 8. November, abends 6 Uhr:„Don Carlos.“ Dienstag, den 9. November, abends ½8 Uhr:„Das Urteil des Paris.“ Mitt⸗ 12 5 den 10. November, abends ½8 Uhr:„Die Rückkehr zur Natur.
Theodor
1
Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 31. Oktober, 22. nach Trinitatis. Reformation sfest. Kollekte für den Gustav⸗Adolf⸗Verein. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 9¼ Uhr: Pfarrer Schwabe. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde.
Pfarrer Schwabe.
Abends 6 Uhr: Pfarrer Mahr.
Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Markus- gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Abends 8 Uhr: Vereinia ves der konfirmierten Jugend der Markusgemeinde— f
*
männlichen
Montag, den 1. November, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Matthäusgemeinde. In der Johanneskirche. Vormittags 9¼ Uhr: Pfarrer Aus feld. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld.
Abends 6 Uhr: Pfarrer Bechtols heimer.
Beichte und heil. Abendmabl für Lukas- und Johannes⸗
gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Abends 8 Uhr im Johannessaal: Versammlung und Bibel⸗ besprechung.
Mittwoch, den 3. November, abends 8 Uhr: Kriegsbetstunde. Pfarrer Bechtols heimer. Sonntag, den 7. November, wird nach allen Gottesdienster eine Kollekte für die evang. Gemeinde zu Mühlheim erhoben.
Wartburg, evangel. Jünglings⸗ und männer⸗berein. (Diezstraße 15.) Sonntag, den 31. Oktober: Vortrag. Dienstag, den 2. November, abends 8¼ Uhr: Bibelstunde. Donnerstag, den 4. November, abends 837 Uhr: Leseabend. Samstag, den 6. November, abends 8½ Uhr: Aeltere Abteilung. Gäste stets willkommen. Bibelkränzchen für Schüler höherer Lehranstalten. Für die jüngere Abteilung jeden Mittwoch von 6—7 Uhr, für die ältere Abteilung jeden Samstag von 6—7 Uhr im Johannessaal Bibelkränzchen für Mädchen aus der Johannesgemeinde. Jeden Lienstag von 6—7 Uhr im Johannessaadl. Sonntags⸗berein für Mädchen.(Diezstraße 15 p.) Jeden Sonntag nachmittag Zusammenkunft.
Evangelischer Gottesdienst. Kirchberg: Sonntag, den 31. Oktober, vormittags 10 Uhr. Reformationssest. Kollekte Sti tung.(Heil. Abendmahl für Staufenberg). Lollar: Sonntag, den 31. Oktober, nachmittags 5 Uhr. (Heil. Abendmahl.— Kollekte) Mainzlar: Mittwoch, den 3. Noveber, abends 8 Uhr: Kriegs ⸗ betstunde. Dekan Guß mann.
N 5
Katholische Gemeinde.
f Gottesdienst. 0 Samstag, den 30. Oktober:
Nachmittags 5 Uhr und abends 8 Uhr:
Beichte.;
Sonntag, den 31. Okt., 23. Sonntag nach Pfingsten⸗
Vormittags 6½ ũ Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
7 Uhr: Heil. Messe.
8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.
1 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. 85 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Nachmittags 6 Uhr: Christenlehre;
Andacht mit Segen.
1 Nachmittags 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur heil.
eichte.
7
7
.
darauf Rosenkranz⸗
Montag, den 1. November: Fest Allerheiligen. Vormittags von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. 5 7 Uhr: Hl. Messe. 5 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. 5 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. 7 11 Uhr: Heil. Messe mit Predigt. Militärgottesdienst. Nachmittags 5¼ Uhr: Rosenkranz⸗Andacht mit Segen.
6 Uhr: Predigt; darauf Andacht für die Abgestorbenen
Nachmittags 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl.
Beichte. Dienstag, den 2. November: Allerseelentag.
Vormittags 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. von 6—8 Uhr sind hl. Messen. 5 8 Uhr; Seelenamt für alle Verstorbenen der Pfarrei. Abends 8 Uhr: Rosenkranz-Andacht mit Segen.
Freitag abends 8 Uhr ist Kriegsbittandacht.
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5 1 Diaspora⸗Gottesdienst. 5 5 Sonntag, den 31. Oktober: In Hungen 9½ Uhr. In Lich 8 Uhr.
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