Ausgabe 
(28.10.1915) 254. Erstes Blatt
Seite
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Nr. 254

Der Gleßener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. Beilagen: blermal wöchentlich SleßenerKamilienblätter; zweunal wöchentl. Kreis. blatt für den Kreis Gießen (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Land⸗ wietschaftliche Zeitfragen Ferusprech- Anschlusse: für die Schriftleitung 12 Verlag, Geschäitsstelleöl Adresse für Drahtnach- richten: Anzeiger Gießen. Annahme don Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Abend vorher.

Selenal⸗ Alheiger für Oberhessen

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Donnerstag, 28. Oftober 1015

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Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land Vermischtes und Ge⸗ richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen.

Die verbindung mit den Bulgaren hergestellt!

WT.) Großes Hauptauartier, 27. Oktober.

(Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz.

An der Straße Lille Arras entwickelte sich gestern abend nach einer französischen Sprengung ein unbedeutendes Gefecht, das für uns günstig verlief.

Nordöstlich von Massiges drangen die Franzosen im Handgranatenkampf an einer schmalen Stelle in unseren vordersten Graben ein. Sie wurden nachts wieder vertrieben

Im Luftkampf schoß Leutnant Immelmann das fünfte feindliche Flugzeug s ab, einen französischer Doppeldecker mit englischen Offizieren, die gefangen genom⸗ men sind. U

Zwei weitere feindliche Flugzeuge wurden hinter der feindlichen Linie zum Absturz gebracht. Eines davon wurde von unserer Artillerie völlig zerstört. Das andere liegt nördlich von Souchez.

Oestlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Hindenburg.

Südlich der Eisenbahn Abeli Dünaburg drangen unsere Truppen in der Gegend von Tymschany in etwa zwei Kilometer Breite in die russische Stellung ein, machten sechs Offiziere, 450 Mann zu Gefangenen und er⸗ beuteten ein Maschinengewehr und zwei Minenwerfer. Die gewonnene Stellung wurde gegen mehrere russische Angriffe behauptet, nur der Kirchhof von Szaszali(einen Kilometer nördlich von Garbunowki) wurde nachts wieder gestürmt.

Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.

Nichts Neues.

Heeresgruppe des Generals v. Linsingen.

Weftlich von Czartorysk ist unser Angriff bis an die Linie KomarvwKamlenucha⸗ Höhen, südöstlich Mied⸗ wieze, vorgetragen.

Balkan⸗Kriegsschauplaßg.

DOestlich von Visegrad wurde Dobrun genommen.

Die Armeen der Generale v. Köveß und v. Gallwitz haben den Gegner überall, wo er sich stellte, ge⸗ worfen. Mit den Hauptkräften wurde die allgemeine Linie Valjevo Morawci(am Ljig) Topola erreicht, östlich davon die Jasenica, Rara und beiderseits Svilajnac die Re⸗ sava überschritten.

Im Pek⸗Tale ist Neresnica genommen. Die südlich von Orsowa vorgehenden Kräfte erbeu⸗ teten in Klado vo zwölf schwere Geschütze. Im Llubicevac(an der Donau, östlich von Brza⸗Palanza) wurde die unmittelbare Verbindung mit der Armee des Generals Bojadjeff durch Offi⸗ ziers⸗ Patrouillen hergestellt.

Der rechte Flügel dieser Armee folgt dem Gegner von Negotin in nordwestlicher und südwestlicher Richtung. Um den Besitz von Knjazevac wird weiter gekämpft.

l 8 Oberste Heeresleitung.

N

Das frohe Ereignis, das uns die beiden Tagesberichte heute mitteilen, hat sich in der Nordostecke Serbiens ab⸗ gespielt, nachdem die Donauschleife nördlich von Brza Pa⸗ lanka vom Feind gesäubert ist: die Verbündeten und die Bulgaren haben sich dort die Hand gereicht. Im Berner Bund hieß es gestern noch:Im Nordostzipfel hat der Uebergang bei Tekija in der Richtung Kladowo die Donau⸗ schleife freigemacht, und die Verbindung der Zentralmächte mit den Bulgaren auf dem Wasserwege hergestellt. Dieser Fortschritt ist durch weitere Erfolge überholt worden, die Einkreisung der Serben mit der allgemeinen Marschrichtung nach Südwesten schreitet rasch voran. Der BernerBund kennzeichnet die Lage in Serbien wie folgt:

Die Serben sind nach unserer Auffassung entschieden dabei, Kräfte im Südwesten zu konzentrieren und fechten an der Nord⸗ und Nordwestfront vermutlich nur mit starken Nachhuten, die unter möglichster Ausnützung des Geländes von der Linie Vise⸗ 1 e ee e e 15 Kilometer süd⸗ ich Palanka)Velik Laole.(40 Kilometer che Pozare⸗ vac) 5 langsam zurückgehen. Macken fen hat jetzt das Morawatal bis Svilajnac erstritten und tritt nun aus den Vor⸗ bergen in das eigentliche Gebirge ein. Setzen die Serben den Wider⸗ stand fort, so wird sich sein Vormarsch verlangsamen. Im Nordost⸗ npfel hat der Uebergang bei Tekija in der Ri tung Kladowo die Tonauschleife freigemacht u die Verbindung der Zen ralmächte mit

Bulgaren auf dem Wasserwege hergestellt. Die Bulgaren nden bei Zajecar, Knjazevac und Pirot offenbar sehr starken Widerstand, hinter welchem sich die Konzentration des serbischen Heeres vollziehen dürfte..

Wie man sieht, gibt der neueste deutsche Heeresbericht als neueste Kampflinie ebenfalls Valjevo⸗Topola an, wobe zu bemerken ist, daß Topola schon etwa 10 Kilometer südlich, von Arangjelovac liegt.

Pla va stand zeitweise unter Trommelfener. Ein Angriff

Lana und den Sief⸗Sattel scheiterten. Unser Spital in Ro⸗

Ueber das Gegenspiel derEntente von Saloniki aus stellt derBerner Bund folgende Betrachtungen an:

Mit welchen Kräften Franzosen und Engländer im untern Wardartal stehen, entzieht sich der Kenntnis; doch schließen wir auf etwa drei Divisionen operationsfähiger Truppen, zu wenig, um ein strategisches Ergebnis von Bedeutung zu erzielen, genug, um das Eingreifen der Entente zu kennzeichnen und auf die linke äußerste Flanke der Bulgaren einen gewissen Druck zu üben. Ob man sich davon auf seiten der Entente mehr noch po⸗ itische als militärische Einwirkung verspricht, kann dahingestellt bleiben. Die Truppenzahl erhöht sich übrigens von Tag zu Tag.

Trägt sich die englisch⸗französische Heeresleitung mit der Hoff⸗ tung, von Gievgieli bereits strategisch eingreifen zu können, um also in der Richtung auf Strumitza vorzugehen und das Strumatal zu öffnen, so bedarf sie dazu einer großen Armee und längerer Frist, denn die Einnahme von Strumitza wäre von geringer Bedeutung für eine so weitgreifende Operation und der Marsch durch das Strumatal nach Sofia, obgleich flankierend gedacht, ein Flankenmarsch, wenn wir an⸗ nehmen, daß auf dem linken Ufer der Struma noch bulgarische oder bulgarisch⸗türkische Streitkräfte versammelt sind. Ver⸗ führerisch ist allerdings der Gedanke, die don Osten nach Westen vordringenden Bulgaren, die einzelnen Angriffsgruppen auf der dreihundert Kilometer langen Front Negotin⸗Strumitza gestaffelt stehen, in der linken Flanke zu packen und aufeinanderzuwerfen, aber das ist eine kaum urch⸗ führbare Aufgabe, da hohe und unwirtliche Gebirge die einzelnen nac fordern trennen, und die Verbindungen nicht von Süden nach Norden, sondern von Westen nach Osten laufen. Leichter wäre daher die Gegenoffensive, wenn sie von den Anglo-Franzosen erst nach ihrer Vereinigung mit starken serbischen Kräften von Veles oder Uesküb aus, das heißt, das Bregalnitzatal auf⸗ wärts, oder in der Richtung Kumanowo⸗Küstendil, unternommen werden könnte.

Es scheint jedoch, nach der neuesten Erklärung Lans⸗ downes im englischen Oberhaus, die wir in den nachstehenden Meldungen wiedergeben, daß die Engländer und Franzosen keine so hochfliegenden Pläne perfolgen wollen. Unsere N folgen vielmehr dem Wahlspruch:Kommt Zeit, ommt Rat. Man sieht ein, daß man zu spät kommt, um den deutsch ⸗österreichischen Durchbruch durch Ser⸗ bien und die Vereinigung mit den Bulgaren hin⸗ dern zu können, und es ist besonders bemerkenswert, daß Lansdowne auf dievollständig gleiche Meinung hinwies, die in diesem Punkte bei der britischen und fran⸗ zösischen Regierung herrsche.Wir werden b uchen, so fuhr er fort,die britischen Truppen zum Kampf gegen die mitteleuropäischen Mächte zu verwenden, nachdem diese durch Bulgarien gezogen sind. Demnach haben die Herren in London und Paris noch nicht die Hoffnung aufgegeben, die Griechen, die noch hart widerstreben, einst dennoch in ihr Schlepptau zu ziehen. Hoffentlich wirken aber die Schläge der Zentralmächte und der Bulgaren in dieser Hinsicht über⸗ zeugender als das mutlose, unentschlossene Phrasentum un⸗ serer Feinde!

in

Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.

Wien, 27. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 27. Oktober 1915.

Russischer Kriegsschauplatz. Die Vertreibung der Russen westlich von Czartorysk

schreitet trotz der heftigen Gegenwehr des Feindes fort. Sonst nichts Neues.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Der italienische Angriff auf unsere küstenländ ische Front wurde gestern nicht mehr mit so großem Aufwand an Menschen und Munition wie in den früheren Schlacht⸗ tagen fortgeführt. Der Feind zögert mit dem Einsatze seiner Kräfte. Mehrere Angriffsversuche gegen die

rn⸗Stellung kamen über ihre Anfänge nicht hinaus. Wiederholte Angriffe auf den Tolmeiner Brücken⸗ kopf wurden wie immer abgewiesen. Der Abschnitt von

auf Glorna wurde zurückgeschlagen. Bei Plava vermochte die italienische Infanterie nicht mehr vorzugehen. Im Süd⸗ abschnitte des noch immer unter schwerem Feuer stehenden Brückenkopfes von Görz drang der nachmittags hier an⸗ greifende Feind in ein kleines Grabenstück ein, das er jedoch nachts wieder verlor. Das Geschützfeuer gegen die Hochfläche von Dober do hat bedeutend nachgelassen. Die Angriffs⸗ tätigkeit der Italiener an der Dolomiten⸗Front hält an. Vorstöße starker gegnerischer Kräfte gegen den Col di

vereto wurde mit Brisanz⸗Granaten beschossen.

Südöstlicher Kriegsschauplaß. Oestlich von Visegrad entrissen unsere Truppen dem Feind die Höhen beiderseits des Grenzdorfes Dobrunj.

Die Armee des Generals der Infanterie v. Köveß drängte den Gegner ins Gebirge nördlich von Grn⸗Mila⸗ nobvac zurück. Oesterreichisch⸗ungarische Kräfte warfen ihn mit dem Bajonett aus seinen Höhenstellungen bei Topo la.

Die beiderseits der Morawa operierende deutsche Armer gewann die Höhen südlich der Raca und dringt die Mlava

aufwärts vor. 5

Die Orsova⸗Gruppe ist in Brza Palankna eingerückt. In Klado vo wurden zwölf schwere serbische Geschütze und große Vorräte an Munition, Verpflegung und Bekleidung. erbeutet. Abteilungen der westlich von Negotin kämp⸗ enden bulgarischen Kräfte stellten die Verbin⸗

dung mit denösterreichischen, ungarischen und

deutschen Truppen her. Die gegen Knjazevac ent⸗

e bulgarischen Kräfte kämpften gestern im Ostteil dieser *

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant. * 4*

Der Kriegsplan der Entente auf dem Balkan.

London, 27. Okt.(Zens. Frkft.) Reuter meldet: In Be⸗ antwortung einer Frage Loreburns, der bezüglich der Ex pedi⸗ tion nach Saloniki Garantien wünschte, erklärte Lans⸗ downe im Oberhaus die Umstände, die zur Entsendung der Ex⸗ pedition führten. Er sagte, man habe nur eine kleine Truppen⸗ macht entsandt, da mehr Truppen im Augenblick nicht zusammen⸗ zubringen waren. Gleichzeitig sei jedoch eine größere Trup⸗ venmacht für den Dienst in Südosteuropa vorbereitet und Transportschiffe zu diesem Zweck bereitgestellt worden. Diese Schritte seien mit großer Schnelligkeit geschehen, denn Schnellig⸗ leit sei von größter Bedeutung, zumal dies das Einzige gewesen sei, was getan werden konnte, um Serbiens Schicksal zu erleichtern. Die Art des Vorgehens jener großen britischen Truppenmacht werde von den Verhältnissen abhängen, die im Augenblick ihrer An⸗ kunft herrschen. Die Geschehnisse im Südosten Europas hätten sich rasch abgespielt und spielten sich noch jetzt sehr rasch ab. Zwei Ereignisse, die erst vor kurzem eingetreten seien, hätten einen großen Einfluß auf die militärische und politische Lage ausgeübt. Das erste sei die Veränderung in der Haltung der griechischen Regierung, die nun zu dem festen Entschluß gekommen sei, daß die Bundes⸗ verpflichtungen Griechenland nicht nötigen, Serbien in der gegenwärtigen Krisis zu helfen. Das sei eine der grundlegenden Aenderungen der Lage.

Aber außerdem, so fuhr Lansdowne fort,muß ich mit großem Bedauern sagen: ich befürchte, wir müssen e n⸗ kennen, daß die Fortschritte des Feldzuges in Nordserbien es höchst unwahrschein lich erschei⸗ nen lassen, daß das serbische Heer imstande sein wärd, während längerer Zeit den Angriffen zu wderstehen, denen es jetzt durch die deutschen und österreichi⸗ schen Truppen im Norden ausgesetzt ist und die noch untenstützt werden durch den Angriff im Rücken der Serben, durch die Bul⸗ garen. Die britische und die französische Regierung sind vollständig glleicherr Meinung über die militärische Lage, und sie sind sich bewußt, daß, wenn weitere Verstärkungen ankommen, es not⸗ wendig sein wird, den Zustand sorgfältig zu prüfen, um zu einem Entschluß kommen zu können. Wir werden versuchen, die britischen Truppen zum Kampf gegen die mittel⸗ europäischen Mächte zu verwenden, nachdem diefe durch Bulgarien gezogen sind. Die Verhandlungen über diesen Punkt haben bereits gute Fortschritte gemacht und Sir Charles Mon ro hat den Auftrag erhalten, so rasch wie möglich Bericht über alle Gesichtspunkbe, die die Angelegenheit bietet, einzusenden. Die Regierung wird nicht zu einer übereilten Hand⸗ lung schreiten oder lediglich Impulsen und vagen Gefühls⸗ regungen folgen, sondern jeder Schritt wird erst nach reiflichen Ueberlegungen der Marine⸗ und Militärsachverständigen erfolgen

Rotterdam, 27. Okt.(WTB. Nicktamtlich.) DerNieuwe 1 Rotterdamsche Courant meldet aus London: Lord Lansdowne sagte gestern im Oberhause über die Expedition nach Saloniki, daß England auf Antrag Venizelos' die Truppen zur Verfügung gestellt habe, um es Griechenland zu ermöglichen, seinen Vertragspflichten gegen Serbien nachzukommen. Die bri⸗ tische Regierung habe eine kleine Streitmacht, die verfügbar ge⸗ wesen sei, nach Saloniki geschickt. Später teilte Lansdowne mit, daß diese Armee 13 000 Mann zähle. Die Franzosen hätten Truppen gesandt, die jetzt an der Ostgrenze Serbiens gegen die Bulgaren kämpften. Die Mitteilung Lansdownes, daß es höchf unwahrscheinlich sei, daß die serbischen Truppen den vereinigten Angriffen der Feinde lange würden widerstehen können, machte einen tiefen Eindruck aul das Haus, was heute auch in den Zeitungen zum Ausdruck kommt. Die Frage des Lords Loreburn, ob die Entsendung der Truppen nach Salonik mit Zustimmung der obersten Berater der Regierung für Marine⸗ und militärische Angelegenheiten erfolgt sei, und ob nach dem Urteil der Sachverständigen befriedigende Maßregeln getroffen worden seien, um die Verbindungslinie der Armee und die Zufuhr von Munition und Material zu sichern, löst eine lebhafte De⸗ batte aus. Lord Cromer klagte über den undurchdringlichen Schleier von Geheimnistuerei, den die Regierung um ihre Politil und ihre Absichten breite. Er fügte weiter hinzu, daß das Kabinetl von 22 Mitgliedern einen kleinen kräftigen ausführenden Kolle⸗ gium Platz machen sollte. Lord Curzon sagte, die Frage der Zahl der Kabinettsmitglieder werde von dem Premierminister erwogen.

London, 27. Okt.(WTB. Nichtamtlich.)(Unterhaus.) Parlamentsuntersekretär Tennant erklärte, die britischen Truppen in Griechenland gehen zusammen mit den französi⸗ schen Bundesgenossen an der griechisch⸗serbischen Grenze vor. Lloyd George kündigte an, daß Ministerpräsident Asquith, der wieder vollständig hergestellt sei, am 2. No⸗ vember eine Erklärung über den Krieg abgeben werde.

Der Vormarsch der Bulgaren.

Sofia, 27. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Die Bulgarische Telegraphen⸗ Agentur erfährt: Die bulgarischen Truppen ige in der Umgegend von Knjazevac bedeutende Er⸗ olge davongetragen; sie besetzten diese Stadt. Außer⸗ dem nahmen die bulgarischen Truppen die sehr m ächtige Stellung Dranova Glava im Sturm, die den Schlüssel zum Festungsrayon von Pirot bildet. a 5

Sofia, 27. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Die Bulgarische Telegraphen⸗Agentur meldet: Die Bulgarischen Behörden haben die Linie Dedeagatsch-Oktschklar besetzt, deren