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An der Aula über dieses T Soldat 2 des
Wolrenvorhang ist vor die Sterne
n eie grote Tropfen
Hatschen auf das Geschützrohr, auf dem sie in Damp berzischen. Versprengte Infanterie, mit Beilen bewaffnet, dringt in die Batterie ein und ist kaum zu beruhigen. Sie scheinen Verstand in den Giftschwaden des Gases verloren zu haben. Auf einmal beginnt es vom Himmel wie aus Eimern zu gießen. Wolkenbruchartig. Die Wasserflut löscht das Feuer aus. Nach und nach schweigen die Batterien nahe und fern. Auch das standhafte Geschütz bekommt Ruhe. Insgesamt hat die Batterie in der eisernen Nacht, trotz⸗ dem sie nicht lange mit allen Geschützen hatte arbeiten können, 2400 Schuß abgegeben. Sie hatte ihre Sache gut 2 9 5 trotzdem sie ganz selbständig hatte feuern müssen und die Verbindung nach hinten so vollkommen unterbunden war, daß sie bei der Division eine Weile schon als verloren und weggenommen gegolten hatte.
Dann erschien, wie ein Retter vom Himmel begrüßt, ein Zug Pionsere zur Deckung und begann in dem strömenden Regenguß auf bloßer Erde zu kampieren, da nichts aber auch gar nichts mehr da war, was ein Dach gegen das Wasser oder eine Wand gegen den Wind hätte bieten können. Trotz der Beschießung aus einer Reihe feindlicher Batterien, die ihr Feuer auf diese eine Stellung vereinigt hatten, waren die Verluste überraschend gering gewesen. An Toten und Verwundeten nur 13 Mann.
Der Regen hielt an, der Feind blieb still, am nächsten Ta kamen Reserven, warfen die Franzosen aus den Teilen der Stel⸗ lung, in die sie vorgekommen waren und„machten Ordnung“, wie sie sagten. Eben begann man die Lage zu besprechen und versuchte, sich über die Einzelheiten des Kampfverlaufes klar zu werden da kam der Ablösungsbefehl. Mit einem heilen Geschütz zog die Bat⸗ terie in Ruhestellung ab.— N
„Wir sahen uns nicht um!“— n 5
1 W. Scheuermann, Kriegsberichterstatter.
Aus dem Reiche.
Berlin, 25. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Die„Nordd. Allg. Ztg.“ schreibt unter der Ueberschrift: Anmeldung des feindlichen Vermögens: Zu der Verordnung vom 7. Ok⸗ tober 1915 über die Anmeldung des im Inlande befindlichen Ver⸗ mögens Angehöriger feindlicher Staaten e S. 633) ergingen unter dem 10. Oktober Ausführungsvorschriften des Reichskanzlers(Reichs⸗Gesetzbl. S. 653). Hiernach ist das im Inland befindliche feindliche Vermögen unter Benutzung beson⸗ derer Anmeldebogen bis zum 15. Dezember 1915 anzumelden. Die Landeszentralbehörden bestimmen, bei welchen Stellen die An⸗ meldung zu erfolgen hat. An diese Anmeldestellen haben sich auch die Anmeldenden zu richten, zunächst wegen der Beschaffung der Anmeldebogen, sodann aber auch gegebenenfalls wegen An⸗ fragen und Zweifel über den Inhalt und die Anmeldevflicht. Die„Norddeutsche All, ine Zeitung“ geht sodann auf den Inhalt der Bekanntmachung vom 10. Oktober 1915 ein.
Aus Stadt und Cand. Gießen, 26. Oktober 1915. Bon der städtischen Straßenbahn.
Die Verkehrsziffern unserer Straßenbahn für die Mo⸗ nate Juli, 8 und September d. J zeigen im Vergleich mit dem Ergebnis des gleichen Zeitraums 1914 insofern ein interessantes Bild, als sich daraus feststellen läßt, welchen Ausfall das mit Zuschüssen arbeitende 9 Unter⸗ nehmen dadurch gehabt hat, daß in den bei ersten Kriegsmonaten Personen des Soldatenstandes unentgeltlich die Straßenbahn benutzen konnten. Leider läßt sich aus den nackten Zahlen der Einfluß, den der seit dem 1. Oktober v. J. eingeführte billige Fahrpreis von 5 Pfg. für Militär⸗ personen auf die Rentabilität der Straßenbahn hat, nicht nachweisen. Die Beamten der Bahn schätzen aber, daß von der Bareinnahme aus dem Personenverkehr etwa zwei Drittel auf den Verkehr der Militärpersonen entfallen.
Nachstehend die zahlenmäßigen Ergebnisse, wobei die aus 1914 in Klammern angegeben sind:
Die Zahl der beförderten Personen beträgt(zwei Mili⸗ tärs für eine vollzahlende Person gerechnet):
rote Linie grüne Linie beide Linien zus.
Juli 105 475(97 966) 53 967(57 364) 159 442(155 330) Aug. 93075(74 443) 53 878(36789) 146 953(111142 Sept. 86 699(64807) 50 884(638 004) 134 083(102 811) 3 Monat 282 243(237 206) 158 229(132077) 440 478(369 285) 1915 Zu- nahme 45 037 26 152 71 235. Tägl. Durch⸗. schnitt 3301(2806) 1615(1452) 4916(4057) 1915 Zunahme 695 163 858 Die Einnahme aus dem Personenverkehr stellt sich im letzten Vierteljahr: rote Linie grüne Linie beide Linsen zul. Mk. 25 510(20 830) 13 906(11528) 39 416(32 320) in bar„ 19 074(13 834) 9 362(7547) 28 436(21381)
in Marken„ 6436(6 996) 4544(4031) 10 980(10 839) Auf Marken sind von städtischen Beamten im ganzen 5337 Fahrten(4830), von Postbeamten 1100 Fahrten(1321) Peu egt worden. Die Zahl der sonstigen Markenfahrten eläuft sich auf 151 126(148 382). Die tägliche Durchschnitts⸗ einnahme betrug im letzten Vierteljahr 432.65(355.65) Mk. In dem besprochenen Quartal 1915 wurden rund 7 Mk. mehr vereinnahmt als im. Dieses Mehr entfällt allein auf Fahrten, welche gegen klingende Münze und nicht egen Marken zurückgelegt wurden. Der Markenperbrauch ist sich, wie die Zahlen r für die beiden Zeiträume gleich geblieben. Daß es der Massenverkehr des Militärs in erster Linie ist, der unser Straßenbahnunternehmen fördert, geht auch aus den Aung fi ür die Schützenhauslinie allein hervor, deren Einnahme sich um rund 5000 Mk. ge⸗ steigert hat. 8
Beförderung. Der Sanitätsgefreite Heinrich Laval von Gießen beim Reserve⸗Infanterie-Regiment 223, Inhaber der Hessischen Tapserkeitsmedaille, wurde zum Sanitäts-⸗Unteroffizier ernannt. f
* Amtliche Personal nachrichten. Der Groß⸗ Fee hat am 23. Oktober d. J. den e bei dem Hochbauamt Darmstadt Jakob Volz 75 Darmstadt auf sein Nach⸗ suchen, unter Anerkennung seiner 1 2. 5 treuen Dienste vom 1. November d. J. an in den Ruhestand versetzt und ihm aus diesem Anlaß das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen; den Bauaspiranten Heinrich Philippi aus Ruppertenrod vom 1. November d. J. an zum Hochbauaufseher ernannt.
* Von der Kriegsfürsorge. Wie wir hören, können von jetzt ab den bedürftigen Familien von Hriegs⸗ teilnehmern Kartoffeln und Kohlen durch die städtische Kriegsfürsorge bewilligt werden.
Einquartierung. Die in Bürgerwohnungen untergebrachten Unteroffiziere und Napf e des Land⸗ sturm⸗Infanterie⸗Ersatz⸗Bataillons II(5. und 6. Kompag⸗ nie) beziehen vom 1. November 1915 ab Massenquar⸗ tier in der Stadtknabenschule. Der bisher aus der Stadtlasse für die Genannten geleistete Zuschuß zu den Ver⸗ pflegungskosten fällt vom 1. November ab weg.
*. Die orientalische Frage und Deutschland. Auf den Vortrag, den morgen abend 8½ Uhr Prof. Dr. Roloff hält, sei noch einmal hingewiesen. vom Feldwebel abwärts haben zu dieser Veranstaltung einen deutschen Frauenvereins freien Zutritt.
r Vermögensmeldung feindlicher Aus⸗ länder. In dem der heutigen Nummer beiliegenden Kreis- blatt veröffentlicht das Kreisamt die Ne über die Anmeldung des im Inlande befinblichen Vermögens von Angehörigen feindlicher Staaten. Die Interessenten werden hierauf besonders hingewiesen. N Das Kuchenbacken betrifft eine Bekanntmachung im heutigen Kreisblatt, auf die namentlich die Hausfrauen auf⸗ merksam gemacht seien.
* Briefverkehr mit Belgien. In Belgien nehmen fortan am Briefverkehr mit Deutschland auch die Orte Arlon, Bastogne, Ciney, Hal, Libramont, Löwen, Marche, Namur, Neuschateau, Ottignies, Tirlemont sowie sämtliche bisher noch nicht zugelassenen Orte der Provinz Lüttich teil.
Landkreis Gießen.
6. Obbornhofen, 26. Okt. Für den am 5. Oktober an seinen schweren Verwundungen gestorbenen Musketier Wilhelm Block wurde am Sonntag nachmittag durch Pfarrer Enge eine Gedächtnisfeier gehalten. Der Gedächtnisrede lagen zugrunde die Schriftworte 2. Samuelis⸗Brief, 1. Kap, Vers 25—27. Die Kirche war bis zum letzten Sitz gefüllt. Der Krieger⸗ verein beteiligte 1 vollzählig. Block ist das 4. Opfer, das der Krieg von unserer Gemeinde fordert; dazu kommt noch ein Arbeiter von auswärts, der im hiesigen Hofgute beschäftigt war. Vermißt sind zwei, in Gefangenschaft ebenfalls zwei Gemeindeangehörige. — Dekoriert mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse wurden Leutnant und Kompagnieführer Curt Bornemann, Vizefeld⸗ webel Karl Reitz und Hugo Brettschneider; mit der Hessischen Tapferkeitsmedaille Wilh. Groß, der außer⸗ dem zum Unteroffizier befördert wurde. Ein Kriegsteilnehmer ist an Krankheit gestorben und hier beerdigt.— Für unsere Gefangenen in Rußland wurden durch Schulkinder im Orte 194.70 Mk. gesammelt.— Glück im Unglück hatte Gemeinde-Einnehmer Peter Mörschel, der beim Herunterwerfen von Stroh in der Scheuer abstürzte und glücklich in der Tenne auf Stroh fiel, wodurch er mit leichten Hautabschürfen an Händen und Rücken davonkam. Nicht so leicht kam der Maurermeister Georg Hahn davon, der diesen Herbst ebenfalls in der Scheuer abstürzte und zwei Rippen brach. Er ist jetzt wieder ziemlich hergestellt.— Bei 0 4 Samstag abgehaltenen Treibjagd wurden 98 Hasen erlegt.
l. Inheiden, 26. Okt. Der Krieg hat schon wieder zwei Opfer aus unferer Gemeinde gefordert, nämlich Wehrmann Herm.
akob, der auf dem westlichen Kriegsschauplatze kämpfte, und
ndsturmrekrut Ludwig Jakob, der auf dem serbischen Kriegs⸗ schauplatze den Heldentod starb. Es sind hier nun im ganzen 2 Tote und 1 Vermißter zu beklagen. Dem Wehrmann Adolf Schmidt wurde das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. Er wurde am 31. Oktober 1914 schwer verwundet und liegt bereits ein Jahr im Lazarett. Schmidt ist der vierte, der in un⸗ serer Gemeinde diese Auszeichnung erhielt. 5
Kreis Lauterbach.
M. Lauterbach, 25. Okt. Die Jugendkompagnien des Kreises waren gestern nachmittag zu einer Besichtigung in dem Gelände westlich von Lauterbach zusammengezogen, zu der sich auch eine große Zuschauermenge eingefunden hatte. Generalmajor Freiherr von Heyl, vor dem die Besichtigung stattfinden sollte, hatte in letzter Stunde sein Erscheinen wegen Sterbefalles ab⸗ sagen müssen; deshalb nahm der gerade hier auf Urlaub weilende Oberstleutnant Hoos die Besichtigung ab. Zunächst fand eine Ge⸗ fechtsübung statt, die in einem Angriff der roten Partei vom Altenberge bei Lauterbach aus gegen eine von Blau eingerichtete Verteidigungsstellung auf den Höhen nördlich Frischborn bestand. Der Angriff wurde in einer ausgedehnten und die beiden Flügel des Feindes umfassenden Bewegung ausgeführt, zum eigentlichen Sturmangriff kam es jedoch nicht, da das Gefecht vor der Sturm⸗ stellung abgebrochen wurde. Hierauf folgte eine Parade der ge⸗ samten Jugendwehr des Kreises auf einer Wiese westlich von Lauterbach mit darauffolgenden Einzelvorführungen verschiedener Kompagnien. Der Besichtigung wohnten der Graf von Schlitz
en. von Görtz, Oberstallmeister Exz. Freih. Riedesel zu senbach und die Kreisbehörde bei.
M. Sickendorf, 25. Okt. In dem Lazarett des Barons Albrecht Riedesel, Freiherrn zu Eisenbach, veranstalteten die Verwundeten am Samstag einen Theaterabend, der von Lauterbach und Ortschaften der nächsten Umgebung sehr gut be⸗ sucht war. Die Aufführungen fanden allgemeinen Beifall. Der Erlös aus freiwilligen Gaben wird zugunsten der Kriegsblin⸗ denfürsorge verwendet.
Kreis Schotten.
b Gedern, 26. Okt. Die Angehörigen des Landwehr— mannes Nies von hier, der seit den Kämpfen in der Champagne als vermißt galt, erhielten von ihm die Nachricht, daß er in französische Gefangenschaft geraten sei. Die jetzt ab⸗ geschlossene Ortssammlung für die deutschen Kriegsfsangenen in Rußland ergab den stattlichen Betrag vou 350,65 Mark
[Laubach, 25. Okt. Die Verwundeten des Erholungsheims Straßebers bach veranstalteten im festlich geschmückten Saale des Solmser Hofs gestern nachmittag und gestern abend zwei gut besuchte Konzerte vor Zuhörern der umliegenden Orte und unserer Stadt. Die Leitung lag in den Händen des Kriegsfrei⸗ willigen Gefreiten Wieber aus Garbenheim. Die musikalischen Talente des jungen Dirigenten, die er als Leiter einer Schüler⸗ kapelle am hiesigen Gymnasium schon früher vor dem hiesigen Pu⸗ blikum entfalten konnte, haben sich trotz des rauhen Kriegshand⸗ werks, das er bis zu seiner schweren Verwundung ausübte, um ein Bedeutendes vergrößert. Die gut ausgewählte Vortragsfolge ent⸗ hielt mehrere Solovorträge für Klavier und Violincello, ausge⸗ führt von Herrn Wieber und Unteroffizier Port h. Im Mittel⸗ punkt standen die mit bestem Können zum Vortrag gebrachten Chöre der verwundeten Soldaten, die wohlverdienten Beifall ern⸗ teten. Durch mehrere schöne Lieder, teilmeise Kompositionen des Herrn Wieber, trugen Frau Pfarrer Nebe und Frl. Wieber wesentlich zur schönen Vervollständigung der Vortragsfolge bei. Der Reinertrag des Konzerts, der 540 Mk. betrug, wird zum Besten erblindeter Krieger der Kriegsfürsorge in Frankfurt überwiesen werden.
Kreis Friedberg.
s Butzbach, 26. Okt. Am Sonntag nachmittag fand in der hiesigen Stadtkirche eine vaterländische Feierstunde aus Anlaß des Hohenzollernjubiläums statt. Die Kirche war vollbesetzt. Ein Damenterzett sang Lieder von Gläser und Mendelssohn, die vereinigten hiesigen Chöre brachten Vaterlands⸗ lieder. Pfarrer Loos rezitierte Zeitgedichte und Stellen aus Wildenbruchs Drama: Die Quitzows. Im Mittelpunkt der Ver⸗ anstaltung stand ein Vortrag von Prof. Dr. Roloff⸗Gießen über„Die Hohenzollern und Deutschland“. Gemeinschaftliche Lieder bildeten die. zwischen den einzelnen Teilen der Fest⸗
ordnung. tarkenburg und Rheinhessen.
Worms, 24. Okt. Freifrau Heyl zu Herrusheim, die Gattin des Reichstagsabgeordneten und Ehrenbürgers von Worms, Frhrn. von Heyl, ist gestern früh in Ems nach schwerem Leiden im Alter von 68 Jahren entschlafen. Der Schwiegersohn der Verstorbenen, Major Edler von der Planitz, hat, wie mitgeteilt wurde, vor kurzem im Westen den Heldentod gefunden.
Hessen⸗Nassau.
Marburg, 25. Okt. Im Beisein von Vertretern der Kgl. Staatsregierung zu Kassel, unter denen sich auch der Operpräsident und der e befanden, des Landeshauptmanns, des Vorsitzenden des Kommunallandtages, des Generalsuperinten⸗ denten und zahlreicher sonstiger Interessenten fand gestern die Einweihung der vom Kommunallandtag anläßlich des Re⸗ gierungsjubiläums unseres e der hiesigen Landesheilanstalt gestifteten Gedächtniskirche statt. Die Weihe nahm Ge⸗ neralsuperintendent Dett me ring ⸗Kassel vor, die Festpredigt hielt Pfarrer Werner⸗Cappel.
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D Wetter, 25. Okt,. In der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag brannte hier das Saalgebäude der Schottschen Wirt⸗ schaft nieder. Die dort schlafenden russischen Gefangenen wurden sämtlich in Sicherheit gebracht.
Märkte. se. Frankfurt a. M. Viehhofmarktbericht vom 25. Okt. Auftrieb: Rinder 2570(Ochsen 359, Bullen 36, Kühe und Färsen 197% Kälber 305, Schafe 135, Schweine 981]. Marktverlauf: Rinder langsam; Schweine rege, bleibt Ueberstand; Kälber gedrlückt; Schafe ruhig, wird geräumt. Preise für 100 Pfd. Lebend- Schlacht⸗
Ochsen. gewicht Vollfleischige, ausgemäslete, höchsten Schlacht- Mk. Mk. werkes, 47 Jahre alt 8 las Junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere Agenden, Mäßig genährte junge und gut genährte ältere 60—64 112120 Bullen. 1 Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw. 63—71 118—122 Vollfleischige, jüngree„ e ee Färsen, Kühe. 1 Vollfleischige ausgem. Färsen höchst. Schlachtw 62—70 115-130 Vollfleischige ausgem. Kühe höchsten Schlacht- wertes bis zu 7 Jahren 5864 108112 Wenig gut entwickelte Färsen 5058 100-116 Aeltere ausgemästete Kühe 4554 90— 108 Mätzig genährte Kühe und Färsen. 39—46 78—92 Gering genährte Kühe und Färfsen. 30-33 68-87 Kälber. Mittlere Mast- und beste Saugkälbern 74—78 1231238 Geringere Mast⸗ und gute Saugkälber.. 70—74 119-125 Geringe Saugkä lber. 6263 105—115 Schafe. Weidemastschafe: Mastlämmer und Masthammel 60-00 13000
Sch weine.
Vollfleischige Schweine von 80 bis
100 kg Lebendgewicht.... 37.00-14.00 170.00 180.00 Vollfleischige Schweine unter 80 kg
Lebenge wicht. 137.00 145.00 160 170.00 Vollfleischige Schweine von 100 bis
120 kg Lebendgewicht. 37.00-45.00 170.00 180.00 Vollfleischige Schweine von 120 bis
150 kg Lebend gewicht 137.0014500 170.00 180.00
fe. Frankfurt a. M., 25. Okt. Frucht⸗ und Futtermittel ⸗ markt. Das Geschäft am heutigen Fruchtmarkt ist infolge schwachen Besuches still. Getreide-Angebote fehlen ganz. Juttermittel⸗Geschäst lebhaft; die wenig vorhandene Ware wird rasch verkauft. Kokos⸗
kuchen 64 bis 65,50 Mk., Rapskuchen 50,50 52 Mark. Alles für 100 fg. fe. Frankfurt a. M., 25. Okt. Kartoffelmarkt. Man
notierte: Industrie und ähnliche Sorten 7,50 7,70 Mk. für 100 Kg. ab Station Frankfurt a. M. oder den der nächsten Umgebung.
2 5 9 3. 2— Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
2 2— 2 5 Ott. 88 83 8 25 3 282 5 2 3 3 88 i e Wel 16:5[5 8 58 5 8 2— 2 3 2 l fr 25. 2%— 5,3 62 4——: Regen 25. 9,— 5,2 5,482—— Bed. Himmel 26.—— 2,1 4.8 90— Heller Himmel 0 ö ö 1
2
Höchste Temperatur am 24. bis 4,„
Niedrigsts 5 Niederschlag: 6,1
25. Okt. 1915 191⁵
4
5 25. m u.
Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Mittwoch, den 27. Oktober 4915: Ziemlich wolkig, meist trocken, kühler.
Letzte Nachrichten.
Der Kriegszustand in Griechenland.
Wien, 26. Okt. Hier vorliegende Bukarester Meldungen besagen, der König von Griechenland unterzeichnete ein Dekret, durch das der Hriegszustand angeordnet wird. Alle wich⸗ tigen ostserbischen Donauhäfen sind im Besitz der Bulgaren. Jede weitere Zufuhraus Rumänien ist daher abgeschnitten. Die serbische Ortschaft Radojevac wurde während des Kampfes W zerstört. Die Bevölkerung flüchtete auf rumänisches
ebiet.
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Aus Rumänien. 1
Rotterdam, 26. Okt. Die„Daily News“ erfahren aus Rom, daß mehrere rumänische Minister, die gegen eine Be⸗ teiligung am Kriege seien, zurückgetreten seien.— Laut einer Pariser Meldung Lyoner Blatter versichern diplomatische Kreise in Paris, Rumänien habe Rußland die Erlaubnis zum Durchzuge eines Expeditionskorps nach Serbien erteilt.— Diese Pariser Meldung wird von den Pariser Blättern unter Vorbehalt wiedergegeben. 1
Die ausländischen Vertretungen in Dedeagatsch.
Amsterdam, 26. Okt. Reuter meldet aus Athen: Auf Er⸗ uchen der bulgarischen Behörden sind die ausländischen e aus Dedeagatsch nach dem inneren Lande ver⸗
zogen. 0 Das serbische Staatsarchiv auf der Flucht.
ü. Köln, 26. Okt. Der„Köln. Zig.“ zufolge wird aus Athen den französischen Blättern gedrahtet: Ein Telegramm des Prä⸗ fekten von Florina hat der Regierung mitgeteilt, daß das ser⸗ bische Staatsarchiv und der Goldschatz am Freitag mit der Bestimmung nach Monastir in Florina angekommen seien. Auf Weisung von Monastir ist beides in Floringa ge⸗ blieben und befindet sich dort unter der Bewachung griechis
Soldaten. 8 3 Wehrpflicht der Kirgisen.
i. Köln, 26. Okt. Die„Köln. Ztg.“ meldet aus Stock⸗ holm: Die„Nowoje Wremjia“ berichtet, daß die Wehr⸗ pflicht der Kirgisen diskutiert werde. Man könne von ihnen 400 000 Mann gute Kavallerie bekommen..
Die Stützpunkte der englischen und russischen Unterseeboote.
Kopenhagen, 26. Okt. Wie„Stockholms Aftonbladet“ von den Alandsinseln erfährt, sollen die russischen und die eng⸗ lischen Unterseeboote ihren Stützpunkt im Lumparen⸗
Fjord haben, der für solche Zwecke ausgezeichnet sei.
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von Bergmann& Co., Radebeul, für zarte. eile Haut und blendend schönen Teint, à Stück 58 Pig. Uberall zu haben.
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