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ur. 250
7 Die„Gießener Familienblätter“ werden dem
steinen die hingebende
Zweites Blatt
Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.
„Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das
„Kreisblatt für den Kreis Gießen“ zweimal
wöchentlich. Die„Landwirtschaftlichen zeit⸗ fragen“ erscheinen monatlich zweimal.
105. Jahrgang
jeßener Anzeiger
General⸗Anzeiger für Gberhessen
Zum Jubiläum des Hauses Hohenzollern.
Berlin, 22. Okt.(WTB. Amtlich.) Telegramm an den Kaiser: 5
„Der Bundesrat gedenkt heute mit allen Deutschen be⸗ wogt des Tages, da vor 500 Jahren der Burggraf von Nürn⸗ berg, Eurer kaiserlichen und königlichen Majestät erlauchter Ahn⸗ herr, die Huldigung der märkischen Stände entgegennahm. Von jenem Anfang bis in unsere Tage zieht sich die Kette historischen Geschehens, die Eurer Majestät erhabenes Haus mit den Geschicken des Reiches in Ruhm und Ehre unzerstörbar verbunden hat. Für diese in der gewaltigsten. Probe des Weltkrieges bewährte Ern⸗ heit zwischen Kaiser und Volk will heute auch der Bundesrat Zeugnis ablegen, indem er am Gedenktage des Hohenzollern⸗
ses Euerer kaiserlichen und königlichen Majestät mit dem Gelöbnis unverbrüchlicher Treue die ehrfurchtsvollen Glückwünsche
Der Vorsitzende des Bundesrats: v. Bethmann Hollweg.“ Anutworttelegramm des Kaisers an den Reichs⸗ kanzler: 1 E „Ich bitte Sie, dem Bundesrat meinen wärmsten Dank für die freundliche Begrüßung zum fünfhundertjährigen Hohenzollern⸗ fubiläum auszusprechen. Das Bewußtsein unzerreißbarer Zusam⸗ mengehörigkeit und kraftvoller Einigleit der deutschen Fürsten und Stämme gibt uns allen die feste Zuversichk in den weiteren Erfolg der deutschen Waffen und in eine glückliche Zukunft des Vater⸗ landes, dessen bisherige Geschichte so sichtbar den Stempel gött⸗ licher Gnade und Führung trägt.“ 5 Der Reichstagspräsident an den Kaiser. Berlin, 22. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Anläßlich des 500 jährigen Jubiläums des Hauses Hohenzol⸗ lern 5 9 155 Sar 1 5 Reichstags an den Kai⸗ er folgendes reiben gerichtet: 1 1 5 aneend unter Ew. kaiserlichen und königlichen Majestät Oberbefehl die deutschen Truppen im Osten, Westen und Süden tapfer und siegreich kämpfen, lenken sich heute die Blicke des deutschen Volkes rückwärts zu den Anfängen der erblichen Herr⸗ schaft des Hauses Hohenzollern in der brandenburgischen Mark. Freudigen Herzens gedenken wir des Tages, an, dem Burg graf 1 VI. von Nürnberg die Erbhuldigung der märkischen tände entgegengenommen hat. Auf dem weiten Weg vom schwä⸗ bpischen Fels über die Nürnberger Burg und die Mark und Kur Brandenburg zum Meere, über das Königtum Preußen zum deutschen Kaisertum bezeichnet eine lange Reihe von Mark⸗ und ruhmreiche Arbeit der Hohenzollern am Staatswohl. In den 500 Jahren hat sich durch Waffen⸗ kraft und Verwaltungskunst, durch Rechtspflege und soziale Für⸗ sorge das Fürstengeschlecht der Hohenzollern aus der Reihe der Mitbewerber um die Macht emporgehoben und sich einen festgefügten Anspruch auf Vertrauen in Krieg und Frieden erworben. Machtrolle Herrschergestalten haben im Verein. mit hervorragenden Staatsmännern und
Heerführern ein reichentwickeltes Staatswesen geschaffen, das den schwersten
. der 1 gewachsen war und den Stürmen des elfkrieges uuf Tage in Kraft und Einigkeit unerschütterlich standhält. Von den Tagen des ersten Kurfürsten von Branden⸗ burg an, der sich einen schlichten Amtsmann Gottes am Fürsten⸗ tum nannte, haben als erste Diener Staates Kurfürsten, Könige und aiser aus dem Hause der Hohenzollern die Erhebung des deutschen Volkes aus Zerhrochenheit zur Einigkeit gefördert und geführt.— Im deutschen Gedanken sind heute mehr als je alle Volksteile, Parteien und Regierungen mit dem Träger der königlichen und kaiserlichen Krone einig und erneuern das Gelöbnis treuen unverbrüchlichen Zusammenstehens für Kaiser und Reich. Mitten im fe gegen eine Welt von Feinden grüßt Das deutsche Volk siegesfroh im Bewußtsein seiner Stärke, freu⸗ dig und bereit zu allen Opfern, die das Vaterland fordert, dankbar seinen Kaiser, die Verkörperung deutscher Kraft, deutschen Den⸗ kens und deutscher Einheit.— Möge der Segen des Allmächtigen
fernerhin walten über Eurer kaiserlichen und königlichen
auch Majestät und dem Hohenzollernhause, über Reich und Volk.
8 Kaiser antwortete:„Empfangen Sie meinen Dank für die freundliche Begrüßung zu der 500 jährigen Wiederkehr des Ta der Erbhuldigung der märkischen Stände vor dem ersten Hohenzollernfürsten. Das feste Band gegenseitigen Vertrauens, wie es sich im Laufe der Jahre zwischen Fürst und Volk in 5 urg⸗Preußen so glücklich entwickelt und bewährt hat, bildet die weer iche Grundlage für die vonunseren Feinden nicht geahnte Kraft und Einigkeit des deutschen Volkes und seiner Fürsten in dem gegenwärtigen gewaltigsten aller Kriege.“
Aus dem Reiche.
Die Regelung der Butterpreise.
Berlin, 22. Okt.(WTB. Amtlich.) Der Bundesrat hat heute die grundlegenden Bestimmungen getroffen, nach denen die Festsetzung der Butterpreise durchgeführt werden fan Des ee ist ermächtigt worden, Grundpreise, d. h. Großeinkaufspreise am Berliner Markt nach Anhörung des Sach⸗ verständigenausschusses mit Wirkung für das Reichsgebiet festzu⸗ setzen. Zur Berücksichtigung der in den verschiedenen Wirtschafts⸗
i besonderen e können die Landes⸗ zentralbehörden mit Zustimmung des Reichskanzlers entsprechende Abweichungen anordnen. Ueber die Preisstellung für den Weiterverkauf im Großhandel und Kleinhandel werden ebenfalls von dem Reichskanzler Vorschriften erlassen. Gemein⸗ den mit mehr als 10000 Einwohnern sind ver⸗ pflichtet worden, Hleinhandelhöchstpreise unter Be⸗ rücksichtigung der besonderen örtlichen Verhältnisse festzusetzen. Als Kleinhandel gilt der Verkauf an Verbraucher in Mengen bis zu 5 Kilogramm.— Die hiernach von dem Reichskanzler zu⸗ treffenden Festsetzungen sind schon für die nächsten Tage zu er⸗
Regelung der Erzeugung und Preisgestaltung von Grieß.
Berlin, 21. Okt. In der für die Lebensmittelversor⸗ gung gegenwärtig schwierigen Zeit steht für die Beschaffung eines wichtigen, schwer entbehrl Nahrungsmittels jetzt eine Erleichterung bevor, die teilweise Ersatz für andere fehlende Lebensmittel bieten wird. Die Reichsgetreidestelle hat zu einer ausreichenden Versorgung des Marktes mit
Grieß eine 0 vorgenommen, die dadurch erleich⸗
tert wurde, daß die e in Deutschland in den Händen einer beschränkten Zahl von Mühlen liegt. Mit diesen Mühlen hat die Reichsgetreidestelle einen Vertrag ab⸗ geschlossen, auf Grund dessen sie Getreide in vollbommen. ausreichenden Mengen zu einem vereinbarten Preis für die Grießerzeugung geliefert erhält. Die Mühlen sind verpflich⸗ tet, ihr Erzeugnis an die Großhändler bie einem bestimmten Preise abzugeben, und diese wiederum liefern den Grieß an den Kleinhandel ebenfalls zu einem vorgeschriebe⸗ nen Preise und mit der Verpflichtung, den Grieß zu dem von der Reichsgetreidestelle festgesetzten Kleinhandelspreise zu verkaufen. Jede Verkaufsstelle muß durch einen Aushang bekannt machen, daß der Frieß zu dem von der Reichs⸗ getreidestelle sestgesezten Preise verkauft wird. Dieser Preis 2 3 4 1
liegt naturgemäß etwas über dem normalen Friedens- preise, da die Getreidelieferung an die Grießmühlen zu einem Preise erfolgt, der mit den Höchstpreisen in Zu⸗ sammenhang steht. Der Kleinhandelspreis berücksichtigt aber die Bedürfnisse auch der minderbemittelten Bevölkerung und ist daher so niedrig bemessen, wie es die gegenwärtige Zeit zuläßt. Es ist hier eine behördliche Regelung von Preisen vorgenommen, die von der auf anderen Gebieten gewählten Form abweicht. Rein durch privatrechtliche Verträge ist ein Lebensmittelzweig von der Erzeugung bis zum Verbrauch in der Preisgestaltung geregelt, ohne daß eine Ausscheidung des Handels nötig wurde, ohne daß dadurch eine stärkere Belastung des Verbrauchers herbeigeführt ist. Bisher konnte Grieß nur in sehr beschränktem Umfange hergestellt werden, da das Brotgetreide bis zu 75 Prozent ausgemahlen wird, Grieß jedoch nur bis zu 40 oder 60 Prozent je nach der Beschaffenheit des Weizens gezogen wird. Die vollkommen ausreichenden Getreidevorräte ermöglichen jetzt eine Her⸗ stellung von Grieß in einem dem Bedarf entsprechenden Umfang. Uebrigens wird auch für einige andere Brotgetreide verarbeitende Industrien eine Regelung ihrer Erzeugung nach Art der beim Grieß gewählten von der Reichsgetreide⸗ stelle vorgenommen. 5(Frkf. Ztg.)
Kriegskinderspende der Frau Kronprin⸗ zessin. Tausende von jungen Müttern, die heute allein dastehen, bedürfen dringend der werktätigen Hilfe, damit ihre Kinder, die Zukunftshoffnung unseres Vaterlandes, minder schwer die Härten empfinden, die der Krieg so vielen Volksgenossen auferlegt. Um mit allem Nachdruck manche Not und Bedrängnis zu mildern, erhofft die Kriegskinder⸗ spende der Frau Kronprinzessin weitere große Mittel durch, die Herausgabe eines reizenden Kriegsbilderbuches Vater ist im Hriege, das in farbiger Ausführung 24 Bilder bekannter Künstler wie Ludwig Berwald-Halen⸗ see, Professor Hans Bohrdt-Berlin, G. Adolf Cloß-Steglitz, Franz Jüttner⸗Berlin, Professor Carl Langhammer-Berlin, Hans Schultze⸗Görlitz, Professor Hans Rudolf Schulze-Wil⸗ mersdorf, Professor Willy Stoewer⸗Tegel bringt und für das Rudolf Presber die erläuternden Verse beisteuerte. Von jedem Kriegsbilderbuche zum Preise von 1.20 Mk. fließen 25 Pfg. der Kriegskinderspende deutscher Frauen zu. Das Buch ist von Mitte November an in allen Buch- und Papierhandlungen, sowie in den Spielwarengeschäften oder gegen Einsendung von 1.20 Mk. und 20 Pfg. Porto von der Kriegskinderspende deutscher Frauen, Berlin W. 56, käuf⸗ lich zu beziehen.
Berlin, 22. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Die Kaise⸗ rin und Königin hat anläßlich ihres heutigen Geburtstages der Stadt Berlin ein Geschenk von 12 000 Mk. zur Unterstützung der durch den Krieg direkt oder indirekt in Not geratenen Familien zur Verfügung gestellt.
Berlin, 20. Okt. Der Vorstand des Zentral⸗ ausschusses für Volks⸗ und Jugendspiele in Deutschland hat in seiner Sitzung vom 9. und 10. Oktober an Stelle des verstorbenen Landtagsabgeordneten Dr. von Schenckendorff zum ersten Vorsitzenden den Oberbürger⸗ meistet der Stadt Berlin-Schöneberg Dominicus ge⸗ wählt. Die hierdurch und durch den Tod des früheren Ge— schäftsführers Geh. Hofrats Professor Raydt nötig gewor- denen weiteren Zuwahlen zum Vorstande müssen nach Frie⸗ densschluß in der ersten Sitzung des„Großen Ausschusses“ vorgenommen werden. Der Zentralausschuß beabsichtigt, eine Reihe von Flugschriften zur Frage der militärischen Jugenderziehung herauszugeben, deren erste vom Reichstags⸗ abgeordneten Dr. Müller-Meiningen bearbeitete„Wir brau⸗ chen ein Reichsjugendwehrgesetz“ bereits gedruckt ist und in allernächster Zeit erscheinen soll.— Der Technische Ausschuß gedenkt um die Jahreswende eine Sitzung in Bonn ab— zuhalten.
Spielplan des Gießener Stadttheaters. Direktion: Hermann Steingoetter. Sonntag, den 24. Oktober, nachmittags 3% Uhr, bei kleinen Preisen:„Die spanische Fliege.“ Ende 5% Uhr. Abends 7½ Uhr,
bei kleinen Preisen:„Filmzauber.“ Ende gegen 10½ Uhr. Dienstag,
den 26. Oktober, abends 8 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen(er- mäßigt), 2. Dienstags Abonnemenk⸗Vorstellung:„Ernst, Herzog von Schwaben.“ Ende nach 10½ Uhr. Freitaa, den 29. Oktober, abends 8 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen(ermäßigt), 3. Freitags- Abonnement-Vorstellung:„Herrschastlicher Diener gesucht.“ Ende nach 9½½ Uhr. Sonntag, den 31. Oktober, nachmittags 30 Uhr, bei kleinen Preisen:„Filmzauber.“ Ende nach 6 Uhr. Abends 7¼ Uhr, bei kleinen Preisen:„Doktor Klaus.“ Ende 10½ Uhr.
Spielplan der vereinigten grankfurter Stadttheater. U
Opernhaus.
Sonntag, den 24. Oktober, nachmittags 3 Uhr:„Der Bettelstudent.“ Abends 7¼ Uhr:„Hoffmanns Erzählungen.“ Montag, den 25. Oktober, abends 7¼ Uhr:„Martha.“ Dienstag, den 26. Oktober, abends 7 Uhr:„Die Afrikanerin.“ Mitt- woch, den 27. Oktober, abends 7 Uhr:„Der Postillon von Lonjumeau.“ Hierauf: Charaktertänze. Donnerstag, den 28. Oktober, abends 7 Uhr:„Orpheus und Eurydike.“ Freitag, den 29. Oktober, geschlossen. Samstag, den 30. Oktober, abends? Uhr:„Der fliegende Holländer.“ Sonntag, den 31. Oktober, abends 6¼ Uhr:„Tristan und Isolde.“ Montag, den 1. November, geschlossen(1. Rühl-Kon⸗ zert). Dienstag, den 2. November, abends 7 Uhr:„Der Freischütz.“ Mittwoch, den 3. November, abends 7½ Uhr:„Die Fledermaus.“ Donnerstag, den 4. November, abends 7 Uhr:„Tannhäuser.“
Schauspielhaus.
Sonntag, den 24. Oktober, nachmittags ½%4 Uhr:„Die deutschen cleinstädter.“ Abends 7 Uhr:„Die Jungfran von Orleans.“ Montag, 25. Oktober, abends 8 Uhl Zweiter Oesterr Autorenabend: „Der Tor und der Tod.“ Hierauf:„Der Puppenspieler.“ Dann:„Der Kuß auf der Redoute.“ Ferner:„Schöne Seelen.“ Zum Schluß: „Troubadour.“ Dienstag, den 26. Oktober, abends ½8 Uhr:„Karinta von Orrelanden.“ Mittwoch, den 27. Oktober, abends /8 Uhr: Zum ersten Male(Uraufführung):„Das Urteil des Paris.“ Lust⸗ spiel in drei Akten von Rudolf Presber. Donnerstag, den 28. Okt., abends ½8 Uhr:„Maria Stuart.“ Freitag, den 29. Oktober, abends ½%8 Uhr: Ludwig Thoma⸗ Abend:„Die Lokalbahn.“ Hierauf: „Die Medaille.“ Samstag, den 30. Oktober, abends 7 Uhr:„Die Jungfrau von Orleans.“ Sonntag, den 31. Oktober, nachmittags ½%4 Uhr: Theodor Körner-Vorstellung: Einleitende Worte von Emil Claar. Hierauf:„Aus der Zeit der Freiheitskriege.“ Dann:„Josef Heyderich oder Deutsche Treue.“ Zum Schluß:„Der Nachtwächter.“ Abends„8 Uhr:„Das Urteil des Paris.“ Montag, den 1. Nov., abends 8 Uhr:„Das Urteil des Paris.“ Dienstag, den 2. Nov., abends ½8 Uhr:„Die Quitzows.“ Mittwoch, den 3. November, abends 78 Uhr:„Karinta von Orrelanden.“
Samstag, 23. Oktober 1015
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts- Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.„
Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul⸗
straße 7. Geschästsstelle u. Verlag: 251, Schrift⸗
leitung: S112. Adresse für Drahtnachrichten⸗ Anzeiger Gießen.
Uirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde.
Sonntag, den 24. Oktober, 21. nach Trinitatis. Gottesdienst. In der Stadtfirche. Vormittags 9½ Uhr: Pfarrer Mahr. Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Gedentfeier der 500 jährigen Herrschertätigkeit des Hohenzollernhauses. Pfarrer Schwabe.
Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde.
Abends 6 Uhr: Prosessor D Schian.
Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgemeinde. Die Neukonfirmierten, sowie die Konfirmierten früherer Jahre werden hierzu herzlich eingeladen.
Montag, den 25. Oktober, abends 8 Uhr: Versammlung des Frauenvereins der Markusgemeinde.
Dienstag, den 26. Oktober, nachmittags 3¼ Uhr, findet die Jahresversammlung des Oberhessischen Vereins der Baseler Mission im Matthäussaal slatt. Vortrag des Missionsdirektors Dipper⸗ Basel. Der Frauenmissionsverein wird hierzu herzlich eingeladen.
Dienstag, den 26. Oktober, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Markusgemeinde.
Mittwoch, den 27. Oktober, abends 8 Uhr: Kriegsbetstunde.
Pfarrer Mahr.
Am nächsten Sonntag, den 31. Oktober, am Reformationssest, findet im Abendgottesdienst Beichte und heiliges Abendmahl für die Matthäus- und Markusgemeinde gemeinsam statt. Anmeldung vor- her bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
In der Johanneskirche. Vormittags 9¼ Uhr: Pfarrassistent Hoffmann. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche sür die Lukasgemeinde. Pfarrer Bechtolshetmer.
Abends 6 Uhr: Pfarrer Aus seld.
Abends ½%8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Lukasgemeinde im Lukassaal.
Abends ½8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Johannesgemeinde im Johannessaal.
Freitag, den 29. Oktober, abends ½6 Uhr: Vereinigung der konfirmierten Mädchen der Johannesgemeinde im Johanneszfaal.
8 Am nächsten Sonntag, den 31. Oktober, am Reformationsfest, findet im Abendgottesdienst Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und Johannesgemeinde gemeinsam statt. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
An diesem Tage wird nach allen Gottesdiensten in beiden Kirchen eine Kollekte für den Gustav-Adolfs-Verein erhoben.
Wartburg, evangel. Jünglings⸗ und Männer⸗berein. (Diezstraße 15.) Sonntag, den 24. Oktober: Vortrag. Dienstag, den 26, Oktober, abends 8¼ Uhr: Bibelstunde. Donnerstag, den 28. Oktober, abends 8% Uhr: Leseabend. Samstag, den 30. Oktober, abends 8 ¼ Uhr: Aeltere Abteilung. 5 Gäste stets willkommen. . Bibelkränzchen für Schüler höherer Lehranstalten. Für die jüngere Abteilung jeden Mittwoch von 6—7 Uhr, für die ältere Abteilung jeden Samstag von 6—7 Uhr im Johannessaal. Bibelkränzchen für mädchen aus der Johannesgemeinde. Jeden Dienstag von 6—7 Uhr im Johannessaal. Vonntags⸗berein für mädchen.(Diezstraße 15 p.) Wiederbeginn der Zusammenkünfte Sonntag, den 24. Oktober.
Evangelischer Gottesdienst. Sonntag, den 24. Oktober, vormittags 10 Uhr. Ernledankfest. Kollekte.(Heiliges Abendmahl für Daubringen und Ruttershausen.) Mittwoch, den 27. Oktober, abends 8 Uhr: Kriegs- betstunde. Dekan Guß mann
Uatholische Gemeinde. Sottesdienst. Samstag, den 23. Oktober:
Nachmittags 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur heil.
Beichte. 22. Sonntag nach Pfin gon:
Kirchberg:
Sollar:
Sonntag, den 24. Okt., Vormittags 6s½ Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. 7 Uhr: Heil. Messe. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion . 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. 8 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Nachmittags 6 Uhr: Christenlehre; Andacht mit Segen. Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sams- tag, abends 8 Uhr, ist Rosenkranzandacht mit Segen.
Diaspora⸗Gottesdienst. Sonntag, den 24. Oktober: In Grünberg um 97% Uhr. In Hungen um 9½ Uhr. In Lich um 8 Uhr.
darauf Rosenkranz⸗
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Für Rheumatiker und Neuralgieleidende. Kann seit langen Jahren zum ersten Male . wieder gehen.
Herr Heinrich, München, schreibt:„Da ich schon seit mehrexen Jahren fürchterliche Schmerzen in meinem Knie hatte und alle ärztliche Hilfe, die ich bis jetzt gebrauchte, vergebens war, wandte ich mich noch in meiner Verzweiflung an Togal⸗Tabletten. Nach dem Gebrauch von ca. 3 Tagen waren die Schmerzen vollständig weg und seit 4Wochen empfinde ich nicht den geringsten Schmerz und kann jetzt wieder laufen, während ich früher nicht mehr wußte, wie ich vom Platze kommen sollte.“ Aebnliche Erfahrungen und noch überraschendere Erfolge erzielten viele andere, welche Togal nicht nur bei Rheumatis⸗ mus, sondern auch bei Kopfschmerzen, Hexenschuß, Ischigs, Schmerzen in den Gelenken, sowie bei Jufluenza gebrauchten. Togal löst die Harnsäure, das verheerende Selbstgist, wodurch ebenso rasche wie anhaltende Erfolge erzielt werden. Alle Apotheken führen Togal—
Tabletten. gest: Acid. acet salic. Chinin Mg Li. 777588 5 ächte Sodener Mineral⸗
Paftillen
Nachahmungen weise man zurück. roross
Die diesjährige Kalidüngung. Die Kalisalze stehen der deutschen Landwirtschaft auch in der jetzigen Zeit unabhängig vom Auslande in mehr als ausreichendem Maße zur Verfügung. Sie sollten daher auch gerade in diesem Jahre, besonders für die Herbsthacten, in noch reichlicherem Maße als bisher zur Verden⸗ dung kommen. Für ihren besten Erfolg ist eine rechtzeitige An⸗ wendung einige Wochen vor der Saat und unter den gegenwärtigen
erforderlich. 2/100.
Verhältnissen namentlich eine frühzeitige Bestellung unbedingt N
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