Zweites Blatt
Nr. 244
Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.
Die„Gießener Familienblätter“ werden dem „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Gießen“ zweimal wöchentlich. Die„Landwirtschaftlichen Zeit⸗ fragen“ erscheinen monatlich zweimal.
1065. Jahrgang
Gießener Anzeiger
General⸗Anzeiger für Oberhessen
—
Samstag, 16. Oltober 1015
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.
Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul ⸗
straße 7. Geschästsstelle u. Verlag: 51, Schrist⸗
leitung: S112. Adresse für Drahtnachrichten⸗ Anzeiger Gießen.
Sitzung der Stadtverordneten.
Gießen, den 15. Oktober 1915.
In der gestrigen Sitzung der Stadtverordneten waren anwe⸗ send: Oberbürgermeister Keller, Beigeordneter Emmelius, die Stadtverordneten Eichenauer, Dr. Ebel, Faber, Helf⸗ Eich, Joeder, Drbig, Petri, Plank, Dr. Sommer, Vetters, Winn und Wimmenauer. Als Urkundsper⸗ sonen wurden gewählt die Stadtverordneten Dr. Sommer und Helfrich. Entschuldigt fehlten! Beigeordneter Grünewald, die Stadtverordneten Leib, Schaffstaedt, Simon und Heichelheim.
Der Oberbürgermeister teilte der Versammlung mit, daß ihm zur Erbauung von zwei hölzernen Stegen im Norden und Süden. der Lahn vom Stadtverordneten Dr. Sommer 1000 Mk. übergeben worden sind; er statte dem Spender dafür den Dank der Stadt ab.
Ein Gesuch wegen Errichtung eines Verkaufs⸗ häuschens, das der Rentner Franz Schmidt am Selters⸗ weg in der Toreinfahrt seines Anwesens errichten wollte, wurde abgelehnt, weil das Bauwerk gegen verschiedene Bestimmungen. der Bauordnung verstoßen und auch nicht in den Charakter dieser Hauptgeschäftsstraße passen würde. a
Ein Wirtschaftsgesuch, das der Bäckermeister Karl Sommer, Bismarckstraße 26, der einen Kaffeeausschank ein⸗ richten will, wurde abgelehnt, weil der dafür bestimmte Raunt mit knapp 10 Quadratmeter zu klein erscheint. Ein Gesuch des G. Kampen um Wirtschaftserlaubnis für Kanzleiberg 5 wurde, da es sich um einen Uebergang handelt, befürwortet unter der Bedingung, daß der Gesuchsteller nicht Damenbedienung einrichtet.
Zur Herstellung einer neuen Bedachung in dem städtischen Hause Wolkengasse 11(früher Fabersches Haus) reicht der zur Ver⸗ fügung stehende Betrag von 250 Mk. nicht hin. Das neue Dach ist notwendig und erfordert 600 Mk. Die Versammlung bewilligte weitere 350 Mk. 5
Zur Versicherung der Gemäldesammlung der Dr.⸗ Hans⸗Bock⸗Gedächtnisstiftung gegen Feuersgefahr und Diebstahl wurde für eine sechsjährige Versicherungsdauer der Betrag von 948 Mk. verlangt und bewilligt.
Der Ausschuß für die militärische Ausbildung der Jugend beantragte einen städtischen Zuschuß zur Beschaffung von Uebungskleidung. Ter Finanzausschuß schlug vor, dafür 500 Mk. zu bewilligen. Stadtvo Vetters sprach gegen diesen Vorschlag des Ausschusses. Die Ausgabe lasse sich durch nichts rechtfertigen. Der Beweis sei erbracht, daß diese Uebungen überflüssig seien, denn das Volk in Waffen stehe auch heute seinen Mann. Die Uebungen der jungen Leute in der Nacht und ähnliche Veranstal⸗ tungen gingen zu weit. Die jungen Leute sollten lieber angehalten werden, etwas Tüchtiges zu lernen.— Stadtv. Loeber war der Ansicht, daß man in Rücksicht auf den wichtigen Zweck die 500 Mk. bewilligen solle. Er kenne die Uebungen der Jugend aus eigener Anschauung. Es handle sich nicht um eine Spielerei.— Stadty. Plank meinte, daß die Uebungen auch ohne Uniform gemacht werden können. Die Stadt habe augenblicklich für nötigere Dinge Geld auszugeben, und da solle man den Antrag vorläufig zurück⸗ stellen.— Stadtv. Petri erklärte, man müsse die patriotische Bewegung, die sich u. a. auch in der Jugendausbildung so schön zeige, unterstützen Frankreich sei uns in dieser Beziehung voran⸗ gegangen und habe damit gute Erfahrungen gemacht. Die Jugend set voll Eifers für diesen Gedanken und werde auch die Schule deshalb nicht hintenanstellen.— Stadtv. Dr. Ebel erklärt die militärische Ausbildung der Jugend für eine gute demokratische Einrichtung, wodurch die Standesunterschiede bei der Jugend ver⸗ wischt werden. Es liegt im Interesse der minderbemittelten Teil⸗ nehmer, eine einheitlicha Kleidung für diese Zwecke zu schaffen. Durch die ganze Einrichtung werde bei der Jugend kameradschaftliche Gesinnung, Selbstaufopferung, Pflichtbewußtsein anerzogen. Es werde übrigens unter den jungen Leuten, die alle über 15 Jahre alt sind, nicht nach dem Rang und Stand der Eltern eine Beförde⸗ rung vorgenommen, sondern dabei die persönliche Tüchtigkeit des Einzelnen gewertet. Der Redner verwies auch darauf, daß in der demokratischen Schweiz die Jugendorganisation zur Vorbildung für das Heer viel straffer durchgeführt sei als bei uns.— Stadtv. Winn sprach sich gegen die Bewilligung des Betrages aus Es sei augenblicklich nicht die Zeit, für diesen Zweck Geld zu opfern, da die Stadt genug Lasten zu tragen habe.— Oberbürgermeister Keller verwies darauf, daß die Stadt Mainz für den gleichen Zweck 3000 Mk. bewilligt habe, daß andere Städte ebenfalls Geld⸗ mittel dafür hergeben und daß sich unsere Stadt dieser Pflicht nicht entziehen könne.— Stadtv. Plank erklärte noch, daß er nicht etwa ein Gegner der Bestrebungen sei, die Jugend militärisch aus⸗ zubilden.— Gegen die Stimmen der Stadtverordneten Orbig, 13 8 und Plank wurden schließlich die 500 Mk. be⸗
illigt.
Zur Einführung des 1⸗Uhr⸗Ladenschlusses an Sonntagen teilte der Oberbürgermeister mit, daß sich der Soziale Verband der kaufmännischen Angestellten an das General⸗ kommando gewandt habe, um die Geschäftszeit in allen hessischen Städten Sonntags bis 1 Uhr zu beschränken. Mit dem gleichen Ersuchen habe man sich an das Ministerium gewandt. Die Be⸗ 1 für den Antrag wird namentlich darin gesucht, daß die jungen Leute, die in kaufmännischen Geschäften und Verkaufs⸗ lokalen über Gebühr angestrengt arbeiten müssen, an ihrer Wehr⸗ haftigkeit Schaden leiden, und durch die Beschäftigung an Sonn⸗ tagen über 1 Uhr hinaus behindert sind, an den sonntäglichen Uebungen der Jungmannschaften teilzunehmen. Der Oberbürger⸗ meister verweist darauf, daß von allen hessischen Städten, die in Frage kommen, nur Gießen bis 3 Uhr Sonntags die Läden offen hält. Die Gießener Handelskammer und der Detaillisten⸗Verein haben sich unter Hinweis auf angeblich besondere Verhältnisse, die ja auch schon in der Presse erörtert worden sind, für eine Bei⸗ behaltung der jetzigen Geschäftszeit an Sonntagen ausgesprochen. Der Vorstand des Detaillisten⸗Vereins hat aber später seine
Ansicht geändert und erklärt, daß er mit Rücksicht auf den Stand⸗ punkt der Ladeninhaber, die sich in ihrer Mehrheit für eine Kür⸗ zung der Geschäftszeit an Sonntagen ausgesprochen haben, gegen
solle man niemand hinderlich sein. Man solle auch an die vielen Besucher der Kliniken und Lazarette denken, die Sonntags vom Lande in die Stadt kommen und die erst nach der Besuchszeit, die gegen 2 Uhr ihr Ende erreicht, Einkäufe besorgen.— Stadtvy Winn verwies darauf, daß, solange Wetzlar die Läden nicht vor 3 Uhr Sonntags schließe, die Gießener Geschäftsleute auch nicht früher schließen können, ohne den Schaden zu haben, daß die Landkundschaft zum Teil abwandert.— Stadtv. Petri war der Meinung, daß die Ansicht der Handelskammer für den Beschluß der Stadtverordneten maßgebend sein sollte.— Stadtv. Plank schlägt vor, die Stadtverordnetenversammlung solle den Antrag auf 2⸗Uhr⸗Schluß als goldenen Mittelweg an⸗ nehmen.— Stadtv. Vetters glaubt, daß man niemand schädige, wenn die Sonntagsverkaufszeit von 11—2 Uhr festgesetzt wird. Der Konsumverein habe volle Sonntagsruhe eingeführt; seine Mit⸗ glieder haben sich daran gewöhnt.
Die Versammlung beschloß, die Einführung eines 2 Uhr⸗Ladenschlusses an Sonntagen gegen die
Stimmen der Stadtverordneten Loeber, Petri und Win n und des Beigeordneten Emmelius zu befürworten. Der Be⸗ schluß bedarf der Genehmigung des Ministeriums, eventuell auch des Generalkommandos.
Zur Weiterversicherund der städt. Angestell⸗ ten und Bediensteten, die zum Heere einberufen sind, wurde beschlossen, daß für alle diejenigen die Stadt die Beiträge weiter⸗ zahlt, die in Gießen ihren Unterstützungswohnsitz haben und ein. Jahr bei der Stadt tätig gewesen sind. Bei den außerhalb der Stadt wohnenden Versicherten soll der Beitrag gezahlt werden, wenn sie wenigstens seit 1. August 1914 in Diensten der Stadt waren.
Stadtv. Vetters wies außerhalb der Tagesordnung darauf hin, daß in dieser Woche zwei Kinder durch die Straßenbahn ums Leben gekommen sind. Man müsse doch alles ver⸗ suchen, um solche Unglücksfälle zu verhüten; er fragt an, ob man. nicht die Schutzvorrichtung an den Wagen perbessern könne. Der Oberbürgermeister sprach sein Bedauern aus über die Unglücksfälle. Es stehe aber jetzt schon fest, daß die Wagenführer keine Schuld trifft, da die Kinder in beiden Fällen direkt in die Wagen hinein gelaufen seien.— Stadtv. Ebel sagte, er habe gelesen, daß in einem Falle ein Hund die Veranlassung zu dem Unglück gewesen sei, dem das Kind habe ausweichen wollen. Man habe schon ein⸗ mal eine Polizeiverordnung angeregt, daß Hunde nur an der Leine geführt werden sollen.— Der Oberbürgermeister bemerkte, es sei fraglich, ob ein angeleinter Hund nicht verkehrsstörender sei, als ein Hund, der sich frei bewegen könnte.— Stadtv. Dr. Som⸗ mer erklärt sich bereit, ein Gutachten abzugeben, ob und in welcher Richtung etwa die Schutzvorrichtungen bei der Straßenbahn ver⸗ besserungsfähig seien. l i
Stadtv. Dr. Ebel stellte fest, daß der Milchpreis in un⸗ serer Stadt vorerst von 24 auf 26 Pfennig von den Produzenten erhöht worden ist. Diese wollten eine Steigerung auf 28 Pfennig für das Liter vornehmen, und nur durch ein Verhandeln des Le- bensmittel⸗Ausschusses mit den Lieferanten sei es gelungen, vor⸗ erst den festgesetzten geringeren Milchpreis zu erlangen. Es seien inzwischen Abmachungen mit einer ganzen Anzahl Milchprodu⸗ zenten, besonders im Kreise Alsfeld, getroffen worden, wonach die Sicherheit bestehe, daß demnächst größere Mengen Magermilch, täglich 1600 bis 2400 Liter, und wöchentlich 5 bis 6 Zentner Butter für die Bedürfnisse Gießens geliefert werden. Der tägliche Bedarf an Milch betrage etwa 14000 Liter. Durch die Maßnah⸗ men der Kommission werde es möglich sein, den Milchpreis in unserer Stadt auf einem i Maß zu halten.
Damit war der öffentliche Teil der Sitzung erledigt.
Märkte.
Gießen, 16. Okt. Maretbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter das Pid. 2,00— 0,00, Hühnereier das Stück 20—00 Pfg., Käse das Stück 7—9 Pfg., Käsematte 1 Stück 3—0 Pfg.: Tauben das Paar 1,40—0,00 Mk., Hühner das Stück 2,00—2,50 Mk., Hahnen das Stück 1,50 2,50 Mk., Ochsen⸗ fleisch das Pfund Mk. 1,20—1,24, Kuhfleisch 110—00 Pfg. das Pfund, Rindfleisch das Pfund 1,20—1,24 Mk., Schweine fleisch das Pfund 1,90—0,00 Mk., Kalbfleisch das Pfd. 1,20— 1,24 Mt., Hammelfleisch das Pfund 100—116 Pfg.; Kartoffeln 1 Ztr. 3,50 bis 4,00 Mark, Milch das Liter 26 Pfg.; Aepfel der Zentner 6 bis 8 Mk., bessere 00—00 Pfg. Spinat 20— 25 Pfg. das Pfund; Wirsing 10—15 Pfg. das Stück, Gelberüben 10—12 Pfennig das Pfund, Rotkraut 15—25 Pfennig das Stück, Kohlrabi 6—8 Psennig das Stück, Weißkraut 15—25 Pfennig das Stück, Birnen 7 bis 15 Pfg., bessere 00—00 Pfennig das Pfund, rote Rüben 7—8 Pfg., römisch Kohl 6—8 Pfennig. Zwiebeln der Zentner 22—00 Mk. Nüsse 100 Stück 4050 Pig. Blumenkohl 20—50 Pfg. Tomaten d. Pfd. 25— 30 Pfg. Sellerie 6—10 Pig. d. St. Endivien 10—12 Pig. Marktzeit von 8 bis 2 Uhr.— Fleischpreise auf dem Markte von auswärtigen Händlern: Rindfleisch das Pfund 1 Mk., Rindfleisch-Bratenstück das Pfund 1 Mk., Schweinefleisch das Pfund 0,00 Mk., Nierenfett das Pfund 1 Mk.
Spielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater. Opernhaus.
Sonntag, den 17. Oktober, abends 6 Uhr: Der Ring des Nibelungen. 3. Tag:„Götterdämmerung.“ Montag, den 18. Okt., geschlossen(Liederkranz⸗Konzert). Dienstag, den 19. Oktober, abends 7 Uhr:„Der arme Heinrich.“ Mittwoch, den 20. Oktober, abends 7½ Uhr:„Der Freischütz.“ Donnerstag, den 21. Oktober, abends 7 Uhr:„Der Barbier von Bagdad.“ Hierauf:„Versiegelt.“ Freitag, den 22. Oktober, geschlossen(2. Museums⸗Konzert). Samstag, den 23. Oktober, abends 7 Uhr:„Die Regimentstochter.“ Hierauf:
Tanzbilder. Sonntag, den 24. Oktober, nachmittags 3¼ Uhr: „Der Bettelstudent.“ Abends 7¼ Uhr;„Hoffmanns Erzählungen.“ Montag, den 25. Oktober, abends 7 Uhr:„Martha.“
Dienstag, den 26. Oktober, abends 7 Uhr:„Die Afrikanerin.“ Mitt⸗ woch, den 27. Oktober, abends 7 Uhr:„Der Postillon von Lonjumeau.“ Hierauf: Charaktertänze. Donnerstag, den 28. Oktober, abends 7 Uhr:„Orpheus und Eurpydike.“
Schauspielhaus.
Sonntag, den 17. Oktober, nachmittags% 4 Uhr:„Der Weg zur Hölle.“ Abends ½8 Uhr: Ludwig Thoma ⸗ Abend:„Die Lokalbahn.“ Hierauf:„Die Medaille.“ Montag, den 18. Oktober, abends ½8 Uhr:„Karinta von Orrelanden.“ Dienstag, den 19. Oktober, abends ½8 Uhr: Zweiter Oesterreich. Autorenabend: „Der Tor und der Tod.“ Hierauf:„Der Puppenspieler.“ Dann: „Der Kuß auf der Redoute.“ Ferner:„Schöne Seelen.“ Zum Schluß:„Der Troubadour.“ Mittwoch, den 20. Oktober, ben ds % Uhr:„Der Dummkopf.“ Donnerstag, den 21. Oktober, abends 1 Uhr: Zum Gedenktag der 500jährigen Herrschaft des Hauses Hohenzollern:„Die Belehnung Friedrich I. mit der Mark Brandenburg.“ Gedicht von Ernst von Wildenbruch. Hierauf⸗ „Die Quitzows.“ Freitag, den 22. Oktober, abends ½8 Uhr: „Die Schöne vom Strande.“ Samstag, den 23. Oktober, abends 8 Uhr:„Zwei glückliche Tage.“ Sonntag, den 24. Oktober, nachmittags ½% Uhr:„Die deutschen Kleinstädter.“ Abends 7 Uhr:„Die Jungsran von Orleans.“ Montag, den 25. Oktober, abends 348 Uhr: Zweiter Oesterreichischer Autorenabend:„Der Tor und der Tod.“ Hierauf:„Der Puppenspieler.“ Dann:„Der Kuß auf der Redoute.“ Ferner:„Schöne Seelen.“ Zum Schluß:„Trou— badour.“ Dienstag, den 26. Oktober, abends ½8 Uhr:„Karinta von Orrelanden.“ Miltwoch, den 27. Oktober, abends /8 Uhr: Zum ersten Male(Uraufführung):„Das Urteil des Paris.“ Lust-
Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. 5 Sonntag, den 17. Oktober, 20. nach Trinktatis. Erntedaukfest. Kollelte für die evangelischen Gemeinden in Oesterreich. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 9¼ Uhr: Pfarrer Schwabe. 5 Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Abends 6 Uhr: Pfarrer Mahr. 5 Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Markusgemeinde; wie die Neukonfirmierten, so werden auch die Konfirmierten früherer Jahre herzlich eingeladen. Montag, den 18. Oktober, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Matthäus gemeinde. Die Neukonfirmierten sowie die Konfirmierten früherer Jahre werden hierzu eingeladen. 5 Montag, den 13. Oktober, abends 6 Uhr pünktlich in der Stadtkrche: Vortrag von Prosessor D. Schian über„Die Kriegs- frömmigkeit unserer Zeit als nationale Frömmigkeit“. Donnerstag, den 21. Oktober, abends 8 Uhr: Versammlung des Gemeinde-Frauen-Vereins der Matthäusgemeinde im
Matthäussaal. In der Johanneskirche. Vormittags 9½ Uhr: Pfarrer Aus feld. g Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer Aus feld. Abends 6 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. N Abends 7½¼ Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Lukasgemeinde. 5 Abends 8 Uhr im Johannessaal: Versammlung und Bibel⸗ besprechung. Mittwoch, den 20. Oktober, abends 8 Uhr: Kriegsbetstunde. Pfarrer Aus feld.
Wartburg, evangel. Jünglings⸗ und männer⸗berein. (Diezstraße 15.) Sonntag, den 17. Oktober: Vortrag. Dienstag, den 19. Oktober, abends 8¼ Uhr: Bibelstunde. Donnerstag, den 21. Oktober, abends 873 Uhr: Leseabend. Samstag, den 23. Oktober, abends 8 ¼ Uhr: Aeltere Abteilung. Gäste stets willkommen. Bibelkränzchen für Schüler höherer Lehranstalten. Für die jüngere Abteilung jeden Mittwoch von 6—7 Uhr, für die ältere Abteilung jeden Samstag von 6—7 Uhr im Johannessaal. Bibelkränzchen für Mödchen aus der Johannesgemeinde. Jeden Dienstag von 6— 7 Uhr im Johannessaas.
Evangelischer Gottesdienst. Kirchberg: Sonntag, den 17. Oktober, vormittags 10 Uhr. (Heil. Abendmahl für Staufenberg.) 11 Uhr: Feierliche Eröffnung des Konfirmanden⸗ unterrichtes.. Kollekte für die evangel. Bewegung in Oesterreich. Sonntag, den 17. Oktober, nachm. 5 Uhr: Kriegs- betstunde. Dekan Guß mann —————
Katholische Gemeinde. Gottesdienst. Samstag, den 16. Oktober: 9„ 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. eichte. Sonntag, den 17. Okt., 21. Sonntag nach Pfingsten: Vormittags 6 ⅛ Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. 7 Uhr: Heil. Messe. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. 5 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Militärgottesdienst. Nachmittags 6 Uhr: Christenlehre; Andacht mit Segen. Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag abends 8 Uhr ist Rosenkranzandacht mit Segen.
Lir
darauf Rosenkranz⸗
Diaspora⸗Gottesdienst. Sonntag, den 17. Oktober: In Hungen um 8 Uhr. In Lich um 9½ Uhr.
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Sele Valenchold
Zigaretten
Willkommensfe Liebesgabe
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