Ausgabe 
(20.9.1915) 221. Erstes Blatt
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luste die der Gegner vor unseren Stellungen erlitten hat, erweisen sich als sehr groß. 5 2

An der Ikwa ist die Lage unverändert. Im wol⸗ hunischen Festungsgebiet dauerten die Kämpfe mit überlegenen russischen Kräften au. Wir schlugen zahlreiche Angriffe ab. Heute nahmen wir Teile unserer dortigen Front in welter westlich liegende vorbereitete Stellungen zurück. die k. und k. Streitkräfte in Litauen erkämpften sich im Verein mit den Verbündeten den Uebergang auf das nördliche Ufer der Szezara.

Italienischer Kriegsschauplatz. Im Tiroler und Kärntner Grenzgebiet hat sich ghnestern nichts von Bedeutung ereignet. Ein Waldbrand vor Aunserer Popena⸗Stellung(südlich Schluderbach) zwang die 5 Italiener, ihre Linien zu räumen. Im Raume von Flitsch müht sich der Feind unter schwersten Verlusten weiter damit aab sich an unsere Befestigungen heranzuarbeiten. Wieder⸗ bheolte italienische Angriffe auf den Ravelnik und gegen die Stellungen am Westhange des Javorcek brachen zusammen. Die Behauptung des offlziellen' itallenischen Tagesberichtes vom 16. September, wird würden Geschosse verwenden, die 8 3 enthalten, ist selbstverständlich eine böswillige 5 Erfindung.

Der Stellbertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant.

Wien, 19. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird vcerlautbart: 19. September 1915.

5 Russischer Kriegsschauplatz.

. In Ostgalizien verlief der gestrige Tag ruhig.

Gegenüber unseren Linien an der Iiwa entwickelte der

Feind stärkere Artillerietätigkeit. Im wo lhynischen Festungsdreieck ging die Besetzung unserer neuen Stel- lung ohne Störung durch den Gegner von statten. Der aus Litauen zurückweichende Feind wird von den dort inmitten * 4585 Armeen vordringenden k. und k. Streitkräften ver⸗ 8 olgt.

1 Italienischer Kriegsschauplatz.

5 Gestern eröffnete die italienische schwere Artil lerie neuerdings ein lebhaftes Feuer gegen unsere Werke auf den Hochflächen von Bilgereuth und Lafraun. Im übrigen ist die Lage im Tiroler und Kärntner Grenz⸗

gebiet unverändert. Der gegen den Raum von Flitsch an⸗ gesetzte Angriff, der dem Feind im Talbecken allein über 1000 Mann kostete, ist gescheitert. Heute früh waren die 5 vordersten Gräben bereits von den Italienern verlassen. Im BVBrsiecchehiete versuchte der Gegner unter dem Schütze des Abendnebels eine unserer Vorstellungen zu überfallen. Diese Unternehmung scheiterte vollständig. Gegen Mitter⸗ nacht sprengten unsere Truppen von den Itaienern errichteten Mauer⸗ und Sandwexke mit den dahinter befind⸗ lichen Feinden in die Luft. Im Südwest⸗Abschnitt der Karst⸗ biochfläche von Doberdo wurde die vergangene Nacht durch Sprengung feindlicher Sappen ausgenützt.

Der Stellvertreter des Chefs des Generälstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant.

* f 1 * Zur Einnahme von Wilna.

schrecklichste Augenblick sei, wenn die Fliehenden tren Dorfern Lebewohl sagten. Kaum hätten sie 34 Werst hinter sich, so fingen schon die Dörfer von allen Seiten zu brennen an. Dann mache die Karawane Halt, aller Blicke richteten sich zum lohenden Himmel. Die weinenden Männer zogen schreiend die Mützen und bekreuzten sich, die Weiber heulten und die Kinder überschrien das ganze.

Die Herstellung von Kriegsmaterial in Rußland. Berlin, 20. Sept. Nach derVossischen Zeitung meldet dieNowoje Wremja aus Petersburg: Die Bewegung zur Mo⸗ bilisierung der gesamten Bevölkerung für die Her⸗ stellung von Kriegsmaterial wächst andauernd. Ueber das ganze Reich haben sich 100 lokale Komitees gebildet mit einem Zentral⸗ komitee in Petersburg. Viele Fabriken und Werkstätten wurden in den Dienst des Heeres gestellt. Die Universitäts⸗Laboratorien und technischen Schulen sind mit der Herstellung von Explosiv⸗ stoffen beschäftigt. Professoren und Studenten leiten die Arbeiten auch in vielen Fabriken.

Der russische Bericht.

Petersburg, 18. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Der Ge⸗ neralstab des Generalissimus teilt mit: 1 a Die Kämpfe an der Front westlich Dünn a burg dauern mit derselben Hartnäckigkeit an. Wir schlugen deutsche Angriffe nörblich Illukst zurück und brachten dem Feind schwere Verluste bei. Wir machten hier durch Gegenangriffe ungefähr 100 Gefangene und bestatteten nach dem Kampfe zahlreiche feindliche Leichen. Haußen deutscher Leichen liegen vor unseren Drahthindernissen. Wir schlugen gleichfalls einen deutschen Angriff bei der Eisenbahnstation Je⸗ lofka, westlich Illukst ab, indem wir den Deutschen schwere Verluste zufügten, und sie zur Flucht zwangen. Durch einen zweiten Angriff gelang es den r das Gehöft ⸗Steider zu erobern, wo unsere Schützengräben durch die deutsche schwvere Artillerie vollständig zerstört wurden. Deutsche Truppenteile, die gewisse Bezirke zwischen Trily und dem Zamrawafee angriffen, wurden durch das Feuer unserer Stellungen in die Gegend der Seen füdwestlich und südlich Dünaburg zurückgewiesen. Die Deutschen sahen sich gezwungen, wegen unseres vernichtenden Feuers zur Sappeurarbeit ihre Zu⸗ flucht zu nehmen. Die hartnäckigen Angriffe des egners lassen nicht nach. Deutsche Abteilungen erschtenen südlich Dünaburg, im Gebiete der oberen Dissenka. Der Gegner be⸗ setzte das Dorf Widsy. Vorgeschobene feindliche Truppenabteilun⸗ gen nahmen den Bahnhof von Wileika in Besitz. Auf dem linken Ufer der Wil ia, westlich Wileika, sind hartnäckige Kämpfe im Gange. Dieselbe Hartnäckigkeit kennzeichnet die Kämpfe an der mittleren Wilia, in der nächsten Umgebung der Stadt Wilna, Der Feind versucht hartnäckig, in die Stadt einzudringen. Südwestlich Orany werden unsere Abteilungen durch hartnäckige Angriffe bei Radum und Smiltching bedrängt. Bei Zarstschie, westlich Schoutschiy ist ein Kampf im Gang. Viele deutsche Leichen liegen vor unserer Front. In der Gegend westlich des Flusses Lebeda, eines rechten Nebenflusses des oberen Nemen, entwickelt der Feind ein heftiges Artilleriefeuer bei den Dörfern Malewitschi 75 Dubrowa. Unsere Deckungstruppen wurden dort etwas be⸗ rängt. 4 4 Auf der Szezarafront überschritten die Deutschen unter dem Schutze des Nebels den genannten Fluß auf Pontons bei der Meierei Richtschitza, südlich Slonim. Feindliche Vorhuten, die zwi⸗ schen der Jasiolda und dem Pripet die Offensive unternah⸗ men, erschienen an der Mündung der Jasiolda in den Pripet, und] ke 18 te i rt zwar auf dem rechten Jasioldaufer und bei der Stadt Pinsk. Am] die Perposität der Entente. bac sind zusammenhä e mittleren Stochod fanden unbedeutende Kavalleriescharmützel und Ergebnisse dieser mit großer Kühnheit unternommenen Aktion, Teilkämpfe bei den Dörfern Borowno und Gulewitschi statt. Unsere] die die Furcht und Bewunderung unserer Gegner zugleich 25 7 8 e 8 Kapallerie, die den Feind in der Gegend südwestlich Kolki verfolgte, noch nicht bekannt. Gestern tor pe dierte ein 3411 es 1 Berlin, 20. Sept. Die Einnahme von Wilna wird in ihrer] griff ihn bei dem Dorfe Rudniki an, schlug ihn sn die Flucht, machte[ Unterseeboot in der Nähe von Kandia einen englischen Bedeutung von allen Morgenblättern gewürdigt. DieBerliner] viele mit dem Säbel nieder und machte weiter 60 Gefangene Wir Transportdampfer von 15000 Tonnen. Er war voll ge⸗ f 1

Die deutsche Mart in Italien.

Mailand, 18. Sept(WTB. Nichtamtlich) Nach dem Avanti ist in Staten des deutsche Mark mit Lire

1,30 gesucht. 3 . Bulgarien.

Berlin, 18. Sept,(WTB. Nichtamtlich.) Die hiesige bul⸗ bunch Gesandtschaft teilt mit: Laut Befehl des königl. ulgarischen Kriegsministeriums werden sämtliche sich im deutschen Reiche aufhaltenden mazedonischen W Alter von 20 bis 40 Jahren, die überhaupt keinen Militärdienst 4 haben, zu einer Iötägigen Waffenübung unverzüglich ein⸗ zurücken aufgefordert. Diejenigen mazedonischen Bulgaren aber, die im Verbande der Mazedonisch⸗Adrianopeler freiwilligen Le⸗ gionen gedient haben, haben vom 4/17. September an zu einer Zltägigen Waffenübung einzurücken, ganz unabhängig vom Alter, sowie don der an sie früher von seiten des Kriegsministeriums ergangenen diesbezüglichen Mitteilung. g 8 Griechenlands Politik.

Athen, 19. Sept.(WTB. e Der Vertrag zwischen der Ae und der englischen Regierung über die englische Marinemission ist gel ein Jahr er⸗ neuert worden. Der König arbeitete gestern lange mit Venizelos. Diefer 6 wird angesichts der Neu⸗ gestaltung der Balkanlage Bedeutung beigemessen.

Deutschland und Amerika..

New Pork, 18. Sept.(WTB. Nichtamtli Meldun weed Privatkorrespondenten. Die 3 f 9115 55 treffend die DampferHesperianu undOr dung, werden als Ne angesehen. Alles hängt jetzt vom Arabic ⸗Fakle ab, der die Entscheidung der ganzen Unterseebbotfrage in sich schließt.. 5 Die englische Anleihe in Amerika. London, 19. Sept.(WDB. Nichtamtlich.) DieTimes melden aus New Pork vom 16. September: Der Präsident des Deutschamerikanischen Bundes, Heyamer, fordert die Bürger auf, bei dem Präsidenten und dem Staatssekretär gegen die englische Anleihe zu protestieren und teilt mit, daß die. Deutschlands aufgefordert wer⸗ den sollen, ihr Geld aus den Banken herauszuziehen, die

die Anleihe abschließen. 7 5

Ein englischer Transportdampfer versentt.

Konstantinopel, 18. Sept.(Zens. Frkft.) Die Tätig keit der den chen er 5935 5 Mittelmeere steigert

1

Neuesten Nachrichten sagen:Wenn heute die Fahnen babmen die Ortschaft Jurawitschi, südlich des Dorfes Ridniti, im laden auf dem Wege von Aegypten nach den Dardanellen und *. 5 92. Sturm. In einem allgemeinen Vorstoß am 17. September in der sank in kurzer Zeit.(Frkft. Ztg.) 7 flattern zu Ehren des Wiegenfestes unserer Kronprinzes⸗ Richtung auf Rowno⸗Kopel gelang es uns, den Gegner * sin, so feiern sie zugleich noch ein anderes Ereignis, das im gan⸗ zu überwältigen, der sich in Unordnung zurückzog, wobei er viele en Volke mit stolzer Freude begrüßt wird: den Fall von Wilna. Gefangene in unserer Hand ließ. Oestlich Gorodschitche, das nord⸗ Ueber die Größe des Erfolges belehrt uns die Anschauung un⸗

westlich Derdynsd liegt, wurde der Feind aus seinen Schützen⸗ seres erbittersten Feindes. Der militärische Mitarbeiter der

Mao 9 2 5 3 8 2 3* 3 date 2 4 8 8 5 1 2 f Major vom achten Regiment un ann gefangen. Die Reste Times hat in der letzten Zeit Wilna wiederholt einen der be⸗

festigsten und bedeutendsten Punkte genannt.

des Feindes wurden in den Wäldern zerstreut. Gleichzeitig setzten DerBerliner Lokalanzeiger führt aus: Die große

unsere Truppen, pachdem sie die feindliche Front bei dem Dorfe

Krasnoja, süblich Derazyno, eingedrückt batten, die Offensive Nolle, die Wilna bereits im Frieden im militärischen Leben Ruß⸗ Kant ß e. Aa de lands spielte, ließ erwarten, daß dieser Waffenplatz und Eisenbahn⸗ erbeuteten Maschinengewehre ist noch unbekannt, denn sie werden notenpunkt auch im Kriege ein wichtiger Verteidigungspunkt auf] von den Truppen, die sie erbeutet haben, gegen den Feind verwandt. der Schwelle des russischen Innenreiches sein werde Es war 15 e den i 1 1 49 nicht daran zu zweifeln, daß die mit dem Gelände zwischen Wilna n tien in dieser Gegend uam elde dee ab Ar meßerten und Merecz, das der Schauplatz der großen Kaisermanöver gewesen war, vertrauten Führer des Feindes hier heftigsten Widerstand leisten würden. Heute wissen wir, daß Wilna stark befestigt wor⸗

Punkten in dieser Gegend, unmittelbar am rechten Serethufer, brachten wir dem Feind empfindliche Schläge lokalen Charakters

den war, was unsere an das Stürmen von befestigten Werken ge⸗

wohnten Truppen nicht in ihrem Siegeslaufe aufzuhalten ver⸗

bei. 5 Unter den von uns verzeichneten Nachrichten verdient die Mit⸗ teilung Aufmerksamkeit, daß die Oesterreicher alles Kupfer aus der mochte. 5 In derVossischen Zeitung schreibt Georg Bernhard:

Kuppel des Klosters Potchayeve entfernt haben. Der östliche 5 50 Wortlargheit unserer Obersten Heeresleitung hat alles em

Ein französischer Hilfskreuzer versenkt. s Paris, 18. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) DerTemps mel⸗. det, daß ein feindliches unterseeboot auf der Reede von Rhodos den französischen HilfskreuzerIndien torpe⸗ dierte und versenkte.Indien war in den Gewässern von Adalia gekapert worden, als er Kriegskonterbande beförderte. Der Hilfskreuzer hatte eine Wasserverdrängung von 800 Tonnen; seine 1 Besatzung bestand aus 62 Offizieren und Matrosen; 11 Mann werden vermißt. 5 N 8 ö 8 5

1 2 1 Koustantinopel, 19. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Sämt⸗ liche Mannschaften der an der rusfischen Küste durch uns i leichtes Geschwader versenkten Segelschiffe wurden dur 0 unsere Matrosen gerettet. Da diese Mannschaften keine Kriegs⸗ teilnehmer waren, wurden sie an eine Stelle nahe der ussischer 1 Kuste gebracht und ihnen e in eigenen Booten an Land zu fahren Es ist überflüssig, hervorzuheben, wie weit sich die menschenfreundliche Handlungsweise unserer Matrosen von dem Vorgehen der russischen⸗ Kriegsschiffe done den ein⸗ fehlen Grundsätzen des Völkerrechtes hohnspricht, indem sie aus ehr weiter Entfernung und ohne vorherige. be und rumänische Schiffe, die sie auf hoher See trafen, beschossen und dadurch den Tod vieler nichtkämpfender Türten und Angebbri⸗ ger neutraler Staaten ohne jeden Grund verursachten.

deutsche Kriegsbericht über die im Kriegsbericht des Generalstabes des Weneralisfns vom 8. September gemeldeten

17 ückende Beiwerk aus der gestrigen inhaltsschweren Meldung

5 fortgelassen. Die ganze Fassung des Berichtes läßt aber zwischen

Trophäen muß nach den von der Front kommenden ergänzenden den Zeilen noch Erfreulicheres erhoffen. Jedenfalls ist die Ein⸗

Meldungen als der Wirklichkeit entsprechend anerkannt werden Die Geschütze und Gefangenen sind nämlich mit wenigen nahme von Wilna die beste Antwort, die Lord Kitchener auf sein Bramarbasieren im englischen Parlament erhalten konnte.

Ausnahmen nicht deutscher, sondern österreichischer Herkunft. Lügenhafte Behauptungen über deutsche Truppen. 1 Smolenst das russische Hauptquartier? 4 Berlin, 20. Sept. Nach einer Meldung derKölni⸗

Berlin, 19. Sept.(WI. Nichtamtlich) Aus dem Großen

Hauptauartier wird uns geschrieben: DieMorning Post vom schen Zeitung deuten die in der russischen Presse veröffent⸗ lichten zahlreichen Abreisen von Persönlichkeiten des Hofes

11. September bri in einem Eigentelegramm aus Petersbur die Nachricht, daß 2 Teen Kämpfen an der. 7 2 U und der Minister nach Smolensk daraufhin, daß sich jetzt dort das russische Große Hauptquartier befindet.

linie eine ganze Armee ver et worden sei. Ein deutsches Der Zar und Nikolajewitsch.

Armeekorps von zwei Divisionen versorgt die Russen mit den wertvollsten Trophäen und der größten Zahl von Gefa Berlin, 20. Sept. Wie die477 Tageszeitung berichtet, erhielt der Großfürst Nikolai Nikolaje⸗

en. Eine dieser Divistonen sei bei Tarnopol vernichtet worden. Von 1 5 g 97 N 3 16 8 Geschüten eines beulschen Korps feen 14 in fa e lag vorgelegt wird. Bei der Beratung der Kreditbewilligung ent⸗ witsch vom Zaren den Befehl, Tiflis während der Kriegsdauer nicht zu verlassen, was einer Verbannung

Hünde esallen. Diese 1d ten Be ngen über deutsche hann sich eine ausführliche Erörterung über die Wehroflicht Trn en Eren sich wür auf 0 Sch 01 bel Ferney 51 1 Venter enswert war die Rede von Thomas ieee. 5 gleichkomme. Gefährliche innere Lage Rußlands.

dem 1 and angehört. Thomas sagte: 14 e Ge⸗

Bericht der russischen Heeresleitung bereits in dem 1 werlschaften dieses Verbandes nahmen eine Entschlleßun gegen arte, 19 Se(Weng. Nichtamtlh.) Der Petersburger Berichterstatter desTemps meldet, daß die Vertagung der

0 b 1 ist'die Wehrpflicht an und teilten obendrein dem ausführenden Aus⸗ 1111. flärung in dem anilichen Bericht vom 11. Sept r ihre An⸗ stand treten werden. Der Gemen a der drei Millio⸗

Duma in Moskau einen sehr starken Eindruck hervorgerufen

habe Einige politische Verbände seien sofort zusammengetreten,

um die Lage zu erörtern. Der Kongreß der Semstwos

nen Arbeiter vertritt, nahm einstimmig eine Entschließung gegen die Wehrpflicht an. Das Geschoßgesetz konnte nicht gegen 200800 Arheiter durchgesetzt werden, wie viel weniger die Pen gegen und Gemeindevertretungen werde am 23. September in Mos kau tagen.

3 Millionen! Wir wollen den inneren Sinn dieser W f lennen lernen. Ist sie ein Schachzug, um Asquith zu stürzen? Wir befanden uns oft im Gegensaß zu ihm, aber wir sin. Berlin, 20. Sept. Ueber die Völkerwand erung ins Innere Rußlands gibt dieNowoje Wremja eine herz⸗ zerreißende Schilderung. ImBerliner Tageblatt wird darüber

zeugt, daß er in dieser internationalen Krisss unersetzlich ist Aber

wenn der Premierminister nicht das Ziel l. um was handelt es berichtet: Drei Bezirke, Kowel, Luck und Wladimir-Wol hinykij seien ganz geräumt. Alles sei verbrannt, um nichts dem Feinde

ich dann? Im Namen der Mütter, die ihre Söhne, und der 17 iber auszuliefern, die Bevölkerung aus gewandert, alles bewegliche Eigen⸗

der, die ihre Väter verloren haben, bitte ich Sie, die Einigke Nation nicht 7 spalten! Angenommen, Sie Wiwi en Neuwahlen N n aum mitnehmend und das unbewegliche zerstörend. Diesen drei TDistrikten seien die benachbarten Distrikte bald gefolgt. Wolhynien

was daun? Wollen Sie Soldaten gegen* derheit anwenden bietet einen traurigen Anblick. Der gewaltige Wald stehe in

Unsere Aufgabe wird sein, den inneren Frieden zu erhalten. Ich warne sie! An demselben Tage, an dem die Re 1 Weh.

Flammen. Jede Landstraße, jeder Dorfweg und Felbpfad wimmele

von den obbachlosen Ameisenhaufen fliehender Volks massen. Von.

pflicht einbringt, wird eine industrielle Revo ution da Lolbontens 4 Millionen Emwohnern seien. ausgewandert. Der

die Urisis in England.

terlassen an a dal be Leben und Eigentum

cht l ie deutschen Truppen bei Tarnopool keinen Schritt zurückgegangen

sind und keinerlei Trophäen, kein Maschinen⸗ gewehr und kein Geschütz verloren haben, dagegen alle Angriffe der Russen blutig abgewiesen haben. Die Verluste der beiden in der englischen Meldung erwähnten deutschen Divifionen betrugen am 7. September: 1 Offizier, 65 Mann tot, 3 Offi⸗ ziere 295 Mann verwundet und 33 un vermißt. So bedauerlich diese Verluste an sich sind, so kann man sie doch nicht als über⸗ trieben hoch ansehen, für eine Schlacht, der die Russen selbst eine entscheidende Bedeutung beilegen.

***

Die Bank von England durch deutsche Luftschisse beschossen.

Amsterdam, 18. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Wie der Korrespondent des WTB. von aus England hier ein⸗ getroffenen Reisenden erfährt, ist bei dem ketzten Gep⸗ e auf London auch die Bank von ng land getroffen worden. Der lin war von den Fenstern des bekannten neutralen Klubs in Albemarle Street bei Piccadilly aus deutlich sichtbar. Der angerichtete] de Schaden ist viel bedeutender, als bisher angenommen wurde.

fein a e DieTimes über das englische Heer.

Lon don, 18. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Der militärische mieze der Tine, unten sehe 11182 ages 1 ee e 2 be be fragt, ob die deer 7

illionen, die sich nach Asquiths Anga um' Heeresdi 5 meldet hätten, 1 5 als untauglich zurldgeptesen wären. a 8 ie a

scheine ferner in em Jaden en bereits Im Dien een m

. a. 0 5