Ausgabe 
(10.9.1915) 213. Erstes Blatt
Seite
57
 
Einzelbild herunterladen

die östlichen Grafschaften und den Londoner Bezirk wurden 20 Per- Athener Korrespondent desCorriere della Sera berichtet ist zu 1 es werde bei langerer Da 8 g 5 1 14 e e 1 25 leicht verletzt; alles sind über den Depeschenskandal: Außer dem Telegraphen⸗ nicht mehr 1177 7 55 sein, eine zuverlässige und schnelle R Zivilpersonen mit Ausnahme von vier Soldaten, von denen einer beamten Le gakis wurde auch die Frau des Telegraphen⸗ sprechung mit den verfügbar ebliebenen n gewähr⸗ getötet und drei verwundet wurden. beamten Petrizzopulos, der die Depeschen an den leisten. Jede auch mur geringfügige Störung oder Verzöge⸗ rung der Rechtspflege müßte notwendig nachteilige Rück⸗ wirkungen auf das Wirtschaftsleben ausüben. Um solchen Beeinträchtigungen, die in der jetzigen Zeit von besonderem Nachteil sein würden, vorzubeugen, hat der Bundesrat am 9. September auf Grund des 8 3 des Erm ungs⸗

8 Vurnalit verkauft hat, sowie 5 1 5 Journalist Mation verhaftet. Petrizzopulos erklärte

Der deutsche Sieg in den Argonnen. Kopien der Telegramme Papas übergeben zu haben, um den Berlin, 10. Sept. Ueber den siegreichen Angriffssortwährenden eldforderungen seiner Frau nachkommen der Deutschen in den Argonnen erfährt dasBerliner zu können. 8

Tageblatt durch seinen Korrespondenten Kellermann: Die unter Die Auseinandersetzungen mit Amerika. esetzes eine Verordnung zur Entlastung der Ge er⸗ 5 Führung des Generals von Mud ra stehenden Truppen haben 9 8 N 3 n Ri i Meld des lelßen, die für das Gebiet des bürgerlichen Streitvers 5

FJuührung n 5 London, 9. Sept.(WTB Nichtamtlich.) Meldung des eine Reihe Vereinfachungen und Erleichterungen vorsieht. wiederum einen glänzenden Erfolg errungen. Die Zahl der er-] Reuterschen Büreaus, DieNew Pork Tribune erklärt: Als der Insbesondere wird für Verfahren vor Landgerichten wie por re 1 1. 7 8 3 570 1 Amtsgerichten ein notwendiges Mahnverfahren eingeführt,

5 Stunde zu Stunde. Es handelte sich darum, die in unsere Linie] ungaris en Untertanen dazu zu bewegen, ihre Arbeit 2 Ab ahl der mündlichen Verhand ngen bogenförmig vorgetriebene Stellung des Feindes über Hubertus⸗ Muünitionsfabriken einzustellen, hatte der deutsche Botschaf⸗ Zah 9

ter Graf Bernstarff bereits eine ähnliche Arbeit unter den Das Verfahren vor Amtsgerichten soll durch Ausgestal⸗ rückenCharmbachtal und Houvett⸗Mulde, das sogenannte Werk Deutschen begonnen. Vor mehr als Monatsfrist erhielten die deut⸗[tung des Sühneve rfahrens und Vereinfachung des Marie Therese, einzudrücken. Der Feuerangriff war auf 8 Uhr f schen Munitionsarbeiter die Meitteilung, daß eine derartige Arbeit Verfahrens in geringfügigen Streitsachen entlastet werden. morgens angesetzt, der Sturm auf 11 Uhr vormittags. Um 8 Uhr das deutsche Gesetz verletze und die, welche damit fortführen, die u diesem Zwele wird den Amtsgerichten Anstellung eines

setzte ein wahres Höllenfeuer auf die feindlichen Gräben ein, wie] Folgen zu tragen hätten, während denen, die davon abließen,

1

g f a Sühneversuchs zur Pflicht gemacht. Zugleich werden Sachen * 1 8 geholfen werden würde. In den Zeitungen des ganzen Landes 1 D 1 5 115 man es noch nie hörte, weder bei pern, noch bei Arras. Das uren An vers fen licht, in denen die Deutschen aufgefor⸗ A5 1 0 Streitwerte e 1 a bolle Donnerwetter krachte bis um 11 Uhr vormittags; dann dert werden, solche Arbeitsstätten zu verlassen und ihnen, wenn sie klagesachen auf Kostenerstattungspflicht beschränkt. * i ie T g Mi ühnhei ie. Arbeit niederl Geld und gute Stellen in friedlichen In⸗lässigkeit von gewissen Rechtsmitteln, insbesondere Berufung r ee r in Hes gegen Endurtelle wird durch einen ben Betrag von 50 Mark Todesverachtung der Argonnenkämpfer stürzten sich württem⸗ dustrien versprochen würden. 9 K

Der Gewerkschaftskongreß in Bristol. übersteigenden Wert des Beschwerdegegenstandes bedingt. 5 1 2 n 0(dung.Einige weitere Neuerungen der Verordnung hinsschtlich der ee kongre 87 nahm mit 600 Urteilsfindung, Darstellung des Tatbestandes im Urteil 1 gegen sieben Stimmen eine Entschließung an, in welcher er sich Urteilsausfertigung sind von deter e 25 verpflichtet, die Regierung soviel wie möglich zu unterstützen, um deutung. Namentlich für die Verhältnisse in Groß⸗Ber in, den Krieg mit Erfolg fortsetzen zu können. Das Mitglied des aber auch anderwärts, beachtlich ist die Vorschrift, nach der Unterhauses Seddon erklärke, der Krieg sei gerechtfertigt, wenn nf im Verfahren vor Landgerichten ein Rechtsstreit bei N N

ö

bergische, reichsländische und preußische Regimenter auf den Feind. Um 11 Uhr 30 Minuten kamen die ersten Siegesmeldungen aus den eroberten Gräben. Trotz wütender Gegenwehr und tollen Feuerns wurde der Feind überall geworfen und nach 0 12 Uhr war die vorgeschriebene Linie schon erreicht und sogar üüůberschritten. Die ersten Gefangenen machten einen vollkommen 8 erschöpften Eindruck. Dank einer bis in die letzten Einzelheiten geleiteten sorgfältigen Vorbereitung waren unsere Verluste gering.

r

auch nur zehn Prozent der Berichte über die Unmenschlichkeit, Unzuständigkeit der angegangenen Berichte durch Beschluß Raubsucht und Zerstörungswut der Deutschen wahr seien. Kapi- an das zuständige Gericht verwiesen werden kann. Die Ver⸗ talistisch sei der 9 9 nicht.

a Rordnung, die der späteren Neugestaltung des bürgerlichen 1 5 75 15 5 n He 125 7 1 Streitverfahrens nicht vorgreifen soll, vielmehr 8 die die Webroflicht dauekte 11, Stunden. Die Redner sprachen Zeit der durch den Krieg ge chaffenen besonderen Verh 117 sich einstimmig gegen die Wehrpflicht aus und bekämpften nament⸗ gedacht ist, tritt am 1. Oktober 1915 in Kraft. Die amtliche lich den Pressefeldzug. Präfsdent r sagte, man solle die Begründung wird im Deutschen Reichsanzeiger veröffentlicht Nation nicht in einen großen Konflikt treiben, der in einem werden. 5 5

Augenblick, in dem die nationale Einheit wesentlich sei, das Volk 3 10 5 5 5 sralten würde. Der Delegierte Shaw erklärte, die Northeliffe⸗ Berlin, 9. Sept.(WTB. Nichtamtlich) Der Bun⸗ presse beschmute das eigene Nest. Dergleichen wäre in Deutschland[des rat beschloß in seiner heutigen Sitzung§ 16 gb. 2 1 unverständlich, Jeder Deutsche, ob Konservativer oder Sozial⸗ der Verordnung über die Regelung des Verkehrs mit Ha⸗ demokrat, spräche von Deutschland als einem Lande, das an der fer vom 28. Juni 1915 folgende Fassung zu geben:Je⸗ Spitze der Nationen marschiere Ein Redner sagte, auch wenn die doch dürfen Kommunalverbände von den zu diesem Aus⸗ e S en ng bag wäre es Pflicht 1 leich bestimmten Mengen in besonderen Fällen unter ent⸗ rbeiter, ihre Kraft und ihren Einfluß dagegen einzusetzen. Die A. 8 g 5 1 Entschließung, die sich für das freiwillige System 110 gegen sprechender Kürzung die auf Einhufer öder Zuchtbullen den Eressefeldzug für die Wehr licht erklärt, würde entfallenden Mengen auch an Besitzer von anderen Spann⸗

einstimmig angenommen und sosorf Asquith, Lloyd George und Zuchttieren Hafer abgeben und einzelnen Einhufern

und Kitchener telegraphisch mitgeteilt. Ein Zufatzantrag, oder Zuchtbullen größere Mengen Hafer zuweisen. Ferner der die Einberufung eines neuen Kongresses vorschlägt, falls die 5 5 92 05

ö N be te der Bundesrat gemäß 8 6 23 und 8 10 Regierung die Wehrpflicht einführen wollte, kam nicht zur Ab⸗ fm 17 8 bag? 951

Der französische Bericht.

Paris, 9. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht von gestern nachmittag: 3 ie Nacht war durch einige Artilleriekämpfe in Bel⸗ gien, nördlich von Ppern, im Artois um Arras, im Gebiete bon Rone und dem Plateau zwischen Oise und Aisne gekennzeich⸗ niet. An mehreren Frontstellen der Champague zwischen Reims und den Argonnen waren Kämpfe mit Bomben, Gewehr⸗ seuer und Eingreifen der Artillerie ohne Infanteriegefechte. In den Argonnen heftiges Geschützfeuer im Abschnitte von La Ha⸗ kLlazce. Ziemlich lebhafte Kanonade im Nord⸗Woevre. Die Nacht verlief an der übrigen Front ohne Zwischenfall. Fünf deutsche Flugzeuge warfen am Vormittag Bomben auf das Plateau von Malteville, verursachten aber keinen Scha⸗ den. Aus Nancy wurden einige Opfer gemeldet. Unsere Flug⸗ zgbeuge bewarfen bei einer gemeinsamen Unternehmung mit eng⸗ 5 sischen Marinefliegern die Flugzeugschuppen von Ostende, Eines Aunserer Flugzeuggeschwader belegte das Flugfeld von Saint Medard und den Bahnhof von Dieuze mit 60 Granaten. Amtlicher Bericht von gestern abend: Noch immer lebhafter Artillexiekampf um Arras, im Gebiete von Roye, zwischen Oise und Aisne auf der Front in der Champagne. Im Westteil der Argonnen machten die Deutschen am Mittwoch vormittag nach einer heftigen Beschießung unter ausgiebigem Gebrauch von 1 Geschossen mit erstickenden Gasen einen von zwei Divisionen un⸗ ternommenen Angriff. Sie faßten an einigen Stellen in unseren vorgeschobenen Schützengräben Fu ß. nfolge unseres heftigen Gegenangriffes scheiterte ein neuer Ver⸗ 55 unsere Front zu durchbrechen. Wegen des Bombardements von Nancy durch deutsche Flugzeuge belegte ein französisches Luftgeschwader die Militärgebäude von Frescaty und den Bahn⸗ hof von Metz mit Bomben.

Joffre und Cadorna.

7 Paris, 9. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Havas. Nach der Rückkehr nach Frankreich hat Ge⸗

neral Joffre an General Cadorna ein Telegramm ge⸗ richtet, in dem er seinen Dank für die Stunden ausspricht, die er inmitten des italienischen Heeres verlebte, und Ca⸗

Absatz 22 der Verordnung über die Regelung des Verkehrs stimmung. f 0 a 38 mit Hafer vom 28. Jun 1915 für die von Zucht⸗ 8 7 10 N S 7 35 Hie ccrn e bullen folgendes: 1. Zu g 6 Absatz 24: Halter 15 0 8 GewerkschaftskongressesDaily News schreibt: Die gestrige Aus⸗ 15 un ü* g 2 sprache hat bewiesen, daß die Haltung der großen Masse. 1 7 bullen dürfen durchschnittlich für den Tag und Arbeiter eine entschiedene Opposition gegen den Staatszwang be⸗ deutet, soweit er den Militärdienst betrifft. Andererseits bezeichnet derDaily Telegraph den Entschluß des Kongresses als bedauer⸗ lich. DieTimes will der Aussprache entnehmen, daß die Ar⸗ beiter die Entscheidung der Regierung abwarten und auf sie hören werden, wenn die Wehrpflicht für notwendig erklärt wird.Daily Mail meint, daß die Entschließung nicht das letzte Wort der Arbeiterklasse sei.

London, 9. Sept. WTB. Nichtamtlich. Meldung des Reuterschen Burcaus. Die Versammlung der soziälistisch⸗ nationalen Verteidigungskomitees in Bristol hat eine Entschließung angenommen, in welcher die Umtriebe einer kleinen nicht repräsentativen Grupde pazifistischer Fanatiker verurteilt und alle Friedensvorschläge zurückgewiesen werden, durch welche nicht die Freiheit Belgiens, Nordfrankreichs, Elsaß⸗Lothringens und Polens hergestellt wird. Der Vorsitzende, das Unter hausmitglied Hodge, sagte, Ramsay Mac⸗ donald habe erklärt, daß trotz alles Geschehenen eine Abordnung zur internationalen sozialistischen Konferenz nach dem Kontinent entsendet werden sollte. Seiner Ansicht nach sollten die Gewerk⸗ schaften derartige Mitglieder aus der Arbeiterpartei ausschließen.

4% Kilogramm Hafer verfüttern. 2. Zu 8 10 Absatz 2a: Bei Enteignung sind jedem Besitzer filr jeden Zuchtbullen 1 Kilogramm 1 5 die Sicher n. kanntmachung über die rung de 0 ung vom 31. Mai 1915 ist um ein weiteres Jahr und zwar bis Ende 1916 N en Wenig.) Mit Rücsich uuf bie Berlin, 9. Sept.Amt! f die durch den Klieg e undesrat diejenigen, die Margarine oder Kunstspeisefett aus dem Ausland einführen, von der Verpflichtung, gehe ach den Gebinden oder Kisten, in welchen die Ware in den Berke gebracht wird, die Fabrikmarke des e sein muß Es genügt fortan, wenn der Name und 2 rt der Firma und der Sis des einführenden Verkäusers in der Inschrist enthalten sind Berlin 9. Sept. WTB. Nichtamtlich. Wie der Welt⸗ bund del Wahrheits freunde, Zentralstelle für Deutsch⸗ land, Berlin, Potsdamer Straße 48, mitteilt, wurden Sri dem amerikanischen Wahrheitsfreunden an den Kongreß der Friedens⸗ sreunde, der am 5. und 6. September in Chicago ada ven Telegramme gesandt: Die amerikanische e München protestiert in Unterstützung der Ziele der

dorna bittet, dem König seinen ergebenen Dank für das Wohlwollen auszusprechen, das der König ihm während des Aufenthaltes bei der italienischen Armee erwies. Ea d o r na erwiderte namens des Königs, sprach die Zuversicht auf den Sieg der alliierten Heere aus und fügte hinzu, daß durch den Besuch Joffres die Bande, die die lateinischen Nationen verknüpfen, noch enger geknüpft würden.

.* 4*

Von den Dardanellen. 5 Konstantinopel, 9. Sept. WTB. Nichtamtlich.) Das Hauptquartier teilt mit: Im Abschnitt von Anaforta sind, wie sich feststellen ließ, am 8. September durch die Wir⸗ kung unseres gegen die feindlichen Stellungen südlich von Ammak⸗ 19 ders gerichteten Artilleriefeuers Explosionen von Munition und SGBranaten in den feindlichen Schützengräben verursacht worden. Bei Ari Bur nu schleuderte der Feind Bomben mit giftigen SGiasen gegen unseren linken Flügel, konnte jedoch keine Wirkung erzielen. Bei Sedd⸗ül⸗Bahr nur s waches, gegenseitiges

Der Seekrieg.

2 Paris, 9. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) DerTemps eldet aus Cetinje: Ein österreichisches Untersee i

g 5 1 r Wünsche f 0 2 B. Der gute Nam boot hielt bei Kap Rodoni ein Schiff an, das Getreide und* Maß unter, der Mech 5 Waren für Montenegro an Bord hatte und brachte es nach

Cattaro. Bei dem Kap Rodoni kreuzt ständig ein österreichi⸗ sches Unterseeboot, um montenegrinische Schiffe aufzu⸗ bringen.

3

.* Bordeaux 9. Sept.(WTB. Nichtamtlich) Meldung der Agence Havas. Ter DampferBordeaux hatte Safft am 2. September morgens verlassen und befand sich am 7. September morgens 12 Meilen vom Kap Coubre, als ein Kanonenschuß auf ihn abgefeuert wurde. Der Kapitän befahl, mit Volldampf weiter⸗ zufahren, aber das Unterseeboot setzte das Feuer fort, wobei der Dampfer von drei Granaten getroffen wurde. Das Unterseeboot manöprierte, um das Schiff von der Seite zu fassen. Eine Granate drang unter der Wasserlinie in den DampferBordeaux ein, der sich nach Steuerbord zu neigen begann. Der Kapitän ließ jetzt drei Rettungsboote zu Wasser, in denen die Besatzung Platz nahm. Das Unterseeboot näherte sich und stellte sich quer vor den Dampfer, den es dann torpedierte. Das Schiff legte sich nach Backbord über und ging daun unter, da es ein ungeheures Leck erhalten hatte. Das Unterfeeboot blieb an der Stelle, bis der DampferBordeaux untergegangen war und verschwand sodann nach Norden. Das Unterseeboot hatte feine Flagge gesetzt, war grau angestrichen und hatte weder Abzeichen noch eine Nummer. Die Besatzung des Dampfers, die größte Kaltblütigkeit zeigte, wurde von einem Lotsendampfer aufgenommen und in Royan gelandet.

Basel, 9. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Nach einer

dete Wahrheitsbund, Berlin, sendet allen Freunden der ahrheit beste Wünsche. Euer Motto sei: Nicht Wunden heilen, sondern Wunden verhüten! 1

8 5

Feuer. An den anderen Fronten keine Veränderung. 5 Radoslawow über die Haltung Bulgariens. Sofia, 9. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Nach Mel⸗ dun hiesiger Blätter äußerte Ministerpräsident a lawow einer Abordnung von Mitgliedern der Sobranje gegenüber, daß die Beziehungen Bulga⸗ riens zur Türkei aus gezeichnet seien. Bulgarien sei faktisch bereits im Besitz der Bahnlinie nach Dedeagatsch. Die e e Grenze verlaufe entlang des Tund⸗ 5 schaflusses bis ragatsch, welches Bulgarien zufalle, dann bis Soflu, zwei Kilometer östlich der Mariza und von Soflu bis Enos am linken Ufer der Maritza. Die Stellung des Ministeriums sei sehr sest. Es rechne auf die Vaterlands⸗ liebe seiner politischen Gegner, namentlich der Bauernbünd⸗ ler, und beabsichtige nicht, die Sobranse aufzulösen. Rados⸗ lawow glaube nicht an ein gemeinsames Vorgehen Ser⸗ Pariser Meldung desCorriere della Sera macht die Tat⸗ biens, Rumäniens und Griechenlands gegen Bulgarien. sache, daß die deutschen Tauchboote jetzt auch im Falls Bulgarien kämpfen müsse, werde es dies nur auf[Bereiche der französischen Schiffahrtslinien einer Front zu tun brauchen. operieren, in Marinekreisen großen Eindruck. Bisher seien

0 0 n i l 5 sie nur bis zu der Insel Quessant gekommen, aber nun unden. Se. Exzellenz Finanzminister Dr. Braun ver⸗ Italien unterschlägt die Bost des Papstes. lauchten sie auch im Atlantischen Ozean bis zu der Gironde⸗ bectteh sich in r über die Notwendig Berlin, 9. Sept.(Priv.⸗Tel.) DieB. Z. a. M. mel⸗ mündung auf, wo sie bereits drei Dampfer versenkt hätten. keit allgemeiner Beteiligung an der Zeichnung zur dritten det aus Köln: In derKölnischen Volkszeitung ist kürzlich! l Kriegsanleihe. In packender, mitunter humorvoll gehaltener sestgestellt worden, daß ein Brief der römischen aterl indische Sache dn dr dit an welenden für die wiege Lurie, der die Ernennungsurkunde für den Erzbi vaterländische Sache zu begeistern. Der Vortragende führte b 0 ischof unter anderem aus: Für unser deutsches Volk gilt es, dig Dalbor von Gnesen und Posen enthielt und an den Nun⸗ Errungenschaften unserer Väter für alle Zukunft festzu⸗ tius in München adressiert war, in Rom auf die Post halten. Eine Welt von Feinden steht uns entgegen. Uner⸗ gegeben wurde, aber bei dem Nuntius nicht angekom⸗ men ist. Nunmehr stellt sich heraus, daß auch in Angelegen⸗

hörtes, Beispielloses hat unser tapferes Heer gelei tet, weit heiten der fürstbischöflichen Diözese Breslau Berichte an

über das Maß dessen hinausgehend, was unsere Väter als menschenmöglich ansahen. Aber noch schwere Opfer sind den Münchener Nuntius in Rom zur Post gegeben, aber bei dem Nuntius in München nicht angekommen sind.

. 0 nötig, und ein Gelingen unserer g en Sache wird nur den Einberufungen zum Heeresdienste bringen dann möglich sein, wenn wir hinter der Fr es mit sich, daß Richter, Staatsanwälte, Gerichtsschreiber[daß die zur Weiterführung Der Depescheustandal in Athen. Berlin, 9. Sept.(Priv. ⸗Tel.) DieB. Z. a. M. mel⸗ det aus Lugano: Der aus Griechenland ausgewiesene

ee kee e, Zeichnet die dritte Ariegsanleihe,

Zeichnungsscheinre liegen der heutigen Nummer unseres 33 Blattes bei.

Finanzminister Dr. Braun über die ariegsanleihe. 5

Einer Einladung der i e Gießen folgend, hatten sich in der Turnhalle höheren Mädchen⸗ schule die Beamten, Bürgermeister, Rechner, Pfarrer und Lehrer der Provinz Oberhessen in stattlicher Anzahl ein⸗

332

* London, 9. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Der Dampfer Dicetator der Harrison-Linie aus Liverpool ist ver⸗ senkt worden. 42 Mann der Besatzung wurden gerettet.

Aus dem Reiche.

Eine Verordnung zur Entlastung der Gerichte. Berlin, 9. Sept.(WTB. Amtlich.) Die zunehmen⸗

und andere Gerichtsbeamte sowie Rechtsanwälte in wachsen⸗[des uns aufgezwungenen Ka der Zahl ihrer Tätigkeit im Bereiche der Rechtspflege ent⸗ ae sind. Die Frage; Ist es 1 zogen werden. Nach den Erfahrungen, die namentlich inner⸗ aufzu 5 beantwortete er dahin halb der preußischen Justizverwaltung gemacht worden sind, nicht ausbleiben, wenp jeder seine S.

1