Ausgabe 
(7.9.1915) 210. Erstes Blatt
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der Daheungebliebenen ganz besonders einleuchtend und naheliegend erscheinen muß. Neuerdings hat sich in Berlin ein Ausschuß gebildet, der ein Kapital sammeln wird, um den Kriegsblinden eine möglichst sorgenfreie Zukunft zu schaffen und ihnen den dunklen Lebensweg zu erhellen. Spenden, die diesem Zweck zugedacht sind, nimmt die hiesige Kreiskasse entgegen. Ein Aufruf des genannten Aus⸗ schusses ist im Schaufenster desGießener Anzeigers aus⸗ gehängt. Die Geschäftsstelle unseres Blattes ist eben falls zur Annahme von Spenden für die Kriegs⸗ blindensammlung bereit. Die Liste eröffnete der Verlag desGießener Anzeigers mit einem Betrage von 200 Mk.

* Hriegsanleihe und hessische Beamten⸗ schaft. Das Gro gl. Staats ministerium hat

Förderung der Kriegsanleihe an sämtliche ihm unterstellten Behörden und Beamten ein Rundschreiben er⸗ lassen, das die Beteiligung an der dritten Kriegsan⸗ leihe empfiehlt und den Zeichnern aus der Beamtenschaft wesentliche Erleichterungen bietet. Die Beamten können sich bei der Zeichnung der vermittelnden Tätigkeit der Haupt⸗ staatskasse bedienen, die jedem Beamten bis zu einem Viertel seines. 8 halts zum Zwecke der Anleihebeteiligung vorschie Dieser Betrag wird dann in monatlichen Raten von 4 Prozent wieder eingehalten, so daß die Beamten am 1 des zweiten Jahres 9. r der gezeichneten werden. Auf Wunsch kann der g auch in zehn Raten abgezogen werden. Allen Beamten sind die Bedin⸗ gungen dieses Ausschreibens nebst einem Muster für die Er⸗ klärung der e def ausgehändigt worden. Das Mini⸗

sterium spricht die ung aus,daß auch die Beamten dazu beitragen werden, durch Beteiligung an der Kriegs⸗ anleihe, die eine hochverzinsliche und unbedingt sichere An⸗ 11 rstellt, die weiteren Mittel aufzubringen, deren Heer und Flotte zur Vollendung ihrer schweren Aufgabe in dem um Leben und 1 5 des Vaterlandes geführten Kriege unbedingt bedürfen.

* Der Oberhessische Gemeindetag findet am Montag, den 20. September, nachmittags Uhr, im Ge⸗ meindesaal der Johanneskirche zu Gießen statt. Als vor⸗ tragende Redner sind gewonnen worden Pfarrer D. Waitz⸗ Darmstadt, der überDie Stadtgemeinde im Kriege, Dekan Gußmann⸗Kirchberg⸗Lollar, der überDie Industrie⸗ gemeinde im Kriege, und Pfarrer Georgi⸗Ermenrod, der überDie Dorfgemeinde im Kriege reden wird. An alle Pfarrer und Kirchenvorsteher Oberhessens ergehen besondere

Einladungen. Amtliche Personal nachrichten. zeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen durch die Großherzogin an Wilhelm Beck zu Höchst i. O.; serner an Valentin Lang II. zu Viernheim.

* Deutscher Frauendank 1915. Am Freitag nachmittag hatten sich in Darmstadt die Vertreterinnen

der hessischen Frauenvereine zusammengefunden, um in oßen Umrissen über die Organisation der Hriegs⸗ pendeDeutscher Frauendank innerhalb Hessens zu beraten. Aus Mainz, Offenbach, Worms, Gießen usw. waren Abgesandte zur Stelle. Die Sammlungen werden an den einzelnen Orten, den lokalen Verhältnissen entsprechend, in verschi ter Weise in Angriff genommen werden müssen, doch sind Veranstaltungen von Basaren, Blumentagen, Fest⸗ lichkeiten usw. 1515 Beschaffung der Geldmittel von vorn- N ausgeschlossen. Als Zeitpunkt der Sammlung wurde autDarmst. Ztg. die zweite Hälfte des Oktober bis etwa Ende November in Aussicht genommen. Die Grün⸗ dungssitzung der Kriegsspende Deutscher Frauendank 1915 fand, auf Veranlassung des Bundes deutscher Frauen⸗ vereine, der allein ungefähr eine halbe Million Frauen zu seinen Mitgliedern zählt, am 5. Juli in Berlin statt. Sämtliche katholischen Frauenorganisationen, die ebenfalls ungefähr eine halbe Million Mitglieder in 3000 Vereinen umfassendeFrauenhilfe des evangelisch⸗kirchlichen Hilfs⸗ vereins, sowie die Arbeiterinnenorganisationen aller Rich⸗ 3 2 Pen an dieser Gründung beteiligt so daß die

organisationen Deutschlands darstellt, die bisher jemals ustande gekommen ist. Als Zweck der Sammlung wurde e stgelegt: Die Familien von Gefallenen und Verwundeten in ihrer Erziehungs aufgabe zu unterstützen. Um jede Zersplitt zu vermeiden, soll die Sammlung derNa⸗ tionalstiftung für die Hinterbliebenen angegliedert werden, und zwar als besonderer Fonds, der von den be⸗ teiligten Verbänden unter Mitwirkung des Vorstandes der Nationalstiftung verwaltet wird. Der Anschluß an die Na⸗

tionalstift bedingt zugleich die Uebernahme des Prinzips der Nationalstiftung: daß die gesammelten Mittel gewisse Ausgleiche vorbehalten in den Landesteilen ver⸗

wendet werden, in denen sie gesammelt sind.

* Kartoffel⸗Ausstellung. Der Frankfurter Palmengarten veranstaltet in bindung mit dem Landwirtschaftlichen Institut der Landesunibersität Gießen und anderen Züchtern eine große Kartoffel⸗ Ausstellung. Weit über hundert Sorten kommen zur Vorführung, und es ist besonders darauf Bedacht genommen

Das Ehren⸗

spende die weiteste Zusammenfassung der Frauen ⸗s ü

worden, daß die an der Hochschule gewonnenen praktischen und wissenschaftlichen Ergebnisse auf angebrachten Täfeln zur Darstellung gebracht werden und somit von dem aller- größten Interesse für den Groß- und Kleinbetrieb sein wer den. Voraussichtlich wird die Ausstellung ab Samstag, den 11. September, zur Besichtigung freigegeben werden können.

** Anmeldung zur Landsturmrolle. Unter den amtlichen Bekanntmachungen der Stadt Gießen befindet sich heute die Aufforderung an die zwischen dem 31. Mai und dem 31. August 1898 geborenen Landsturmpflichtigen der Stadt Gießen, sich zur Landsturmrolle zu melden.

* Briefpvorschriften. Bekanntlich müssen Privatbriefe

nach dem nichtfeindlichen Auslande sowie von und nach Elsaß⸗Lothringen und den zum Befehlsbereiche der Festungen Straßburg und Neubreisach gehörigen badischen Orten

offen zur Post gegeben werden, damit die während des Krieges notwendige militärische Prüfung des Inhalts leicht durchgeführt werden kann. Neuerdings werden vielfach solche Briefe einge⸗ liefert, die zwar nicht in gewöhnlicher Weise geschlossen sind, bei denen aber die Verschlußklappe des Briefumschlags nach innen eingeschlagen und auf den* festgeklebt ist. Abgesehen davon, daß dadurch Verluste und Verzögerungen anderer Brief⸗ sendungen, namentlich Postkarten, die sich in die von der Ver⸗ schlußkla nicht bedeckten offenen Briefe hineinschieben, leicht herbeigeführt werden, haben sich daraus Unzuträglichkeiten be⸗ züglich der Ueberwachung ergeben, die den Zweck der Maßnahme erschweren. Derartige Briefe werden daher künftig von den mili⸗ tärischen Dienststellen, denen die Ueberwachung der bezeichneten Briefsendungen übertragen worden ist, als unzulässig angesehen und zur Rücksendung an die Absender zurückgegeben. Es liegt im Vorteil der Absender, von dem Verfahren abzusehen. Ferner wird von der Postverwaltung nochmals darauf hingewiesen, daß die Umschläge der Briefe nach dem Auslande usw. inwendig nicht mit einem Futter versehen sein dürfen, weil die Sen⸗ dungen sonst der ahr einer beträchtlichen Verzögerung aus⸗

gesetzt sind.

Landkreis Gießen. tt. Hattenrod, 6. Sept. Den in der 4. überplanmäßigen Batterie des Fuß⸗Artillerie-Regiments Nr. 14 dienenden Gefreiten Heinrich Launspach aus Hattenrod und Gustav Weller aus Wieseck wurde die Hessische Tapferkeitsmedaille verliehen. Weller wurde gleichzeitig zum Unteroffizier befördert.

Kreis Büdingen.

Büdingen, 6. Sept. Das Eiserne Kreuz erhielt der Wachtmeister Mannagottera, die Hessische Tapfer⸗ keitsmedaille der Landwehrmann Reinhard Müller.

* Glauberg, 6. Sept. Der Gefreite Wilhelm Becker im Infanterie⸗Regiment 117 erhielt das Sanitäts⸗Ver⸗ dienst⸗Kreuz. 1.

Him bach, 6. Sept. Das Eiserne Kreuz erhielt der Unteroffizier Schäfer im Inf.⸗Regt. 115, die Hessische Tapfer⸗ keitsmedaille der Kanonier Reichert im Feld⸗Artillerie⸗

Regiment 61. Kreis Schotten. O utrichstein, 6. Sept. Der Sohn Adolf des Hroßh. Kreisstraßenmeisters Schäfer hier erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse und wurde zum Unteroffizier befördert.

Kreis Friedberg. Rendel, 7. Sept. Hessens ältester Lehrer, R. J. Wal⸗ ther, feiert am nächsten Donnerstag seinen 90. Geburtstag. Der Greis ist zugleich auch der älteste Einwohner der hiesigen

Gemeinde. l Starkenburg und Rheinhessen. ch. Bingen, 6. Sept. Der Sohn des Zeitungsverlegers und Druckereibesitzers Wilhelm Polex in Bingen, der Leutnant im Jnsanterie-Leib⸗Rat.Großherzogin Nr. 117, Ritter des Eisernen Kreuzes, ist im jugendlichen Alter von 17¼ Jahren den Heldentod gestorben.

1 5 Hessen⸗Nassau. 6.

Frankfurt a. M., 6. Sept. Ein dreijähriger Knabe, der von seiner Mutter heute zu Einkäufen in ein Warenhaus auf der Zeil mitgenommen worden war, geriet in einem unbewachten Augenblick an ein offenes Balkonfenster und stürzte vomdrit⸗ ten Stockwerk auf die Straße. Das Kind fiel zunächst auf eine Frau und schlug dann mit dem Kopf auf das Pflaster auf. Die Frau kam außer einem gewaltigen Schreck mit geringen Verletzungen davon. Der Junge erlitt einen Schädelbruch und wurde von der Rettungswache ins Bürgerhospital gebracht.

Frankfurt a. M., 6. Sept. Zum Andenken an ihre Eltern stifteten die Bankiers L. und A. Hahn für die Aus⸗ schmückung des alten Theaterplatzes einen Monumental⸗ runnen. Mit der Aufstellung des Kunstwerkes, zu dem Hugo Lederer den Entwurf lieferte, wurde bereits begonnen. Die Gesamtkosten der Brunnenanlage stellen sich auf etwa 120 000 Maxk. Am Friedhof Sachsenhausen wurde eine Straßenbahn⸗ schaffnerin von einem männlichen Kollegen, mit dem sie eine kleine dienstliche Auseinandersetzung hatte, mit einer schweren Stange zu Boden geschlagen. Die Frau erlitt eine schwere Gehirnerschütterung und kam in* hoffnungslosem Zustande ins Krankenhaus. Am Eisernen Steg stürzte der sechsjährige Sohn der Witwe Goltz in den Main und ertrank. Vater des Jungen fand vor zwei Wochen den Heldentod.

X. Gelnhausen, 5. Sept. Das mit einem Kostenaufwande von rund 760 000 Mk. errichtete Gruppen wasserwerk für den südwestlichen Teil des Kreises Gelnhausen ist bis auf die Aus⸗ mauerung des Stollens durch den Bergrücken Kahlen-Kopf zwischen Lützel und Breitenborn in allen Teilen sertiggestellt. Es sunktioniert gut. Bis jetzt werden 1292 Grundstücke mit Wasser aus dem Gruppenwasserwerk versorgt.

A Lengfurt a. M., 7. Sept. In der hiesigen Zement⸗ fabrik stürzte der 16 jährige Arbeiter Kuhn in einen tiefen mit Zement angefüllten Schacht. Bevor ihm Hilfe gebracht 124 konnte, war der junge Mann in der Staubmasse elend erstickt.

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Bad Homburg v. d. H., 7. Sept. Die Spar kasse für das Amt Homburg stellte aus ihren diesjährigen Ueherschüssen 119 Vereinen und Körperschaften insgesamt 25000 Mark für wohltätige Zwecke zur Verfügung.

Biebrich a. Rh., 7. Sept. Ein erschütterndes Wiedersehen hatte am Samstag der aus dem Felde nach einjähriger Abwesenheit heimkehrende Wehrmann Lis ka. Er kam gerade noch recht, um seiner sterbenden Frau, die wenige Stunden zuvor als Schaffnerin von zwei Straßenbahnwagen schwer gequetscht worden war, die Augen zudrücken zu können.

Eltville a. Rh., 7. Sept. Der hiesige Wochenmarkt wurde am Samstag in seinem ganzen Umfange polizei⸗ lich geschlossen, weil die Verkäufer den Vorschriften zuwider die Verkaufspreise nicht öffentlich angeschlagen hatten.

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Staatsminister Dr. Braun über den Frieden. Worms, 7. Sept. Am Sonntag fand hier eine große öffentliche Versammlung zur Werbung für den Kriegsanleihegedanken statt, in der Oberbürgermeister h⸗ ler und Geh. Finanzrat Bastian⸗Darmstadt zum Haupt⸗ gegenstand der Tagesordnung sprachen, und in der Staats⸗ minister Dr. Braun über die Gestaltung des künf⸗ tigen Friedensschlusses bedeutsame Worte fand, die weit über den engen Kreis, in den sie fielen, Aufmerk⸗ samkeit verdienen. In seiner Rede sagte der Minister nach derWormser Zeitung u. a. folgendes:

Die vollkommenste Geldbereitschaft ist endlich zugleich die beste Vorbereitung für den Frieden, den wir alle ersehnen. Es kommt nur darauf an, was wir unter Frieden ver⸗ stehen. Wir meinen damit einen Frieden nach unserm Willen und nach unseren Bedürfnissen, einen Frieden, der dem Vater⸗ lande eine ungestörte wirtschaftliche und kulturelle Weiterent⸗ wickelung in jedem Umfange sichert. Es soll kein Friede sein der leistungsfähigen und jetzt schon tätigen Firma Flaumacher, Leisetreter u. Ko., sondern ein Friede, der den unerhörten Opfern entspricht, die wir gebracht haben und noch bringen wollen: Ich rede in dieser Stunde nicht von den Friedensbedingungen, das ist nicht gestattet, es hat auch keinen Sinn. Das beste Friedensmittel ist die gewaltige Wehr, die wir unseren Feinden entgegenzustellen haben, und es genügt uns, daß unser vielleicht gefährlichster Gegner, der eng⸗ lische Minister Edward Grey, sich mit dem Frieden schon zu be⸗ schäftigen scheint. Sie haben wohl gelesen, daß er sich kürzlich dahin geäußert hat, über die Freiheit der Meere könne man sich vielleicht demnächst verständigen. Das ist schon viel, wenn das ein Engländer sagt! Auch da fragt es sich natürlich, was man unter einer Verständigung versteht. Grey hat aber seine eigenen Worte gleich dahin eingeschränkt: kein Friede läßt sich denken gegenüber der Forderung einer Kriegsentschä⸗ digung. Auch über die Frage der Kriegsentschädigung wird man sich entscheiden können, sie braucht nicht gerade in Pfirnduntag oder blanken Sovereigns zu bestehen. Ich denke daran, wie bei Kriegsausbruch ein bekannter und gefeierter Mitbürger Ihrer Stadt mir auseinandersetzte, die Frage der Kriegsentschädigung werde später keine besonderen Schwierigkeiten bieten, man könne sich denken, daß sie in Panzerschiffen, Kanonen, Rohstoffen für die Industrie, in Kohle, Kupfer und ähnlichen Dingen zu leisten wäre. Erz. Frhr. v. Heyl hat recht gehabt, und der weitere Verlauf wird ihm noch mehr recht geben. l

Zunächst wollen wir abwarten, bis der Friede sichtbarer in die Erscheinung tritt. Noch scheint der gegen uns aufgepeitschte!

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0 Nie ee von Haß wild zu schäumen. Der französische Ministerpräs 1

Viviani hat noch in den letzten Tagen von der Rückgabe wie er sich ausdrückte unseres Elsaß⸗Lothringen gesprochen. So lange das gesagt werden kann, und so lange nicht umgekehrt von der Rückgabe unserer Kolonien und von der wei⸗ testen Sicherung unserer Grenzen nach Osten und Westen, in Rußland und Belgien gesprochen wird, da sind wir uns alle einig: so lange ist an Friede nicht zu denken!

Aber wir wollen ja von Friedenszielen heute nicht reden, nur unseren festen Willen wollen wir bekunden und dem zustimmen, was der Reichskanzler am 19. v. Mts. unter dem stürmischen Beifall des ganzen Reichstages gesagt hat: Wir haben die Sen⸗ timentalität verloren angesichts der ungeheuren Opfer, die wir gebracht haben, und wir werden sie nicht wiederbekom⸗ men, solange diese Opfer nicht einen nach unserer Ueberzeugung vollen Ausgleich gefunden haben werden. Und wenn spä⸗ terhin, wenn es zu Friedensverhandlungen kommt, unsere For⸗ derung einem Dritten zuviel scheint, so wird er erfahren, daß das ganze deutsche Volk mit seinenr Kaiser, mit seinen Bundes⸗ fürsten, mit seinen Regierungen wie ein Mann zusam⸗ menstehen wird im Sinne des wiederum englischen, aber künftig unser deutsches Denken und Empfinden widerfpiegeln⸗ den Wortes:right or wrong, my country. Dafür haben wir eine gut deutsche Uebersetzung! Wie zum Gebet wollen wir die Hände erheben un kufen:Vaterland, dich will ich preisen. oder noch höher und stolzer unseren Jubelruf erklingen lassen: Deutschland,. Deutschland über alles, über alles in der Welt! Das ist unsere Uebersetzung.

Gerichtssaal. 6. Sept.(Priv.-Tel.) DieVossische Zeitung

Berlin,

meldet aus Wien: Der Schuhwarenhändler Neuton ist, weil er

Militärstiesel, die als unbrauchbar von der Einkaufskommission zurückgewiesen worden waren, an eine Preßburger Firma behufs Lieferung an das doͤrtige Insanterie-Regiment weiter verkaufte, zu 15 Jahren schweren Kerkers verurteilt worden.

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Vermischtes. London, 6. Sept.(W. T. B. Nichtamtlich.) DieTimes

melden aus Toronto, bei Malthetom, im nördlichen Kanada, seien 1

neue Goldfelder entdeckt worden. außerordentlich hohen Goldgehalt ergeben.

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