Eriegsbriefe aus dem Westen.
Von unferm Kriegsberichterstatter. Muberechtigter Nuchdrirt, mich aus zutgsweise, verboten)
Die Entwicklung der Kämpfe im Ober⸗Elsaß. Gr. Hauptquartier, 29. Juli.
Ueber die Geschichte und den Stand der bisherigen Kämpfe im Ober⸗Elsaß und in den Süd⸗Vogesen äußerte sich bei meinem Besuche des dortigen Armee⸗Ober⸗Kommandos der Oberbefehls⸗ haber, Se. Exzellenz General der Infanterie Gaede, in einer ausführlichen Darlegung, der ich das Folgende entnehme:
Es ist bekannt, daß wir 1870 unsere südliche Vogesengrenze in einer taktisch ungünstigen Weise angenommen haben. Einmal lief die Grenze auf dem Kamme der Vogesen, ohne daß dafür gesorgt war, daß wir den Kamm in unseren Händen halten konnten, Zum zweiten aber blieb die„Trouse de Belfort“ offen, und Belfort war als Festung großartig ausgebaut worden. Ein einfacher Blick auf die Karte lehrt, daß der Feind eine stärkere Offensive nach Süddeutschland lenken konnte, wenn sich das Schwergewicht des Krieges hierher zog. Wurde dagegen die Offensive durch Belgien nach Norden getragen, dann entwickelte sich hier nur ein Neben⸗ kriegsschauplatz, und der Rhein bildete eine starke Strom-Barrière gegen Westen.
Es ist ferner bekannt, daß wir nach dem allgemeinen Kriegs⸗ plane bei der für den Gesamtausgang völligen strategischen Be⸗ deutungslosigkeit des Oberelsaß entschlossen waren, den südlichen Teil des Elsasses, wenn nötig, zu räumen und hinter den Rhein zurückzugehen. Der Rhein war für eine planmäßige Verteidigung vorbereitet. Das also war vorgesehen, und beim Kriegsbeginn fiel zunächst wenigen Landwehr⸗Infanterie⸗Brigaden, die am 10. Mo⸗ bilmachungstage bereit waren, die Aufgabe zu, den Rhein zu halten. Es waren dies verhältnismäßig schwache Kräfte, welche sich auf den Brückenköpfen und Beobachtungsposten einer 150 Kilometer langen Linie verteilten. Es kam nun alles auf die Entwicklung an.
Zwischen Vogesen und Rhein hatten sich einige Korps unter General von Heeringen gesammelt. Die Franzosen waren sogleich mit sehr bedeutenden Kräften über die Grenze vorgestoßen, hatten unsere schwachen Vortruppen zurückgeworfen und begonnen, starke Befestigungen, ausgesprochene Sperrforts, anzulegen und in Besitz zu nehmen. Exzellenz von Heeringen entschloß sich zum Angriff, und es kam am 9. und 10. August zu der ersten Schlacht bei Mülhausen. Der errungene Sieg brachte keinen vollen Erfolg, da die Franzosen weder in die Schweiz noch nach Belfort zurück⸗ geworfen wurden. Mülhausen wurde zwar genommen; als aber einige Tage später die Armee Heeringen genötigt war, über den Rhein zu gehen, um am linken Flügel am Vorstoß des Heeres des Kronprinzen von Bayern teilzunehmen, war das Elsaß entblößt, und die Franzosen konnten erneut über die Pässe vordringen.
In dieser Lage erhielt Exzellenz Gaede den Befehl, mit einigen gemischten Landwehr⸗Brigaden den Rheinschutz zu über⸗ nehmen und ein Vordringen des Feindes über den Strom zu verhindern. Die Schwierigkeiten, die zu überwinden waren, waren sehr erheblich. Als günstigster Punkt zur Leitung der Operationen ergab sich Freiburg i. Br., die Stadt, wo Erzellenz Gaede schon seit einigen Jahren im Ruhestande gelebt hatte und wo er mit
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von Straßburg nach Freiburg reiste, da hatte er, wie er selbst sagt, noch keine Ahnung, daß er auf dem Wege war, sich zum Heer⸗ führer zu entwickeln. In schweren Stunden und sorgenvollen Nächten wurde alles vorbereitet, und als am 16. und 17. August die„Armée d' Alsace“, die eigens zur Eroberung des Elsasses geschaffene französische Armee, unter General Archinad von Belfort vorrückte, konnte sie zwar Mülhausen wieder nehmen, aber sie fand uns gerüstet.
Die Einnahme von Mülhausen war, wie schon gesagt, strategisch völlig ohne Bedeutung, aber sie hatte eine desto größere politische Bedrutung, die für die Franzosen einen bekannten Reiz bildete. Militärisch hätte es nichts bedeutet, wenn die Franzosen bis an den Rhein kamen, und wenn sie weiter gingen, so machten sie einen Luftstoß, und das wäre sogar günstig gewesen. Aber für die Psyche einer weibischen Nation wie der Franzosen, für ihre Volksstimmung und für die späteren Friedensverhandlungen kam der Besitz von Mülhausen sehr in Betracht. Also durfte man das französische Heer nicht weiter kommen lassen.
Daher faßte der Oberbefehlshaber am 19. August den Ent⸗ schluß, mit seinen schwachen Kräften den Rhein zu überschreiten, und die Franzosen anzugreifen. Er fiel ihnen in einer zwar dün⸗ nen, aber desto breiteren Front, welche den Feind völlig über die Stärke der Deutschen täuschen mußte, in die Flanke und erzielte einen erstaunlichen Erfolg. Zwar mußten, als 2 Armee⸗Korps und eine Kavallerie⸗Division gegen sie einschwenkten, die drei beteiligten Landwehr⸗Divistonen über den Rhein zurückgehen, aber sie hatten auf den Höhen südlich von Mülhausen den gewaltig überlegenen Feind zwei Tage lang mit solchem Nachdruck auf⸗ gehalten. daß der französische Heerführer nicht den Mut hatte, weiter zu gehen, nachdem er seine Fühler ausgestreckt und seine Patrouillen schon Colmar erreicht hatten. Ein huldvolles Tele⸗ gramm des Kaisers erkannte die Leistungen unserer heldenmütigen
Landwehrkämpfer an und belobte sie. Bis nach Neu⸗Breisach hin hatten sich Vorposten⸗Gefechte ent⸗ wickelt, Colmar war in Gefahr. Für den, der die Verantwortung trug, waren es bange Tage. Aber die allgemeine Entwicklung half. Die Armee Heeringen ging jenseits der Vogesen vor, und es war möglich, ihr die Hand zu reichen. Die Franzosen mußten ihre 2¼ Korps für die militärische Entscheidung wegnehmen und auf ihre politischen Sprünge im Ober⸗Elsaß verzichten.
Von da ab wurde das Ober⸗Elsaß, wie es von Anfang an im 1 Kriegsplane vorgesehen war, zu einem Nebenkriegsschau⸗ platz.
Als die Nachricht vom Rückgang der Franzosen kam, ging der deutsche Oberbefehlshaber mit seinen schwachen Landwehr⸗ Brigaden ihnen sofort nach, und am 30. August wurde Mülhausen wieder eingenommen. Da für Neubreisach keine unmittelbare Be⸗ lagerungsgefahr mehr bestand, konnte an Kräften herausgezogen, werden, was möglich war. Man konnte bis über Colmar vorgehen, einige bayerische Streitkräfte verstärkten die Armee⸗Abteilung, und der Befehlshaber war nun in der Lage, auf seinem eigenen Schatten stetig vorzugehen und nach und nach die Zurückdrängung der Fran⸗ zosen zu beginnen. Er hatte dabei die allgemeine Linie, sie immer weiter vom Rheine weg und allmählich ganz aus dem Reichsland hinauszuschieben. Das ist bis heute nicht gelungen, weil die Fran⸗ zosen an Kräften stark überlegen waren und es noch sind, weil sich zwei bedeutende Hindernisse entgegenstellten, nämlich die mit Sperr⸗
allen Verhältnissen wohl bekannt war. Noch war lein Stab vor⸗ handen und als am 15. August Exzellenz Gaede mit zwei Offizieren n
forts besetzten Kämme der Vogesen und die Festung Belfort, deren Gürtel so weit ist, daß schon Dammerkirch unter dem französischen
Durrer
Fortsfeuer liegt. Die Franzosen verteidigen ihre mit mitteln befestigte Linie mit nicht weniger als 35 Kompagnie schickter Alpenjäger. Dagegen zu stürmen wäre sinnlos, m nur Schritt für Schritt vorwärts kommen. 0 „Die Hoffnung der Franzosen, mit ihrer großen Ueberlegen⸗ heit die stellenweise dünnen deutschen Linien zu durchbrechen und
an den Rhein zu kommen, hat sich nicht erfüllt und wird sich nicht
erfüllen. Anfang Januar haben die Franzosen versucht, das Ziel ihrer heißen Wünsche, Mülhausen, wieder zu erlangen. Es ent⸗ wickelten sich damals die bekannten Kämpfe bei Sennheim, Am⸗ merzweiler und Burnhaupt, ohne daß die Franzosen um einen
entscheidenden Schritt vorwärts kamen, trotzdem die Linie Belfort Mülhausen nur 50 Kilometer, d. h. zwei Tagesmärsche, 9
und die Verteidigungslinie vorwärts Mülhausen nur etwa 20 meter, d. h. einen Tagesmarsch.
Die ursprünglich taktisch schwierige Lage der Armee⸗Abteilung
Gaede, wie sie seit dem 19. September heißt, hat sich dauernd verbessert und konsolidiert. Aus kleinen und schwierigen Anfängen heraus ist sie zu einem innerlich starken und vom Bewußtsein ihrer Aufgabe und ihrer bisherigen Erfolge erfüllten Heereskörper ge⸗ worden. Bei der Bewertung ihrer Leistung darf man nicht über⸗ sehen, daß es etwas anderes ist, ob für eine Armee am 1. Mobil⸗ machungstage alles vorgesehen ist, Train, Kolonnen, Etappe, oder ob sich etwas aus dem Nichts gestaltet. t Als die Armeeabteilung allmählich Gelände gewann und weiter vorwärts kam, da gab die oberste Heeresleitung den Gedanken auf, nur die Rheinlinie zu halten. Und die treuen Wächter am Rhein und an den Vogesen haben trotz der Gefahr, die es be⸗ deutet, daß der Feind aus den starken Festungen Belfort und Epinal jederzeit so viel Soldaten und Kanonen herausziehen kann, wie er gebraucht, sich zäh gehalten und nach dem Grundsatze durchgeschlagen: Hilf dir selbst, so hilft dir Gott! Schritt für Schritt sind sie vorwärts gekommen, und in der glänzenden Offen⸗ sive im Februar ist es ihnen gelungen, unter Ueberwindung aller Schwierigkeiten einen großen Teil deutschen Landes wieder zu er⸗ ringen. Wie bekannt, haben wir zwar vor kurzem das völlig zer⸗ schossene Metzeral räumen müssen, aber auch da handelte es sich um einen für die Gesamtlage bedeutungslosen Teilerfolg des Feindes, den er nur seiner Uebermacht zu verdanken hatte. Solche Rückschläge, gegen die auch die tapferste Truppe nicht gefeit ist, können den frohen Kampfesmut unserer Wächter am Rhein und in den Vogesen nicht erschüttern. Zäh und treu halten sie auf ihrem
Posten aus in der Erwartung, daß ihr Tag kommen wird, der
Tag, wo sie mit dem Feinde abrechnen Teile des Reichslandes befreien werden.
W. Scheuermann, Kriegsberichterstatter.
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Die neueste Währung. Bekanntlich bilden gegenwärtig bei unseren Feldgrauen in Feindesland, wo man meistens mit Geld nichts anfangen kann, die Zigaretten nicht nur ein hoch⸗ geschätztes Anregungs- und Genußmittel, sondern auch ein wichtiges Tauschobjekt und Zahlmittel. Man zahlt alles mit Zigaretten und kann für Zigaretten beinahe alles haben. Ein witziger Feld⸗ grauer, der auch vor dem Feinde seinen guten deutschen Humor nicht verloren hat, sagte über diese neue Zahlungsart unter Hindeutung auf die bekannte Zigarettenmarke kurz und bezeich⸗ nend:„Bei uns hier draußen gilt allgemein Salem Gold Währung.“ 08
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