Ausgabe 
(12.7.1915) 161. Erstes Blatt
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1 Kriege in Konstantinopel gegen Gold rückzahlbar sein werden.

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4 nicht zu rochnen sei. Gegenvorschläge würden sicher folgen, und. für lange Zeit würde es bei der vorfichtigen, aber doch ent⸗ schlossenen Taktik der deutschen Unterseebootführer bleiben.

Wers Wien, 10. Juli. * riechischen Handelsflagge dur

*

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trägnis der von der ottomanischen Regierung in Deutschland

3 Bern, 11. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) DieTribuna

ernährt wird. * Beunruhigung über die Munitionsfrage in England.

5 Der Eindruck der deutschen Note in Amerika.

ia 5 1 hatten über 190000 Frauen teilgenommen.

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Burnu und Sedd-ül- Bahr keine Veränderung eingetreten; es fand dort nur das gewöhnliche Artilleriefeuer statt. Unsero vorgeschobenen anatolischen Batterien beschossen wirksam das feind liche Lager bei Teke-Burnu sowie das Gelände in der Um- gebung von Seddaul-Bahr und eine auf dem Marsche befindliche Infanterieabteilung. Am Nachmittag brach in der Umgebung von Teke-Burnu ein gwßer Brand aus; wir hörten von Zeit zu Zeit Explosionen. Auf den übrigen Fronten nichts Wesentliches.

Konstantinopel, 11. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Be⸗ richt des Hauptquartiers: Am 10. Juli fand an der Darda⸗

nerlei Veränderung statt, außer zeitweiligem Artilleriefeuer. Am Nachmittag erschien ein feindliches Panzerschiff vom Typ desNelson vor Kaba Tepe unter dem Schutz von vier Torpedobooten und schleuderte ohne Erfolg mehr als 200 Granaten gegen unsere Stellungen. Wir hatten mur einen Toten und zwei Verwundete. Mehrere Schüsse unserer Artillerie erreich- ten das Schiff und zwangen es, sich zurückzuziehen, Infolge des wirksamen Feuers unserer anatolischen Batterien verlor die Tätigkeit des Feindes bei Ari Burnu ihre bisherige Lebhaftigkeit. Ihre Batterien feuerten gestern besonders gegen eine Haubitzbatterie westlich von Hissarlik wirksame Schüsse ab, wobei eine Haubitze einen Volltreffer erhielt. Feindliche Flieger 0 überflogen die anatolische Seite der Meerenge, wurden aber durch das Feuer unserer Abwehrbatterien vertrieben. Auf den übrigen Fronten keinerlei Veränderung. Die Finanzen der Türkei.

Konstantinopel, 11. Juli.(WT. Nichtamtlich.) Mor⸗ gen werden Kassenscheine zu einem türkischen Pfund im Ge⸗ samtbetrage von 150 Millionen Franken in den Verkehr gesetzt, deren Ausgabe durch das Gesetz vom 13. April festgesetzt worden ist. Bei dieser Gelegenheit wird sestgestellt, daß diese Kassen scheine weder Schatzscheine noch- Banknoten, noch Papiergeld sind, weil sie micht teilweise, sondern im Gesamtbetrage durch den Gold⸗

gegenwert gedeckt sind. Die Ausgabe dieser Kassenscheine, die besser als Goldbescheinigungen bezeichnet werden können, stellt das Er⸗

und Oesterreich-Ungarn abgeschlossenen Anleihe von

150 Millionen Franken dar, die, da sie nicht in Gold nach der Turkei befördert werden kann, für Rechnung der ottomanischen Staatsschuld in besonderen Kassen der deutschen Reichsbank und österreichisch-ungarischen Bank niedergelegt ist. Gegen dieses Gold gibt das ottomanische Finanzmimisterium Kassenscheine in gleicher Höhe aus, die Zwangskurs haben und sechs Monate nach dem

Die Balkanstaaten.

bringt eine amtlich noch nicht bestätigte Nachricht aus Sofia, wonach die Herrscher Rumäniens und Bulgariens in Athen zusammentreffen und König Konstantin einen Besuch abstatten wollen. Die Mi nister des Aeußern Rumäniens, Bulgariens und Griechen lands würden der Zusammenkunft beiwohnen, bei der sich auch Serbien vertreten lassen werde. Die Zusammenkunft würde bereits stattgefunden haben, falls das Befinden König Konstantins es gestattet hätte.

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Aus Frankreich.

f Paris, 10. Juli.(WTB. Nichtamtlich.)Petit Parisien meldet: Die Deputierten Tour nan, 5

5 Drivet und andere brachten einen Gesetzesantrag ein auf Einführung einer Kriegs⸗ steuer für alle Einkommen, die seit dem Beginn des Krieges gleich geblieben oder gestiegen sind. Einkommen bis zu 2400 Franken sollen unbesteuert bleiben. Der steuerfreie Betrag 2

sich um 100 Franken, so lange das Familienoberhaupt mobilisiert ist, um 600 Franken für jede Person, die vom Familienoberhaupt

Manchester, 11. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Der Lon⸗ doner Korrespondent desManchester Guardian schreibt: Die liberalen Abgeordneten sind sehr beunruhigt über die Munitionsfrage. Sie wünschen die volle Wahrheit zum wissen und haben eine Sitzung des Hauses unter Aus- chluß der Oeffentlichkeit angeregt. Die Regierung wird die Idee vermutlich ablehnen, weil diese einen unerwünsch⸗ ten Präzedenzfall schüfe.

Berlin, 12. Juli. Ueber den Eindruckder deutschen Note in Amerika wird demBerliner Tageblatt gemeldet:New Vork Sun undNew Vork Herald schreiben, daß mit einer ernsh

gemeinten Zurückweisung der deutschen Vorschläge durch Wilson

Friedensversammlungen der Frauen in Schweden. Stockholm, 11. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Der Mi⸗ nister des Aeußern empfing gestern eine Abordnun schwe⸗ discher Frauen, die die Anregung zu den am 27. Juni in allen Teilen Schwedens abgehaltenen Friedens ver- mmlungen gegeben haben. An diesen insgesamt 343

Die Abordnung überreichte die in den Versammlungen faßten Resolutionen. Der Minister versprach, sie der gierung vorzulegen.* N

ge-

1 Der Seelrieg.

London, 11. Juli. WTB. Nichtamtlich.) Der Dampfer Ellesmere(4170 Tonnen) von Burriana nach Manchester unterwegs, ist ohne Warnung bei Cornwall torpediert worden Ein Mann der Besatzung wurde durch eine Granate getötet; die übrige Besatzung ist in Milfordhaven gelandet worden.

Die Gründe des Flaggenschwindels.

Nn Zum Mißbrauch der 1 u ein italienisches Kriegsschisf teilt 5 1 Korrespondenz folgende beglaubigte Einzelheiten mit: 7 In den ersten Julitagen bemerkte ein griechisches Kriegsschiff iin der Nähe der Insel Taxos einen kleinen, die griechische Han⸗ delsflagge führenden Dampfer, der als verdächtig angehalten wurde Er hatte scheinbar eine Heuladung, darunter aber eine Benzin⸗ ladung. Die erste Angabe, die der Kapitän machte, besagte, er versorge österreichischungarische und. 0. Unterseebvote mit Benzin. Da die Schüffspapiere nicht in Ordnung waren, wurde der Dampfer nach Korsu gebracht. Da entschloß sich der Kapitän im letzten Augenblick, Farbe zu beiennen und er erklärte, zur italienischen Kriegsmarine zu gehören und Mannschaften von der italienischen Kriegsmarine an Bord zu haben. Er hißte statt der bis dahin geführten griechischen Handelsflagge die ilalienische

Kriegsf 0 Die Wolitische Korrespondenz fügt hinzu:

1

nellenfront bei Ari Burnu und Sedd-ül-Bahr kei- ha

Vermutungen zulässig. Entweder sollten nach dem Muster der Ver⸗ nichtung des deutschen UnterseebootesU 29 österreichisch⸗ ungarische oder deutsche Unterseeboote angelockt wer⸗ den und der Vernichtung verfallen, oder das italienische Kriegs⸗ fahrzeug wollte irgendwo an der griechischen Küste ein scheinbares Benzindepot anlegen, um unsere oder deutsche Unterseeboote in die Falle zu locken oder den Vorteil zu haben, Griechenland eines Neutralitätsbruches durch die Unterstützung der Zentralstaaten be⸗ schuldigen zu können..

So geht, schließt diePolitische Korrespondenz, eine Nation erwiesenermaßen vor, die zur Entschuldigung ihrer eigenen Nach⸗ lässigkeit unsere Kriegsmarine zu bezichtigen wagte, daß diese ihre 1 auf Ancona am 24. Mai untey falscher Flagge gemacht

Lugano, 9. Juli.(Ctr. Blu.) Die italienische Regierung befahl infolge des Vorstoßes der österreichischen Marine in der Adria den auslaufenden italienischen Handelsschiffen den Gebrauch der neutralen Flaggen.(Nat. Ztg.)

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Eine Schlappe der Engländer bei Aden.

London, 10. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Das Reutersche Burcau meldet amtlich: Infolge von Gerüchten, daß eine türkische Streitmacht von Nemen im Hinterlande von Aden die Grenze überschritt und gegen Lahedj vorrückte, schickte der Offi⸗ zier, der in Aden den Oberbefehl führt, ein Kamelkor ps zur Aufklärung aus. Das Korps berichtete, daß eine türkische Abteilung mit Feldgeschützen und einer großen Zahl von Arabern heranrückte. Das Korps zog sich nach Lahedj zurück, wo es durch die Vorhut einer beweglichen Kolonne aus Aden, bestehend aus 250 Infanteristen mit zwei zehnpfündigen Geschltzen verstärkt wurde. Unsere Truppen in Lahedj wurden am 4. Juli von einer aus mehrerentausend Türken bestehenden Streit⸗ macht angegriffen, die über 20 Geschütze verfügte und durch zahlreiche Araber verstärkt wurden. Unsere Truppen hielten sich trotz des feindlichen Feuers bis zum Einbruch der Nacht in ihren Stellungen. Ein Teil der Stadt Lahedj brannte. In der Nacht fanden Nahkämpfe, Mann gegen Mann statt. Frontangrisse wur⸗ den abgewiesen. Später begann der Feind aber unsere Truppen auch aus der Flanke anzugreifen. Inzwischen zog der Rest der beweglichen Kolonne aus Aden nach Lahedj. Er wurde durch Wassermangel und den lockeren Sand in seinen Bewegungen auf⸗ gehalten. Infolgedessen wurde beschlossen, die kleine Truppen⸗ abteilung, die Lahedj hielt, solle sich zurückziehen. Der Rückzug wurde am 5. Juli morgens in guter Ordnung durchgeführt. Das Detachement stieß zu dem Rest der Kolonne, der sich in Birnasr befand. Außer unter großer Hitze und Wassermangel hatten unsere Truppen auch unter Desertionen arabischer Trausportgehilsen zu leiden. Sie zogen sich daher nach Aden zurück. Drei britische Offiziere wurden verwundet. Wir nahmen einen türkischen Major und 13 Mann gefangen.

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* Aus Südwest⸗Afrika.

London, 10. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Reuters Son⸗ derdienst meldet aus Kapstadt: Botha verlangte die Ueber⸗ gabe der Deutschen bis zum 9. Juli 5 Uhr nachmittags; widrigenfalls der Angriff beginnen werde. Die Deutschen sahen ein, daß sie keine Hoffnung auf Entkommen hatten und nahmen deshalb das Ultimatum an. Die gesamte deut⸗ sche Streitmacht, die nach der Union gebracht wird, soll ge⸗ fangen gehalten werden, bis der Krieg beendet ist, außer den Gefangenen, die in dem vorgeschriebenen Bezirk auf Ehren⸗ wort freigegeben werden.

Dieselbe Quelle meldet aus Pretoria: General Bothas berichtet, daß die Umzingelungsbewegung sehr schwer durchzuführen war. Man mußte ahne He Tag und Nacht marschieren und lange Strecken ohne er in großer Geschwindigkeit durchmessen. Eine berittene und eine un⸗ berittene Infanteri i bleiben vorläufig in Otavi. Gemäß den Uebergabebedi werden die Offiziere der altiven Truppen ihre Waffen ten. Sie können gegen Ehrenwort ihren Wohnplatz unter gewissen Einschränkun, auswählen. Die übrigen Gefan werden in Orten, die die Union ihnen anweist, interniert. Die Reservisten aller Waffen werden ihre Waffen abliefern, ein Paroleformular ausfüllen und nachher wieder nach ihren Wohnorten zurück⸗ lehren können, um den gewohnten Berufen nachzugehen. Die Offiziere dürfen ihre Pferde behalten. Polizeit n wer⸗ den wie altives Militär behandelt. Die bürgerlichen Be⸗ hörden können nach ihren Wohnorten zurückkehren, nachdem sie die Paroleerklärung unterzeichnet haben, aber ohne ihr Amt auszuüben und Gehaltsansprüche an die Union stellen zu können. Alles Kriegsmaterial wird an die Union abgeliefert In dem Paroleformular verpflichtet sich der Unterzeichnende, die Feindseligkeiten während des gegen⸗ wärtigen Krieges nicht wieder aufzunehmen.(Diese Reuter⸗ meldungen beweisen, daß die Uebergabe unter sehr ehren⸗ vollen Bedingungen an die erdrückende Uebermacht erfolgt sein muß.)

Prätoria, 10. Juli.(WTB. Nichtamtl.) Reuter⸗ meldung. Die deutschen Truppen in Si t⸗ afrika, die sich ergeben haben, betragen 204 Offiziere und 3166 Mann mit 37 Feldgeschützen und 22 gewehren.

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Aus dem Reiche.

Die Statistik der deutschen Verwundeten. Von den in den Lazaretten des gesamten deutschen Heimatgebietes behandelten Angehörigen des deutschen Feld⸗ heeres kamen in Abgang, berechnet auf je 100 des Ab⸗

ganges, als: im dienstiähig gestorben anderweitig)

August 1914.. 84,8 9,0 132 September 1914.. 88,1 2,7 9,1 Oktober 1914. 88,9 2,4 8,7 November 1914.. 687, 2,1 10, Dezember 1914.. 87,8 1,7 10.5 Januar D 1,4 9,9 Februar 1915. 88,6 1,3 10,0 März 1915. 688,9 1,6 9,5 April 1s 1,4 7.4

Turchschnitt August 1514

bis April 1915. 88,5 1,9 9,6

5 1 9 Dienstunbrauchbarkeit, Beurlaubung. Ein Teil von diesen ten hat später die Dienstsähigkeit wi ex- langt, so daß die Zahlen der alsdienstfähig Entlassenen in Wirklichkeit etwas größer als angegeben sind.

ur Erhaltung

Berlin, 10. Juli.(W 7B. Amtlich) a des kommunalen Wahlrechts der. nehmer ist soeben mit Gesetzeskraft eine igliche

Verordnung ergangen, die den Gemeinden die Befugnis gibt, durch Genieindebeschluß für 1915 und 1916 anzuordnen, entweder, daß von der Aufstellung, Berichtigung und Aus- legung einer Liste stimmfähiger Bürger(Gemeindeglieder) ganz abgesehen und bei den Wahlen die letzte endgültige Liste zugrunde gelegt wird, oder daß bei der Aufstellun und richtigung der Listen hinsichtlich der Kriegsteil nehmer eine Minderung der veranlagten Steuersätze oder

lleber die Ursache dieses die italienische Kriegsmarine auf das Schwerste kompromtttierenden Vorgehens sind vorlaufig nur

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der Einkommensteuerbezüge* der letzten endgülti gen Liste außer Betracht bleibt.

aschinen⸗J gezogen

3 4 81

. e Berlin, 11. Juli.(WB. 25 sident des Herrenhauses, v. Wedel⸗Piesdotf, en in seiner Wohnung in der Leipziger S stor ben.

3 tra

Aus Stadt und Land. Gießen, 12. Juli 1915. e Amtliche Personal nachrichten. Die Groß herzogin hat am 7. Juli d. Js. ben Oberrevisor bei der II. Justifikaturabteilung der Oberrechnungskammer Rechn tat Georg Ruch auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner lang⸗ jährigen, treu geleisteten Dienste in den Ruhestand versetzt und ihm aus diesem Anlaß die Krone zum Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipvs des Großmütigen verliehen. 4 a » Militärische r Jugend. Am letzten Mittwoch abend hielt nach Uebungen der Jungmannschaften Stabsarzt Dr. Schäffer einen außer⸗ ordentlich interessanten Vortrag überVerhalten bei größe⸗ ren Märschen als Vorbereitung für einen Reisemarsch, der am gestrigen Sonntag durchgeführt wurde. Die Mann⸗ schaften traten um 6 Uhr an und marschierten über Stein⸗ bach, Albach, Lich, Garbenteich und Hausen. Um 1 Uhr wurde nördlich der Station Schiffenberg abgekocht. Die Heimkehr erfolgte gegen 1 Am Samstag 6 U 5 Jugendwehr. Am Samsta⸗ 2 2 standen 120 Mitglieder der Jugend vor der neuen 9 5 serne 11 Abmarsch bereit: Es sollte eine Nachtübun N mit Biwak geben. Die beiden Führer erhielten 2 0 ä Rot

dhe i 722 9215 8 lt fer b öcher ge n, er geholt, er an udet,* 1 die 5 der Abendkost begann. Trotz des Ausdlitzens

der elektrischen Taschenlampen Zeltbau unvermeid⸗ lich) und der hellen Biwakfeuer war es dem Feinde nicht gelungen, den Biwakplatz zu entdecken. Der Leiter ließ

um Mitternachtdas Ganze Halt undSammeln a und gegen 1 Uhr war auch die rote Partei auf dem Biwak⸗ platz angelangt. Gegen 2 Uhr wurde von den Spielleuten der Zapfenstreich gespielt und es wurde zur Ruhe über⸗ gegangen oder vielmehr es sollte zur ach übergegangen werden. Denn der größere Teil der Jungen blieb singend an den Biwakfeuern zurück. Gegen Uhr vormittags war alles wieder auf den Beinen. Es wurde Kaffee gekocht, die Kochgeschirre gereinigt und die Zelte abgeschlagen. wurden wieder zwei Parteien gebildet und unter eines Kriegspiels ging es nach Gießen zurück. Gegen 11 og die Jugendwehr, trotz aller Erntüdung stramm und fes ch, in ihre Heimatstadt ein. 8 1 * Getreidehändler und Regelung des

der be l Handelskammern vom 9. Jule 1915 u olgende

10 esst keen f rhalten, erfordern, daß lichen Intere eistungsfä! zu e 3daß N 23 der 8 l Getreide hän dier in weitestgehendem mg herangezogen und die

bisherigen Mängel in der Organisation vermieden werden. ist der Provinzhandel und der Landhandel

u berücksichtigen. Aus ersterem sind in ausreichender Weise die Kommissionäre des Kommunalverbandes zu entnehm wobei auch die Möglichkeit einer Vereinigung dieser sümt⸗ lichen Händler zu einer gemeinsamen besteht, der dann noch weitere Aufgaben übertragen könnten. Im ersteren Falle sind die nicht beteiligten

r

indirekt zu beschäftigen als Unterkäufer, als 5 und dergl. Die Landhändler sind möglichst Uamlic als Unterkärfer heranzuziehen, soweit sie am 1. August 1914 betrieben haben, und es ist ihnen ein ssener Anteil an der ge wich

fft, die 8 des Handels in der fig bag der im Bezirk ansäf ehlhe Mehles an die Bäcker, Kor zo,

f

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5 die 5 l Bezugsscheine. 15 2 Verteilun, 1 den lieferte 1 ö e lasso besorgen, die Brotkarten sammeln und die hierbei forderli Auslagen leisten, erhalten die angemessene Vergütung. Die b ** 1 mit den 4 2 d lstam unter Berit 15 N schläge e 112 An⸗

ordnungen treffen.

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1

»Die Ernte 1915. tigen Kreisblatt finden sich die Bestimmungen über Erne mit Getreide und

Mehl aus der diesjährigen Ernte. Sie seien nicht nur . daran interessierten Personen als w age Verhaltungsmaßregeln, sondern auch als Dokument unserer n dem Studium auch der anderen Leser emp⸗ fohlen. 8 a

* Kriegsfischkost. Trotz der großen Mühe, die sich alle beteiligten Stellen für die Einführung der Fischnahrung geben, trotzdem auf deren Wichtigkeit für unsere Volksernah⸗ rung oft und deutlich genug hingewiesen worden ist, haben sich zu dem morgen in der städtischen Schulküche am Os⸗ waldsgarten stattfindenden Fischkochen auf die wiederholte Aufforderung bisher noch verschwindend wenig Teilnehme⸗ rinnen angemeldet. Die Klagen über die Verteuerung der Lebenshaltung einerseits und die Gleichgültigkeit gegenüber deren 41 8 e 3 1

immen recht zueinander, und es ist zudaß

der heute noch bestehenden Vaneo 5 manche Hausfrau Gebrauch macht. Die Anmeldung hat an der obengenannten Schulküche zu erfolgen. 8 5

* Freilichtbühne, Zwischen dem, was über di g- keit da eilichtbühne zu sagen ist, und 3 Kriegsberichten herrscht eine gewisse N a: der

Operationen erfordern erfahrungsgemäß