Ausgabe 
(5.6.1915) 130. Erstes Blatt
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Erstes Blatt

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Der Ssehener Anzelger scheint täglich, außer Sonntags. Beilagen: viermal wöchentlich Gießener Familtendlätter; wennal wöchentl. Kreis⸗ latt für den kreis Gießen (Dienstag und Freitag) zweimal monatl. Land wirtschaftliche Seltfragen Nerusproch-Anschlüsse: für die Schrütleuung!12 Verlag, Geschäftsstelleö1 Adresse für Drahtnach- richten: Anzeiger Gießen. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 9 Uhr.

TB.) Croßes Hauptquartier, 4. Juni.

(W (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz.

Schloß und Ort Hooghe(östlich pern) sind bis auf wenige Häufer am Westrande von uns gestürmt. Englische Gegenangriffe wurden blutig abgewiesen.

Oestlich Givenchy gelang es gestern abend englischen Truppen, in unsere Stellung einzudringen. Ein Gegenangriff warf den Feind unter schweren Verlusten wieder hinaus! Drei englische Maschinengewehre fielen in un sere Hand. Die Stellung ist lückenlos in unserem Besitz.

Die Zuckerfabrik Souchez ist nach hin- und her⸗ wogendem Kampf von uns besetzt. An der Bahn westlich von Souchez ist der Kampf noch im Gange.

1 Ein starker feindlicher Angriff auf unsere Gräben bei und nördlich Neuville brach im Artilleriefeuer zusammen, südlich Neuville sind seit heute nacht Nahkümpfe im Gange. . Im Priesterwalde ist der Kampf abgeschlossen. Es ist uns gelungen, den größten Teil der verlorenen Gruͤben wieder zu gewinnen.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Russische Abteilungen wurden durch unsere Kavallerie aus den Ortschaften Lenne und Scchrunden, 60 und 70 Kilometer östlich Libau, vertrieben. In Gegend Raw⸗ Nilany westlich Kurschanp und bei Sawdyniki an der Dubissa scheiterten feindliche Angriffe.

1 döstlicher Kriegsschauplatz.

Unsere Truppen haben nach Kampf die Orte östlich von Przemyslh und nach Nordosten anschließend die Linie Bolestraszyce Torti PodziacsStarza⸗

wa erreicht. Die Beute aus dem Fall von Przemyll ist noch nicht festgestellt.

1 fügen von Gefa

denster 2 2 die Russen für 2. zum 3. Juni, in der Przemysl erstürmt wurde, gegen die ganze Front der Armee des Generalobersten v. Mackensen einen allgemeinen Angriff eingeleitet hatten; diese Offensive ist schon in ihren Anfängen vollkommen gescheitert.

22 Kilometer östlich von Przemysl stürmten deutsche Truppen unter General v. d. Marwitz die Höhen beiderseits Myslatycze.

Die Armee des Generals von Linsingen ist im Begriff, den Unterlauf des Stryj. nordöstlich des Ortes gleichen Namens, zu überschreiten.

Oberste Heeresleitung.

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2 3* Die Deutschen und ihre Verbündeten haben um Prze⸗ mysl den unaufhaltsamen Drang nach vorwärts, und sie gönnen sich keine Ruhe, um den bisherigen Erfolg abzu⸗ wägen. So müssen wir uns noch etwas gedulden, bis wir

die Siegesbeute von Przemysl. erfahren. Die Russen be-,

haupten in ihrem amtlichen Bericht, einiger Zeit von der Erwägung ausgegangen seien, die Festung preiszugeben, weil sie zur Verteidigung nicht gut genug eingerichtet sei und die russische Kampflinie unnütz verlängere. Es mag sein, daß der Feind darum nicht seine volle Ausrüstung und keine allzu große Besatzung in der Hand des Siegers zurückgelassen hat, aber schwerwiegender als dies alles ist doch die Art und Weise, wie sich nunmehr

daß sie schon seit

Süden her durch russischen Verteidi tellungen und steht nur mehr wenige Kilometer von Mosciska. Dieser Ort liegt etwa 4 Kilometer südlich der Wisznia an der Chausee Przemysl-Grodek-Lemberg und ist ein wichtiger Straßenknoten und Station der Eisenbahn Przemysl⸗Lemberg. Dies bedeutet die Sperrung der

ge nach Osten. Zahlreiche Gefangene

Weiter im Süden ist General Linsingen mit seiner Armee gleichfalls auf dem Vormarsch. Er überschreitet den unteren Stryj und scheint direkt auf Lemberg zugehen zu wollen. Die Russen sind im Rückzuge begriffen. Da auch an der Pruthlinie alle russischen Angrifse erfolglos waren.

so läßt es sich verstehen, daß der Zar in Petersburg einen 5 abhalten läßt, der von der ernsten Lage Ruß⸗ lands Zeugnis ablegt. Die nächsten Tage werden eine noch eindringlichere Sprache reden!

der Fortgang der Kämpfe in Galizien.

Berlin, 5. Juni. Ueber den Fortgang der Kämpfe in Ga lisie nn wird dem BerlinerLokal-Anz. aus dem K. K. Kriegs- bressequartier gemeldet: Die große Schlacht hat auf die ganze Front der Armee Pflanzer-Baltin übergegriffen. Sie reicht so it jetzt von der Weichsel bis nahe an die bessarabische Grenze. wischen San und Dyjestr erzielten unsere Angriffe einen schö 1 5 N

jießener 2

General⸗Anzeiger für Gberhessen

Rotationsdruck und verlag der Brühl'schen Univ.⸗Buch⸗ und Steindruckerei R. Lange. Schriftleitung, Seschästsstelle u. druckerei: Schulstr. 7.

igenen verschie⸗ die Nacht vom

165. Jahrgang ö

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nen Erfolg. Dem Feinde wurde eine Stellung entrissen. In den da hinter 0 Abschnitten aber leisten die Russen noch zähen Widerstand. Die vormalige Besatzung von Przemysl zieht sich unter Nachhutkämpfen, verfolgt von den Truppen des Generals Puhalle und den Bayern, allmählich in die russische Front auf Nedyka zurück. Die Kämpfe der Armee Lin- singen und der Gruppe Szurmay nehmen einen guten Fort⸗ gang. Diese Heeresgruppen drängen den Feind immer mehr an den Dnjestr heran.

Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.

Wien, 4. Juni.(WB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 4. Juni 1915.

Russischer Kriegsschauplatz. Im Laufe des Tages wurde Przemysl'vom Feinde gesäubert, der in östlicher Richtung zurückging und auf den Höhen südwestlich Medykg durch Nachhuten Widerstand zu leisten versuchte. Dort greifen jetzt die verbündeten Trup⸗ pen an. g Unterdessen ist es der Armee hm⸗Ermolli ge⸗ lungen, vom Süden her dierussische Verteidigungs⸗ stellung zu durchbrechen und in der Richtung auf Moscista norzustoßen, von welchem Orte unsere Truppen nur mehr wenige Kilometer entfernt stehen. Bei diesen Kämpfen fielen zahlreiche Gefangene in die Hände der Sieger. Auch der Angriff der Armee Linsingen hatte neuen Erfolg. Die Russen sind seit heute früh vor dieser Armee in vollem Rückzuge. An der Pruthlinie haben sich in Rückwirkung der Ereignisse am San und oberen Dnjestr neue Kämpfe ens⸗ wickelt. Wo der Gegner Angriffe versuchte, wurde er unter

Verlusten 2 S K Le Mann wurden zu efangenen gemacht. Die so 3 8 unteren San und in Polen ist uu ver dl t.

Italienischer Kriegsschauplatz.

% Im Tiroler Grenzraum sind keine wesentlichen Ereig⸗ nisse zu verzeichnen. Oestlich des Kreu zberg⸗Sattels nahmen unsere Truppen zwei Gipfel, die die Italiener vor übergehend start befestigt hatten. An der Kärntner Grenze hält der Geschütztampf stellenweise an. Im Küstenlande wird im Raume von Karfreit gekämpft.

Der Stellvertreetr des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant.

Aus Przemyfl.

Wien, 4. Juni.(WTB, Nichtamtlich) Die Truppen drangen rasch nacheinander von allen Seiten in Przemysl ein. Mit den Bayern trafen sich Reiter der Kavalleriedivision Berndt auf dem Marktplatze. Bald darauf sind auch die Fußtruppen des 10. Korps angelangt. Es herrschte unendlicher Jubel. Alle Straßen waren voll von Menschen, welche Blumen streuten, Fahnen schwenkten und solche an den Häusern befestigten. Die Stadt hat nicht gelitten. Große Vorräte sind in den Maga⸗ zinen zurückgeblieben, auch sonstiges Triegs material befindet ich noch viel in der Festung. Die Truppen konnten sich aber in der Stadt nicht aufhalten, da sie dem sofort abziehenden Gegner nachdrängten, der zum Schutze seines Abmarsches auf den Höhen östlich der Stadt Nachhutstellungen bezog und diese ziemlich hart näclig verteidigte. Langsam drängten unsere Truppen den Feind von Stellung zu Stellung aus dem Festungsrayon hinaus. Die Gefangenenzahl ist noch nicht ermittelt.

Der russische Bericht.

Petersburg, 4. Juni.(WTB. Nichtamtlich. Mitteilung des Großen Generalstab's. Am 1. Juni dauerte die Schlacht bis zur Gegend von Nadworna fort. Auf dem lin⸗ len Ufer des unteren San drängten unsere Truppen nach einem kräftigen Vorstoß die feindliche Ausstellung am 2. Juni endgültig zurück. Wir bemächtigten uns eines wichtigen Abschnittes der be⸗ festigten Stellung des Gegners in der Umgegend von Rudnik, wo wir ungefähr 4000 Gefangene machten, Kanonen und viele Ma⸗ schinengewehre erbeuteten; unsere Offensive auf der ganzen Front bis zur Wislokamündung dauert erfolgreich fort. Angesichts der Tatsache, daß Przemysl' bei dem Zustand seiner Artillerie und der von den Oesterreichern vor der Uebergabe zerstörten Werke unfähig zu selbständiger Verteidigung anerkannt worden ist, war die Festhaltung für uns ein angemessenes Ziel nur so lange, als der Besitz der Stellungen, welche die Stadt im Norden und Westen um⸗ geben, uns den Kampf am San erleichterte. Da der Feind Jaroslau und Radymno nahm und ssch auf dem rechten Sanufer ausdehnte, zwang die Festhaltung der genannten Stellungen unsere Truppen, auf einer ungleichmäßigen, sehr schwierig zu verteidigenden Front zu kämpfen, welche durch diese Stellungen um 35 Werst verlängert wurde und die Truppen, die darin standen, einem konzentrierten Feuer der zahlreichen schweren Artillerie des Feindes aussetzte. Daher begannen wir vor einiger Zeit, das verschiedenartige Ma terial, das wir den Oesterreichern abgenommen hatten, nach und nach aus dem Punkte wegzuführen, Nach Beendigung des Trans- portes entfernten wir am 2. Juni die letzten Batterien. In der folgenden Nacht räumten unsere Truppen gemäß den ihnen zugegangenen Befehlen die Nord- und We stfront von Przemysli und die umgebenden Stellungen und nahmen weiter östlich eine dichtere Aufstellung. Feindliche Angriffe zwischen rzemysl und dem Injestr wurden am 1.1 Juni abgewiesen. Im biet jenseits des Dwjester gelang es dem Feinde, welcher sehr starke Kräfte an den Zugängen zu der Stadt Stry'j versammelt hatte, auf der Front zwischen Tys mienica und dem Stry fluß vorzudringen, wobei er sehr große Verluste erlitt und bei unseren Gegenangrifsen 1000 Gefangene verlor. An den Ufern der Swica und Lomnica bedrängten wir am 1. Juni den Feind und wiesen an der Bistrica seine Angriffe erfolgreich ab

nzeig

Samstag, 5. Jun 1015

Bezugspreis monatl. 75 Pf., viertel jährl. Mt. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl 65 Pf.; durch die Post Mk. 2. viertel- jährl. aussch Bestellg. Zeilenpreis: local 15 Pf., ausw. 20 Pf. Haupt- schristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuille ton: Aug. Goetz; sür Stadt und Land, Bermischtes und Ge⸗ richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen.

der russische Abzug aus Przemsl und seine Gefährdung von Süden her.

Der Deutsche Kaiser beim österreichisch-ungarischen Oberkommando.

Wien, 4. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Der Deutsche Kaiser ist heute mittels Automobil im Standort des K. u. K. Oberkommandos eingetroffen, um dem Armeeober⸗ kommandanten Feldmarschall Erzherzog Friedrich an dessen heutigen Geburtstag sowie anläßlich der Wiedereroberung Przemysls die herzlichsten Glückwünsche persönlich zu über⸗ bringen. Bei der Mittagstafel erhob Kaiser Wilhelm sein Glas, um in markigen Worten die Bedeutung des jüngsten Erfolges der verbündeten Truppen un die Persönlichkeit des siegreichen Feldmarschalls zu feiern. Bei der Ankunft und Abfahrt wurde Seine Majestät von der in den Straßen der Stadt massenhaft versammelten Be⸗ völkerung jubelnd begrüßt.

Großer Kriegsrat in Petersburg.

Basel, 4. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) DieBasler Nach⸗ richten melden: In Petersburg sind in den letzten Tagen zahlreiche Generale, frühere Minister und Generalgouverneure, die dem Zaren als B. zu dienen pflegen, eingetroffen. Es wird ein großer Kriegsrat erwartet. l

Basel, 4. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Der Pariser Temps meldet aus Sofia, General Dimitrie w befinde sich seit

bei Besichtigung der vordersten Frontlinien erhalten hat. Der Basler Anzeiser⸗ stellt den Widerspruch in dieser Meldung zu der kürzlichen amtlichen russischen Meldung fest, wonach General Dimitriew den Befehl über die zum Angriff gegen den Bosporus bestimmte Armee übernommen haben sollte.

A

Der Kampf gegen die Italiener.

Wien, 4. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Aus dem Kriegs⸗ pressequ 5 Zusammenstöße an 1 n sicht und froher Hoffnung erfüllen. Nicht die Zahl ent⸗ scheidet, sondern der innere Gehalt der Kämpfer. Ein Muster⸗ beispiel für den Schneid, den kühnen Wagemut und die Unter⸗ nehmungslust unserer Soldaten bietet das Grenzgefecht bei Caprilè am 26. Mai. Als unsichere Meldungen über die italienischen Truppenbewegungen von Caprile ins Sottoguatal eintrafen, entschloß sich der Oberleutnant Zeyer vom Innicher Landes⸗ schützen⸗Regiment, durch einen Vorstoß über die Grenze volle Gewißheit über die Lage zu erlangen. Mit einbrechender Dunkel⸗ heit war die Abteilung Zeyer mit 70 Landesschützen mit Ma⸗ schinengewehren gesichert und marschbereit. Um dieselbe Zeit bezogen zwei ttalienische Kompagnien Infanterie ile Quartier. Sie stellten bloß am Eingang des Ortes Wachen auf. Der Oberleutnant Zeyer entschloß sich zu einem Feuerüberfall mit Maschinengewehren auf 900 Schritt Distanz. Die aus den Quartieren zu den Gewehrpyramiden herausstürzenden Mann⸗ schaften erlitten in dem Feuer der mohlgerichteten Maschinenge⸗ wehre schwere Verluste an Toten und Verwundeten. In voller Auflösung und ohne Rüstung flüchteten beide Kompagnien in die Wälder. Nach diesem erfolgreichen Feuerüberfall, durch welchen der Gefechtszweck einer Klärung der Lage erreicht war, trat Zeyer den Marsch nach den alten Stellungen wieder an. In der Nähe eines Dorfes auf österreichsschem Gebiet versuchte eine Kom⸗ pagnie feindlicher Infanterie, von Verrätern geführt, der Abtei⸗ lung den Rückzug zu verlegen. Der Versuch blieb erfolglos. Mit einem Verluste von bloß fünf Mann schlug sich die Abteilung mit den Maschinengewehren glücklich durch. Die Bewohner des Grenzgebietes und des ganzen Vaterlandes können solchen Män⸗ nern ruhig den Schutz der Südwestgrenzen anvertrauen. Die braven Tiroler freuen sich des wohlgelungenen ersten Erfolges und hoffen auf weitere.

Graf Berchtold als Kriegsfreiwilliger.

Berlin, 5. Juni. Der frühere Minister des Aeußern in Oesterreich-ungarn Graf Berchtold will lautVoss. Ztg. als Kriegsfreiwilliger auf dem italieni⸗ schen Kriegsschauplatz seinen Sohn begleiten und selbst als freiwilliger Automobilfahrer in den Dienst eintreten. Graf Berchtold macht gegenwärtig die Ausbildung als Chauffeur durch. 1

Der italienische Bericht.

Ro m, 4. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agenzia Stefani: Das Hauptquartier meldet unter dem 3. Juni: Längs der ganzen Grenze dauern die Bewegungen der vorbereiten⸗ den Kämpfe an, die sich immer zu unserem Vorteil entwickeln. Be⸗ sonders muß man die günstige, wenn auch langsame Fortdauer der Angriffsbewegung unserer Truppen erwähnen. Nachdem sie in den letzten Tagen sich des Kammes Monte Nero auf dem lin⸗ ken Ufer des Isonzo bemächtigten, entwickeln sie die Aktion auf den steilen Hängen des linken Ufers und an der Talsohle weiter. Sie kämpfen mit Schwung und Zähigkeit gegen die stark verschanz⸗ ten und durch mächtige Artillerie gestlützten Oesterreicher. In. Kärnten gehen die Oesterreicher mit besonderer Heftigkeit immer wieder gegen unsere Alpini-Abteilungen am Monte E roce vor. Die Oesterreicher werden jedesmal zurückgeworfen.

Zürich, 4. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Die Zeitung meldet: Der italienische Große Generalstab ist ent⸗ schlossen, amtliche Kriegsberichte nur nach fertigen Operationen zu veröffentlichen, so daß sie nicht regelmäßig erscheinen. Man könne deshalb nicht glich einen Bericht er⸗ warten. Der amtliche Bericht über die Operationen der Marine soll nach größeren Zwischenräumen erscheinen

Lugano, 4. Juni.(WT. Nichtamtlich!) In Italien ist eine Polizeiverfügun g erlassen worden, die vor einer in

Neue Zürcher

Auf den anderen Frontteilen ist die Lage unverändert

großem Umfange wahrgenommenen Propaganda zur Förderung der Desertion vom Heeresdienst warnt.

längerer Zeit in Petersbur g zur Pflege seiner Wunden, die er

front Verlauf der ersten Abwesffront rf uns mit 3 29977