Ausgabe 
(29.5.1915) 124. Erstes Blatt
Seite
168
 
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Vauandtrets Wietzen. Großen-Buseck, 28. Mat. Heute 8 d seine Ehefrau, Elisabethe, geb. Munch, 444* 1117 von 6 Kindern, 14

e er diamantenen Hochzeit. Leider starb ei . Enkel vor einigen Wochen 1 Heldentod r, lde der Ehre. Nachdem das ganze Frühjahr das hiesige Reservelazarett schlecht besetzt war, it es jetzt wieder stark in Anspruch genommen worden. Zurzeit liegen 26 Verwundete hier. In Kürze wird im Schloßgarten der Freifrau Baronin zur Rabenau ein Kindergarten für Kriegshilse eröffnet n ibgest 26.9

Leihgestern, 28. Mal. Mit dem ver angenen 1. Oktober 1914 trat Kirchenrat Strack, der sich A* 25 jährigen segensreichen Wirksamkeit hier erfreuen durfte, in den wobl verdienten Ruhestand. Aus der Reihe der Bewerber um die hiesige Pfarrstelle wurde der bisherige Spezialvikar Heine bach, Pfarrer von Allendorf a. d. Lahn und 2. Pfarrer von Großen-Linden, vom biesigen Kirchenvorstand einstimmig vorgeschlagen und für die Stelle bestätigt. Man hätte dem neuen Pfarrer gern eine in allen

Teilen neu hergerichtete Wohnung gegönnt, aber der Gemeinde- vorstand mußte in Anbetracht der schweren Zeit, die große Or ser fordert, den Voranschlag, der bis zu 1500 5 hierfür aufwies, be⸗ trächtlich kürzen. Die Arbeiten sollen Samstag abend vergeben werden. Sonntag nachmittag wird Kirchenrat Strack seinem Amts- nachfolger den Frauenverein, die Pfennigsparkasse, sowie die Volks- bibliothek alles Schöpfungen überliesern.

WB. Lang, G5 s, 29. Mai. Der Leutnant der Reserve und Kompagniesühhre Karl Kieser, 10. Komp, 10. Landwehr- Regt., Inhaber des Cisernen Kreuzes 2. Klasse, erhielt die hessische Nn

h. Lollar, 28 Mai. Der Blitz schlug gestern während eines Gewittersturmes in die elektrische Anlage der. werke und zerstörte hier die Dynamomaschinen. Der Betrieb mußte zwei

setern Ludwig Scheld in voller Frische und

1

Tage ein 8.(er 05 einheim Gießen), 28. Mai. Der Serge Otto Döpfer, der beim Feldartillerie-Rgt. Nr. 70 dient, 5

mit dem Eisernen Kreuze ausgezeichnet und leich z.

Vise⸗Wacktmelsder ef i de ausgezeichnet und zugleich zum 1 8 8 Alsfeld.

. sfeld, 28. Mai. Zur Herbeiführung einer wirklich zunflertschen und ästhetisch befriedigenden Ausführung der Grabdenkmäler, Kreuze und Gedenktafeln für gefallene Krieger empfiehlt das Kreisamt den Kreisbewohnern in jedem Falle die Herbeiziehung von sachverständigen Beratern. Das Amt

Sach verständigen.

O Aus dem Schwalmtal, 28. Mai. Um den Rück- den des Heugrases zu verhindern, haben die Landwirte es Schwalmtales mit dem Heumachen bereits begonnen. Durch die schon seit Ostern anhalten Trockenheit ist das Gras früheren Jahren gegenüber weit zurück. Auch das Korn hat unter der Trockenheit gelitten und Hafer und Gerste wachsen nur sehr langsam. Der Ackerboden hat durch die Hitze zum Teil fingerdicke Sprünge und Risse aufzu⸗

weisen. Kreis Lauterbach.

Q Schlitz, 27. Mai. Ein alter Landstreicher drang dieser Tage in die Kirche im nahen Uetzhausen ein, fpreugte die am Eingang aufgehängte blecherne Opferbüch se ab und suchte mit ihr das Weite. Seines Raubes sollte er sich nicht lange erfreuen, denn Radfahrer holten ihn in Nieder-Stoll ein und übergaben ihn der Gendarmerie zu Schlitz. Der Verhastete, der keinerlei Papiere bei sich trug, soll aus Herchenhain stammen.

O Hartershausen, 27. Mai. Unser früherer Pfarr- verwalter, Ludwig Fuchs, der als Unteroffizier Ende vorigen Jahres bei Lodz verwundet worden war, ist nunmehr zum Leut⸗- nant befördert worden.

Kreis Schotten. n. Schotten, 28. Mai. In törperlicher und geistiger Rüstig- keit selerten heute Gg. Spamer KX. und seine Ehefrau, Margarethe, geb. Meyer, das Fest der goldenen Hochzeit.

Starkenburg und Rheinhessen. Darmstadt, 29. Mai. Der Student kürzlich wegen Ermordung des Rentners Heydrich gericht zum Tode verurteilt worden war, ist vom Großherzog zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt worden. Die Ehefrau Heydrich, die Anstisterin zum Morde, hat sich bekanntlich vor einigen Wochen erhängt.

essen⸗Nassau.

[ Kirchhain, 27. Mat. Im nahen Dorse Niederklein erieten zwei 11 Jahre alte Knaben, der Sohn des Försters Fan hans und des Landwirts Schäfer, beim Baden in der Klein in eine tiese Stelle und ertranlben, noch ehe ihnen Hilse werden konnte.

m. Aus dem Hreise Kirchhain, 28. Mal. Durch den Benzin⸗ und Benzolmangel ist die Stadt Rau⸗ schenberg in eine mißliche Lage gekommen, da das Wasser⸗ werk seine Tätigkeit einstellte. Es dürfte sich für die Stadt empfehlen, den Anschluß an das Elektrizitätswerk der Edertalsperre in Hemfurt zu beschleunigen, wodurch die Stadt Kraft und Licht erhalten wird. Ein Meteor von seltener Größe war gestern abend nach 10 Uhr an vielen Orten unseres Kreises am Horizont sichtbar.

. Frankfurt a. M., 28. Mai. Auf Anordnung des stellv. Generalkommandos des 18. Armeekorps wurde von heute an für alle hier anwesenden italienischen Staatsange⸗ 3 3 n 4 4 8 eingefü icht wehrpflichtigen Italienern kann die reise in die Heimat gestattet werden. Die im wehrpflichtigen Alter(1745 Jahren) stehenden männlichen Zivilpersonen müssen an ihrem jetzi Aufenthaltsort verbleiben und sind von der Heimreise ausgeschlossen. Diese letzte Bestimmung dürfte von vielen, wenn nicht allen, sich noch hier aufhaltenden wehrpflich⸗ tigen Italienern mit besonderer Freude begrüßt werden. Denn diese Leute dachten, obwohl sie von ihrem Konsul Geld und Pässe für die Heimreise erhielten, gar nicht daran, nach Italien heimzu⸗ kehren und dort gegen Deutschland, das ihnen seit Jahren Gast⸗ freundschaft gewährte, zu kämpfen.

Vogt, der vom Schwur

h. Von der Lahn, 28. Mai. Im Bergwerk Merkur

bei Bad Ems büßten heute nachmittag drei Bergleute durch das Einatmen giftiger, durch Sprengschüsse entstandener Gase ihr Leben ein. ö

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Enkeln und 7 Urenkeln W

erbietet sich zur Vermittlung zwischen den Gemeinden und der M

vermischtes. Türkische Rätsel. Sehr Proben türkischer Volksrätsel,

hübsch und etgenartig sind die

* die uns Kenner der osmanischen elt übermittelt haben. So lautet z. B. eine türkische Rätsel- aufgabe:Vom Berge warf ich es herab, es starb nicht, auf einen Stein warf ich es hin, es starb nicht in einem Löffel Wasser aber starb es. Das Papier, das im Wasser zerweicht, ist damit gemeint. Mit dem geheimnisvollen WortEs liegt Tag und Nacht in der Asche, hat keine Seele und atmet doch wird dagegen der Blasebalg umschrieben. Hübsch ist auch das Verslein vomSüßesten auf der Welt, dasman nicht auf dem Markt kann finden Und auch nicht in ein Tuch kann binden. Der Schlaf ist darunter verstanden. Die Tür wird im türkischen Rätsel zuunserer kleinen Braut, die jedem Kommenden und Gehenden die Hand gibt, das Rasiermesser zumLamm, das morgens grast, abends den Kopf senkt und schläft. Von der Kerze heißt es:Es ist eine Spanne hoch, stammt vom Ochsen und frißt sein eignes Fleisch. Als ein Ding, dasauswendig wie Leder, inwendig wie Grütze ist, wird dagegen die Feige dargestellt, und die Melone beschreibt man als einHaus, das Allah verfertigt hat und das vom Eisen geöffnet wird. Originell ist auch eine tüuͤrkische Rätselaufgabe, in der die Augen als dieSpiegelhändler, die Brauen als dieBogen- macher bezeichnet werden.

Handel und verkehr, volkswirtschaft. Gewerkschaft Gießener Braunsteinbergwerke, vorm. Feruie.

0 th. Gießen, 29. Mai.

5 155 der gestrigen Gewerkenversammlung waren 16 Gewerken mit 737 Kuxen vertreten. Der Vorsitzende des Gru rstandes äußerte sich zu verschiedenen durch die Presse verbreiteten Mit⸗ teilungen und erklärte, daß bei ihm verschiedentlich etwa Mitte März angefragt worden sei, ob es richtig sei, daß für das eyste Quartal 1915 eine Ausbeute zu erwarten wäre. Es habe ihm damals die Abrechnung für den Monat Januar vorgelegen; der Grubenvorstand hatte zu dem Zeitpunkt also gar keine Gelegen⸗ heit, die Frage det Wiederaufnahme von Ausbeute zu diskutieren. Am 13. April habe in Köln eine Grubenvorstandssitzung statt⸗ gefunden, in welcher Direktor Wenner die Ergebnisse des Werkes für Februar und März zur Vorlage brachte. Erst der gute Abschluß, besonders des Monats März, habe dazu geführt, daß eine Aus⸗ beute verteilt und ein dahingehender Beschluß gefaßt werden konnte. Im April erschien dann in einer Reihe von Zeitungen ein Artikel, worin mitgeteilt wurde, daß unter Führung der Metall⸗ gesellschaft eine Fusion des Ferniewerkes mit anderen deutschen

Manganwerken beabsichtigt sei, mit Angriffen gegen die Mit⸗ glieder des Gruben vorstandes, gegen welche der Vorsitzende namens des gesamten Grubenvorstandes energisch protestierte. Es sei richtig, daß an den Grubenvorstand das Anerdieten herangetreten sei, das Unternehmen zu verkaufen. Derartige Anerbietungen seien wieder⸗ holt uns auch schon früher gemacht worden. Un richtig aber sei es, daß, wie behauptet worden ist, Verhandlungen oder bindende Abmachungen zum Zwecke einer Fusion hinter

dem Rücken der en oder gegen deren Interesse statt⸗ gefunden haben. Der Grubenvorstand, dessen Mitglieder sämtlich im Besitz einer größeren Anzahl Kuxen

sind, hat es für seine Pflicht gehalten, Auskunft zu geben über die Verhältnisse des Werks und darauf hinzuweisen, daß die Gewerken allein über ihren Besitz zu verfügen haben. Weiter ist in der Sache nichts geschehen. Es sei übrigens unwahr, was dem Grubenvorstand zum Vorwurf gemacht wird, daß nämlich durch seine Erklärung im März,es stehe noch nicht fest, ob für das erste Quartal 1915 eine Ausbeute bezahlt wird, zahkreiche Gewerken ihren Kuxen⸗ besitz zu billigen Preisen verkauft haben, wie durch das Ge⸗ werkenbuch nachzuweisen sei. Die Zeitungsmitteilungen im März und April seien zweifellos aus spekulativen Gründen geschrieben.

Der Geschäftsgang in den ersten beiden Quartalen 1914 war nicht befriedigend, die Depression, die Ende 1913 ein⸗ getreten war, hielt an. Bei Ausbruch des Krieges hörte in den ersten Wochen der Versand des Werkes ganz auf, hat dann aber allmählich wieder eingesetzt. 9 des Eintritts der Arbeiter zum Heere sank die Belegschaft von 700 Mann auf 400 herab. Der Betrieb wurde weiter geführt und zwar teilweise mit unge⸗ übten Leuten, und die gewonnenen Erze mußten auf Vorrat ge⸗ lagert werden. Der Krieg hat für das Werk das Gute gehabt, daß die Konkurrenz des Auslandes, besonders aus dem Kaukasus, für das Inland abgeschnitten war. Es ist aber dadurch auch klar geworden, welche große Bedeutung das Werk als größte Mangangewinnungsstelle in Deutschland für die Landesverteidi⸗ gung hat. Zwar ist der Preis für Erz gestiegen, aber dadurch, daß die Produktion auf 5060 Prozent herabgegangen ist, bei gleich hohen allgemeinen Kosten, haben sich die Herstellungskosten pro Tonne erhöht. Justizrat Grünewald teilte mit, daß die im Felde stehenden Beamten ihre Gehälter während der Dauer des ieges weiter beziehen und daß den Frauen der Arbeiter, derem Männer zur Fahne eingezogen sind, monatlich 9 Mk. und für jedes Kind 3 Mk. bezahlt werden. Die Belegschaft hat sich bis Anfang dieses Jahres auf 517 Mann erhöht und besteht jetzt aus 600 Mann. Die Produktion des Werkes muß im vaterländischen Inter⸗ esse erheblich gesteigert werden und man hat hierfür die Zusage der Unterstützung der Heeresverwaltung erlangt. Aus Pflichtgefühl gegenüber unferm Vaterland soll die Steigerung der Produktion, wenn es sein muß, selbst auf Kosten einer ratiotiellen Bewirt⸗ schaftung der Gruben bewirkt werden. Wegen der auf Grund von Verträgen an einzelne alte Abnehmer des Werkes zu leistenden Lieferungen sind Verhandlungen eingeleitet, die bei dem zu er⸗ wartenden Entgegenkommen dieser Abnehmer einen beiden Teilen gerechten Ausgleich schaffen werden. 1 8 a

Es stebt dem für die nächste Zeit einem der stärksten Betriebe ein perstärkter Absatz gegenüber, aber auch für die Zu⸗ kunft, nach Berndigung des Krieges, ist vorerst die Konkurrenz des Auslandes für das Werk nicht zu erwarten, da die Frachten wohl Jahre hindurch hoch bleiben werden, so daß die Gewinnaus⸗ sichten für die Gewerken gut sind.

Der Grubenvorstand hat beschlossen, die für das 2. Quartal 1914 bereit gestellten 50 000 Mark Ausbeute, die wegen des Aus⸗ bruchs des Krieges nicht zur Auszahlung kamen, baldtunlichst im laufenden Jahre nachträglich an die Gewerken zu zahlen, womit diese sich einverstanden erklären. Die Gewerken versammlung ge⸗ nehmigt die vorgelegte Rechnung und Bilanz für 1914 und erteilt der Verwaltung E ua e Die bisherigen Rechnungsprüfer Albert Kistemann und Weiß wurden wiedergewählt, ebenso erfolgte die Wiederwahl des aus dem Gruben vorstand satzungsmäßig ausscheidenden Generaldirektors Müller⸗Kassel.

Märkte.

F. Wiesbaden. Viehhof-Marktbericht vom 28. Mai. Auftrieb: Rinder 116(Ochsen 2, Bullen 9, Kühe und Färsen 105),

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Geborene: Mai 19. Dem technischen Oberbahnassistenten Peter Schemel ein Sohn, Karl. 21. Dem Privatdozenten und Oberlehrer Dr. Wilhelm Gundel eine Tochter, Elsa Emma Ma⸗ thilde

Sterbefälle: Mai 20. Aucaust Balser, Monteur, 31 Jahre a alt, Wolfstraße 10. 21. Jakob Koch, Schneider, 80 Jahre alt, 7 Schillerstraße 20. 22. Anna Marie Stein, 71 Jahre alt, Licher Straße 74. 24. Walter Paul Große, 11 Monate alt, Schull⸗ 9 straße 11. 26. Ernst Friedrich Reuel, 10 Monate alt, Katha⸗ 4 rinengasse 7.. 1 Friedber

Geb: Mai 21. Tem Gberschveteer Joseph Zeypeli eine Tete See 23. Tem Korbmacher Johann Jochum e ter, ig. 75 Sterbefälle Mai 21. Anna Elisabetha Sohl, geb. Kempf, 65 Jahre alt. 23. 55 Köhl, 8 Monate alt. ungen. Sterbefälle: Mai 24. Josef Banaschink, Bergmann Trais⸗Horloff, 31 Jahre 1 10 a. Sterbefälle: Mai 20. Katharine Eiser, geb. Eberhardt, 70 Jahre alt.

aus

rrrʃʃʃ.¼,.ʃ.1.ttrttcTt'tc̃tex 2 Amtlicher Wetterbericht. N Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen.

Die nördliche Depression hat sich weiter verstärkt und füdlich ausgebreitet, so daß sie sich mit dem südlichen Tiefdruckgebiet wahr⸗ a scheinlich vereinigen wird. Fast ganz Deutschland wird somit 1 unter Tiefdruckeinfluß stehen. Das westliche Hochdruckgebiet dürste uns noch nicht beeinflussen.

Wetteraussichten in Hessen am Sonntag, den 30. Mat 1915: 8 wolkig, zeitweise Niederschläge, etwas kühler, nordwest⸗ iche Winde.

Der Streik der Straßenbahnangestellten in Rom.

Lugano, 29. Mai. Der Streik der städtischen Straßen⸗ bahnarbeiter in Rom erfolgte, weil die ihnen bereits seit Januar versprochene Gehaltszulage bis jetzt immer noch nicht ausbezahlt worden war. Sie sind deshalb unter Ausbeutung der gegenwärtigen annormalen Zustände, zur allgemeinen Entrüstung der ruhigeren Bevölkerung in den Ausstand getreten und verharren im Streik, trotzdem der römische Präfekt auf Veranlassung des Staats rats⸗ präsidenten ihnen befohlen hat, die Arbeit wieder aufzunehmen, andernfalls die Regierung kraft der ihr vom Parlament nunmehr erteilten außergewöhnlichen Vollmachten diese Streikhandlung als ein Verbrechen ansehen und dementsprechend verfahren werde. Da Militär zur Aufrechterhaltung des Straßenbahnbetriebes nicht zur Verfügung steht, wollen von morgen ab die erwachsenen Pfadfinder Streikbrecherdienste leisten.

Mailand in Erwartung eines Luftangriffes.

Lugano, 28. Mai Gestern abend zwischen ½9 bis ½10 Uhr wurde Matland plögzlich in Dunkelheit versetzt weil cus 4 ein angebliches Herannahen eines fein d⸗ ichen Flugzeuges gemeldet worden war. Militärpersonen und Feuerwehrleute durchsausten sofort r Automobilen I rädern die Straßen der Stadt unter Trompetenst fahlen der verängstigten Bevölkerung sofort alle und son⸗ stigen Lichter quszulöschen und die 8 verschließen, sowie sich sofort in die tiefer gelegenen zurückzuziehen. Alle Straßenbahnen blieben sofort stehen. Heute hat das Bürger⸗ meisteramt überall durch Mauteramschlag die allgemeinen Vechal⸗ tungsmaßregeln veröffentlicht, die jenen in Paris eingeführten

ähnlich sind. 2 Die Frauenpolizei in Rom. 1

Zürich, 29. Mai.Nouvelliste meldet aus Rom: Un⸗ gefähr 11000 Frauen ließen sich für die von der R. Ferber unterstützte Organisation der Frauenpolizei an⸗ 6 en.

ö Gunaris über Griechenlands Haltung.

Wien, 29. Mai. Der Griechische Mimisterprösident Gu⸗ n äußerte sich zu dem Korrespondenten desBudapesti Hirlap, die Politik Venizelos sei nicht mehr aus und werde auf keinen Fall die griechische Neutralität l rt ist der Wille des Volkes und dies ist g

N habe. Es lann keine Rede davon sein, daß nach der italienischen Kriegs⸗ erklärung auch wir eingreifen. Dies hätte keinen Sinn und wir haben auch mit den Italienern keine Verhandlungen Glogen.

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Amtlicher Teil.

Bekanntmachung. Die am 10. Mai l. Is. verfügte Sperrung der Kreisstraßen⸗ ortsdurchfahrt Queckborn wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 27. Mai 1915. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Usinger.

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