Ausgabe 
(17.5.1915) 114. Erstes Blatt
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f 5* wöchentl. Kreis⸗

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bis vormittags 9 Uhr.

unverwundeten Gefangenen ist auf 110 Offiziere Dind 5450 Mann gestiegen, wozu noch über 500 ver⸗

solgten dort nicht. An der Lorettohöhe wurden die meisten feindlichen

nördlich des Höhenzuges, der bis in unsere Gräben gelangte, wurde unter schweren Verlusten für den Feind abgeschlagen.

Ablain ist, wie jetzt festgestellt, ein in der vorderen Linie eingebautes Feldgeschütz und eine geringe Anzahl von Be⸗ helfsminenwerfern verloren gegangen. Außerdem fielen fünf

von uns früher erbeutete französische Geschütze, und zwar

beuge r d l f. werden. Uckoliche Sncrlscksaehr le

Angriffe abgeschlagen.

ziehenden Russen nach. Der

Strui St⸗islau befinden si

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Erstes Blatt

Sießene Icheint täglich, Sonmtags. Beilagen: pilermal wöchentlich bießener amilienblätter;

latt für den Kreis Gießen (Dienstag und Freitag); Seide ice sel Land⸗ aftliche ragen Ferusprech- Auschase: jür die Schristleitung112 Verlag, Geschäftsstelled l Adresse für Drahtnach- richten: Anzeiger Gleßen. Annahme don Anzeigen für die Tagesnummer

165. Jahrgang

Gießener Anzeiger

General⸗Anzeiger für Gberhessen

notationsdruck und verlag der Brühl schen Univ. Buch- und Steindruckerei R. Lange. Schriftleitung, Seschäftsstelle u. Druckerei: Schulstr. 7.

Montag, 17. Mai 1015

Bezugspreis: monatl. 75 Pf., viertel⸗ jährl. Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 65 Pf.; durch die Post Mk. 2. viertel jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 Pi. Haupt- schristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Ge⸗ richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen.

das Kabinett alandra bleibt! Neue Siege in Galizien.

Großes Hauptquartier, 15. Mai.(WTB.

Amtlich.) 5 Westlicher Kriegsschauplatz. g Bei Steenstraate am Ppern⸗Kanal wiesen wir einen nächtlichen, feindlichen Angriff ab. An der Straße St. JulienY pern griffen wir weiter an und mach⸗ ten Fortschritte. Drei englische Offiziere mit 60 Mann und einem Maschinengewehr fielen in unsere Hünde. Die Zahl der seit dem 22. April bei Ypern von uns gemachten

wundete Gefangene lommen. Südwestlich von Lille entwickelten sich auch gestern heftige Artilleriekämpfe. Feindliche Infanterieangriffe er⸗

Angriffsversuche niedergehalten. Ein Angriff

Bei der Räumung von Carency und des Westteiles von

drei kleine Revolverkanonen und zwei Mörser, die als Minen⸗ werfer benutzt wurden, in feindliche Hand zurück. Nördlich von Arras blieb es im allgemeinen ruhig. g Südlich von Ailly östlich der Maas nahmen wir einige feindliche Gräben, wobei 52 verwundete und 166 unverwundete Franzosen, darunter ein Ba⸗ taillonskommandeur, gefangen genommen wurden. Drei feindliche Angriffe gegen unsere Stellungen an der Straße EsseyFlirey wurden abgewiesen. Im Priesterwalde setzten wir uns im Morgengrauen durch einen Vorstoß in Besitz eines feindlichen Grabens und machten hierbei einige Gefangene. Oestlicher Kriegsschauplatz. 0 Nach einem vorübergehenden kleinen Erfolge des Fein⸗ des, der uns drei Geschütze kostete, ist der Vor mar sch

i eiterten. Der Gegner hat nunmehr auch * Segen pf ich des Niemen eiligst Verstürkun⸗ gen herangeführt. Gefechtsberührung mit diesen besteht noch nicht. Bei Au gu st o w und Kalwarja wurden feindliche

üdöstlicher Kriegsschauplatz.

In 3 südlich der 41 P 4 en 2

ich n die verbündeten Truppen de- Weich sel setzte Werten b gchnlter an klau am San wurde gestern erstür nut. Schulter Schulter mit der österreichisch-ungarischen Armee, in deren Verband sie stehen, erreichten die Truppen des Generals von der Marwitz die Gegend von Dobromil. Weiter südlich wird ebenfalls die Verfolgung rastlos fortgesetzt; die verbündeten Truppen haben vielfach die Gebirgsaus⸗

en.. 8 Oberste Heeresleitung. Großes Hauptquartier, 16. Mai.(WTB.

8 Westlicher Kriegsschauplatz. 5 Nördlich von Ypern greifen schwarze Truppen seit nachmittag ohne jede Rücksicht auf eigene Verluste Stellungen westlich des Kanals bei Ste, enstraate Bei Het Sas wurden alle Angriffe ab⸗ dauert der Kampf noch an Englünder nag Stellungen ud⸗ zum Infanterieangriff der an den meisten Stellen 8 it lagen wurde. An anze 9. i gekämpft. 5 0 nen Punkten wird noch g ne, ird ich von Arras und Ne liche Angriffe in unserem Feuer zusammen, Besosders starke Verluste e 1 und Neuville. 1 0 ßlic der Argonnen setzten wir uns 7 5 585 Angriff in den Besitz eines starlen französithen 1 rblich von 600 Meter Breite und 200 Meter Liefe geb ich Ville⸗sur⸗Tourbe und behauptern dense 77 drei nächtliche, für den Feind sehr ve lustr i i 5 1 angriffe. Viel Material und 69 Geff fand fielen 8 1 8 Hand. Zwischen Ma N 1 13 1 01 f 1 1 5 ebhafte Artillerie Zu 4 5 im Westrame nes Priesterwaldes, wo der Kampf noch nicht abgeschlon 0 165 Oestlicher Krig auplatz. n Gegend Szawle wurde ein. russischer Vorstoß mühelos abgewiesen. Die 340 der dort in den letzten Tagen gemachten Gefangeneüberste igt 150, 5 An der Dubissa ardwestlich Ugio my mußte eine lleinere Abteilung von us starken russischen Krüften weichen, sie verlor zwei Geschße. Weiter südlich bei Eiragola wurden die Russen ter Verlusten von 120 Gefangenen urückgeworfen. Nöslich und südlich von Augustow und eiderseits des Orälew scheiterten starle russische Nachtan⸗ griffe unter schleren Verlusten für den Gegner, der 245 Gefangene ei uns zurückließ. Süd stlicher Kriegsschauplatz. Zwischer Pil ic und oberer Weich sel, sowie auf

Artillerie so furchtbar, wie schienen ist. Es handelt sich heute nich streich zu wagen oder einen Graben zu nehmen, e darum, den Feind zu schlagen. Darum gilt es, ihn mi Heftigkeit anzugreifen und mit einer unvergleichlich zähen Erbitterung zu verfolgen, ohne uns um Ermüdung, Hunger, Durst oder Leiden zu kümmern. Nichts ist erreicht, er; endgültig geschlagen wird. So muß denn jeder Offiziere, Unter⸗

Soldaten davon überzeugt sein, daß das Vaterland von dem Augenblick an, wo der Befehl zum Angriff gegeben, zum endgültigen Erfolg jede K jedes Opfer von uns fordert.. des 33. Armeekorps gez. Petain. Der Chef des Generalstabs

Angabe über die deutsche

offiziere und

nunmehr. für Ital der Beibehaltung sichtbare Unentschlossenheit, die den Sturm im L anfachen als beschwichtigen wird, während ein Wechsel des Ministeriums als das Zeichen starker Entschlossenheit und Unnachgiebigkeit vor den Politikern der Straße erschienen wäre. Der Außenstehende kann jedoch nicht in die Falten des Vorhanges blicken, die die Absichten der Krone ver hüllen. Es wäre denkbar, daß Salandra und seine Anhän⸗ ger durch das Urteil des Parlaments, das am 20. Mai zusammentreten wird, zum Falle gebracht würde, und das hätte für die allsemtine Stintmung einen gewissen Vorzug, da den Hetze reien gegen die Krone und das Haus Savoyen dadurch vorgebeugt würde. Es kommt darauf an, welche stillen Bemühungen jetzt gemacht werden, um die Kammer⸗ mehrheit zic Vesonnenheit zu bringen. Die gestrige Ent schließung des königs hat, wenn die Dinge ihren Lauf be halten, we er durch die äußerlichen Stimmungsmerk male vo'geschriben erscheint, unverkennbar die Kriegsgefahr

Armeen imweiteren Vormarsch. Am unteren San, von Przemysl abwärts, leistet der Feind Widerstand.

*

unleserlich.)

Besonders interessant ist die

Defensive auf der Ostfront.

Oberste Heeresleitung. 1

hat, eine sonderen 5 5 haben mag, zrüber herrscht keine Klarheit.

macht, die ich ein Zeugnis der Tatkraft der deutschen

ist. Von de Dardanellen war gestern durch ein Berliner Blatt auf in Weg über Ungarn eine unrichtige Meldung über Massvernichtuig englischer Landungstruppen ver⸗ breitet worn. Der türkische Tagesbericht aber meldet, daß in den ben letzten Tagen die Lage ziemlich ruhig ge blieben w.

***

Das Kabiiett Salandra bleibt. Ro, 16. Mai.(8 TB. Nichtamtlich.) DieAgenzia Stefanilibt bekannt: der König hat die Demission des Ministemms Salantra nicht angenommen. Infolge dessen ibt das gesrmte Ministerium auf dem Posten.

Bein, 17. Mai. Wi demBerliner Tageblatt aus Rom

den Keg, so heißt es witer in dem Bericht desBerliner Tageblo, begab sich ein goße Menge vor die englische Bot⸗ schaft 1 brachte Hochruf arf das verbündete England aus, woraufr Botschafter und ds Botschaftspersonal auf dem Balkon erschien und gnädig dankte

Blin, 17. Mai. ir Able g der Entlassung des

5 Kilometer südöstlich Przemysl) 3 an 5 8e verbündeten

Kabine Salandra durch de König Viktor Emanuel schreibt das

Wie es unsere Gewohnheit bei französischen Angriffen mit großen Zielen ist, wird nachfolgend der französische Befehl für die im Gange befindliche Offensive nördlich von Arras bekanntgegeben: Nach einem Feldzug von neun Monaten, wovon sieben in Verschanzungen zugebracht wurden, ist es Zeit, eine en dgültige Anstrengung zu machen, um die feindliche Linie zu durchbrechen und besseres erwartend die Deutschen zunächst vom nationalen Boden zu vertreiben. Der Augenblick ist günstig. Niemals war die Armee stärker und von einem erhebenderen Geiste beseelt. Der Feind ist nach einem heftigen Angriff der ersten Mongte jetzt auf die Verteidigung seiner West⸗ und Ostfront beschränkt, während die neutralen Nationen darauf warten, daß wir ihnen durch einen Erfolg das Zeichen zum Losschlagen geben. a Der Feind vor uns scheint nur über eine Division zu verfügen. Wir sind viermal so stark als er und haben eine sie noch nie auf dem Schlachtfelde er⸗ t mehr darum, einen Hand⸗ s handelt sich täußerster

wenn der Feind nicht

bis ühnheit, jede Kraftanstrengung und Der Kommandierende General Name

Das Kabinett Salandra bleibt, und nochmals ziehen dunkle Tage der Ungewißheit über uns hin. Daß die Losung ienKrieg! lauten werde, ist zwar nicht diesesKriegsmimtisen.garhindet sich mit ande ehek

verstärt. Es urd bekannt, daß das Kabinett Salandra den Dreibindvertrg vor einigen Wochen bereits gekündigt habe und Salandraelbst soll es einem Berichterstatter gegenüber ausgesprochen aben, daß keine Einheitlichkeit in seinem Kabi⸗ net darüber btand, ob man mit der abgeschlossenen Tatsache eiter Kriegsetärung vor die Kammer treten solle. Ob jetzt, nachdem der önig den Rücktritt des Kabinetts abgelehnt

2 e erreicht worden ist und welchen be Einuß der König in dieser Richtung ausgeübt

Wir Deschen warten nach wie vor das Kommende in aller Ruhe( Die Kriegslage hat sich auch in den beiden letzten Tagesehr zu unseren Gunsten gehalten. Der größte Teil Galizis ist von den verbündeten Truppen wieder besetzt word. Ziemliches Aufsehen hat die Meldung von der Anweseeit deutscher Unterseeboote im Mittelmeer ge⸗

Flotte undes wachsenden Glaubens an ihre Tüchtigkeit

Berl. Tagebl.: Das Schreien der Straße, die Drohungen mit der Revolution haben auf den König den beabsichtigten Eindruck gemacht, Giolitti hatte einen Anhang, auf den er zählen konnte, und die kaltblütige Ruhe, deren ein Staatsmann inmitten einer unheilvollen Situation bedarf. Er stand bereits vor der Tür, aber der König rief ihn nicht herein. Die Kriegsbanden brülltenVer⸗ räter und schafften die parlamentarischen Traditionen ab. Es scheint, daß der Krieg, den Sonnino seit langem will, nunmehr laum noch zu verhindern ist. Sollte der Sturm losrasen, so wird man sehen, was er alles mit sich reißt. In Palermo haben Studen⸗ ten einen schwarzen Sarg herumgetragen, auf dem geschrieben stand, Giolitti und die Ehre Italiens lägen darin. Italien und das Haus Savoyen werden, wenn nicht ein Wunder ihnen die Katastrophe 17055 vielleicht bald an Särgen stehen, die weniger theatralisch ind.

Der BerlinerLokalanzeiger äußert. Die Er⸗ gebnislosigkeit der Bemühungen, einen Ersatz für das Ministerium Salandra zu finden, mag den König in seinem Urteil über die wahre Lage der Kammermehrheit unsicher gemacht haben, und so ist er als konstitutioneller Herrscher jetzt zunächst bestrebt, sich vor allem einen zuverlässigen Maßstab für die Ansicht des Parlaments zu schaffen. Billigt die Mehrheit die Politik Salandra⸗Sonnino nicht, dann wird das Minksterium zum zweiten Male seine Ent⸗ lassung fordern müssen. Man fürchtet, daß die Anhänger des Kriegsgedankens in den ersten Tagen in maßloser Agitation das Menschenmöglichste leisten und die Deputierten, welche Gegner des Krieges sind, vor allem mit Hilfe der Straße einzuschüchtern sich bemühen werden. Wir möchten aber doch annehmen, daß die besonnenen Elemente des italienischen Parlamentes Manns genug sein werden, sich diesem Terrorismus gegenüberzustemmen. und ihre eigene Meinung unerschrocken zu vertreten. Andererseits wird

Sonnino sich tatsächlich mit dem Dreiverband zu einem für sie persönlich bindenden Abkommen eingelassen haben. In derDeutschen Zeitung heißt es: Diese erste Verbeugung vor der Volkslaune, diese jäh aufblitzende Sorge, ist von der größten Bedeutung. Wir müssen auf verhäng⸗ nisvolle, vielleicht vorzeitige Beschlüsse gefaßt sein. Bereit sein ist alles. Wir sind es und darum dürfen wir dem Schluß des Dramas auch weiterhin gelassen zusehen. Wir haben das geeinte Italien nicht zu fürchten gehabt, ein revolutionäres, zerklüftetes wird nur sich selbst gefährlich werden. 3 4 Rom, 14. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Der gestrige Tag bis in die ersten Morgenstunden des heutigen Tages war exfüllt pon zum Teil maßlosen 3 die nen eee d e e e, zelt Steidoe richtrten. im der Morgenstunde gingen die Demonstranten zu Tätlich⸗ ten über. Der Abgrordnete und frühere Minister Bertolini wurde, als er in einen Straßenbahnwagen stieg, in schwerer Weise insultiert. Man warf die Fensterscheiben des Straßenbahnwagens ein, spie dem Abgeordneten in das Gesicht und versuchte, ihn aus dem Wagen herauszuzerren, doch gelang es einigen Offizieren, den Freund Giolittis schließlich aus seiner gefährlichen Lage zu befreien. Auch die Abgeordneten Fatca, Grazia Dei, Va⸗ lenzani und Sacchi, alles Anhänger Giolittis, wurden be⸗ schimpft und bedroht. Ein deutscher Zeitungskorrespondent wurde nach Bekanntwerden der Demissionierung des Ministeriums im Pressesaal des Telegraphenamts unter den Rufen:Nieder mit Bülow! Nieder mit Deutschland! aus dem Saal hinausgedrängt. 8. 8 Bülow wurden 0 ine geworfen. Die Schilder deutscher Geschäfte, dar⸗ unter der deutschen Bierhalle Gambrinus, wurden 2 Pereat⸗ rufen auf Bülow vollständig zertrümmert. DerPopolo Ro⸗ mano von heute morgen weist unter Anführung der Straf⸗ bestimmungen gegen Straßenunxuhen und die Belästigung von Personen darauf hin, wie bezeichnend es sei, daß sich, bevor das 31 8 Demission einreichte, nirgends ein Polizist zeigte, ie neten und ini Ausschreitungen schützte. 18 In später Nachtstunde kam es nach der Demission des Mini⸗ steriums im Hauptquartier der Kriegshetzer, dem Cafés Aragno zu erneuten Demonstrationen, bei denen ein Teil der D a strantenHoch die Republik! Nieder mit dem König! schrie; die nationalistischen Kriegshetzer jedoch antworteten auf diese revo⸗ lutionären Rufe mit Pfeifen und dokumentierten damit den prin⸗ zipiellen Gegensatz, der zwischen den beiden krieshetzerischen Par⸗ teien besteht. Die Villa Malta war bis in die frühen Morgen⸗ stunden hinein durch ein starkes Truppenaufgebot bewacht. l vo w unternahm auch heute mehrere Ausfahrten.

Die Absage Griechenlands an den Dreiverband. Athen, 14. Mai.(WTB. Nichtamtlich.)Agence d' Athene. Da eine endgültige Vereinbarung zwischen Griechenland und dem Dreiverband über die Formel der Gewährleistung der territorialen Integrität nicht zustande gekommen ist, sind die Ver handlun⸗

gen unterbrochen worden.

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Die österreichisch⸗ungarischen Tagesberichte. Wien, 15. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart, den 15. Mai 1915, mittags. Die russischen f Armeen in Polen und Galizien sind weiter im . 5 15 4 51 f 5 85 e Nowe Miasto an r Pilica bis südlich des Dnjestr in der Gegend von Doli 1 15 2 3 vor. i 8 920 m San sind Rudnik und Lezajsk von und Jaroslau von deutschen Truppen 3 worden. Das in Mittelgalizien zuständige österreichisch-un⸗ garische 10. Korps steht vor den Toren seiner Heimatstadt

berichtetird, hatte der Körig eine lange Unterredung Przemysl. Weiter südlich sind D 5 il, S

N a 9 N 9. N 5 ö obromil, S

mit deneneralstabs ef. Dieser begab sich dann zum Samborund Boryslaw wieder in r

Kriegsmster. Nach verschisenen Demonstrationen fürssitz. Verbündete Truppen der Armee Linsingen haben die Höhen südwestlich Dolina erreicht.

An der Pruthlinie greifen die Russen noch an. In

erbitterten Kümpfen nördlich Kolomea hat kärntnerische und steirische Infanterie des Heeres und der Landwehr in zühem

Ausharren alle russischen Sturmangriffe blutig zu rück geschlagen.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes: v. Höfer, Feldmarschalleutnant.

der Meinung Ausdruck gegeben, daß die Herren Salandra und

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