I
V sischen und holländischen Presse
llebhaft besprochen. Das Vorgehen wird als ein Ereignis von allergrößter Bedeutung und von vielleicht unabseh⸗ barem Folgen bezeichnet.
5 Der russische Bericht. . Petersburg, 1. Mai.(Ctr. Frfft.) Mitteilung des Großen
Generalstabs vom 30. April 9 Uhr morgens: Auf der ganzen Front westlich des Niemen bedrängten wir die deutschen Vorhuten aus dichter Nähe. Gestern abend griff der Feind unsere Stellung in der Gegend des Dorfes Sosnia an, doch wurde er mit großen Berlusten zurückgeschlagen. Die fruchtlosen Versuche des Feindes wwischen dem Flusse Pissa und Szkwa nördlich von Vach und auf dem Ufer des Umulew dauerten während des ganzen Tages am 28. April fort. Am 29. April zog sich der Feind, der durch das Feuer seiner schweren Artillerie in dem Abschnitte zwischen dem Flusse Pissa und Szkwa gedeckt wurde, in seine alten Schützengräben zurück. In der Nähe des Dorfes Jednorozez er⸗ litten die Deutschen am Abend des 28. April infolge von vier Angriffen, welche scheiterten, sehr bedeutende Verluste. Bei Staro⸗ zemb wurden die deutschen Abteilungen, die die Offensive ergriffen hatten, in ihre alten Stellungen zurückgedrängt: Längs der Weichsel mißlang ein von unbedeutenden feindlichen Abtei⸗ lungen gemachter Versuch, vorzudringen, vollständig. In Ga⸗ 5 lüzien schlugen wir in der Gegend von Gorlice in der Nacht vom 29. April die Offensive eines feindlichen Detachements zurück. In . den Karpathen griffen die Oesterreicher am 28. April abends 5 dei Polany neuerdings erfolglos an. Weiter nördlich am Uzsoker Paß im Kopoleweztale unternahmen die Oesterreicher in der Nacht des 29. April gleichfalls einen Angriff. Wir ließen ihn ungehindert sich unseren Eisendrahtverhauen nähern. Unsere Sol⸗ daten dezimierten sie alsdann durch ein stark anhaltendes Feuer. BVn der Richtung des Stryj, in der Gegend von Holowiecko haben wir die Offensive ergriffen. Nach einem heftigen Vorstoß wurde em feindlicher Schützengraben mit dem Bajonett genommen. Un⸗ gefähr 400 Soldaten und 7 Offiziere wurden zu Gefangenen ge⸗
macht. In Ostgalizien wurde ein Versuch des Feindes, bei Jiurdbind in der Gegend nördlich von Nadvorna die Offensive zu 5 ergreifen, durch das Feuer unferer Artillerie gehemmt.
7 Vergeltung für Ostpreußen.
. Berlin, 1. Mai.(W258. Amtlich.) Als Vergeltung
für die bei dem Einfall der Russen in Ostpreußen ver⸗ *—— 5— 1 1 8* 5 Staatsangehöriger beauftragte der O fehlshaber im Odsten die Ab erb afung für Russisch⸗Polen mit der Beschlagnahme der in ihrem Bezirk belegenen soge⸗ nannten Donationsgüter. Es handelt sich hierbei um polnischen Revolutionen konfisziert hat und dann russi⸗ schen Militärs und Beamten zur Nutznießung überließ. Beim
Aussterben der Familien der Beliehenen fallen die Güter an den russischen Staat zurück und ebenso in verschie⸗ denen anderen Fällen, insbesondere wenn kein Erbe grriechisch⸗orthodoxen Glaubens vorhanden ist. Die Beschlag⸗ nahme ist jetzt im wesentlichen durchgeführt worden; sie erstreckt sich 18 etwa 232 000 preußische Morgen. Von dieser Fläche sind ungefahr 107 000 Morgen für die Pacht- summe von jährlich 356000 Mark— also durchschnittlich 3.33 Mark pro Morgen— verpachtet. 21 700 Morgen Aecker und Wiesen, 97 000 Morgen Wald und 6400 Morgen Wasser werden von der beschlagnahmenden Behörde selbst ver⸗ waltet. Die Pächter, soweit sie Polen oder Deutsche, nicht Nationalrussen, sind, wurden im ungestörten Pachtbesitz gelassen. Sie haben die Pacht an die Staats fasse ab- Auführen und sind unter dauernde Aufsicht der Ziwilver⸗ Waltung gestellt. Auch die Mehrzahl der polnischen und deutsche— verblieb im Amte mir dort, wo zuver⸗ Lassige B fehlten, sind deutsche oder polnische Ver⸗
. t 3 Für die eee 505 1 getro ö wurde solches be⸗ 5 ft. Bel schllader—5——2 mit Mytorpflügen 5** i
1 9 Die österreichische⸗ungarischen Tagesberichte. Wien, 1. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 1. Mai 1915. In Russisch⸗Polen lebhaf⸗ der Geschützkampf, der stellenweise auch nachts andauerte. 13 ische Sicherungstruppen wurden aus mehreren Stellun⸗ den vertrieben. 5.
9 An der Front in Westgalizien und in den Kar⸗ nathen keine Veründerung. Gegen die von uns eroberten 5 1 1—4 1 + Fe 9—.— 2 2 150 Fe ind 1 rn ige Angriffe, die abermals unter sehr gro⸗ ben Berlusten für die Russen abgewiesen wurden. Hierbei wurden 500 Mann gefangen. 5 * In Südostgalizien und in der Bukowina zeit⸗ weiße Artillerietamyf. Südlich Zaleszeycki schoß eine unsere 9 Saterin ein russisches Munitionsmagazin in Brand. 1 Am südlichen Kriegsschauplatz außer verein⸗ beltem Geschützfeuer entlang der Grenze wührend der letzten Zeit leine Ereignisse von Bedeutung. 3 8 ich Trebinse wurden montenegrinische Kräfte die sich zu weit vorgewagt, durch unser Artillerie⸗ feuer zerstreut, ihre Unterkunft zerstört. * Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes 8 v. Höfer, Feldmarschalleutnunt.
5 Wien 2. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautpart: 2. Mai 1915. In Russisch⸗Polen wurde der Gegner in einigen Abschnitten aus seinen Vorstellungen zurückgeworfen. Unsere Truppen gelangten hierbei seellenweise bis an die Hindernislinie der feindlichen Haupt⸗
Front in Westgalizien und in den Kar⸗
5 An der pvathen lebhafter Geschütztampf. „Auf den Höhen zwischen Drava- und Oport al warfen unsere Truppen einen heftigen russischen Angriff zu⸗ rück, machten 200 Mann zu Gefangenen, gingen schließlich zum Angriff über und eroberten nach hartem Kampfe einen starken russischen Stützpunkt östlich der Höhe Ostry. Mehrere hundert Russen wurden herbei gefangen; Maschinengewehre erbeutet. g „ Iu Südost⸗Galizien und der Bukowina keine 0 Die zweite Kriegsanleihe in Oesterreich⸗ ungarn. Budapest, Il. Mai. WZB. Nichtamtlich. Unter dem Vor⸗ sitz des Finanzministers faud heute nachmittag im Finanzmini⸗ sterium eine in Angelegenheit der Emission der z wei⸗ ten Kriegsanleihe statt, an der Vertreter aller jener Geld⸗ Institute teilnahmen, die bei der Emiffion der ersten Kriegsan⸗ leihe die offiziellen Subskriptionsstellen waren. Sämtliche Teil- nehmer der Konferenz fanden sowohl den Zeitpunkt wie auch die i des Geldmarktes zur Emission der zweiten Kriegs⸗ 5 N v wird voraussichtlich ein Aufruf zur — in den allernachsten Tagen erfolgen Hinsichtlich des Zinssußes der Titres wie auch des Emissions⸗ kurses wird die zu emittierende zweite Kriegsanleihe der ersten
wi gende. e 3 ien, 2. Mui.(WT Nichtamtlich) Auch im April zei die Geschäfts ausweise der Sparkassen das günstige Bild
lait„Berliner Tagebl.“ J Einlages.
Guter, welche der russische Staat bei den verschiedenen g
0 aldo im Scheuverkehr um 25 ½ Millionen auf 689 Mill. Kronen erhöht. Bei der ersten österreichsschen Sparkasse in Wien waren im April ca. 17 Millionen Kronen eingelegt und 8,3 Mil⸗ lionen Kronen 2. Auch die anderen Sparkassen zeigen ein bedeute eberwiegen 0 Rückzahlungen. Der Geldstand ist andauernd ungewöhnlich flüssig. Die Saatenstandsbe richte aus Oesterreich sowie aus Ungarn sind fortgesetzt günstig.
Vom österreichischen Landsturm.
„Wien, I. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Die in den Jahren 1873 bis 1877 geborenen und bei der Musterung zum Land ⸗ sturmdienst mit der Waffe als geeignet befundenen Land⸗ sturmpflichtigen haben am 15. Mai einzurücken. Es besteht die Absicht, bei einem Teile der Ersatztruppenkörper, sofern sich bei ihnen ein Ueberschuß zeigt, eine Anzahl der Ernrückenden für kurze Zeit zurückzubeurlauben, wobei in erster Linie die ältesten Jahrgänge, aber im Hinblick auf die Notwendigkeit des Feld⸗ anbaus auch jüngere in Betracht kommen werden.
*** Die türkischen Erfolge.
Lonstantinopel. 1. Mal.(WTB. Nichtamtlich.) Das Hauptquartier teilt mit: 30. April. 8,25 Uhr abends: Bei Kaba Tepe und Gallipoli verfüchte der Feind Aktionen, um sich aus dem schmalen Landstreifen, wo er ein⸗ geschlossen ist. freizumachen. Aber wir wiesen diese Versuche zurück und zwangen den Feind, bis au 500 Meter vom Meeresufer entfernt zurückzuweichen und sich unter dem Schutze des Feuers seiner Schiffe zu flüchten; wir fügten ihm ungeheure Verluste zu.
Den Landungspersuch, welchen der Feind unter dem Schutze eines Teiles seiner Flotte im Golf von Sarvs machte, brachten wir vollständig zum Scheitern.
Von den übrigen Kriegs lätzen ist nichts von Be⸗ deutung zu melden.
Athen, 1. Mai.(WB. Nichtamtlich.) Aus Myti⸗ lene wird gedrahtet, daß vier englische und fran⸗ zösische Bataillone, denen der Rückzug von den tür⸗ kischen Truppen verlegt wurde, die Uebergabe ver weigerten und vernichtet wurden.
„„Konstantinopel. 1. Mai. 7.55 Uhr abends.(WTV. Nichtamtlich.) Das Hauptquartier teilt mit: Der linke feindl iche Flügel, der durch unsere miederholten An⸗ riffe aus seinen Stellungen bei Kaba Tepe nach Norden in der Richtung auf Ari Burnu zurückgeworfen wurde, ver⸗ suchte gestern vorzumarschieren, um sich dem wirksamen Flankenfeuer unserer Artillerie zu entziehen, wurde aber durch einen Bajonettsturm von neuem in seine alten Stellungen am Ufer getrieben. Bei dieser Gelegenheit er⸗ beuteten wir zwel Maschinengewehre mit fämtlichem Mate⸗ rial und der Munition. Der Feind, der bei Seddül Bahr an gesckützten Uferstellen gelandet war und sich geschützt hatte aufstellen lonnen, befindet sich gegenwärtig infolge des Feuers unserer Batterien auf der unatolischen Küste in einer unhaltbaren Lage. Die feindlichen Schiffe, die durch das Feuer ihrer schweren Artillerie ihre Streitkrüfte an Land mußten, haben keine Aktion gegen die Meerenge unternommen.
Das australisch⸗englische Unterseeboot AE 2 murde vonunseren Kriegsschiffen voreini⸗ gen Tagen zum Sinken gebracht, als es in das Marmarameer einzudringen versuchte. Die Besa tung, aus drei Offizieren und 29 Soldaten bestehend, wurde ge⸗ fangen genommen. g
Ein feindlicher Hydroplan, der den Golf von Ale⸗ randrette überflog, wurde durch unser Feuer beschüdigt und fiel ins Meer. Die Trümmer wurden von einem in diesen Gewüßsern führenden Kreuzer aufgenommen.
Von den übrigen Kriegsschauplätzen ist nichts Wichtiges
zu melden.
Athen, 2. Mai. WTB. Nichtamtlich) Aus Mytilene wird gedrahtet Die französischen Truppen an der Hein⸗ astatischen Dardanellenküiste haben sich nach zweitägigen schweren Kämpfen an das Ufer zurückgezogen, von wo aus sie sich einschifften und fortfuhren, als die englischen Streitkräfte in Sedd ül Bahr landeten. g
„Hierdurch wird die türkische Nachricht, daß die klein⸗ asiatische Küste von den Franzosen gesäubert sei, von einer der Entente nahestehenden Seite bestätigt.
Bei den vier Bataillonen, die nach einer vorangegangenen Meldung aus Mtilene aufgerieben worden sind, handelt es sich um die vier englischen Brigaden, die nach einer offiziellen tür⸗ kischen Meldung ins Meer getrieben und vernichtet worden sind. Konstantinopel, 2. Mai.(WTB. PNichtamtlich.) Nach zuverlässigen Nachrichten von den Dardanellen hielten sich gestern die feindlichen Kriegsschiffe aus Furcht vor dem wirksamen Feuer der türkischen Batterien in großer Entfer- nung und schossen in großen Zwischenräumen. Die fernd⸗ lichen Truppen, die von den Kriegsschiffen nicht wirksam geschützt werden konnten, wurden in geringer Entfernung von der Küste eingeklemmt und erlitten durch das Feuer der ottomanischen Artillerie und Infanterie große Verluste. Kriegsminister Enver Pa scha besuchte gestern die Verwunde⸗ ten in den Spitälern. Ein Offizier, der durch ein Dum⸗Dum⸗ Geschoß verwundet worden war, sagte, daß die Feinde diese Ge⸗ schosse vielfach verwenden. Mehrere Verwundete erzählen, wie der ind, um die türkischen Soldaten zu tau⸗ schen, oder anzulocken, auf den Schützengräben den musel⸗ manischen Gebetsruf erschallen läßt, als ob er damit andeuten wolle, daß man nicht gegen Muselmanen schießen dürfe. In Ari Burnu verließen die Soldaten von Zeit zu Zeit die Schützengräben und richteten an die türkischen Truppen Predigten in arabischer Sprache Ein verwundeter feindlicher Sol⸗ dat schleuderte gegen einen türkischen Sanitätssoldat, der ihn
gemein zu, daß die feindlichen Trurpen leidlich kämpfen, aber die Munition verschwenden. Alle Verwundeten äußern ihre Un⸗ geduld, auf das Schlachtfeld zurückzukehren. Die Stimmung der Türken.
Berlin, 3. Mai. Ueber die Siegessicherheit der türkischen Truppen wird der„Vossischen Zeitung“ aus Konstantinopel unter dem 1. Mai berichtet: In den sechs⸗ tägigen Kämpfen haben die türkischen Truppen alle Erwartmigen übertroffen. Infolge der Mitwirkung von feindlichen Schiffs⸗ geschützen war ihre Aufgabe eine sehr schwierige. Die Verluste waren gering im Vergleich zu den Leistungen und dem Erfolge. Eine besonders rühmenswerte Leistung ist die Vertreibung des Feindes von Kum Kaleh, wo er sich gut eingerichtet latte. Die türkische Artillerie zeigte wieder ihre oft bewährte Trrffsicher⸗ heit. Obwohl der Feind neben erheblichen Verkusten an Menschen auch ernste Beschädigungen an vier Kriegsschiffen, sowie den Ver⸗ lust und die Beschädigung von Transportschifssen zu beklagen hatte, erwartet man doch weitere Landungsversuche der Alliter⸗ ten. Aber auch Angehörige feindlicher Staaten sind überzeugt. daß alle Versuche aussichtslos sind.— In der ganzen eirroptti⸗ schen Türkei herrscht, wie die„Tägl. Rundschan“ meldet, fieber⸗ hafte Tätigkeit. Alle entstandenen Lücken im Mannschaftsbestand
Trüberen Nonate. Bei dem Postsparlassenaptt hat sich das Einlage⸗ saldo im Spurver kehr u 2.3 auf 184 Mülionen Kro
würden durch frische Trumen aus Konstantimowel ausgefüllt.
aufheben wollte, ein Dynamitpaket. Die Verwundeten geben all⸗ langt
5 7 Elne
der Einlagen gegenüber der Pa
türkischen Soldaten neralfeldma
die gegen
Der englische Bericht.
London, 1. Mai., WTB. Beschreibung der Gef 1 dem 25. und 29. April heißt es: Sechs verschiedene Küsten⸗ orte wurden zur Ausschiffung des Heeres benutzt und die Opera. tionen durch die gesamte Flotte unterstützt. Das Ergebnis des ersten Tages war, daß sich starke englische, australiische und fran zösische Streitkräfte an drer Hauptpunkten festsetzten, nämlich die Australier und Reuseeländer auf den Abhängen von Sarikbair nördlich von Kaba Tepe, die britischen Truppen am Tele Burun und die Franzosen auf der asiatischen Küste bei Kumkaleh. Am 26. April bei Tagesanbruch behauptete sich der Feind noch im Torfe Sed ul Bahr, das voll von Erdhöhlen, und Verhauen war. Diese Stellung wurde durch die Engländer im Frontangriff quer durch die noch nicht vernichteten Stacheldraht hindernisse gestürmt. Unsere Stellung wurde an diefem Ende der Halbinsel somit endgültig r, Am Abend des 27. April katten die Verbündeten die Laufgrabenlinie besetzt, die nördlich von Kabn Tepe beginnt bis zur Batterie Totts(7). Inzwischen rückten die Australier und Neuseeländer mit größter Kühnheit vor, stets mit dem Feinde kämpfend und schlugen fortwährend angriffe ab. Am 27. April früh iges Gefecht mit einer für- lischen Division, die nach schwerer Artillerie bair zurückgeworfen wurde. Die Australier und Neufeeländer schlugen jeden Angriff ab und gingen u zur Offensive über. Auch die Franzosen wurden bei Ku eh viermal angegri be⸗ kaupteten sich aber in allen Stellungen. Die Verluste des Heeres und der Flotte sund der Natur der Sache entsprechend
London, 1. Mai.(WTB. Nichtamtlich. Der König sandte an Admiral Robeck und milton folgendes Telegramm: Ich großer Genugtuung von dem Erfolge, der erreicht wurde und von dem tapferen Widerstande, der bei den kombinierten Operationen an den Dardanellen geboten wurde. Ich bitte, Ranges, auch denen der Bundesgenossen, herzliche Glückwünsche zu übermitteln.
Italien und der türkische Sieg.
Konstantinopel, 1. Mai.(WB. Nichtamtlich) Be⸗ züglich der Nachrichten aus Rom, die den großen dent feststellen, den die von der öffentlichen Meinung in Italien A A 15 verfolgten ee in Italien hervorgerufen haben, ibt„Terdschuman⸗i⸗ Hakikat“ in— Leitartikel: Die Si in den Darda⸗ nellen sind, obwohl sie vor allem türkische Siege sind, auch solche Italiens, denn jede Sch ächung Englands und Frank⸗ reichs mindert das Gewicht der e, e Bor- herrschaft zur See, die auf dem Mittelmeer lastet, und eine ernste Gefahr für Italien bedeutet.
1**
Der Seeltieg.
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London, I. Mai.(Ctr. Frkft.) Em russischen dampf ⸗ schiff mit einer Ladung Steinkohlen sosl durch ein seebvot an der Westküste von Irland in den Grun worden sein. Die Besatzung sei gerettet und nach Inseln gebracht worden 5 8
London, 2. Mai.(W718 Der torpedierte russische Dampfer ist der Dampfer„Spor no“ der von Port Talbot nach Archangelsk unterwegs satzung von 24 Mann hatte kaum Zeit, das ehe die Deutschen feuerten. Der n.
London, 2. Mai.(WD Nichtamtlich) Reuter Ein 1 R 1. den 1. 1 0 (15000 Tonnen), von Südamerika unterwegs, tor pedier
esatzung wurde auf den Scilly⸗Inseln gelandet.(Notiz des WTB. Na Llobde Register hat der Dampfer„Edale“ nur 3100 Tonnen. *** 3 Die neuen Forderungen Japans. 4
Petersburg, 2. Mai(WTB. Nichtamtlich.)„Retsch 1 meldet aus Tokio: Die endgültigen, vom von 100 bestätigten Forderungen Japans an China nunmehr folgende: Politische Vorrechte in der Süd mand schurei, Ostmongolei, Schantung und Futsian. Als japanssche
Wit wurden aufgestellt: 05 che r in adm N rangellen und mi Mursscen 1 Chinas Berechtigung zum Erwerb von Grundb für die einer gemeinsamen chi ne isch⸗ja panischen o Rget, 50 Prozent alles chinesischen Kri, n soll in Japan angekauft 1 1 ein Arsena errichtet werden, das nur japanische Techniker. Eisenbahnlinie— e
.— von Hä 0 und Eisenbahnen br aft( Die Tokioter Presse weist auf den st der Lage kritisiert die Maßregeln der Regierung abfällig, die
japanischen Schulen, Hospitäler und Tempel, rung 5 uft werden oder aber es 2 r a japami. sches Material benutzen e ung einer Errichtun ks un 5 D des Buddhismus. nur auf diplomatis. Wege erreichen wolle. Es werden
Versammlungen in Japan abgehalten, worin ßuahmen gegen fordert werden. — Petilen ist dem Munter des Aeußern
worden, worin eine kategorische Antwort von China ver⸗ wird
Rotterdam, 1. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Der„Rotter⸗ damsche Courant“ meldet: Der japanische Gesandte in 1 teilte der chinesischen Regierung in einer mu Note mit, Japan, wenn seine Forderungen bewilligt würden, die Frage der Rückgabe Kiautschaus an China erwägen würde, voraus- gesetzt, daß Tsingtau als Vertragshaf en geöffnet würde. Japan würde die Eisenbahn, die Zoll- und Postperwaltung nehmen und die Regierungsgebäude behalten. **
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Italienische Kämpfe in Tripolis.
Tripolis, 2. Mai.(WDB. Nichtamtlich) Meldung der deen Stefani. Oberst Mini, der mit ener aus drei Waffengattungen bestehenden Abteilung, der zahlreiche Banden von Irregulären angeschlossen waren, in der Ge⸗
end von Orfella Syrtica operierte, erstattete aus dem rt Syrte an die Regierung in Tripolis die pe 1 Meldung, daß er am 9. April das Lager der Re⸗ bellen bei Casr Buadi(südlich Syrte) angegriffen abe. Gleich zu Beginn des Kampfes seien die JIrregu⸗ e unvermutet zum Feinde übergegangen, was die regulären Truppen in eine sehr„ Lage racht habe, aus der sie sich allerdings mit be⸗ trächtlichen Verlusten befreien konnten. Tapfer kämpfend,
erreichten sie abends das Fort Syrte.


