Ausgabe 
(1.5.1915) 102. Erstes Blatt
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baot Kriegsgefangenen folgendes mit: Berlin, 30. Aprtül..

112 0 25 14 t der Ge⸗ S 4 vom 8 chlt, ingerichtet wird, sind die M deutschen w 4 außerordenti lenarvers. 5 sehlt, 3

angenen eingericht wi si ie annschaften eri zu einer 5 1. gehn. Mit Au, II

Februar gefungen genommen wur⸗ den, in Chatam und Devonport in Arrestlokalen unter

schafter Gerard über die B handlungen der Kriegsgefan⸗ genen in Deutschland u. a. erklärt: Ein Unterschied in der Behandlung der britischen und anderen Gefangenen. findet nicht statt. Man kann im allgemeinen sagen, daß sie überall gut ist und die Gefangenen reichlich gekleidet sind. Die hiesige amerikanische Botschaft verfügt über Fonds, um überall, wo besondere Wünsche laut werden, nachzuhelfen. Aber abgesehen davon erhalten die Gefangenen auch von den Lagerkommandan⸗

etwaigen n unsererseits wird seitens der deut⸗ schen Behörden Rechnung agen. Hinsichtlich der Be⸗ kösti aller in Deutschland befindlichen Kriegsgefangenen

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30. April. Nichtamtlich) Am 15.

44 die 1 e März um vormittags überraschte

Kapitän John Luce, der HilfskreuzerO rama,

Juan Insel. Es Nach einem Kampf 127 ff Wduuten dolle e nieder und hißte die weiße Flagge. Die schädigt und in Brand 5 2 8 Fünszezn cer Fün verwundete Deutsche wurden in Val paraiso gelandet.

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5 5 : 5 .

F N au 7 im chilenis itsgebi testi llenische Note die Vorgänge ede. f dar:

der die Menschen heut aufbringen können.

aut Fs Gif aun Seen die Mann tivnsennner. f n und das zu bri Der älteste U Kapitän war der itän John Luce. e

im Zweifel gewesen sem, daß die., Dresden nicht daran dachte, en und sich zu ergeben. Die anders

dun britischen Admiralität zwingt aber zu dem Schluß, daß entweßer der britische Offizier die salsche Meldung zit feiner Offiziersehre verembaren fonnte oder daß die britischg Admiralität die richtige dienstliche Meldung eines ihrer Komman⸗ lch bat. erdert und unter Fälschung des Inhalts veröffent⸗ 5 A 8*

2 1** 9 Die Kämpfe im Kaukasus.

ch Natur auf die Kriegslieferungen eingestellt und beurteilt

lumg auf den 14. Mat nach Berlin

rbmung bildet die ein

paar hessischen Kraft

schnunzelt dazu und denkt, daß sie diesmal noch schnelle mit dem Garten zurecht N früher, da der Ehe⸗ mann noch nicht in den Schützengraben gegangen war.

deckter Baumstumpf: Der Stock im Eisen. Eine Reihe unteren geh.

wührend des ern Krie⸗

b chaffen wor⸗ den: Am Schwarzenbergplatz erhebt sich unter dem Schutz⸗ dach eines architektonisch gestalteten B ins in voller Größe der Wehrmann in Eisen, eine aus Holz her⸗ gestellte Ritterfigur mit Schwert, in die nun schon viele Tausende von Nägeln eingeschlagen worden sind. Die Be⸗ rechtigung dazu erhält man durch Lösung einer Karte, die zugleich als Erinnerungsblatt staltet ist, für eine Krone; die Beträge werden für Zwecke der Kriegswohltätig keit verwendet. An manchen Tagen ziehen Tausende von Einheimischen und Fremden zu dem wahrhaft volkstüm⸗ lichen Denkmal, steigen auf Treppenstufen und einer kleinen 1 2 5. 2 1 an diesem Kri al mit.

iesem Beispiel entstehen nun in chland an mehreren Orten in veränderter 1 solche

Aus Stadt und Cand. Gießen, 1. Mai 1915.

Von drinnen und draußen.

Der Mai ist gekommen

Mit Maifeiern politischer oder rein vergnüglicher Natur, mit alten und neuen Gedichten, mit Bowlen, Gesang und weiteren Zeichen, mit denen der Mensch der Freude seines Herzens den herkömmlichen Ausdruck verleiht, ist sonst der erste Tag des Wonnemonds begrüßt worden. Heuer war's anders. Was man heute von der Schönheit der Jahreszeit liest und hört, ist zu neun Zehnteln unterm Gesichtswinkel des Krieges gesehen, wie das begreiflich ist; man hat wie so vieles andere auch den Sinn für die

den blauen Himmel in erster Linie vom Standpunkt einer 8 künfti Ernte. Und man fragt sich, ob auch der adieschensamen, den man vor zwei, drei Wochen dem Ludwig oder Peter in den Schützengraben geschickt hat, schon aufgegangen ist. Nun, was dem Einzug des Maien diesmal am freudigen Zuruf der Menschen ing, das hat sich die Natur königlich zu ersetzen bemüht. Unter dem A blauen 1 Schun den Gast empfangen und a i

eine nach der andern schon früher offenbar werden, an⸗

Möglichkeit eines Beitrages nach seinen 15

sverhältnissen geben, sind die Nägel in drei Größen mit 8 n Preis 3 Die Nägel für die Linien kosten 1 Mk., die für ie Ecken im Wappen 10 Mk., die für die drei Hauptecken des Wappens 100 Mk. DasTin Eisen befindet 1 im Sekretariat Bismarckstraße 22 zur Benutzung für An⸗ gehörige und Freunde der Universität.

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Vorlesung von Geh. Rat Aßmann. Herr Geh. Oberregierungsrat Professor Dr. Richard Aßmann, dem die venia legendi für Meteorologie an der Universität Gießen erteilt worden ist, hat für das laufende Semester eine öffentliche Vorlesung über Methoden und Er⸗ gebnisse der Erforschung der höheren Luft- schichten(Aerologie) angekündigt, die im phyfikalis Institut der Landesuniversität Donnerstag 56 Uhr vom 6. Mai an gehalten wird.

Neuer Fahrplan. Der vom 1. Mai ab gültige Plakat⸗Fahrplan, enthaltend sämtliche in Gießen einschl. Biebertalbahn) verkehrende Personenzüge, ist er⸗ T 23 3 Preise von 20 Pfg. in der Geschäftsstelle.

esGieß. Anz. zu haben. N

Eine geistliche Musikaufführ ung zum Besten der Natiomalstiftung für die Hinterbliebenen der im Kriege Ge⸗ fallenen veranstalteten mit vereinten Kräften der Akademische Gesangverein und der Evangel. Kirchengesangver⸗ ein inter Mitwirkung von Mitgliedern des Hronbauer⸗ 8 1 0 2 35 12 itung arnseres Universitätsmufikdirektors. Dem Gei gro Zeit, in der wir heute leben, angemessen ward eine Auswahl

sprungener Knospen winken zarte Blätter dem Ankömm⸗ ling zu; die Ziersträucher sind mit roten, gelben und blauen Girlanden überladen, Tulpen, Hyazinthen und Stiefmütter⸗ chen leuchten und glühen in buntem Spiel, die Magnolien haben die feierlichen, seltsamen Kelche aufgesteckt, in den 5 Laubhallen klingt das vielstimmige Konzert er el.

Lange hat sich der Wald der schmeichelnden Hand des Frühjahrs nicht fügen wollen. Mürrisch und mißfarben stand er allenthalben, und das dunkle Braun wollte dem frohen Grün nicht weichen. Nun aber scheint er Versäumtes nach⸗ holen zu wollen. Langsam breitet sich der Schleier des Lebens über Stamm und Ast. Schon heben sich die Lärchen und Birken licht von dem dunklen Grunde ab; die Buchen⸗ knospen haben da und dort die Fesseln gesprengt; und wie eine Wolke goldgrüner Schmetterlinge umflattern die silbernen Stamm. 1 hat

er Frühling am murmelndenzwischen die ragenden Stämme, in weichen Wiesen ausgestreut, daß uns die Augen weit und hell werden. Und es ist gut so, daß er den Maienanfang mit mehr Licht und Freude bereitet hat, als

Bl. 3 Wind d S schein e, ele und* 8 05 zu machen

Drei Mittter mit insgesamt Sprößli isch bunt end, Jahren beende der waage 5 und Suben r en a 3 noch Nen

werden. Zu diesem Zwecke baumelt bereits im Knopfloch der beiden Quintaner ein 1 Schlüsselblumen, wührend die drei Mamas Berg davon in dem mitgeführten Kinderwagen verstaut haben. An der Hecke blühen Veilchen. Wie Kommando hockt die Gesellschaft in einer Reihe und hat im

5 unserer wahrhaft guten Sache. Echte Demut, 11 Wesen, zur unmser 0

Veilchen und Schlüsselblumen in den Kinderwagen. Bubi 5 bei aller Jenseitsstimmung eine gewaltige möchte einen Spazierstock haben. Nichts einfacher als das. 3 33 5 e e E soll us

Luther, t uns 2

Kirschzweig vom Baum; die Blüten gehn ja so einfach erunter, und Bubi doch einen e e de fauen⸗ f 8 Feen wir haben Und

t die wilde i in j eld, bis ö g dahin saust die Jagd itber ein junges Saatf i druckes! Nach ihm Johannes Brahms mit Teilen des Deutschen

ö 30. April Nächtamtlidas Wild er ist. Mama 1 zwar einige Ge⸗ 8 a ah Hen! Se mit: 27 1. 1 ü rer R 7 el* 2 ben Pier Dart 3 8 atmen schorok unbedeutende Scharmützel. In A be id un nicht, Mama ieben ern 5 nenem 7 121 vertrieben unsere Truppen die Türken aus 9 bel Art. das Vergnügen Dasu setme vier ernsten Gesänge, die wir freilich l

Der Zar in Sebastopol.

etersburg, 30. il.(WTB. Nichtamtlich.) Der gar un in ae 55 58

(WTB. Nichtamtlich.) Das Marine⸗ zmuinisterium teilt mit: Von der Besatzung desLéon Gam⸗ betta wurden 110 Ueberlebende nach Syrakus gebracht. Konter⸗ admiral Senet und 52 Mann wurden in Santa Maria di Leuca be⸗ erdigt. Die Umstünde, unter denen der Panzerkreuzer verloren ging, sind unbekannt; man hat noch keine Bestãtigung dafür, daß dem Verluste ein Anruf vorangegangen sei. Es ist angebracht, Er⸗ zahlungen und Kommentaren aus ausländischer Quelle für den Augenblick keinen Glauben zu schenken.

Aus dem Reiche.

Berlin, 30. April.(WI B. Nichtamtlich.) Die Faid Bundes rats verordmuig über das Aus mahlen von Brot- getrerbe bestimmt: Weizenauszugsmehl ind Wei 5 dessen Herstellung Weizen bis mehr als 93 vom Hundert dutrch⸗

gemahlen ist, dürfen ungemischt abgegeben werden. Berlin, 30. April.(WTB. Nichtamtlich.) Aus Ru ß⸗ land ist auf Grund der Mitte Februar zwischen der deutschen und der russischen Regierung getroffenen Verständigung eine An⸗ zahl Deut scher aus der Gefangenschaft entla sen worden Um die Rückrehr der noch in Rußland befnbsihen Zivilgefangenen überwachen zu können, empfiehlt es sich, daß die sie im neutralen Auslano ver⸗

Freigekommenen, auch wenn lieben sind, ihre neuen Adressen und ebenso den letzten Ort ihrer 1 der d en entelele für Auswanderer, Ber⸗ in, Am Karlsbad 910, soweit dies noch nicht geschehen ist, cht geschehen ist,

nicht gönnen will. Beim 1 Bubi müde und will zu Schwesterchen in den Wagen. s nun? Ach, A b sie a zu 4 mit all den. Halb verwe ie Schwupp, fliegen Himmels⸗ schlüssel, Veilchen,Wb Schnerkenhaus, Pfauen⸗ auge, Spazierstock usw. in den Stra 1 ihren Platz ein, und stolz zieht die Kavalkade nach Hause.

i d i ört hätten, für die sie Bra e N aus Ave Verum

23: RuppsSelig sind di und auch Dvoraks 8. 0 1 g Lieder wollten freilich zu dieser Auswahl nicht recht 2

Bubi nimmt

5 0 ö 1 %. Abend, Frau Nachbar! Ja, wir kommen von draußen!] gleichen Textes, wie der Schluß aus Brahms 5 1 Ach, die 3 sage ich Ihnen! Wunderbar! mochte neben diefen Meistern 7 1 7 1 peer Blumen d r aur Fiege nnd imn tau dug lab. lite Sede c dl don Ge bed he ee Daches berlanen, Pi nt dobe kerze Aren woch wiel Pale de nenen annere, aber fe wen dt bes 8 4 Schönes vorhatten, die noch so vieke erfreuen wollten.. gelungene, das Frau Dr. Altmann Kuntz mit ihrer in dern Nachmittags, wenn die Familie ssen, geht die 8 klan 5 ö Mutter in den Garten, wo sie im Dienste des Gemüsebaus N N 5 8 1

portrefslich zusangnen, ganz besonbe:

wür. ' Anlagemusik. Am Sonntag vormittag 11% Uhr findet in der Süd-Anlage Konzert statt, ausgeführt von der Kapelle des 1.. Gießen. Folgende Musikstücke kommen m Vortrag: Die Ehre Gottes aus der Natur, Hymne von . van Beethoven; Festspiel-Ouverture von L. Härtner; Priester⸗ marsch und Arte aus der OperDie Zauberflöte von Mozart; Frühling! Paraphrase über zwei Maflieder von W. Lüdecke; Deutschlands Lorbeerkranz, patriotisches Potpourri von H. Silwedel! Die deutsche Meereswacht, Marsch(neu) von P. Lincke. Ferner findet bei günstiger Witterung nachmittags von 4-6 Uhr in Steins N Garten Frei-Konzert für verwundete Soldaten und die Land- 3 sturmleute der hiesigen Landsturm⸗Bataillone statt. 5 8 Die Dienststunden des Chemischen un⸗ tersuchungsamts für die Provinz Oberhessen sind für

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Weppelu scheinend bor dem Fro ppelumfang an end vor dem har fein Morde

die Sommermonate(J. Mai bis 30. September) auf die Zeit von 7 Uhr morgens bis 3 Uhr mittags sestgesetzt. f

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