Der Seeirieg.
ö Berlin, 26. April. WTB. Nichtamtlich.) Von maß⸗ gebender Strlle wird mitgeteilt, daß deutsche Marineflug 8 e in letzter Zeit wieder holt von englischen Handels⸗ schiffen mit Gewehren und Geschützen beschossen worden sind, ohne daß die Schiffe von den Fliegern angegriffen waren. In einem Falle geschah dies durch eine Gruppe von fünf Fisch⸗ dampfern, bei anderen Gelegenheiten durch englische Handels⸗ dampfer. Als Antwort auf diese Angriffe sind die Schiffe mi“ Bomben beworfen worden. Berlin, 26. April.(Priv.⸗Tel., Ctr. Blu.) Das„Berl. Tagebl.“ meldet aus Mailand: Nach einer Drahtmel⸗ dung aus Porto- Maurizio sanden Offiziere eines französischen Kreuzers bei einer gestern auf der Höhe von Kap Martin vorgenommenen Durchsuchung des mit einer Ladung Olivenöl aus Barcelona kommenden spanischen Dampfers„Rioja“ angeblich einen im Kielraum des Schif ses versteckten deutschen Priester. Sie beschlagnahm— ten deshalb das Schiff und brachten es nach Toulon. Berlin, 26. April. WTB. Nichtamtlich.) Anläßlich der Meldung über die Versenkung des englischen Fisch⸗ dampfers„St. Lawrence“ durch ein deutsches Unter⸗ seeboot am 23. April hat die„Times“ die Nachricht verbreitet, der Kommandant des Unterseebooles habe die Rettung zweier über Bord gesprungener Leute der Besatzung des Dampfers nicht gestat⸗ ten wollen, so daß diese ertrunken seien.— Hierzu wird uns von maßgebender Stelle mitgeteilt: Das deutsche Unterseeboot konnte aus dem Verhalten des Fischdampfers, der zuerst mit hoher Fahrt auf das Boot zuhielt und dann abdreßte, erkennen, daß er ein als Vorpostenboot dienendes Fahrzeug vor sich hatte. Es zwang den fliehenden? Dampfer durch Geschützfeuer zunt Stoppen, worauf sich der größte Teil der Besatzung in die Boote begab. Inzwischen ließen drei an Bord zurückgebliebene Leute Brieftauben auf⸗ steigen. Sie winkten dann ihre Boote heran und als diese in der Nähe waten, sprangen die Leute über Bord. Nur einer von ihnen wurde don den Booten gerettet, während die beiden übrigen ertran⸗ ken. Das Untersceboot, das zu dieser Zeit 250 Meter vom Dampfer entfernt lag, hat in keiner eise das Rettungswerk beeinträchtigt. Die Behauptung der„Times“, die inzwischen auch durch Funlen⸗ telegrammdienst von VPoldhu weiter verbreitet worden ist, muß demnach als eine böswillige Verleumdung bezeichnet werden.
Das britische Schlachtschiff„Triumph“ von den Türten beschädigt.
Malta, 26. April.(WTB. Nichtamtlich.) Reuter be⸗ richtet: Das britische Schlachtschiff„Triumph“ ist, wührend es die türkische Stellung auf Gallipoli beschoß, durch drei Granaten getroffen worden; der an⸗ 3 Schaden ist unbedeutend. Zwei Mann sind ver⸗ wundet.
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Die neuen Wehrgesetze OSesterreich⸗ungarns.
Budapest, 26. April.(WTB. Nichtamtlich.) Bei der Verhandlung der Vorlage über die Aus 17 ng der Landsturmpflicht bis zum 50. Jahre im Abgeordneten⸗ hause ergriff Ministerpräsident Graf Tisza das Wort und führte u. a. aus:
Die Vorlage ist der Ausdruck des entschlossenen Wil⸗ lens, den uns aufgezwungenen Krieg mit der äu x ßersten Anstrengung zu führen und sämtliche militärische Vorbe⸗ ding des Erfolges zu schaffen. Dann warf der Minister⸗
einen Rückblick auf die bisherigen Kriegsereignisse und sagte: Nachdem in den schweren zwei ersten Monaten die Kraft Deutschlands auf dem westlichen Kriegsschauplatz 2 war, lag der Monarchie die Aufgabe ob, den Angriff der russischen Hauptfraft allein aufzuhalten. Als im Oktober im Verein mit den deutschen Verbündeten die Offensive eingeleitet wurde, zeigten 4 stehenden Kräfte ungenügend. Der helden⸗ „ welche die verbündeten Armeen gegen In⸗ 8 und konte 19 vollständiger 1a beschieden sein. Wir uns vor der Uebermacht zurück⸗ ziehen und es trat der Augenblick ein, no die russische 1 und der Angriff gegen Deutschland drohten. In diesem P 2 den Kräfte 1 1 1 dieses Angriffes vereinigen. Ein sehr beträchtlicher Teil der Wehrmacht der Monarchie trat entfernt von den eigentlichen Verteidigungslinien der Monarchie, im Nor⸗ den an jenem Punkte in Wirksamkeit, wo die Truppen zur Siche⸗ rung des großen Zieles des ganzen Krieges am notwendigsten waren. Unsere Armee hat, vereint mit der deutschen, den Deutsch⸗ land unmittelbar bedrohenden Angriff abgewendet. Unsere Truppen haben an der Offensive teilgenommen, welche bis zur Einie Bzura Nida— Dunyjec vorgetragen wurde. Dort gelangte diese Offen⸗ sive zum Stillstaud und damit veränderte sich das Bild. Der Schwerpunkt der Operationen wurde nach den Kar⸗ vathen verlegt. Hier griff nun der deutsche Bundes⸗ Rane K. mit bedeutenden Kräften ein, um unsere mili⸗ tärische Position dort zu stärken, wo es zur Erreichung des ge⸗ meinsamen Zieles am dringendsten not tat. Ich mußte— sagte Graf Tisza— auf diese geschichtlichen Tatsachen hinweisen, in erster Linie aus dem„um gegen die Auffassung zu pro⸗ testieren, als ob eine der verbündeten Großmächte in diesen Krieg einen kleinlichen, sozufagen lokalpatriotischen Gesichtszug hinein⸗ getragen hätte. Wir waren vielmehr bestrebt, uns mit vereinter Kraft dort zu schlagen, wo dies vom Standpunkt gemein samer Zwecke am notwendigsten war(Lebhafter Beifall Die gemein⸗ same Offensive, welche in der zweiten Hälfte des Januar einsetzte, zeigte keine Minderung der Schlagfertigkeit. Sowohl die physische als moralische Kraft der beiden Armeen sind intakt. Die Vor⸗ gänge der letzten Tage und Wochen sind ein glänzender Beweis für die 2 sowohl der defensiven als offensiven Tähig⸗ keiten beider Armeen. In uns allen lebt der Gedanke, daß wir eine große Zeit erleben, die uns harte Lasten auferlegt und Er⸗ füllung schmerer Pflichten von uns fordert. Ich kann mich nicht enthalten, 33 patriutischen— 4— darüber Ausdrurtk zu geben, daß auch die zur Regierung kein Vertrauen hegenden Mitglieder] und Söhne der ungarischen Nation alles au haben, was in ihren Kräften stand, und ihre icht in vollstem Maße erfüllt haben.(Allgemeine Zustimmung.) Ich darf auch nicht mit Stillschweigen übergehen, daß die Natio⸗ nalitäten in unserem Vaterlande erhebende Beispiele des Patriotismus und der Opferwilligkeit ge⸗ geben haben. Ich bin überzeugt, daß alle Mitglieder des Hauses mit mir übereinstimmen, wenn ich mit besonderem Nachdruck mei⸗ ner Freude darüber gebe, daß die kroatische Schwe⸗ Fernatiog sich in diesem Kriege rühmlich hervorgetan hat. Das warme Gefühl, welches diesem Kampfe gegen den gemeinsamen Feind entspran e e* 4 ae, den Krieg überdauern und in* r
unser mächtiger Bundesgenosse mit der i 39„ beigestanden hat. narchie wird, wie in der b e welth istorische Misston erfüllen. Sie wird nicht dem bebe Gleichgewicht der Kräfte dienen, sondern eine Stütze des auf der Unabhängigkeit der Völker beruhenden europüischen Gleichgewich⸗ tes bilden.(Allgemeine Zustimmung.) Dieser Gedanke macht alle kleineren und größeren Nationen, die ihre Unabhängigkeit zu schätzen wissen und eine Sicherheit gegen Uebergriffe der auf⸗ — Weltherrschaftspläne suchen, zu unseren natürlichen undes genossen. Diese alte Monarchie, die jetzt so glänzende Be⸗ weise ihrer inneren gegeben hat, ist niemandes Feind, wohl aber det Feind aller Natz erescaftebesker bungen. Sie ist eine Stütze und Sicherung der und des Friedens Eu
ropas. Durch- drungen von der schmummg, daß dieser Krieg un zum Ziele führen wird, da N
wir diese Sache mit äußerster An, strengung bis zum letzten Atemzuge verfechten müssen, empfehle ich die Vorlage zur Annahme. CLebhaster Beifall und Händeklatschen.
Nach der Ride Tiszas begründete der de Ha⸗ zai die Vorlage. Seitens der Opposition sprach der Abgeord⸗ nete Bakonyi namens der Unabhängigleitspartei. Er führte aus, das patriotische Pflichtgefühl gebietet uns, kein Wort zu sagen, daß unsere ungarische Nation nicht mit aller Widerstandskraft und schlossenheit bis zum letzten Blutstropfen ausharren wollte. Es gibt im Parlament keine Partei und keinen Abgeordneten, der sich nicht bis zum äußersten anspannen wollte. Dies enthebt uns jedoch nicht der Pflicht, objektive Kritik zu üben. Der Redner fordert Garantien, daß die Zufterordentliden Verfügungen des Gesetzentwurfes nur für die Dauer des Krieges gelten und be⸗ antragt, daß über die Musterung der 18 jährigen nicht aus⸗ schließlich ein militärischer, sondern ein gertischte. Ausschuß, worin die Zivilbehörden mitwirken, entscheiden soll. Er beantragt eine Eutschließung, wonach die zweite Klasse des Landsturms und die 18 jährigen nur dann zum Frontdien verwendet werden, wenn der sonstige Landsturm und die Linientruppen schon vollständig in Anspruch genommen sind. Endlich müsse die Unabhüngigkeits⸗ partei betonen, daß ausschließlich militärische Gesichtspunkte nicht dafür maßgebend sein können, daß ungarische Soldaten nicht⸗ ungarischen Regimentern zugeteilt werden. Da die Freiheit und Unabhängigkeit Ungarns ohne die faegreiche Beendigung dieses Krieges nicht denkbar sind, nimmt der Redner im allgemeinen die Vorlage an.
Graf Julius Andrassy führt aus: Ich will mit der Fest⸗ stellung beginnen, daß in diesem. riesigen, in der Weltgeschichte beispiellosen Kampfe wir und unsere Verbündeten sich als die Stärkeren erwiesen haben.(Zustimmung.) Wir haben bisher mehr gewonnen als verloren. Wenn ein englischer Staatsmann be⸗ hauptet, daß der Sieg der Partei zufallen wird, die über die letzte silberne Kugel verfügt, so verheißt dies uns den 45 Belgien ist eines der reichsten Länder und ist ganz in den Händen der Deutschen. Ebenso der reichste Teil Frankreichs. Ein großer Teil der fran⸗ zösischen 31 Eisenwerke und Industrieanlagen ist für Frankreich verloren. Dem steht nur ein Teil Galiziens gegenüber. Militärisch stehen wir jetzt sebr gut, doch bedarf es noch riesiger Arbeit bis zum vollen Siege. Der Feind steht selbst in unserem Vaterlande, wenn auch nur in einer kleinen Ecke. Nicht nur auf Grund der pragmatischen Sanktion ist es Pflicht, die Integrität Oesterreichs zu verteidigen, sondern auch weil Galizien die Schutzbastei für Ungarn ist. Auch die Dardanellen sind noch gefährdet. Eine so große Flotte, wie die Welt sie noch nicht gesehen hat, versucht, diese hochwichtige Position uns und der ver⸗ bündeten Türkei zu entreißen. Die Erhaltung der bisher errungenen Position und die Weitereroberung feindlicher Teile, mit denen wir den Feinden den tödlichen Stoß versetzen können, erfordern eine übermenschliche Kraftanstrengung. Mit Hochachtung und tief⸗ ster Sympathie gedenken wir unserer deutschen Verbün⸗ deten, die ebenso herrlich und treu wie wissensreich und helden⸗ mütig, schwungvoll und von größter patriotischer Opferwilligkeit durchdrungen sind. Ebenso gedenke ich der Türkei, die ihr Schicksal an das unsrige geknüpft hat und ebenfalls mit über⸗ menschlicher Kraft und getreu ihren historischen Traditionen den Heldenkampf führt. Von dieser Ueberzengung geleitet, bewilligt die ganze Opposition, wie auch die Verfassungspartei, in deren Namen ich spreche, alle geforderten Opfer. Doch übernimmt sie damit nicht die Verantwortung dafür, ob alle Opfer unbedingt notwendig waren. Die Opposition bewilligt alles, behält sich jedoch das Recht der objektiven Kritit vor. Heute will sie nur der Welt zeigen, daß die Ungarn, wenn ihr Land in Gefahr ist, einmütig nur eins wollen: den Sieg.(Stürmischer Beifall.) Möge der Krieg noch so lange dauern, mögen noch so viele Feinde gegen uns heranstürmen, wir sind fest davon überzeugt, daß wir aus diesem Kriege siegreich hervorgehen werden. Je schwieriger die Lage, um so größer ist die Entschlossenheit der ungarischen Na⸗ tion. Je mehr Opfer gebracht werden müssen, um so mehr Opfer werden wir bringen, und wir nehmen daher den Gesetzentwurf an. (Stürmischer Beifall.)
Nachdem Hon vedminister Haza i erklärte, daß er die 2 Bakonys, daß die Gesetzesvorlage nur für die Dauer des Krieg gelten solle und daß über die Tauglichbeit der e mischte Ausschüsse entscheider. tollen, annehme, rücksichtigung des Wunsches in Aussicht stellte, 923 5 3 Aufgebot des Landsturms und die 18jährigen im Frontdien 1 verwendet werden sollten, falls die Linien⸗ und Reservetruppen bereits vollständig einberufen seien, wurde die Gesetzesvorlage einstimmig angenommen.
Aus dem Reiche.
Beschaffung von Schweinen für die Gemeinden. Berlin, 24. April.(Amtlich) Um den Gemeinden die ihnen durch die Bundes ratsverordnungen vom 25. Ja⸗ nuar und 25. Februar d. J. auferlegte Ansammlung von Fleisch⸗Dauerwaren noch vor Eintritt der wärmeren Jahres⸗
zeit in dem erforderlichen Umfange zu
Schweinen auf die Landkreise umgelegt und von der Zentral⸗ einkaufsgesellschaft in Berlin für die Gemeinden aufgekauft werden. Die Uebernahmepreise bestimmen sich nach den Ent⸗ eignungsrichtpreisen der Verordnung vom 25. 1 d. J. zuzüglich fester Zuschläge, die nach Gewichtsklassen abgestuft und für die unteren Klassen höher sind wie fü die oberen. Die Schweinebesitzer stehen— des halb bei freihändigen Abgabe der Schweine in dem Umlegungsver⸗ Gießen fahren günstiger, als wenn sie sich durch ihre Wei⸗ gerung einer Enteignung der Schwerne zu den 99 Enteignungspreisen aussetzen. Bei der Umlegung werden die einzelnen Kreise nach dem Verhältnis der vorhandenen Schweinebestände herangezogen, und zwar in geringerem Maße in den Gebieten, in denen eine besondere Gefährdung der Kartoffelvorräte durch deren Verfütttern an Schweine nicht zu besorgen ist. Es kommen nur Schweine im Lebend⸗ gewicht von 120 bis 200 Pfund in Frage. Ferner dürfen solche Schweine nicht in Anspruch genommen werden, deren Enteignung nach der Ausfüßhrungsanweisung zu den er⸗ wähnten Verordnungen abgelehnt werden kann.
sind die Besitzer von der A ihrer Schweine an die Zentraleinkaufsgesellschaft befreit: 1.* Ä die
als Zuchteber oder Zuchtsauen zur Erhaltung der Schweine⸗ zucht notwendig sind, 2. soweit die Zuchten an⸗ gehören, aus denen in letzter Zeit 9 ver hältnis⸗ mäßig größere Mengen zu Zu abgegeben worden sind, 3. soweit die Schweine zur g des Fleischbedarfs des Besitzers und seiner Haushaltungsangehörigen erforder⸗ h lich und bestimmt sind, 4. 1. someit der Besitzer der Schweine k nachweisbar imstande ist, sie mit Stoffen zu füttern, die als [Nahrungsmittel für den Menschen nicht geeignet sind. Pierzu sind auch Schweine zu rechnen, die mit Magermilch, auf ßere, oder Mollkereirückständen durch Wei 1. Eintrieb in Waldungen W werden
Königsberg(renden) 28 April.(WB. Nichtamtl.) Die neue Handelshochschule wurde heute mittag in Anwesenheit des Handelsministers v. Sydow und 89 — der Behörden feierlich ihrer Bestimmung übergeben. — ů ů ů ů Aus Stadt und Cand. Gießen, 27. April 1915.
Was nicht in Feldpakete gehört. In vielen Geschäften werden mit Benzin gefüllte Gelatinekapseln und Streichhölzer in Blech⸗ behältern seilgehalten und dem Publikum als zur Ver
sendung mit der Feldpost geeignet. Demgegen—
Feinde zu der Annahme kommen könnten, 3
8
li soll eine dem dringendsten Bedarf e von] Gießen;
über wird von der Postverwaltt wiesen, daß die een e fährlicher Geg wie Streichhölzer, her, mit der Feldp allen Aer ftAaben, selbst e e Ber! verboten ist. Wer der Zuwide n die Verbot überführt wird, wird steasdechnte 5 dieser Gelegenheit wird darauf aufmerksam g die Industrie Feuerzeuge mit Feuerstein und Zün auf den Markt gebracht hat, die ohne Benzin oder ander Zündmittel gebrauchsfähig und ungefährlich sind. Lei verderbliche Waren(frische Wurst, Obst, Butter dürfen, wie die Postverwaltung wiederholt, auch im blatt für Feldpostsendungen, mitgeteilt hat, ni Feldpostbriefen versandt werden. Gleichwoßt halten viele Feldpostpäckchen trotz der wärmeren Jahre zeit noch immer dergleichen Lebensmittel. Da es der Krie mit sich bringt, daß dauernd ein Teil der Feldpof im Felde unanbringlich wird, weil die 0 vermißt oder verwundet sind, ist es—— daß der Inhalt solcher Feldpostpäckchen, wenn er in Butter, 188 che Wurst usw. besteht, 80 wird und verdirbt. 4 selbe tritt bei den mit leicht 3 er. lichem Inhalt ein, die. der 1 u. U. längere Zeit unterwegs sein müssen, bis sie die fänger erreichen Es ist klar, daß diesen der riechender Päckchen usw. mehr und daß es weder für die Feldpo Truppenteil eine angenehme Au diese Wee iE nrüssen. iese Weise viel Geld ganz ausgeben, owie Nachteile der Volksernährung mit ene 5 . N Das Publikum wird deshaf erneut dringend ersucht, sich nach der postali Vorsch zu richten und besonders jetzt! 1 wärmeren Jahreszeit von der leicht verder licher Lebensmittel nach dem Felde unter allen Umstän abzusehen. 7
*
Auf dem Felde der Ehre gefallen. (Aus Hessen und den Nachbargebieten.)
Reservist Georg Sommer in Darmstadt.— K Gefr. cand. arch Leo Offenberg, Inf.⸗Ngt. 39, aus Darmsta Musk. Kaspar Greb, Inf.-Rgt. 60, aus Heisters. Gefre Johannes Herdt, Landw.-Ersatz- Bat. 116, aus Offenbach. Christian Schrodt, 42. Ersatz⸗Bat., aus Heusenstamm.—. Wilh. Hahl, 4. bayr. Inf.-Rgt., aus Ober- Flörsheim.— Ref Adam Schwalm, Inf.-Rgt. 137, aus Reimenrod.— Fritz Kollvbacher, Landiw.⸗Inf.⸗Rgt. 116, aus Damen g Landwehrm. Jakob Schanz, Brigade-Ersatz-Bat. 42, aus 9— 1 Kainsbach.— Ers.-Res. Heinr. Hilberg, Pion.-Bat. 27, a Geilshausen.— Ers.-Res. Ludwig Drescher, Res.-Ins.⸗Rgt. 8 aus Waldgirmes. 1
Ritter des Eisernen Kreuzes: Keller aus Atzbach, 8 21.—
den
Heinrich Groh aus Atzbach, e
T a E 1 75 bac e At 58 e— 1 Heinri rück a a, Regt. Mus
Woch aus Lauterbach, Ju. Ng 8 81. 28
Wilh. Wallenfels aus Odenhausen. und Johann Konrad Preiß aus 8 Horn aus Mar
Waldschmidt aus Wetzlar,
Regt. 14.. Schatz aus Limburg. Welker, es Militär⸗Gouvernement A
rlon, kommandiert zur Bee Heeresverpflegung e aus Jef Ar 1 Stellv.
Wilh. 7 erer auß Climbach, Ve berq
d. R. Dr. Kockerbeck aus Gießen, Pion.
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Verwertung auf Grund noch zu vorbehalten bleibt, in 64 rzellen lee die Parzelle zu 3—4 Mark, verpachtet worden
pächter werden dort einstweilen w 412 Jenseits der Lahn, hinter der Wong rnesgt 1 nun 1


