Ausgabe 
(24.3.1915) 70. Zweites Blatt
Seite
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nachmittag wird nicht gespielt. Die Abendvorstellung ist als Vor⸗

zu den Fahnen einberufenen

feier zu Bismarcks hundertstem Geburtstag gedacht und während das Festspiel das Thema unmittelbar behandelt, m auch die Aufführung vonHans Lange insofern Bezug auf den haben, als im Heysischen Stück die Handlung sich um das Schicksal eines prüchtigen, kerndeutschen Mannes dreht.

Kreis Büdingen.

O unter⸗Widdersheim, 22. März. Wieder hat das Vaterland aus unserm Dörfchen ein Opfer gefordert. Unser Gemeinderechner Wolf fiel auf dem östlichen Kriegs⸗ schauplatz als Ersatz⸗Reservist. Er hinterläßt eine Witwe mit zwei unmündigen Kindern. Bereits vor einigen Monaten fiel als erster der ledige Reservist Otto Michel.

Kreis Alsfeld. O Aus dem oberen Ohmtal, Spuren des Winters sind immer noch nicht alle verschwunden. An den nach Norden gerichteten Rainen findet man den Schnee in beträchtlichen Mengen noch vor. Trotzdem lassen sich die Leute. angeeifert durch das schöne Wetter der letzten Tage, nicht länger in der Stube zurückhalten, und beginnen schon mit allerhand Ar⸗ beiten. Die Gärten werden einstweilen gedüngt: bisweilen sieht man schon Leute, die mit dem Säubern der Wiesen beschäftigt sind, Mist wird hinaus aufs Feld gebracht usw. Befriedigt ist man allenthalben über den prächtigen Standder Winter⸗ frucht. Mit ßer Zuversicht blickt man in die Zukunft und verspricht sich 15 jetzt bei günstigen Witterungsverhältnissen des Frühlahrs eine gute Ernte. Leider tritt in vielen Gemarkungen die äuseplage empfindlich zutage, so daß der junge Klee. der ebenfalls einen sehr schönen Stand zeigt, nicht selten ganz oder teilweise vernichtet worden ist. 5. Kreis Schotten. n. Schotten, 22. März. Die diesjährige Hauptver⸗ sammlung des Vogelsberger Höhenklubs wird den Zeiwerhältnissen entsprechend nicht in dem üblichen fest⸗ lichen Rahmen stattfinden, sondern als ernste Arbeits⸗ agung am Sonntag, den 4. Juli, im Klubhause auf dem Hoherodskopf abgehalten werden. Da die Einnahmen des Klubwirts infolge des Krieges außerordentlich rück⸗ angen sind, so wird die Pachtsumme, für die Kriegs⸗ dauer auf 600 Mk. ermäßigt, vorbehaltlich der Genehmi⸗

22. März. Die letzten

durch die Hauptversammlung. Die Vereinszeit⸗ z

ScriftFrischauf, geleitet von Prof. Weißbart in Laubach, wird auch während des Krieges weiter erscheinen, allerdings in beschränktem Umfa und in einer Ehren⸗ tafel der im Felde gefallenen Mitglieder bleibend gedenken. Der an den Hauptverein abzuführende Beitrag kann für die Mitglieder auf Antrag der N gestundet werden. Dem ung des Turmes auf der Her⸗ Kriegsjahres 100 Mk.

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Zweigvereine zu Grunbstoc für die chenhainer Höhe sollen trotz des zugefüihnt werden.

Krieg gefordert. Fürs Vaterland starb am 10. März der Vize⸗ fesdwebel Karl Kraft im Infanterie⸗Regiment 118. Kraft war ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz und der hessischen Tapfer⸗ leitsmedaille. Er hinterläßt Frau und Kind.

Aus dem Oberwald, 22. März. Der Schnee immer noch eine durchschnittliche Höhe von 2030 Ztm. Die Wiesen sind mitunter schon schneefrei. f

Kreis Friedberg.

rat verfügen, ihrer Mitmenschen

ge al

lage steuern zu können, f

Notgeld einst und jetzt.

Notgeld ist in allen am Krieg beteiligten Staaten zur* gelangt. In Frankreich haben die Städte Bordeaur und

größere Summen in Umlauf gesetzt, in Deutschland sind es während der ersten Kriegswochen eine Anzahl Ortschaften der Propinz

Posen gewesen, die No ausgeben mußten. Das um vernünftige Zurügbalten des Metallgedes ließ bis zum Erscheinen der Ein⸗ und Zweimarkscheine der Kriegsdarlehnskasse eine Not an Klein⸗

geld entstehen, gegen die die städtischen einschreiten mußten, denn sie hatten ihre Beamten zu bezahlen und ihre Kassen brauchten Kleingeld zum Aus zahlen. So haben im Posener

24 Städte und Landgemeinden Notgeld ausgegeben. UmGeld im wirklichen Sinne des Wortes handelte es sich dabei freilich nicht; es waren vielmehr Gutscheine, die an bestimmten Kassen innerhalb eines gewissen Zeitraumes wieder eingeloõst werden Den höchsten Betrag verausgabte Hohensalza, das für 40 000 Mark Notgeld im Wert von 5 Pfennig bis 3 Mark drucken ließ. Bromberg, Ostrowo, Nakel und Strelno konnten sich mit Beträgen

er läßt Sie herzlich grüßen und ist etwas verstimmt über den W ber Bisnrarck auch behiel

unnennbar ihr al marck auch war, sie ielt doch auch ihre eigenen Interessen. Sie hat es mit sich allein zu sein und zu bleiben. Während sie im näheren Um⸗ gange von Temperament vibrierte, hat sie schon frühzeiti auf die übliche gesellschaftliche Unterhaltung Verzicht geleistet Dafür hat sie sich in manchem Bezirke der Literatur umgesehen, auf dem man Bismarcks Gattin vielleicht weniger zu finden erwartete. In einer Zeit, da Turgenjem und Paul Heyse revolutionär waren. hat sie sie in ihrer Art gelesen, ärgerlich über jede Störung, die sie in dieAlltäglichkett zurückwirft, aber dennoch nicht hastig, mit ihrer ganzen genauen Eindringlichkeit, um sich dann teils be⸗ wundernd, entzückt und hingerissen, teils auch ablehnend, ihre Rechenschaft zu geben. An dem damals jung auftauchendenCor⸗ vinus Wilhelm Raabe sie gleich ihre große 7 für Berthold Auerbach hat sie nerkennung, aber man sieht doch. wie er sie nicht nachhaltig erfreut, und hat sie heraus, diese gemachten Sachen stellenweise reizend, aber meist grundverdreht zu finden. Ueberall aber in ihren Briefen sprudelt der Born ihrer Rede, ergieße er sich über was er wolle, nrit rückhaltlosem Frei⸗ mute aus dem Innersten ihres Wesens heraus. Als Probe sei der Teil eines Briefes hierhergesetzt, den sie aus Varzin am 14. April 1873 an Frau v. Eisendacher geschrieben hat:Man

lebt seine Tage dahin, mal stiller, mal geräuschvoller, immer mit

denselben lieben und unlieben Menschen, und sie sagen wenig, man noch weniger, was wert wäre weiter erzählt zu werden Die Faupt⸗ sache ist aber inni Dank gegen Gott, daß Er dem geliebten Bismarck einen besseren Winter verliehen, wie den vorigen, trotz reichlichem Aerger über Feinde und Freunde(sogenannte), worin letztere leider jetzt immer weit ergiebiger sind, wie die Gegner, was ich, dickfällige Kreatur, ohne Schaben ertragen kann. Bismarck aber viel tiefer grämt, wie die ganze miserable Wirtschaft wert, die mir samt und sonders gestohlen werden kann, ohne daß ich einen falschen Pfennig 3 5 oder eine Viertelsträne darum weinte. Wenn sie sich so widersacherisch gegen uns stellen und so 1 so mögen sies doch gern tun wir können reizend ohne sie leben, ich namentlich ungeheuer, und wüte über jeden Seufzer, zu dem sie meinen geliebten Bismarck veran⸗ lassen, durch ihr grenzenlos verrücktes Gebaren!!(Bezugnahme auf bie beginuende Verstimmung der Konservativen.)

schnell von uns abfallen,

Urrichstein, 22. März, Ein zweites Opfer hat der

20 000 Mark begnügen, während andere Orte noch

ten, so Krotoschin für 1924 Mark, Ritschen⸗ 5 ark und Kletzko gar nur für 600 Mark Hohen salza schuf mit feinem 5-Pfennig⸗Schein ben kleinsten Wert Die meisten anderen Orte konnten mit Werten, auskommen, die zwischen 50 Pfennig und 3 Mark liegen, nur Nakel, Rogasen und Zerkow ließen 10⸗Pfennig⸗Scheine herstellen, während Ostrowo auch 15 000 Stück Notgeldscheine zu 25 Pfennig verausgabte. Das Aussehen f dieses durchweg aus Papier estellten modernen Notgeldes.

von 10 000 bis weniger veraus walde für 1150

kleiner, etwa 2 zu 3 Zentimeter großer Zettel mit der Wert⸗ 5 angabe und einer einsachen Verzierung. In Obernitzko ließ man mit der Schreibmaschine den Wert und die Nummer auf kleine Zettel schreiben und setzte den Magistratsstempel daneben. Die Behörden von Jarvtschin, Rackwitz und Punitz verausgabten mit der Hand geschriebenes Notgeld, das die eigenhändige Unterschrift des Bürgermeisters und ebenfalls den amtlichen Stempel trug. Diese Scheine haben ungefähr die Größe der heutigen 1 und 2⸗Markscheine. Wo man die Ausgabe des Notgeldes von längerer Zeit vorbereiten konnte, ließ man dies natürlich mit Angabe des Erscheinungsortes, des Wertes, der Gültigkeitsdauer, Stempel und Unterschrift des Magistrats drucken und Tremessen verzierte sein Notgeld gar noch mit dem alten Stadtwappen. Die 1⸗Mark⸗ und 50⸗Pfennigscheine von Krotoschin und Bromberg bildeten zusammenhängende, wie die Briefmarken gelochte Bogen, von denen man je nach Bedarf einen Geldschein abriß. Tieses deutsche Notgeld des Kriegsjahres 1914 ist heute schon ein ebenso gesuchter Sammelartikel, wie es die Notmünzen und das Kriegsgeld alter Tage sind. Immer wenn in Kriegszeiten Geldmangel entstand, wurden Notmünzen geprägt, die nach Stoff und Gehalt wie der Art der Herstellung mannigfach von den ge⸗ bräuchlichen Münzen abwichen. Man verwendet statt Gold und Silber Blei und Zinn und mußte sie oft gießen, da Prägestempel in der Eile nicht zu beschaffen waren. Besondere Arten von Notmünzen bilden die Belagerungsmünzen, die in einer belagerten Stadt, und die Feldmünzen, die in Kriegszeiten für die Bedürfnisse eines Heeres ausgegeben wurden. So ließ der Gouverneur Mon⸗ dragon der Zitadelle von Antwerpen während der Belagerung von 1593 eine große Kupfermünze schlagen, die Zwangskurs erhielt, und das seltene Silbergeld ersetzen mußte. Auch dieKlippen, jene viereckigen mit der Schere geschnittenen Geldstücke, waren urs ich Notgeld, das zuerst im 16. Jahrhundert in Teutsch⸗ land auftam. Man zerschnitt dünne Silberplatten und drückte auf die Vierecke den Prägestempel. Oft waren auch Privatpersonen ur Ausgabe von Notgeld genötigt; dies war in Frankreich 1791/92 der Fall, als die Firma Monneron sogenannteMe⸗ dailles de Confiance aus pfer prägen ließ. Vielfach mußte aber bei der Herstellung von Kriegsgeld zu anderem Material als Metall, also zu Papier, Leder, Holz oder Horn gegriffen werden. Eins der ersten Papiergelder, das dem Metallgeld vollkommen leichwertig war, ließ 1573 die belagerte Stadt Lenden drucken. Ledergeld als Anweisfung auf künftige Zahlung gab Kaiser Fried⸗ rich II. seinen Soldaten während der Belagerung von Faenza. Die Lederstückchen trugen fein Bildnis, hatten Zwangskurs und wurden später jedes für einen goldenen Augustalis eingelöst. Das gleiche Mittel hatten bei früheren Belagerungen der Griechen⸗ kaiser Konstantin Kopronymus im 1 743 und der venezianische Doge Domenico Michieli um 1022 angewendet. Auch König Johann ohne Land ließ Ledergeld herstellen und König Ludwig IX. von Frankreich verausgabte während seiner Gefangenschaft lederne ahlungsanweifungen, auf denen der Nennwert eingepreßte ld⸗ oder Silbernägel bezeichnet war. Aus den Kämpfen; die Deutschland im Mittelalter und zu Beginn der neueren Zeit jedes Jahrhundert durchtobten, finden wir in unseren Sammlungen zahlreiche Notmünzen und Nottaler.

Vermischtes.

Ein neuer Krastfahrreisen mit wenigGummi. Beim Verbrauche von Gummi hängen wir in hohem Maße vom Auslande ab, denn die Herstellung künstlichen Gummis ist tech- nisch noch nicht so weit vorgeschritten, daß sie uns nennenswerten Ersatz für den Naturgummi bieten könnte. Ein besonders starker Gummiverbraucher ift aber das Kraftfahrzeug, vor allem deshalb, weil von den Reisen seiner Räder erhebliche Mengen Gummi wirklich abgefahren werden, also dauernd verloren gehen. Da verdient eine von Amerika kommende, im jüngsten Heste desPro- metheus mitgeteilte Erfindung belondere Beachtung, nach der Krastsahrreisen mit verhälinismäßig wenig Gummi hergestellt werden können. Der größte Teil dieses neuen Reisens besieht nämlich aus gummigetränkten Leinengeweben. Beim Reisen ge- wöhnlicher Bauart unterscheidet man ja heute schon das aus Lagen gummigetränkten Gewebes gebildete, sich bei den Wulsten ver- dickende Leinwandgerüst und den auf dieses aufgebauten Belag, der je nachdem aus Gummi allein oder Gummi mit stahlnietendurch⸗ setztem Lederbelag besteht. An Stelle dieses Belags tritt nun bei der neuen Bauart eine aus gummierten Leinwandlagen aufgebaute Schicht. Diese soll nach Angabe der Amerikaner dauernd rauh bleiben, also einen vorzüglichen Gleitschu bilden, soll sich nur sehr langsam abfahren und endlich sehr widerstandssähig Fer Schnitt

den genügenden erprobt Reisenfabriken Vielleicht führt er überhaupt zum der bekannte Leipziger Chemiker Reihe von Jahren vorgeschlagen Gummis glyzerinhaltigen,

ist sehr verschiedenartig. In Znin und Rogasen genügte schon ein tische Versuche nachweisen, ob es

jeder übergroße Kop Der Geschicht am 18. Januar

bitterte Zuschauer die Federn im Theater hat später fast alle welt beschäftigt, und in der Lale Vorsch K. ich Vorschläge auf, Geldstrafen vorsahen,

Denkmale

werden.

mit wenden. eilweise noch überlegen sind,

ür Reifen eignet.

abzunehmen. Die Dame wies 5 Frauenhut im

einigten Staaten tauchten schließl spenstige Frauen i

schiedener Gegner des Theaterhutes; Athener Theater mit einem Kopfputz

erließ 1913 strenge die gereizten Frauen a geradezu gigantischen

ins Theater

am 22 März

hat.

Sschreiber und Sittenschilderer 1777 in der Pariser Oper ein Zuschauer, der hinter einer Dame mit einem Federhut von imli Hi saß, ihr die Wahl stellte, das Theater zu verlassen

beides zurück, worauf ihr der er⸗ itt. Der

land war der Minister des Innern,

gleichen schien. Auch der Bestimmungen

Hüten erschienen. zegenkundgebung. so erzählt derPiccolo, kamen die Herren mit Zylinderhüten unb ruchten wie die Türken.

u

Der Frauen hut im Theater hat, wie vor weit zurückliegenden Zeiten die Quelle des die Theaterbesucher gebildet. Pariser Polizeipräfekt der Schauspielertruppe Dame die Türe zu weisen, die den 3

einer Schere

damals e,

1915.

Zusammenhalt bewahren. Das muß noch Aher Man darf wohl hoffen, daß sich die deutschen.

mit dem neuen Gedanken eingehend befassen werden. gummilosen Krastsahrreisen, den

Wilhelm Ostwald schon vor einer

Er will an Stelle des

Bichromat versetzten Leim ver-

Dieses Materkal besitzt Eigenschasten, die dem des Gummi

doch müssen auch hier noch systems·

sich zur industriellen Verarbeitung

e, so schon drusses für

Bereits vor 10 Jahren befahl der médie italtenne urschauern durch eine den freien Blick auf die Bühne nehme Metra erzählt,

daß

Höhe oder den Hut

Die Marttpreise fur Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch⸗ und Brotpreise

abschnitt. Länder der Kultur⸗

Schlachtviehpreise

im Frankfurt a. M.

Flesschprelse in Gießen

Ochsen 50 IL.% Kg. 9098 Pla. Kälber/ Kg. Schlachtgw. 76107 M/ 80-84 Schweine 100-108 10011.

C etreidepreise m Mann he im

Brotpreise in Gießen:

Roggen 100 Kg. 24.50 Mt.

Weizen 100 Ng. 28.50 Mk. Höchstpreis.

Weißbrot

Kirchliche Nachrichten

J Evangelischer Gottesdlenst. Lollar: Mittwoch, den 24. März, abends 8 Uhr: Kriegsbetstunde

2 Kg. Pla. Schwarzbrst 2g. 76 Bag.

Absolute Feuchtigkei

Relative Feuchtigkeit

Wind ·

richtung

23. 2C 749,8 10,3 6,7 71 8 2 10 23. 9 754,1 9,6 7,6 85 8 2 10 24. 7 7500 5,6 6,3 93 8 2 9 ste Temperatur am 22. bis 23. März 1915 iedrigsle Niederschlag: 0,5 mm.

und Stich sein. Diese Eigenschasten erscheinen in der Tat möglich; dagegen ist es eine andere Frage, ob die 4 La unter dem Einslusse des ständigen Druckes sowie der Nässe auf die Dau er

Bekanntmachung.

Betr.: Die Regelung des Verbrauchs von Brotgetreide und Mehl: hier: die Selbstversorger

Den Unternehmern laudwirtschaftlicher Betriebe, denen

Getreide oder Mehl oder beides zusammen zu ihrem eigenen

Gebrauche überlassen worden ist, wird hiermit auferlegt, am

Ende4 jeden Monats bei der Großh. Bürgermeisterei

anzugeben:

1. die Zahl der Familienangehß rigen und des Gesindes. Unter letzterem sind diesenigen wegzulassen. für die Brotkarten ausgestellt werden dürfen,

2 geren Perimen. gbr Wenrift denz gegebenen en, ge g monatlich verwendet wechen darf,

3. die Menge der zu Beginn des nächsten Monats im Be⸗ sitze des Selbstpersorgers befindlichen Vorräte an Brot⸗ getreide und Mehl,

4. die im Verlaufe des verflossenen Monats verbrauchte Menge von Brotgetreide und Mehl,

Getreides

wird mit Gefängnis bis strase bis zu 1500 Mark

ortsüblich verõ ffen

1 2 8 4 5 1 785 8 10

e des zu 2 . nen menge des denen de: Peglen des Zezeen die in legten nech var. des a- des zulässigen monatlich Monats im Be- Monats imbe⸗ monat Monat ver⸗ handene selb- milien⸗ Ge. Berbran 42 4 2 Selbst⸗ 35 1* verbrauchers mit⸗ findes von Brot⸗ ers enge an an Brot⸗ 1 glieder 1 getreide don Meh 3 detabcger lde mehl getreide

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Auch als Liebesgabe im Felde begehrt! u

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5. die hiernach 1 110 noch vorhandenen Vorräte an Brotgetreide ö

Treten im Laufe des Monats Aenderun der versorgungsberechtigten Personen ein so meisterei feet hiervon Mitteilung zu

Wer den vorstehenden Anordnungen u. ö 10 Monaten oder mit Geld⸗

n.

g 4 f neter N An die roth. B. der Landgemeinden Kreises.

Sie wollen vorstehende Bekanntmachung wiederholt

tlichen. Die Angaben der Selbstverbraucher sind in eine Tabelle nach folgendem Muster aufzunehme

11

vor⸗

ene orräte an Mehl

in der Zahl der Bürger⸗

kommt,

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Stellt sich nach den von den Selbstverbrauchern machenden Anzeigen heraus, daß der eine oder andere en ihnen insofern unwirtschaftlich verfährt, als er seinen Vorrat vorzeitig oder in unzulässiger Weise verbraucht, so haben Sie ihm seine Vorräte zwangsweise wegzunehmen, ordnungs⸗ mäßig aufzubewahren und sie nur in Wochenraten wieder an ihn zu verabreichen.

Eine scharfe Durchführung der getroffenen Anordnun⸗ gen wir Ihnen schon um deswillen zur besonderen

zum Gießen, den 21. März

machen w Pflicht. wril sie nicht nur im⸗Interesse der Selbstperbraucher,

Großherzogliches

Kr

1915. eisamt ee.

eure.

sondern auch dem der Allgemeinheit liegt. Erstere werden, ö wenn sie unwirtschaftlich oder entgegen den bestehend schriften mit ihren Vorräten umgegangen sind, später darben müssen. da 7 1 Um E e ö Nachteile der übrigen versorgungsberechtigten rung überwiesen werden 3 e

en Vor⸗

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inden weitere Vorräte