Ausgabe 
(20.3.1915) 67. Drittes Blatt
Seite
126
 
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Erscheint düglich nrit Ausnahme des Sonntags.

DieGießener Familienblätter werden dem Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt, das Kreisblatt für den kreis Gießen zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Zeit⸗ fragen erscheinen monatlich zweimal.

Aus der Zweiten Kammer der Landstände.

r Au e e 19. März 1915.

1 zaus te vormittag unter dem Vorsitz des Abg. Dr. Osann mit seinen Beratungen fort. Von der Großherzoglichen Regierung sind anwesend Staats minister v. Ewald, Finanzminister Braun, Minister des Innern v. Hombergk zu Vach, Staatsrat Dr. Becker und Mi⸗ nisterialrat Hölzinger.

Die andlungen begannen mit dem Antrage des Abg. Dorsch, die Beschlanahme

ligenberg bei Jugenheim a. d. B die Besitzverhältnisse des kommisses

angebotene Benutzung des

Schlosses zu wurde vom Roten Kreuz abgelehut. Der Antragsteller begründet seinen Antrag vor⸗ wiegend nach politischen Gründen, nach dem Gesichtspunkt der

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wurde die Frage gestellt, ob nach Ab⸗

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Die Regierungsvorlage über die Wertzuwachs steuer mit folgenden Aen angenommen. Zu Artikel 1

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kann. Die Geltungsdauer des Gesetzes wird um ein Jahr

bern n k. wird dann die Beratung der Vorstellung der Bauaspr⸗ anten und in Verbindung damit des Antrags Uebel fortgesetzt. Ein Vertreter der Regierung macht nähere Mitteilungen über die beabsichtigten An im Baufach. Der Antrag auf Er⸗ g der sei zurzeit abzulehnen, da er sich auf die schränke, und weil die Neuregelung der Ver⸗ Staatsdienstanwärter ohnehin allgemein in Aus⸗ 4 die gleiche Ve 1 n Abrigen wurde die glei rgünstigung auf die übrigen Staatsdien stanwärter den. Der Abg. Uebel ändert seinen

1

proz. Erhöhung allen Staatsdienst⸗ wurde angenommen, ebenso der übrige Teil des der Privatberufsmusiker in

das Musizieren der Beamten und Diener h. Staats behördenbemerkt die

88 den staatlichen 55 en Ausnahmen zugelassen. 5 l se gestattet, für die Dauer

vallerie, aber wie der

ähriger Dienstzeit zuerkannt werden solle. furcht

den 23. *

Notars. März, vormittags 10 Uhr.

.

105. Jahrgang

Gießener Anzeiger

General⸗Anzeiger für Oberhesse

hört schon den Geschützdonner. Bei Holey Mejera erreichen wir

Uriegsbriefe aus dem Osten.

Von unserem zum Ostheere entsandten Kriegsberichterstatter (Unberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.) Der Zufammenbruch der russischen Offensive aus Grodno. 1

Bei Lozdzieje, den 10. März.

Nach der Winterschlacht in Masuren und den daran an schließenden Kämpfen in den Wäldern von Augustow und nord⸗ westlich Grodno galt es für die deutsche Heeresleitung, die un⸗ geheure Beute und die über hunderttausend russischen Gefangenen ungestört abzutransportieren. Gleichzeitig mußten die neuen rus⸗ ischen Kräfte, die im Bereich der Festung Grodno gesammelt wor

n waren, gewaltsam erkundet werden. Beide easgaben ließen sich nur durch Angriffe auf die Festiung und das anschließendg russische Verteidigungsnetz, das sich auf die Niemen-, Bobr⸗, Na⸗ rew-Linie stützt, ausführen. Die Vorstöße des neuaufgestellten 15. russischen Korps(das aktive 15. russische Korps war ja, wie schon erwähnt, bei Tannenberg vernichtet worden), aus Grodno heraus wurden trotz der Ermüdung unserer Truppen nach bei⸗ nahe 20 Tagen Marsch und Gefecht mit Leichtigkeit zurückge⸗ wiesen. Dann setzte ein deutscher Angriff auf Grodno ein, der dazu dienen sollte, eine neue Gruppierung ungestört' vorzube⸗ reiten. Ein ernstlicher Versuch auf Grodno kam schon deshalb nicht in Frage, weil unsere Truppen, wie es nach den unerhörten Leistungen selbstverständlich ist, einiger Ruhe bedurften und eine starke Festung mit den Mitteln des Feldkrieges nicht zu nehmen ist. Auf jeden Fall wurden die Russen solange jenseits ihrer be⸗ festigten Linie und im Bereich ihrer schweren Geschütze zurück⸗ gehalten, bis die deutschen Vorbereitungen zu neuer Aufstellung und die Bergung vollendet war.

In einem meiner letzten Berichte konnte ich die Erstürmung des Hügels 214 östlich Sopockinie, dessen Besitz für die deutschen Zwecke wichtig war, aus der Reihe dieser Kämpfe vor Grodno schildern. Die Wirkung der schweren russischen Artillerie, die jede Falte, jeden Abschnitt im Vorgelände natürlich genau kannte, war deutlich genug zu beobachten. Wenn wir über diese sumpfi⸗ gen Brüche, an deren Rand die russischen Drahthindernisse stan⸗ den, über diese Hügel, die von der Artillerie beherrscht wurden, den Infanterieangriff mit Energie vorgetragen hätten, wäre viel⸗ leicht der Wunsch der Russen, die wohl daxauf hofften, erfüllt worden, aber wir hätten nutzlose Opfer gebracht. Die deutsche Heeresleitung hat in allen diesen blutigen und anstrengenden Kämpfen niemals einen Mann zu Operationen angesetzt, die das Maß der Kräfte der Truppe überschritten hätten. Die große Feld⸗ herrenkunst in diesem östlichen Feldzug hat sich darin immer wie⸗ der aufs Neue gezeigt, daß der Zweck, den Gegner zu schlagen und zu vernichten, nicht in brutaler Aufopferung zu erreichen versucht wurde, sondern durch überlegene Führung der Bewegung. Es wurden von der Truppe Leistungen gefordert, die vielleicht keine andere Armee der Welt und keine Armee der großen histo⸗ rischen Kriege hätte vollbringen können, aber die Forderungen bauten sich auf Kenntnis dieser Truppen auf, und sie waren ge⸗

stellt, bestimmte, begrenzte, unbedingt sestgehaltene Ziele, deren Frzswingung Ant großen Ele führen muß te, zu erreichen. Es 8 stelten sein, wie weit das in der Truppe so wundervoll leb Gefühl, daß die Operation geistig über legen geführt werde, sie überhaupt fähig machte, diese unerhör⸗ ten An der letzten Kämpfe zu ertragen. Es ist anderer⸗ seits selb i 5 man nur mit dieser Truppe

stverständlich, da a 5 strategische Pläne durchführen kann, die mit er⸗ heblichen Rückwärtsbewegungen einsetzen muß⸗ ten. Denn nachdem die Stellungen östlich Augustow von Ar⸗ mierungs Bataillonen fertig gestellt waren, zogen sich die deut⸗ schen Kräfte auf den dazu zur Verfügung stehenden Straßen nach kurzer Ruhepause zurück. Teile nahmen die direkte Straße Grodno Augustow, andere die Richtung auf Suwalki und nordwestlich den Wegen entlang, die die Rückzugsstraßen des 20, russischen Korps gebildet hatten. Sehr langsam und vorsichtig, zuerst mit Ka⸗ vallerie, folgten die Russen.

Starke 80 Kavallerie wurde an den Seenketten westlich Olita versammelt, um die Bewegungen von deutschen Truppen zu verschleiern, die nach Osten verschoben wurden, so daß sie allmählich in die nördliche Flanke der vordringenden Russen gelangten.

Den dichten deutschen Kavallerieschleier konnten die Russen nicht durchbrechen. Es kam zu Zusammenstößen mit der russischen Ka⸗ Verlauf der Operationen zeigte, hatte die deutsche Kavallerie ihre Aufgabe, deren Erfüllung die Anfangs⸗ bedingung für den Erfolg war, voll gelöst. Die Russen hatten von der deutschen Umgruppierung keine Kenntnis. Sie rückten in den Raum vor den deutschen Linien langsam ein, besetzten Sejny, Lozdzieje und schickten sich an, auch nach Norden gewaltsam auf⸗ zuklären. Da war der letzte Zeitpunkt für den deutschen Angriff gekommen, wenn er die Flanke der Russen fassen wollte, da sonst die deutsche Flankenstellung schließlich erkannt werden mußte.

der Nacht vom 9. zum 10. März bei 12 Grad Kälte stießen die deutschen Kolonnen in der Richtung auf Lodzieje vor und be⸗ annen die Russen nach Süden zu drängen. Genau wie bei der interschlacht in Masuren war zu diesem Zeitpunkt des Angriffs die Niederlage der vorgedrungenen russischen Kräfte schon eigent⸗ lich besiegelt, es handelte sich höchstens noch um die Ausmaße des Erfolges. Wir batten den Russen eine Offensive vorgeschrieben. die sie widerstrebend annahmen. Als diese Offensive den von uns bestimmten Punkt erreicht hatte, war das Schicksal der russischen Kräfte, die an ihr teilnahmen, entschieden.

Einem wichtigen Teil der letzten Operationen konnte ich bei⸗ wohnen, ich durfte den ungeheuren Leistungen der marschierenden und kämpfenden Truppe bei eisiger Kälte folgen, konnte Zeuge Lee Winterringens sein, das jeden Mann, der an diesen Kämpfen tei ee hat, zum Helden stempelt. Die nicht immer leichte Aufgabe der Kriegsberichterstattung konnte hier mit Freuden und Dankbarkeit gelöst werden: Man muß es wiederholen, der Welt einhämmern, diese Leistungen sind größer als die Heldentaten, von denen in den Geschichtsbüchern steht, um die Durchschnittsleistung dieser Musketiere, Artilleristen, Pioniere war früher der heilige Lorbeer der Unsterblichkeit geschlungen. Er grünt jetzt der gesamten Armee, die hier kämpfte, die jeden, der dies miterlebte, mit Ehr⸗

cht erfüllen muß. 1 je, 11. März.

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12 5 Auto in 7 1 nach P. eisig⸗schöner Tag. Die Sonne glitzert dem Schnee, brennen. Die Diviston, die bei P. stand, hat auch

Vormarsch angetreten. Wir haben en paar Kilometer, als der gewandert. Es ist so nicht

ich, Front ichen, man muß den Flügel, der . 5 85 Fah mater ger Veh

eben sieje hinter sich gelassen

Der schrehshe Gast, den wir die haben, in unserer kleinen Gruppe zu sehen, Ddr Swen Hedin, hatte eine besondere Einladung zu dieser Division.Wir haben den guten Willen gezeigt, wir können weiter fahren, wenn die deutschen Truppen . angefangen haben zu marschieren, erreichen wir sie boch n** f Die üblichen Unterbrechungen. Eins der beiden Autos hat regelmäßig Paune. Endlich wieder seste Straße, Bei Szobodka biegen wir ein, die kleine Stadt Lozdzieje liegt hinter uns. Man

Samstag, 20. März 15

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen. Universitäts-Buch- und Steindruckerei. 1 R. Lange, Gießen. N Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul- g straße 7. Geschästsstelle u. Verlag: s51, Schrist⸗ 5 leitung: S112. Adresse für Drahtnachrichten: 5 Anzeiger Gießen. J

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die Linie unserer im Gefecht stehenden Artillerie. Das Land isl wie ein erstarrtes Meer. Welle auf Welle erstrecken sich die weiß⸗ grauen Hügel, heben sich am Waldrand empor und laufen in gleichförmigem Auf und Ab weiter bis zur Njemen-Niederung. Ein kleiner Hügel wird erklommen. Man hat gute Uebersicht zu der frühen Nachmittagsstunde.

Um Sejny, um Pockuni, gegen Berznicki geht das Gefecht. Eben, da wir den Hügelrand erreicht haben, sieht man durch das Glas russische Munitionskolonnen in vollem Galopp in den Wald hineinjagen. Unsere Artillerie belegt den Waldrand. Hinter dem Schleier der Bäume müssen sich gräßliche Bilder entwickeln, denn die Schüsse sitzen, wie man deutlich beobachten kann. Nordosten her klingt lebhaftes Maschinengewehrfeuer. Und jetzt, da dies nun nicht blendet, sieht man deutlich die schmale feuernde Linie unserer Infanterie. Sie liegen da im eisigen Schnee und feuern. Der Schnee schmilzt unter der Wärme des ruhenden Körpers und erstarrt wieder unter dem Abendwind. Der Himmel wird dunkelrot. Die werden kaum darauf achten, die ihr erstarrtes Gesicht über der gefrorenen Erde haben und die kalten Hände am Gewehr halten. N 1

Gerade vorwärts löst sich die Reihe auf, man sieht die ein⸗ zelnen Linien im Wald verschwinden. 5

Die russische Artillerie schießt sehr wenig. Ein paar Schrap⸗ nells erscheinen aus der Richtung von Sein her.

Die deutsche Linie im Nordosten beginnt auch vorwärts zu gehen. Die Russen sind überall im Rückzug. Auf der Straße von Lozdzieje traben schon die deutschen Feldküchen vorwärts. In der Tat sie traben. Ueberall in diesen Tagen konnte ich dieses rasche Vorziehen der Feldküchen beobachten, die beinahe noch in die Gefechtslinie einrücken. Ein Teller heißer Erbssuppe ist in dieser Zeit ein so wichtiger, vielleicht ausschlaggebender Faktor, daß man die Gulaschkanonen gar nicht schnell genug vorbringen kann, Sie scheinen auch die kämpfende Truppe an diesem Abend noch fast überall erreicht zu haben. Freilich nursast überall. i

Das Rückzugsgefecht flaut ab. Nach Seiny zu scheinen die Russen noch einmal Widerstand leisten zu wollen. Sie gehen in dichten Kolonnen vor.

Wir fahren bis über Rachelang weiter. Unsere Artillerie setzt wieder kräftiger ein, und russische Schrapnells erscheinen in dichter Reihenfolge. Aber es ist nur ein kurzer Widerstand. Unsere Trupß⸗ pen rücken weiter. Nachts um 2 Uhr wird Berznicki genommen. Und die deutschen Spitzen rücken im Nachtmarsch weiter. 1

Die nachrückenden Kolonnen belegen jedes Plätzchen, das die Stäbe noch frei gelassen haben. Es ist selbstverständlich, daß man hier kein Stückchen warmen Raum fortnehmen darf. Wir fahren nach Lozdzieje zurück. Am Markt finden wir ein hübsches weißes Haus, in dem nur zwei Pioniere liegen. Seit vier Wochen haben sie wieder eine Stube. Sie sind glücklich.

Einen größeren Raum, der verhältnismäßig sauber ist, nehmen. wir für uns, schichten frisches Stroh. Der Ofen pustet. Nach dem Gssen gehe ich durch das kleine Nest. Der Sternhimmel liegt in glitzernder weiter Wölbung über dem polnischen Städtchen. Es ist, als ob die Häuser vor dem Goldgrund ständen, überall leuchtet die Kuppel durch die Gassen und über die Giebel, als ob das kleine dreckige Nest zwischen Gold und blauer Dunkelheit ruhte. Es ist

les schön zu dieser Stunde. Der mächtige r am Markt, die schwarzen Soldatengestalten, die Eimer haben, die kleinen verhuzzelten Häuser. Es werden 15 Grad Kälte sein. Der Schnee schreit bei jedem Schritt. Ich. liege unter der Decke und bin im Traum. Da, es ist gegen Mitternacht, kommt Swen Hedin, dessen Auto Aufenthalt hatte. Ein paar Worte. Ein Glas Tee. das Stroh wird verbreitet. Er baut sein Nachtlager mit der Ruhe, die lange Uebung verrät. Das Licht verlöscht. Man hört die lauten Atemzüge der Saldfer. Wie war das wunderschöne Bekenntnis des da neben mir Schlafenden?Dem deutschen Volke scheint es die einfachste Sache von der Welt, sein Blut hinzugeben und zu sterben. Pein, ein solches Volk kann nicht be⸗ siegt werden. Rolf Brandt, Kriegsberichterstatter.

Was der einzelne am Brotverbrauch spart, dient der Allgemeinheit.

Spielplan des Gießener Stadttheaters. Direktion: Hermann Steingoetter.. Sonntag, den 21. Maͤrz, nachmittags Uhr, bei Volks- preisen: Zum letzten Male:Als ich noch im Flügelkleide. Ende gegen 6% Uhr. Abends Uhr, bei klemen Preisen(Gutscheine haben Gültigkeit):Wohltätige Frauen. Ende gegen 10 Uhr. Dienstag, den 23. März, abends 8 Uhr, bei kleinen Preisen: Benefiz für die darstellenden Mitglieder des Stadttheaters:Mein Leopold. Volksstück mit Gesang in 3 Akten von Adolph L'Arronge. Ende gegen 11 Uhr. Freitag, den 26. März, abends 8 Uhr (15. Freitag-Abonnements-Vorstellung), bei gewöhnlichen Preisen (ermäßigt):Agnes Bernauer. Ende 11 Uhr. Sonntag, den 28. Märzt Letzte Vorstellung der Spielzeit. Abends 738 Uhr, bei kleinen Preisen(Gutscheine haben Gültigkeit): 852 Vorseler von Bismarcks 100. Geburtstag:Des deutschen Volkes Ekkehart. Dramatisches Gedicht in einem Aufzug von Hermann Steingoetter. Dierauf:Dans Lange. Schauspiel in 4 Akten von Paul Heyse. Ende gegen 11 Uhr. Schluß der Sptelzeit 1914/15.

Muͤrkte.

Gießen, 20. März. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter das Pfund 1,101,20 Mk.; Hühner⸗ eier 1 Stück 1011 Pfg., 2 Stück 00 Pig. Enteneier 1 St. 0 Pig. 2 St. 00 Pfg.; Gänseeser 1 St. 0-0 Pfg., 2 St. 00 Pfg.: Käse das Stück 78 Pig, Käsematte 2 Stück 60 Pfg. Tauben das Paar 1,001,40 Mk., Hühner das Stück 1,00 2,50 Mk., Hahnen das Stück 1,00 2,50 Mk., Enten das Stück 2,503,00 Mk., Gänse das Vid. 7080 Pig.; Welsche 45 Mk.; Ochsenfleisch das Pfd. 9098 Pig., Rindfleisch das Pfund 9094 Psg., Kuhfleisch 890 Ufg., Schweine⸗ fleisch das Pfund 100 116 Pig, Kalbfleisch das Pfd. 76 80 Pig., Hammelfleisch das Pfund 8096 Pfg., Kartoffeln 100 Kilo 1013 Mk., Weißkraut das Stück 1525 Pig. Zwiebeln der Ite 12,00 15,00 Mk.: Milch das Liter 24 Pfg.; Aepfel der Zentner 1520 Mk.; Birnen das Piund 1215 Pfg., Nüsse 100 Stück 4050 Pfg. Marktzeit von 8 bis 2 Uhr.

ch. Bingen, 19. März. Marktpreise. Weizen Mk. 00,00, Korn Ml. 00,0, Gerste Mk. 90,00, Hafer Mk. 00,00, Heu Mt. 0,00, Stroh Mk. 0,00, Kartosseln Mk. 10,00, Erbsen Mt. 00,00, Linsen Mt. 00, 00, Bohnen Mk. 00,00, Weißmehl Mk. 00,00, Roggenmehl Mk. 42,00; alles für 100 Klgr. Butter 1 Kigr. Mt. 2,90, Milch 1 Liter 21 Pfg., Eier 10 Stück Mk. 1,05.

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