2 5. 8 5 Mit Freude und in Dankbarkeit 2 wir 5 29 erer Bitte in reichem de entsprochen worden ist und die O igkeit unseres Volkes uns in den Stand gesetzt hat, den an uns herangetretenen Aufgaben bis jetzt in vollem Umfang ge⸗ recht zu werden. nun Klagen darüber an uns gekommen sind, 15 unsere im Osten küurpenden hessischen Truppen keine Janitäts autos besitzen, welche die Verwundeten von den wegbringen, während Nachbartruppen im Besitz solcher Nurrs sind, würde es uns eine große Freude sein, wenn wir un⸗ seren tapferen Hessen im Osten diese Wohltat ebenfalls bereiten könnten. Unsere Fürsorge gilt übrigens nicht nur den Verwundeten und Kranken, sondern auch den kämpfenden Truppen seldst. Mit NA konnten wir schon einer endlosen Zahl unserer — 1— bringen. Es ist unsere Absicht, hier⸗ 1 und betrüchtliche Mittel aus unseren Samm⸗ 5 Zwecke zu verwenden. Eine wichtige Aufgabe er⸗ das Rote Kreuz durch die Sorge für die ae ee Verkrüppelten. Zur Er⸗ lei des Loses Hinterbliebenen unserer So hat sich 9 besondere Nationalstiftung ge⸗ bildet, die indes ihre Hilfstätigkeit voraussichtlich erst nach Frie⸗ aufnehmen wird. Das Rote Kreuz betrachtet es als seine„bis dahin bedürftigen Hinterbliebenen helfend zur Seite zu treten, und hat dies in zahlreichen Füllen schon getan. Eine Ber die näheren Ziele des Roten Krenzes hinausgehende . ist die Unterstützung der Familien unserer Es ist 1 daß die Erfüllung der — Roten 95 gestellten Aufgaben gewaltige Mittel beansprucht hat und noch weiter beansprucht, zumal die Fürsorge für die Vo ten und 4 Kriegsbeschädigten noch Jahr⸗ zehnte hi dauern wird. Deshalb wenden wir uns an alle Bewohner Hessens mit der 2 herzlichen wie dringenden Bitte, dem Hessischen Landesverein vom Roten Kreuz nach Kräften weitere Geldgaben zukommen zu lassen. Wir hoffen, durch diefe neuen Gaben zur ferneren Durchführung unserer Aufgaben — besonders dazu in der Lage zu sein, daß wir unfere Absicht 1 eschaffung von— 8 umserer im Osten ämpfenden Hessen wirksam en können * Dauerware. In den Kühlräumen des Schlacht⸗ hofes find die ersten der von der Stadt angekauften Trans⸗ porte Wurstwaren eingetroffen. Sie sollen ganz vorzüg⸗ lich ausgefallen sein. Im April werden die weiter beschafften Dauerwaren abgeliefert.— Die technischen Einrichtungen unferes Schlachthauses gestatten die Einlagerung von Ge⸗ frierfleisch, das in der Volksernährung eine wichtige — zu spielen berufen exscheint, nicht. Zu der Frage„Ist für ine geeignet?“, veröffentlicht 2 1. Beigeordnete der Stadt Köln, Adenauer, die Er⸗ gebnisse der darüber von fachmännischer Seite an⸗ gestellten Untersuchungen. Es handelt sich darum, ob 1. nach dem Auftauen noch in derselben 5 zum Pökeln, Räuchern und zur Ae verwendet werden können. In Köln sind — Leitung an zwei Gefrierschweinen diese Versuche angestellt worden. Nach einmonatigem Verweilen 1 rraum sind Koteletten gebraten und Speck, Brat⸗ l 12 Geschmack gleich den aus frischem Schweinefleisch hergestellten Erzeugnissen erwiefen. Der Ver⸗ fasser bezeichnet diese Feststellung als von großem Wert für die bevorstehende Abschlachtung des überflüssigen Schweine⸗ bestandes und mißt ihr auch für die Zeit nach dem Kriege zur von Fleischnot eine große Bedeutung bei. ** Ueber die Feldpyst — 27 Postassistent Engel aus Dortmund am Montag, d. J. in der neuen Aula der Univerfität einen der über die Einrichtung der 3 und ihre Beziehungen zum gegenwärtigen Weltkrieg ei entwerfen soll. Bes des den—— e keiten, mit denen die Feldpost besonders in diesem Kriege kämpfen hat, wird ein Einblick in ihre Organisation 3 N sein, zumal eine größere Zahl wertvoller Licht⸗ bilder dem Vortra, zur Verfügung stehen. Da der ** 0 und ese, n zugute kommen soll, ist ein za cher Besuch zu wünschen. Wir verweisen auf die Anzeige in der heutigen Nummer. 5* Feldpostsendungen mit leicht verderblichen Waren. Leicht Waren(frische Wurst, Obst.* usw.) dürfen, wie die wiederholt, auch i Merkblatt Jabhsbbe dungen, ierielff nh tin Feld. postbriefen versandt werden. Gleichwohl enthalten viele noch immer dergleichen Lebensmittel. Da es der mit sich 5 5 dauernd ein Teil der Feldpostsendungen
im unanbringlich wird, weil die Empfänger gefallen, ver⸗ mißt oder verwundet ist es unvermeidlich, daß der Inhalt solcher Feld wenn er in Butter, frischer Wurst usw.
besteht, un bar wird und verdirbt. Dasselbe tritt bei den Feen ungen mit leicht verderblichem Inhalt ein, die, wie beispielsweise—.— auf dem östlichen Kriegsschauplatz, in⸗ folge der militärischen Operationen u. U. längere Zeit unterwegs sein R bis sie die Empfänger erreichen. Es ist klar, daß
Empfung übelriechender Päckchen usw mehr Aerger
17 6 bereitet und daß es weder für die Feld postbeamten Truppenteil eine ehme Aufgabe ist, sich mit — 1 8 zu müssen. Vor allem aber wird auf dice 880 erer.
allen
Stadttheater Gießen. Es gel nochmals auf das bochinteressante der Mitglieder des Frankfurter Schauspiel⸗ bauses am Freitag hingewiesen, das außer Herrn Arthur Bauer, dem hier ja bestens dekannten und beliebten Künstler, noch eine Reihe Namen der dortigen Bühne bringt. 3 seien nur genannt die Damen Klinkhammer und Rohde und die Herren Schreck und Impekoven.— Im Spielplane mußte eine Aenderung eintreten. Statt der für Sonntag abend*— n von. Bernauer“ wird L'Arronges„Wohl- tätige Frauen“ gegeben werden.
Kartoffeln waren am baden wieder einmal mit 6 Wagen hren. Sie gingen mit 6—7 Pfg. in kleinen W flott ab. Die Stadt hat bereits an
zwei Samstagen hintereinander in dem alten Schulgebäude an der Neusta—* 5 Pfg. das Pfund zusammen ca. 350 Ztr. Kartoffeln rt. Der Andrang zu dem städtischen Kar⸗
6 welcher jedesmal 4 Stunden dauerte, war naturgemäß ganz gewaltig. Die Landwirte halten 1 blicklich weni mit ihren Kartoffelvorräten zurück, der
am die Leute, welche am Samstag 4 von außerhalb mit Kartoffeln zum Markt gekommen waren, wieder solche in unsere Stadt, die sie malterweise im ganzen verkauft hatten und nun an die Besteller ablieferten. Unserm Gewährsmann wurde von einem der Landwirte versichert, daß Kartoffeln auf dem Lande durchaus noch nicht knapp sind und daß an eine Kartoffelnot bei uns ganz und gar nicht zu denken ist.
In der Herberge zur Heimat kehrten im Februar 1 en ge 1500 im gleichen n
1(782). 85. waren 913 Selbst⸗
der Herberge waren Stellen gemeldet, von—— 61 esebl——. und zwar mit 20 Handwerkern und 1 un⸗ elerntt Arbeitern. Nach außerhalb wurden 7 Stellen
Der Rest der Leute r in Gießen untergebracht.
rgestellt worden, die sich alle n Farbe fü
** Deptt⸗ und Gartenbauverein lat auf Sams- tag zu einer Bereinsversammlung ein, in der die Raumeinrichtung kleiner Nutzgärten besprochen werden soll.
Kreis Büdingen.
b Büdingen, 16. März. Das Kreis amt verbot für den ganzen Bereich des Kreifes Büdingen das Kuchen backen durch Bäcker, Privathaushaltungen und Landwirte. Selbst an den Osterseiertagen und am Konstemationsfest darf von dem Verbote keine Ausnahme gemacht werden. Die Gemeinde-Backhäuser müssen beim Beginn der Abenddämmerung streng abgeschlossen und dürfen nur am Tage zum Backen benutzt werden.
Kreis Friedberg.
v. Bad⸗Nauheim, 16. März. Die heutige Stadtver⸗ orb netenversammlung beschloß, den neu angelegten Platz nördlich des Gaswerkes Bismarckplatz zu nennen.— Am Abend des 31. März soll zur Erinnerung an Bismarcks Geburts- tag seitens der Stadt eine einfache allgemeine Feier in der Turn⸗ halle abgehalten werden, an der sich jedermann beteiligen kann. — Der Kreisausschuß hat der Stadt 6650 Mark geboten, wenn sie die bis jetzt vom Kreis unterhaltene Lindenstraße in eigene Verwaltung nimmt. Aus den Akten geht hervor, daß der Kreis schon früher über 10 000 Mark geboten hatte, der Provinzial ausschuß aber diese Summe als zu hoch bezeichnete. Die Ver⸗ sammlung hofft auf eine höhere Entschädigung und verweist die Sache an den Bauausschuß zurück. Der Verkehrskom⸗ mission wird ein 88 zur Bestreitung von Unkosten in Höhe von 1500 Mark bewilligt.— Von der Firma Stock und Fächer in Bingerbrück sollen 150 Waggon Gaskohlen gekauft wer⸗ den. Die Firma verpflichtet sich 60 Waggons à 175 Mark bis zum 1. Oktober dieses Jahres fest zu liefern. Für die weiteren Lieferungen stellt sich der Preis auf 192 Mark à Waggon, doch übernimmt die Firma keine Verbindlichkeit bezüglich des Preises für die letzten 90 Waggons.— Ein Gesuch der Gasthofbesitzer wegen Ermäßigung des Preises für Wasser und Elektrizität wird wegen des Einnahmeaussfalles, den die Stadt nicht tragen kann, da sie auf eine Steuererhöhung verzichtet, abgelehnt.
Starkenburg und Rheinhessen.
F. C. Birkenau, 16. März. Die ersten weiblichen Barbiere zu haben, darf sich unser Ort rühmen. Da sämtliche den i 3 einberufen wurden, versehen die Frauen derselben
en Dienst
h. Lange u, 16. März. Der 74jährige Privatmann Thomas Sehring, ein wohlhabender Mann, machte seinem Leben durch Erhängen ein Ende.
Kreis Wetzlar.
Krofdorf, 16. März. Auch hier sprach am Sonntag
Rektor Richard ⸗-Wetzlar vor einer großen Zuhörerschaft über „Volksernährung in der Kriegszeit“.
Feiling, Veteran von 1866 und 1870/1, im Alter von 77 Jahren unter großer Beteiligung beerdigt. Hessen⸗Nassau.
h. Frankfurt a. M., März. Die städtische Kriegs⸗ kommission beschloß, die Unterstützungssätze für die Angehörigen von K teilnehmern in voller Höhe von 12 Mark monatlich weiter zu gewähren, obwohl der Reichs satz sich vom 1. April ab auf 9 Mark ermäßigt, wenn der Bundesrat — 1 2 wie zu hoffen ist, ebenfalls die Beibehaltung der Wintersätze ür den Sommer mit Rücksicht auf die Verteuerung aller Lebens⸗ mittel beschließen sollte.— Aus dem zweiten Stock des städtischen Siechenhauses im Röderbergweg stürzte in der vergangenen Nacht ein 85jähriger Greis in den Garten, wo er heute früh tot aufgefunden wurde. Ob ein Unfall oder Selbstmord vorliegt, konnte noch nicht ermittelt werden.
X. Hanau, 15. März. Nachdem die Stadt Hanau im Dezember v. J. zur Bestreitung der Ausgaben für Arbeits⸗ lose und Norhendsarbeiten bei der Landesversicherungs⸗ Anstalt Hessen⸗Nassau ein Darlehen von 100 000 Mk. auf⸗ genommen hatte, ist in der heutigen Stadtverord⸗ eee e 3 worden, zu gleichem Zwecke
weitere 100 lbst aufzunehmen.— Zur Be⸗ schaffung zuckerhaltiger Futterartikel bewilli die Stadt⸗ verordneten einen Betrag bis zu 72 000— An der
Kriegsanleihe wird sich die Stadt Hanau mit 500 000 Mark, die städtische Sparkasse in Hanau mit 250 000 Mk. beteiligen.— Wie mitgeteilt wurde, sind von der Mobil⸗ machung an bis Ende Januar 1915 aus der Stadtkasse 9025 zahlt worden 110000 Mk. as Reich betreffenden Zahlungen), 238 109 Mk. für Not⸗ standsarbeiten und dne 258 033 Mk. für Einquar⸗ tierung, einschließlich 8779.33 Mk. für die Oberschlesier, en also 606 142 Mk.
Bad Homburg v. d. H., 16. März. Auf Antrag des Magistrass beschloß die heutige Stadtverordneten ⸗Ver⸗ sammlung, aus städtischen Mitteln 100 000 Mark für die neue Kriegsanleihe zu zeichnen. Die Stadt übernahm die Bachtung des medieo-mechanischen Instituts von Dr. Klug gegen einen monatlichen Pachtpreis von 300 Mk.; die Anstalt wird in
erster Linie der Kur kranker Soldaten dienen. An Stelle des
Stadtrats Jean Baehl, der zu n wegen seiner fran zosen freundlichen Gesinnung sein Amt als Magistratsmitglied halb freiwillig, hald unfreiwillig niederlegen mußte, wurde Fabrikant Gustar Arrabin zum Stadtrat im dritten Wahlgange gewählt. Im ersten Wahlgange erlangte keiner der drei Bewerber die er- sorderliche Mehrheit von 13 Stimmen, der zweite Gang war wegen eines Formsehlers ungültig; erst im dritten Wahlgang bekam
Arrabin von 25 Stimmen 13.
h Flieden, 16. März. Von einem hiesigen Kegelklub, der 42 Mitglieder zählt, stehen bereits 37 im Felde, und die letzten fünf wurden jetzt als diensttauglich ausgemustert und erwarten täglich ihre Einherusung.
b. Höchst a. M., 16. März. Das Warenhaus von Bertha Betty im nahen Sossenheim wurde in der Montagnacht von bisher unbekannten Einbrechern gründlich aus geplündert. Die Diebe erbeuteten bedeutende Mengen an Männer- und Kindergarderoben, Unterkleidern, Wäsche und sonstigen Gebrauchs-
gegenständen.
X. Kassel, 15. März. Die Landes versicherungs⸗ anstalt Hessen-Nassan hat für die Kriegsanleihe 5 Millionen Mark Nee cnet⸗
Aus Mexiko..
New or, 16. März.(B. Nichtamtlich.) Aus Los Angeles wird gemeldet: Zwestausend Mexikaner stürmten den Natio- nalpalast in der Stadt Mexiko, um 250 dort gefangene Pri iester zu befreien. Amtlichen Meldungen zufolge wurde in der Zeit zwischen der Räumung der Stadt durch Obregon und dem Einmarsch der Zapatisten ein britisches Haus geplün⸗ dert und 100 Menschen verletzt.
Wafbington, 16. März.(WTB. Nichtamtlich.) Reuter meldet aus Washington: Nachdem die Vereinigten Staaten noti⸗ sizierten, daß der Hasen von Progreso ossen bleiben müsse und Amerika bereit sei, diese Forderung durch Kreuzer zu unterstützen,
2 2. ie Blockade auf.
Bermischtes. 1 * Englischer Schwindel. Die amerikanisch⸗en
lische Zeitschrift„Chicago Daily Tribune“ bezieht Mer enen folgende Nelbaang, ang der man mit Staunen e wird, wie es in Wirklichkeit in Deutschland aus⸗ ie 1 London, 12. Febr. 1915. Ueber Spanien.— Eine Mit⸗ teilung von glaubwürdiger Seite ist soeben hier eingetroffen. 8 Bewohner von Mainz, zumeist Frauen
W gestern infolge der Snot. — Hunger no glauben
d die Leiden boten, N
*
t 5 i
O Atzbach, 16. März. Heute wurde Landwirt Ludwig 5
Kriegsunterstützung(ohne die]
t ißt ein großes Aid A elster Art vorausgestellt, wie man sie oft in chen Blättern findet. Dieses Bild zeigt im Vordergrund in Mitte, auf einem Kanonenrohr sitzend, die Gestalt des Todes in einer Weise, die deutlich Schadenfreude verrät. Rechts im Hinter⸗ grund die Linien einer zerschossenen Stadt, links eine kit⸗ schige Schlachtenszene. Dem Tod ist eine geradezu an Ro⸗ heit grenzende Inschrift mit folgendem Text 5 eben:
„Ihr denkt, dies(die Kriegsszenen des Bildes) chrecklich, aber wartet wr! Wartet, bis die Hungersnot N und ihr ——— 3
Märkte. 1a, Fraukfurt a. M., 16. März. Heu und St rohmarkt. Man notierte: Heu 4,80—5,20 Mk., Stroh Gornlangstroh) 0.00 bis 0.00 Mk., Wirrstroh 0,00—0.00 Mark. Alles je 50 Kilo. Ge⸗ schäst langsam. Die Zuführen waren aus dem 1 und aus den Kreisen Hanau und Dieburg. ie. Frankfurt a. M. Schweinemarktbericht vom 17. März.
Außgetrieben waren 1863 Schweine. Vollfleischige Schweine von 80 bis 100 kg Lebendgewicht 85.90 90.00 Mk., ebene 102.00 105 5.00 Mk., vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 76.00—80.00 Mk., Schlachtgewicht 91.00— 100.0 MIT. vollfleischige
Schweine von 100—12⁰ kg N 85.00—90.00 Mk. 8 102.00— 105 Mk.: voll 00 Pu. 80 von 120 bis 150 kg 88 wicht 85.00— 90.00 Schlachtgewicht 102-105. 00 Mk. jäft mittelmäßig. le. Feenlhart a. M., 17. März.(Drig.⸗Telegr. des„Gleß. Anz.“) Fruchtmarkt. Eine wesentliche Aenderung ist seit Montag auf dem Fruchtmarkt nicht, eingetreten. Mais notierte 52—55 Ml. Futtermittel fest. Sesamkuchen 36,00—36,50 Mk., Kokoskuchen 37,00—37,20 Mk., Palmkuchen 36,00—36,50 Mik., Lein⸗ kuchen 60 Mk., Erdnußkuchen 38„5040,00 Mk., Rapskuchen 32 Mk. 11 1 100 kg ab Fabrik. -Telegr. des Gieß.
Frankfurt a. M., 17. März.(Orig. 0 un Kartosfelmartt. Kartoffeln im Großhandel Mk. 11,50 bis 12,00 Mk., im Kleinhandel Mk. 12,00— 13,00. Alles per 1⁰0⁰ kg.
Briefkasten der Aedaktion. (Anon ume Anfragen bleiben unberücksichtigt.)
d. in G. O. Ihre Anfrage dürste sich durch die Tatsache er⸗ ledigen, daß entgegen der ersten Information L. o. W. balfächließ . teilweise eingezogen ist.
Wetteraussichten in Hessen 555 den IS. März 1515 Wechselnde Bewölkung, vereinzelt Niederschläge, mild, westliche
Winde.
Lehle Nachrichten Eine französische Erklärung über den Seekrieg.
Paris, 17. März.(WB. eren dene per Agence Haas Das Amtsblatt veröffentlicht das
bezüglich der Maßnahmen, welche die französische. 1 englische Regierung gegen den deutschen Handel 5 getroffen haben. Dem Dekret geht ein Bericht voraus, 5„ 8
von dem Minister des Aeußern, dem Finanzminister, dem Kriegs- und dem Marineminister an den 7 7 8 der Republik gerichtet ist und folgenden Wortlaut
Die deutsche Regierung hat in Verletzung der Kriegsgebrünche ö 8
gewisse Maßnahmen getroffen, die bezwecken, die Nordfrankreich und die Vereinigten Königreiche umgebenden Gemässer als Kriegs⸗ zone zu erklären, in der alle Ar der 3 zerstört werden sollen ohne Rücksicht auf das Leben der Waben sowie der Nichtkombattanten und Passagiere, und in die
EU-. ̃——] PP
1
PE
neutrale Schiffahrt denselben Gefahren crsgesegt sein l In 14
der Denkschrift, die der Veröffentlichung der besagten Me beigefügt 1 die Neutralen gewarnt, keine Matrosen
5
gierung
Rent 7 widern, indem sie verhindern, daß e Barr 1
Deutschland erreicht oder verläßt. Die alliierten R.. gierrungen jedoch niemals, ihrem Feinde auf den grausamen und barbarischen Wege zu folgen.——— 8 neutralen Schiffe oder für de. Leben nentruber oder nichtkombattanter 22. 8 müssen m strenger Nebereinstimmung Menschlichkeit an⸗ werden. Unter diesen und in diesem Sinne
wurde die beifolgende Erklärung abgefaßt, welche am 1. März von
den alliierten Regierungen notifiziert wurde, und so ist das Dekret
verfaßt worden, das wir Ihnen unterbreiten. Das Dekret besagt, daß alle Waren, welche Deutschen gehören, aus Deutschland kommen
oder nach Deutschland gehen, und nach dem 13. März in See gingen. 10
3 8 von den 8 1 8 2 em deutf Gebiete g geachtet. aus Deutschland stammen
Waren werden alle Artikel und Waren betrachtet, welche von deut⸗ scher Marke find, in Deutschland 4— oder geerntet werden. oder deren Absendungsort deutsches Gebiet ist. Diese Maßnahme
findet nicht Anwendung auf Waren, bezüglich deren ein Neutraler
nachweisen kann, daß er sie in gutem Glauben vor dem 13. März in ein neutrales Land einführen n daß er deren Eigentum in gutem Glauben vor dem 13. März erworben hat. Die Waren
werden als nach Deutschland gesandt betrachtet, wenn die be⸗“
gleitenden Dokumente nicht ihre endliche und einwandfreie Be⸗ stimmung für ein nentrales Land beweisen. Neutrale Schiffe, auf denen die obenangegebenen Waren gefunden werden, werden in französische oder allierte Häfen abgeleitet, wo die Waren aus⸗ geschifft werden, außer bei einem gegenteiligen Beschlusse. Das Schiff wird freigelassen, die Waren, welche als deutsches 2 erkannt wurden, werden beschlagnahmt oder verkauft,
5— wird dem— erst nach Unterzeichnung des Fus.— sensvertrages ausgezahlt eutralen— 2— a stammende Waren bleiben zur Verfügung des neutralen Eigen⸗ titmers, um in den Abgangshasen zurückgeschickt zu werden, und zwar binnen festgesetzter Frist, nach deren Ablauf ste für Rechnung des Eigentümers gekauft werden. Ebenso wird bei Waren vor⸗ gegangen, welche Neutralen gehören und nach Deutschland ge⸗ schickt sind. Der Marineminister kann ausnahmsweise die Durch⸗ fahrt von Waren 4 welche für ein bestimmtes neutrales — 1— lind oder daraus Die
wird über die Frage befinden, ob die abgeleiteten Waren Deutschen gehören, für Deutschlaud bestimmt sind oder aus Deutschland Das Amtsblatt veröffentlicht als Anhang die fran⸗
stammen zösisch⸗englische Note vom 1. März. 5 Amtlicher Teil. Berichtigung.
200 3 Gießen, den 16. Mürz 1915. been Kreisamt Gießen. Usinger. Betr.: Den Verkehr mit Hafer. An die Großh. e der Landgemeinden von* 6 N Erledigung vom 22. Februar 1915 1——
gedruckten
— werden an die sofortige Einsendung der Berichte er⸗
innert 5 Gießen, den 16. März 1915.
1 i i ö g eee n
stammen Bestimmungen 8 bleiben in Kraft. Das Prisengericht
2
3
CCC


