Ausgabe 
(15.3.1915) 62. Erstes Blatt
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5 r worden sind:Hadland,Andalusian,Indian City bei sich in Booten. Zwei Patrouillenschiffe, die im Hafen lagen, fuhren 3

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telegramm war der Kapitänleutnant Weddigen, der sich als Führer des u. 9 den Engländern unliebsam beliebt ge 22. September war es, alsU. 9 unter seinem

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boot hat am Donnerstag den DampferAuguste Con⸗

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vom Tyne kommend, wurde heute früh auf der Höhe von

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veröffentlichte Statistik ergibt, daß seit Ausbruch des Krie⸗

kenntlich gemacht. Dagegen hatten die englischen Schiffe die Namen mit einer Farbe aufgemalt, die sich vom Schiffs⸗ anstrich nur wenig unterschied, so daß der Name schwer lesbar war, während schwunden war.

des Reuterschen Bureaus. Nach einem Bericht der Admi⸗ kralität

Admiralität heißt es, daß der Kapitän desU 29 aus

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sagte, er hätte im September dieHogue undAbukir versenkt.

Eressy in der Nordsee innerhalb einer Stunde durch drei wohl⸗

gezielte Torpedoschüsse auf den Meeresgrund schickte. Dieser Tat,

DampferCampinas entging am 12. März der Tor⸗

Eitel Friedrich die deutsche, französische und britische Flagge

führen die es wolle, aber wenn ein englisches Schiff die ameri⸗

Schiffe, nicht um die Führung einer feindlichen Flagge.

Wien. 14. März.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: In Polen und an der Front in Westgali⸗ zien hat sich die allgemeine Lage nicht geündert. Vorstö ße des Feindes wurden an der unteren Nida, sowie bei und süd⸗ lich Gorlice nach kurzem Kampfe zurückgeschlagen.

In den Karpathen scheiterten wieder in zahlreichen Abschnitten heftige Angriffe der Russen, so in der Kampffront zwischen dem Sattel von Lupkow und dem Uzsoker Paß, dann im Oportal, wo auch nachts erbittert gekämpft wurde, und bei Wyschko w. Außer den vielen verwundeten Russen, die in unsere Hände fielen, wurden über 400 Mann des Feindes, die sich im Nahkampfe ergaben, gefangen ge⸗ nommen. l

Auch an den Stellungen südlich des Dujester entwickel⸗ ten sich Kämpfe. Ein von starken Infanteriekräften des Geg⸗ ners eingesetzter Angriff kam im wirkungsvollsten Feuer un⸗ serer Truppen bald zum Stehen und brach unter gro⸗ ßen Verlusten des Feindes völlig zusammen. Weiter östlich wurde zu Fuß vorgehende feindliche Kavallerie abermals zurückgeworfen.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs. v. Höfer, Feldmarschalleutnant.

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Der Seekrieg.

Rotterdam, 14. März.(WTB. Nichtamtlich.) Der Rotterdamsche Courant erhielt eine Zuschrift eines Passa⸗ iers des DampfersKönigin Emma von der Damp⸗ ergesellschaftNederland, der am 27. Februar Amster⸗ dam verlassen hat und am 9. März in Genua eingetroffen ist. Es heißt darin: Alle neutralen Schiffe, denen wir be⸗ gegneten, sind durch Anstrich, Flagge und groß auf geschriebene, nachts elektrisch beleuchtete Namen deutlich

er Name des Heimathafens ver⸗

Feindliche Schiffe versenkt! London, 14. März.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung

torpedierte das deutsche Unterseeboot U. 29 die SchiffeHeadland,Andalusia, In⸗ dian⸗City undAdemun. In dieser Meldung der

Berlin, 15. März. LautBerliner Tageblatt nennt die britische Admiralität vier Namen von Schiffen, die vonU. 29

AdenIndian City wurde am Samstag 8 Uhr früh Saint Marie angegriffen. Es war nur in kurzer Entfernung von der Küste, wo die Menge zuschaute. Die Besatzung rettete

zur Verfolgung aus. Das U.⸗Boot aber tauchte und erschien erst weiter westlich an der Oberfläche. Es war auch schneller als die Patrouillenschiffe. In derselben Gegend hat das U. ⸗Boot auch den DampferHadland angegriffen.

Berlin, 15. März. Nach dem Zusatz zu einem Reuter⸗ Kapitän desU. 29 kein anderer, als

Am l 9 Kom⸗ en die englischen PanzerschiffeAboukir,Hogue und

hat.

die den deutschen U.⸗Schrecken in die englischen Häfen trug. folgte

am 13. Oktober die Vernichtung des britischen KreuzersHawke,

ebenfalls ein Werk der tapferen Besatzung desU. 9. Bordeaux, 14. März.(WDB. Nichtamtlich.) Mel⸗

dung der Agence Havas. Ein deutsches Untersee⸗

eil 22 Meilen südlich von Star Point versenkt. Die Besatzung wurde gerettet und nach Falmouth gebracht. Le Havre, 15. März.(WTB. Nichtamtlich.) Der

pedierung durch ein deutsches Unterseebvot vor Cherbourg durch geschickte Manöver.

Hull, 14. März.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Der schwedische DampferHanna,

Scarborough torpediert. Sechs Männer ertranken; die übrigen wurden nach Hull gebracht.(Notiz des WT B.: Nach üheren Erfahrungen ist es naheliegend, daß der Dampfer das Opfer einer englischen Mine geworden ist.) London, 14. März.(WTB. Nichtamtlich.)Times meldet aus Washington:. Dem Vernehmen nach hat der HilfskreuzerPrinz

eführt.Times zitiert den Artikel eines Washingtoner Blattes, 2 dem es heißt: Ein deutsches Kriegsschiff könne jede Flagge

kanische Flagge führe, so setze es alle amerikanischen Schiffe der Gefahr aus, mit Mann und Maus in den Grund gebohrt zu wer⸗ den. Dieses Prinzip könne nicht lange beibehalten werden. DerRotterdamsche Courant, der diese Meldung weitergibt, weist auf die Ungerechtigkeit dieses Kommentars hin. Es handle sich um die Führung einer neutralen Flagge durch britische

Washington, 13. März.(WT. Nichtamtlich.) Die Regierung hat beschlossen, die dem deutschen Hilfskreuzer für Reparaturen gewährte Frist geheim zu halten.

London, 13. März.(WTB. Nichtamtlich.) Meldun des Reuterschen Bureaus aus Washington: 2 Staats- sekretär der Marine hat dem im Marinedock in Boston lie⸗ genden KreuzerBrooklyn Befehl gegeben, vor dem Hafen u kreuzen, um eine mögliche Verletzung der Neutralität

urch die im Hafen internierteLFronprinzessin Cäcilie zu verhindern.

Die Verluste der englischen Handelsflotte. London, 14. März.(WTB. Nichtamtlich.) Eine eben

3 englische Handelsschiffe durch feindliche zer erbeutet oder versenkt worden sind. 11 sind durch Minen und 22 durch Unterseeboote zerstört worden: außerdem sind 47 Füischer fahrzeuge verloren ge⸗ gangen. Ferner meldet die Admiralität: Seit dem 10.

wurden 7 britische Dampfer mit einem Gehalt von 1794 bis 4658 Tonnen von deutschen Unterseebooten im Aermelkanal, im Kanal von Bristol und im Jrischen Kanal 1 922 N Schilke sanken. 7 weitere ent⸗

n der Versenkung: nter* i

ist noch nicht bestätigt. 3 ä

Vom englischen Parlament.

London, 14. März.(WTB. Nichtamtlich.) Wie das Reutersche Bureau mitteilt, wird der Premierminister mor⸗ en die Vertagung des Parlaments bis zum Mittwoch, 14. April, beantragen.

Graf Witte f.

Petersburg, 13. März.(WTB. Nichtamtlich.) Mel⸗ dung der Petersburger Telegraphen⸗Agentur: Graf Witte ist gestorben.

Witte wurde am 16.(29.) Juni 1849 in Tiflis als Sohn des Mitgliedes des Rates des kaukasischen Statthalters geboren. Er begann seine Beamtenlaufbahn in der Verwaltung der jetzigen russischen Südwestbahnen in Odessa. 1879 wurde Witte auf den Posten des Vorstehers der Wirtschaftsabteilung der Südwestbahnen berufen. Von 18861888 war er erster Direktor der Südwest⸗ bahnen. 1888 erfolgte seine Ernennung zum Direktor des Departe⸗ ments für Eisenbahnangelegenheiten am Finanzministerium und zum Vorsitzenden des Tarifkomitees, im Februar 1892 zum Ver⸗ fehrsminister, und schon im August 1892 zum Leiter des Fin an z⸗ ministeriums, das er bis zum 16.(29.) Aug. 1903 dirigierte. An diesem Tage wurde er Vorsitzender des Ministerkomitees. Als erster Friedensbevollmächtigter Rußlands vertrat er sein Vaterland auf der Friedenskonferenz in Portsmouth, die dem Russisch⸗Japanischen Kriege, vor dessen Ausbruch Witte seinerzeit warnte und dessen Vorgeschichte ihm die Stellung eines Finanzministers kostete, ein Ende machte(5. September 1905). Der für Rußland günstige Friedensschluß machte Witte in seinem Vaterland äußerst volkstümlich. In dem Augenblicke, als die Wogen der revolutionären Bewegung in Rußland am höchsten schlugen, sah sowohl die Regierung als auch der gemäßigte der Ge⸗ sellschaft in Witte den einzigen Kandidaten für den Posten eines

Leiters eines tatkräftigen Ministeriums der politischen Re⸗ form, auf den er au nach Ausarbeitung des eine Verfassung verheißenden ifestes vom 30. Oktober 1915

berufen wurde. Die von ihm unternommene Aufgabe scheiterte jedoch sowohl an dem Mißtrauen der Liberalen als auch an den Intrigen der Hofkreise und der äußersten reaktionären Kreise, denen man sogar Anschläge auf Witte zuschreibt. Am 5. Mai 1906 wurde Witte entlassen, und zwar unmittelbar nach Abschluß einer russischen 500⸗Millionen⸗Franken⸗Anleihe auf dem Pariser Markte. 5 In den letzten Jahren scheint Witte als Mitglied des Reichs⸗ rates von seinen liberalen und konstitutionellen Gedanken des ersten Lustrums dieses Jahrhunderts wieder zurückgekehrt zu sein zu mehr aufgeklärt⸗absolutistischen. die ihn wäh⸗ rend seiner Tätigkeit als Finanzminister beherrschten. Durch diese Abkehr verlor er einen großen Teil seiner Volkstümlichkeit unter den Liberalen, ohne jedoch das Mißtrauen zu zerstören, das ihm seitens der Hofkreise und der Konservativen seit 19051906 entgegengebracht wird. 1 5 Es unterliegt wohl keinem Zweifel, daß Nikolaus II. auf Wittes Staatskunst für die Zukunft noch fest gerechnet hat. Als Herr Bark kürzlich mit leeren Händen aus Paris und London zurückkehrte, hielten viele Wittes Stunde für gekommen, und vieler Augen richteten sich damals auf diesen Mann, ob er das Reich aus der finanziellen Bedrängnis dieser schweren Stunde retten werde. Vielen, und zwar nicht den schlechtesten russischen Patrioten, wird sein Tod das Schwinden eines Hoffnungsschimmers sein, vielen freilich auch eine Erlöfung von einem Druck, der ihren säbelrasselnden Chauvinismus an die Wand zu drücken drohte. Für die Welt kann es keine Frage sein, daß Rußland seinen bedeutendsten zeitgenössischen Staatsmann verloren hat.

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Amtliche türkische Berichte. Konstantinopel, 10. März.(WTB. Nichtamtlich.) Verspätet N Das Große Hauptquartier gibt bekannt: Auf der kaukasischen Front griffen die Russen die in der Umgebung von Artwin befindlichen Truppen an, aber der Angriff wurde abgeschlagen. Wir machten eine Anzahl von Gefangenen und erbeuteten ein Maschinengewehr. Am 7. März schlugen wir vollständig alle russischen Angriffe gegen die Höhe Balikli westlich von Artwin ab und besetzten die von den Russen vorher besetzt sehaltenen Befestigungen. Während dieses Kampfes wur⸗ 2 auf feindlicher Seite ein Offizier und 150 Soldaten getötet.

Konstantinopel, 12. März.(WTB. Nichtamtlich.) Verspätet eingetroffen. das Große Hauptquartier

gibt bekannt: Von der kaukasischen Front ist keine

neue Nachricht eingegangen. In der vergangenen Nacht haben unsere Batterien einige Minensammelschiffe, die sich der Minenlinie näherten, zum Sinken gebracht. Heute unternahm der Feind vor den Dardanellen nichts. Unsere Kriegsschiffe torpedierten im Aegäischen Meer einen Transportdampfer des Feindes.

Heute beschossen zwei feindliche Kreuzer schwach und in langen Zeitabständen unsere Stellungen bei Ku m⸗ kale und Sed⸗ul⸗Bahr. Als sich in der Nacht zum 8. März ein feindliches Minensammelschiff der Minenlinie vor Smyrna nähern wollte, stieß es auf eine Mine und sank. Gestern beschoß die feindliche Flotte eine Stunde lang ohne Wirkung die Forts von Smyrna. Ein feind⸗ liches Wasserflugzeug, das auf unsere Forts zuflog, wurde von dem Feuer unserer Batterien gezwungen, sich zu ent⸗

fernen.

Der Angriff auf die Dardanellen. Konstantinopel, 14. März.(WTB. Nichtamtlich.) Das Große Hauptquartier teilt mit: Heute hat ein fe in d⸗ liches Panzerschiff ohne Erfolg in großen Zwischen⸗ räumen Seddil-Bahr und Kum⸗Kalen beschossen. Gestern nacht versuchte der Feind mit einer leichten Flot⸗ tille von neuem sich dem Minenfelde zu nähern, wurde aber durch das Feuer unserer Batterien zurückgewiesen, wobei einige feindliche Schiffe beschädigt wurden.

Tschanak⸗Kale, 13. März.(WTB. Nichtamtlich.) Der Vertreter von Wolffs Telegraphischem Bureau telegraphiert aus den Dardanellen: Nach zweitägiger Stille fand in der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag das erste Nachtgefecht größeren Stils statt. Um 11 Uhr begannen ein Kreuzer und mehrere Tor⸗ pedoboote eine energische Beschießung der Scheinwerfer von Tar⸗ danos. Die Haubitzenbatterien antworteten, so daß der ganze Hori⸗ zont flammte und die Erde meilenweit erzitterte. Das erste Ge⸗ fecht wührte eine Stunde. Um 2 Uhr morgens wurde der Kampf wieder aufgenommen. Gleichzeitig wurden von englischer Seite Minenfischer ausgesandt, um einen Weg durch die Minen⸗ sperre zu schaffen. Während des beiderseitigen heftigen Feuers zog sich der englische Kreuzer infolge des Treffers einer Haubitze aus der Feuerlinie zurück. Drei Minensucher sanken, worauf die übrigen 8 vom türkischen Feuer verfolgt eilig flüchteten, ohne ihren ck irgendwie er⸗ reicht zu haben. Auf türkischer Seite keine Verluste. Die Schein⸗ werfer sind intakt. Infolge des völligen Mißlingens des englischen Nachtangriffs herrschte am Donnerstag Ruhe trotz des klarsten Wetters. Die Forts der mittleren Dardanellen sind un⸗ versehrt. Sämtliche Spuren der großen Beschießung von Samst und Sonntag sind verschwunden. Der Geist von Offizieren un Mannschaften ist ausgezeichnet und sehr zuversichtlich.

Aus Smyrna. Konstantinopel, 14. März.(WTB. Nichtamtlich.)

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Verspätet eingetroffen. Wie aus Smyrna eldet wird, verlassen infolge der Proklamation des Wali n, Kinder

und nichtwaffenfähige Männer die DD e

rung hrt vollkommene Ruhe. Leichen von der

satzung des versenkten feindlichen Minensuchers wurden bei

den Salinen von Smyrna an die Küste getrieben. Aus Deutsch⸗Südwestafrika.

London, 14. März.(WTB. Nichtamtlich.) Reutermel⸗ dung. Aus Garus(Deutsch⸗Südwestafrika) wird gemel⸗ det: Englische Patrouillen sind mit verschiedenen Patrouillen des Feindes vor Tagesanbruch an der östlichen Front in Berührung gekommen. Die Deutschen feuer⸗ ten eine Salve auf unsere Aufklärungst. n ab. Unsere Leute führten gerade die Pferde am Zügel. Ein Unteroffizier wurde leicht verwundet. Die Patrouillen wechselten wei⸗ tere Schüsse, ohne daß jemand verwundet wurde. Gestern wurde bei Uns nak in der Nähe von Garus ein deutscher Zug gesehen. Die Deutschen scheinen dort die Eisen zu zerstören.. c p c ͤ ů

Beer und Flotte.

Darmstadt, 13. März.(WTB. Nichtamtlich.) Der Großherzog hat derDarmst. Ztg. zufolge am 11. ds. Mts., dem Tage der Errichtung des Leib⸗Garde⸗Inf.⸗Regi⸗ ments, nachstehenden Tagesbefehl gegeben:Am heuti⸗ gen Tage gedenke ich meines Leib-Garde⸗Inf.⸗Regiments, dessen glorreiche Leistungen in vielen Schlachten und Gefech⸗ ten des jetzigen Krieges mir gezeigt haben, daß meine Hessen den jahrhundertealten, ruhmvollen Ueberlieferungen der

Väter treu geblieben sind. Ich habe das feste Vertrauen, daß das für das geliebte Vaterland vergossene Blut einst in ehren⸗ vollem Frieden reiche Früchte tragen wird, und zum Ansporn für fernere Waffentaten sende ich meinem Leib⸗Garde⸗Infan⸗ terie-Regiment erneute Auszeichnungen für tapfere Krieger. Ernst Ludwig.

Sonderblatt

des Gießener Anzeig ErS

mit dem Tagesbericht der

obersten heeresleitung

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lich. Im Einzelverkauf 5 Pfg. durch die Austrager und in der 6eschaftsstelle des Gießener Anzeigers. 5

Aus Stadt und Cand. Gießen, 15. März 1915. * Ritter des Eisernen Kreuzes: Gefr. Wilh

Klötz aus Wetzlar, Res.⸗Eisenbahnbau⸗Komp. 16. Kriegs⸗ freiw. Harald Lange aus Wetzlar, Feldart.⸗Regt. 23. Füs. Hans Gadebusch aus Braunfels, Füs.⸗Regt. 40. Leutn. Pampe aus Wetzlar(1. Klasse), Feldflieger⸗Abt. 3 des 15. Armeekorps. k. Fornoff aus Darmstadt, früher im Inf. Regt 168, jetzt im Inf.-⸗Regt. 140. Wilh. Fritsch aus Ruppertsburg, Leutn. d. R im Feldart. 67. Lehrer Gen 1 7. aus Londorf. Vizefeldw. Karl Schwalm aus Alsfeld. Res. Karl Peter aus Wetter, Landwehrmann Hch. Dippel aus Schreufa. Uffz. Reitz aus Neustadt. Husar Friedrich Griebel aus Leun, Hus.⸗Regt. 13. Ritt⸗ meister v. Prittwitz und Gaffron, Gestüt⸗ direktor in Dillenburg. Dr. Franz Hes 1 e aus Hadamar, Assistenzarzt im Feldart⸗Regt. 34 Vizefeldw. Fritz Louis aus Limburg. Torpedomaat auf einem unserer Untersee⸗ boote Wilhelm Lanz aus Darmstadt. Stabsarzt d. L. Dr. Karl Theodor Koch aus Offenbach a. M., Chefarzt des Großh. Hess. Landw-Feld⸗Lazaretts 18. Gefr. H. Kramer aus Vilbel, Landw. ⸗Inf.⸗Regt. 116. Off.⸗Stellv. Bernhard Trier aus Darmstadt, 1. Ersatz⸗Batt. des Feldart.⸗Regts.

Nr. 61.

Das Stellvertretende Generalkom⸗ mando weist erneut darauf hin, daß die in großer 1215 bei m einlaufenden anonymen Anzeigen und Mit⸗ teilungen ohne jede Prüfung ausnahmslos vernich⸗ tet werden. Ferner wird darauf aufmerksam gemacht, daß wegen des außerordentlich starken Geschäftsbetriebes des Generalkommandos Rücksprachen in dem Dienstge⸗ bäude nur in ganz dringenden Fällen stattfinden könnten. In wichtigen, eiligen Reklamations⸗ und Zurückstellungs⸗ angelegenheiten wird nur in der Zeit von 8 bis Uhr morgens Auskunft erteilt, in allen übrigen Angelegenheiten nur von 5 bis 6 Uhr abends.

* Mit demFest der Handwerker von Louis Angely und dem darauf folgenden ielzeit bereits

benen Versprechen hinterm 5 gesern einem nicht sehr zahlreichen, aber lachlustigen Publikum einen kurzweiligen Abend. Mehr als die Langeweile vertreiben will Angelys Posse nicht, und. sie denn auch von Spielern und Publikum aufgefaßt. Ob sie mit ihren nur um ihrer selbst willen aufgetischten grobschlächtigen Laubenkolonie⸗Scherzen und ihren Konzessionen an die sing⸗ und tanzlustige Brettlmuse gerade harmonisch in gewisse Kriegsspielplan⸗Absichten paßt, wollen wir hier nicht näher untersuchen. Wenn sich lediglich harmlos amü⸗ siert werden soll, dann erreicht das Handwerkerfest seinen Zweck bestens; aber, aber vor Tische las mans anders. Angely läßt unter Tanzen, Springen und Gesang ein Liebespärchen in den Hafen der Verlobung einlaufen, dessen Sperre, eine böse Schwiegermutter, von dem sozialen Verständnis einer Handwerker⸗ gesellschaft und ihres Arbeitsgebers aus dem Wege geräumt wird. Weil dies gelegentlich eines nachdrücklich gefeierten blauen Mon⸗ tags geschieht, heißt das Ganze, Das(Fest der Handwerker Unser Ensemble mit und ohne Singstimme bemühte sich nach Kräften, den Anschein zu erwecken, als ob es samt und sonders mit Spree⸗ wasser getauft fei. Das letztere gelang am besten dem Zierbengel von Tischlergesellen Hähnchen, dem Maximilian Heß ganz das gab, was der Berliner Revolverschnauze nennt. Gings ans Singen, dann schoß Hansi Martini den Vogel ab, und wenn am lautesten gelacht wurde, dann hatte vorher Rudolf Goll als

Maurerpolier das Wort gehabt. Die Quartette der vier Haupt⸗

32000 ungen geblieben oder aber ieber be ungen worden. dagegen hatte die von Rudolf Goll kommandierte Schlußfrancaif

Be-

in dieser Spiel Herd verschaffte das Slabtthenter N

einen verdienten Heiterkeitssturm nach dem andern zur Folge. Otto Conradi te die Abwechslung mit und Hermann Wellers Leitung wurde im 5

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il macht. 1 1 Stadttheater. In der morgigen Aufführung von Hebbels 1 n l 8091 ue N ist 2 der 8 un Herr nho ge- samte Herrenpersonal beschäftigt nebst

tragen. Auf das

inigen Hilfskräften. Für rasche Szenenfolge der 11 einzel n Bilder f Per 12 Wente de fee e

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