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Mahnung des 5. Zieles Gemeindesteuern und
Kanalgebühren für das Rechnungsjahr 1914. Das im Monat Januar ds. J. fällia gewesene 5. Ziel Gemeindesteuern und Kanalgebübren kann noch bis 13. März ds. Is. einschließlich ohne Kosten bezahlt werben. Diejenigen, die mit der Zahlung dieses Zieles noch im Rlckstande sind, werden diermit gemahnt, die Abgabe bis zum 13. Märs an der Stadtkasse zu entrichten. Vom 15. März ds. Js. an gelangt das 5. Ziel zur Beitreibung, wodurch Pfändungskosten entstehen. Ueberweisungen im Bank- und Postscheckverkehr müssen am 13.—— ebenfalls bei der Stadikasse eine e sein, andernfalls die vor⸗ geschriebenen Beitreibungskosten erhoben werden.(1995 B
, Nachstehende Bekantmachungen bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntuls. Gie en, den 1. Mürz 1915.
Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen.
Zwecks genauer Regelung des Ver- brauchs von Brot und Mehl werden in aller Kürze in der Stadt
Brotmarken ausgegeben werden. Ich ersuche die Be⸗ völkerung, schon von jetzt an den Verbrauch derart zu beschränken, daß er für den Tag und Kopf 200 Gramm Mehl keinesfalls übersteigt. 21118
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6. Zwangsverfkeigerung. Freitag, d. 12. März 1915, vormittags 9 Uhr, soll auf biesigem Amtsgericht, Zim⸗ mer 18, das den Tbeodor Rödel Ebeleuten in Wies⸗ baden zugeschriebene Grund⸗ stück der Gemarkung Gießen: Fl. 1 Nr. 374= 974 am Hof⸗ reite, Walltorstr. 28. Zwangs⸗
weise verstelgert werden. „Die amtsgerichtliche Ver⸗ fligung ist im Ortsgerichts⸗ zimmer öffen lich ausgehängt Gießen, den K Dezbr. 1914. Großh. Ortsgericht. Stmon.
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K. 88/14. 1586 B Zwangsbersteigerung.
Freitag, d. 12. März 1918, vormlitags 10 Uhr. werden Großh Amtsgericht Gießen auf dem Ortsgerichts⸗ bureau in Wieseck die nach⸗ ohannes aas dritter eleuten in sieseck zugeschrieb. Grund⸗ stilcke zwangsweise verstei⸗ gert werden. Gemarkung Wieseck: 1) Flur 18 Nr. iii am cer unterm Eichelbaum 2) Flur 18 Nr. 34= 17386 am cker auf dem Reinhards⸗ berg; 5 Gemarkung Gießen: jur 28 Nx. 74= 1306 qm r links am Baden- burger Fußpfad lur 2 Nr. 119= 1210 qm Acker neben der Cbaussee
5) Flur 28 Nr. 12 l am 212 daselbst G Flur B Nr. 4= 4060 qm cker in der Lechenau am Wißmarer Weg 7) Flur 2 Nr. 75= 1807 am cker links am Baden⸗ burger Fußzpfad. Die amts gerichtliche Ver⸗ fügung ist in unserem Ge ⸗ schäfts zimmer öffentlich aus⸗
gehängt.
Gietzen, den 16. Dez. 19014. roßh. Ortsgericht. mon.
30
10
K. 4/15. 5 20 Zwangsperfeigerung.
Freitag, d. 30. April 1918 vormittags 9¼ Uhr, sollen auf hiesigem Amtsgericht, immer 18, die den Heinrich onrad Eheleuten in Gießen zugeschriebenen Grundstücke Flur 2 Nr. 221% 27 qm Srabgart. den mittelsten
5 2 99 255 Flux 28 Nr. 21%= 108 qm Hofreite dafelbst(Kros⸗
dorfer Straße zwanagsweise versteigert werden.
Die amtsgericht liche Ber⸗ fügung it im Ortsgerichts⸗ zimmer össentlich ausgehängt
Gießen, den 4. März 1918.
Großh. O icht. 2
den& Marz, vormittags 10 bis 12 Uhr. 2. In der Stadiknabenschule— Nord⸗Anlage— Dienstag, den 9. März, vormittags 10 bis 12 Uhr.
Auch können an obengenannten* vormitta von 9 bis 10 Uhr auf Wunsch der Eltern oder deren Stell⸗ vertreter solche geistig und leiblich nicht unreife Kinder in die Schule aufgenommen werden, die bis zum 30. Sep⸗ tener d. J. das sechste Lebens jahr vollenden. l
Bei der Anmeldung ist der Impsschein und bei aus⸗ wärts geborenen Kindern auch der Geburtsschein vor⸗ zulegen. 2087 B
Regelung des Mehl⸗ und Brotverbrauchs.
Es wird ersucht, die noch Bart 58. 55 Zäblbogen bis spätestens Samstag, den 6. März ds. Js. abends ö Uhr auf dem Stadthaus, Zimmer Nr. 9, abzuliesern.
Wer dies versäumt, bleibt bei der Zutetlung von Brot⸗ marken unberücksichtigt. 2410
Städtischer Kartoffelverkauf.
Bem 6. März d. J. ab wird der städtische
Kartoffelverkauf wieder eingerichtet. 5 Der Verkauf findet statt bis auf weiteres Samstag, vormittags von 8 bis 12 Übr, in der in der Neustadt. 21135 Der Verkaufspreis beträgt 5 nig für das Pfund. Die Abgabe erfolgt in— zu 20 Pfund.
Abgabe von Frühsaatkartoffeln.
Die Stadt Gietzen bat eine beschränkte Menge von dete ee beschafft, die in kleineren M e 50
engen an e Gartenbesitzer un 1 Förde rung der Frübkaxtoffelzucht zum Selbsttostenpreis von 8 Pfg. das egeben werden sollen.
sen. Anmeldungen zum Bezug werden im Stadthaus, ä
Gartenstraße L Zimmer Nr. 13 entgegengenommen.
Die Fuhrleistungen für die Betriebe der Flektrütäts⸗ werke und der Straßenbahn für die 15 vom 1. April ward bis 31. März 1916 sollen öffentlich ausgeschrieben werden.
Die Bedingungen können bei der Verwalt obiger Betriebe, Zimmer Nr. 4, während der Dienststunden ein⸗ gesehen werden.
nge bote sind verschlossen mit entsprechender Auf schrift versehen bis zum 10. März d. Js., vormittags 11 Ubr, bei der Direktion der Elektrizitätswerke ein ⸗ zureichen. 197
Grundstücksverpachtun l Am Dienstag. den 9. März ds. 38. soll die Ver⸗ vachtung städtischer 2 ersolgen und zwar: 1) Nachmittags 2 Ubr: 7 Grundstücke an der Mar⸗ burger Straße. Zusammenkunft an der Abzweigung der alten Marburger Straße.
2) Nachmittags 2½ Uhr: 10 Grundstücke hinter der neuen Kaserxne. Zusa uft in der 3 neben dem Schüt⸗ enhaus. rundstücke in der Stephans · marf und am Riegelpfad. Zusammenkunft am Bahnüber⸗ 70 8 im Schiffenberger Weg. 9 Nachmittags 4 Ubr: 10 Grundstücke an der Ecke Credner-⸗ und Klintkstraße. Nachmittags 4½ Uhr: 1 Grundstlicke a. d. Kläranlage. Eisverkauf. Das in der Zeit vom 1. Avril bis Ende Oktober 1915 im städtischen Schlachthof erzeugte Kristalleis soll— so⸗ weit es nicht von den hiesigen Metzgern abgeuommen wird— an einen Unternehmer vergeben werden. Angebote hierauf sind bis spätestens 10 März ds. 92 an den QOberbllrgermeister einzureichen. B
Holzversteigerung 5 im Wießener Stadtwald,
(Jorstwartei Gießen II. Jorstwart Arft⸗Hochwarte)
Montag. den 8. März 1915, vormittags 9% lor beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Gießen in den Distrikten Grube, Brunstacker, Faulerboden, e erswlese, Tiefenbach und Magnuswäldchen, (Abt. 85, 89—93, 95 und 122) versteigert: schen⸗Derbstangen mit 0,19 Istm., 10 Fichten⸗Derbstangen„ 1,50„
8) Nachmittags 3½ Ubr:
Rmtr. Eichen⸗Nußscheit, „ Eichen-Nutzknüppel(225 Mtr. lang, 10 buchen, asfloelhold 2 Mtr. 1 uchen-Nutzknüppelholz 2 Mtr. lan 1823„ Kuchen Fee bol* 100,2„ Eichen ⸗Scheitholz, 3 inbuchen⸗Scheitholz, 1 5 ichten Scheitholz, 82„ irken⸗Scheitholz, „ uchen⸗Knüppelholz, 8.1„ chen⸗Knütppelholz, 50%„ Fa ee 1„ Erlen⸗Knüppelho 0.0 Blrken⸗Endpvelbolz, 4500 Wellen Buchen⸗Reisig, 20„ ichen⸗Neisig, 100„ schen⸗Neisig, 1700„ alnbuchen⸗Retsig,
83 chten⸗Reisig 61 Rintr. Huchen. Stockholz,
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Pächter von Länderesen zur berg
B S
Bekanntmachung
über die Höchstpreise für Speisetartoffeln. Bom 15. Februar 1915.
Der Bundesrat bat auf Grund des g 5 des es, Fart. 2 fl der vom 4. August 1914(Reichs⸗Gesetz⸗ blatt S. 330 in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. Dezember 1914(Reichs⸗Gesetzblatt S. 516) folgende Verordnung erlassen:
8 1.
Der Preis für die Tonne inländischer 2 aus der Ernte 1914 darf bei ke durch. duzenten nicht Agergelgen: N*
in den is. i„ —— a. Posen Sc anden. in
eee e
zogtümern en- Mei N
sen⸗ Altenburg, Sachsen Coburg
Sotba ogne die Enklave Amt Königs-
A.— Schwarzburg- So au-
Rudolstadt, Reuß
ver, en 1 und
raunschwei lan- enburg und das Amt Calvörde, in entümern Schaumburg ⸗ in Lübeck, Bremen,
2 22„„„„„„—
5 1 7. 9⁴ in 79 rigen Teilen des Deutschen
Die Söchstprelse 1 für gute. gesunde
kartoffeln von 34 Zentimeter Mindestgröße bei 5 reiner Lieferung.
8 3. Die Höchstpreise eines Bezirkes gelt die i Bezirke produzierten Karte n e 1 991. 17 89 ö n Früh- artoffeln dar m aufe durch den Pro 20 Mark nicht aberstelgen. 9
Als Frühkartosseln gelten Kartosseln, die in der Zeit vom 1. Mai bis 15. August 1915 geerntet werden. 9
8.5.
e Höchstpreise(88 1, 4 gelten nicht für solche mit Konsumenten, Konsuntentenveremigungen oder Gemein⸗ 2— 5 3 R 7* für e Tonne e
rsteigen. Ste gelten serner n r Saatkarto oder für Salatkarioffeln.
Dem Produzenten gleich steht jeder, der Sveise⸗ kartosseln perkaust, obne sich vor dem 1. August 1914 ge⸗ werbsmäßig mit dem An⸗ und Verkaufe von Kartoffeln befaßt zu haben.
9.6. Die Höchstpreise(8 1. 4) gelten für
Ltesferun Sack und für 8 7
bei Empfang; wird der Kauf⸗ preis gestundet, so dürfen bis zu zwei vom Hundert Jabhres⸗ unsen über Reichs bankdiskont hinzugeschlagen werden. Die Höchstpresse schließen die Kosten des Transports bis zum nächsten Güterbahnhose, boi Wassertransvort bis zur 1 nlegestelle des Schiffes oder Kahns und die Kosten der Verladung ein.
8 7. Die se 1 4— tritt mit dem Tage der Verkündung
in Kra Bundesrat bestimmt den Zeitpunkt des Außerkrafttretens. 2
Die Bekanntmachung über die Höchstpreise für Speise⸗ kaxtosseln vom 2 November 1914 Reichs⸗Gesetzblatt S. 488 wird au E 808 1
Berlin, den 18. Fehruar 1918.
Der Stellvertreter des Reichsk e Delbrück. Nr
Bekanntmachung
über Höchstpreise für Speisetartoffeln. Vom 19. Februar 1915. Auf Grund von
Bundesrats ilber Fele ür Seeiegetossein en
18 7— blele des Großb erke E, Anbaugebiete des Großherzogtums die Kartosself e 1 e 150 Gene e Blau Imperator,* kartoffeln gleichgestell WW
Darmstadt. den 19. Februar 1918.
„ en ⸗Stockhol, Die 5 be Wee n n Zu Jorsthau—— 8055
Großherzogliches Ministerium des Junern.
v. Hombergk. 2⁰⁰8


