Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.
Die„Siegener Famillenblätter“ werden dem „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Areis Sieten“ zweimal wöchentlich. Die„Landwirtschaftllchen zeit⸗ fragen“ erscheinen monatlich zweimal.
Der Winterfeldzug in Ostpreußen.
Aus dem Großen Hauptquartier wird uns ge⸗ schrieben:
Seit Monaten waren unsere unter den Befehlen des Generals v. Below in Ostpreußen stehenden Truppen auf verteidigungsweises Verhalten angewiesen. Aus 50 Prozent Landwehr⸗, 25 Prozent
sturm- und 25 Prozent anderen Truppen zusammengesetzt, verteidigten 9 e Truppen die Lande östlich der Weichsel, vor allem die Provinz Ostpreußen gen dessen Stärke in 6 bis 8 rmeekorps anfangs Februar noch etwa rund 200 Mann betrug. Die numerische Ueberlegenheit der Russen war auf diesem Kriegsschauplatz eine so große, daß die deutschen Truppen starke natürl. die sich an den großen masurischen Seen und hinter der Angerapp⸗ Linie anboten. Das Land zwischen diesem Gebiet und der Grenze mußte dem Feinde überlassen werden. In wiederholten Angriffen versuchte dieser sich in den Besitz der befestigten Stellungen der Deutschen zu setzen. Trotzdent er hierzu stets an Zahl überle jene Kräfte aufbot, wurden alle seine Angriffe, die sich mit Vorliebe gegen den Brückenkopf von Darkehmen und den rechten deutschen
lügel auf den Paprodtker Bergen richteten, stets abg eschlagen. zur Brust in Wasser durchwateten am 1. Weihnachtsfeiertag Teile des III. sibirischen Korps das Sumpfgelände des Nietlitzer Bruchs. Ihr Angriff wurde ebenso abgewiesen, wie die noch im . und Februar gegen den linken deutschen Flügel versuchten ffensiwunternehmungen.
Anfangs Februar war endlich die Zeit gekommen, wo frische deutsche Kräfte verfügbar wurden, um nach dem ostpreußischen Kriegsschauplatz gebracht und dort zu einer umfassenden Bewegung gegen die Russen einigesetzt zu werden. Das Ziel dieser Operation war neben dem in erster Linie erstrebten Waffenerfolge die Säube⸗ rung deutschen Gebiets von dem russischen Eindringling, der hier schrecklich gehaust hatte.
Wohl verschleiert durch die deutschen Stellungen und Grenz⸗ schutztruppen und S vorbereitet vollzog sich in den ersten Februartagen hinter den beiden deutschen Flügeln die Versamm⸗ lung der zur Offensive bestimmten Truppen. Am 7. Februar trat der Südflügel zum Angriff an, etwas später setzte sich die Nord⸗
ppe— diese aus der Gegend von Tilsit— in Bewe— ng. Die
war mit Schnee bedeckt und scharf durchfroren. Alle Seen waren von dickem Eise bedeckt. Am 5. Februar war außerdem er⸗ neuter Schneefall eingetreten, der das ganze Gelände mit einer außerordentlich hohen Schneedecke überzog; endlich setzte unmittel⸗ bar nach diesem Schneefalle erneuter Frost und mit ihm ein eisig
kalter Wind ein, der an vielen Stellen zu den stärksten Schnee⸗
verwehungen führte und damit den Verkehr auf Bahnen und
5 12 besonders erschwerte, ja den Kraftwagenverkehr gänz⸗ oß. a
lich aus Die e hatte sich aber auf die besonderen Schwie⸗ rigkeiten eines interfeldzuges wohl vorbereitet. Die Truppen waren mit warmer Bekleidung ausgestattet. Tausende von Schlitten, Dunderttausende von Schlittenkusen waren bereitgestellt worden. Um an die feindlichen Hauptkräfte heranzukommen, hatte der deutsche Südflügel zuerst die 40 Kilometer tiefe Waldzone des Jo⸗ isburger Forstes und dann den Pisseck zu überschreiten, der den Ausfluß des Spirdingsees bildet und auf russischem Gebiete als Pissa Narew zustrebt, in den er zwischen Lomza und Ostrolenka mündet. Der Feind hatte sowohl im Walde seine Ver⸗ als auch die Pisseck-llebergänge besetzt und befestigt. Johannisburg und Bialla lagerten stärkere russische Truppen. In einem der von ihnen besetzten Orte war für den Sonntag⸗ abend ein Tanz fest angekündigt, als gerade an diesem Tage— völlig überraschend für die Truppen sowohl als die Führung— die deutsche Offensiwe einsetzte. . aller Stille brachen sich die deutschen Angriffskolonnen — 2 Bahn und gewannen am Nachmittag Fühlung mit dem Feind. ie jungen Truppen des Generals v. Litzmann erzwangen sich am Nachmittag und in der Nacht zum S. bei Wrobeln den Ueber⸗ ang über den Pisseck. Trotz stark verschneiter Wege und heftigen ——— das den ganzen Tag anhielt und die Bewegungen erheblich verzögerte, haben Teile dieser Truppen an diesem Tage 40 Kilometer zurückgelegt. Die kampferprobten Truppen des Gene⸗ rals v. Fal sck waren an diesem Tage bis dicht an Johannisburg angekommen und nahmen Snopken im Sturm, wobei dem Feinde die ersten Gefangenen(zwei Offiziere, 450 Mann) und zwei Ma⸗ schinengewehre abgenommen wurden. Am nächsten Tage setzten die deuts Truppen den Kampf um die Gewinnung des Pisseck⸗Ab⸗ schnittes fort Die südliche Kolonne des Generals v Litzmann war gerade im Begriffe, bei Gehsen das östliche Flußufer zu betreten, als sie plötzlich in ihrer rechten Flanke vom Feind angegriffen wurde, der aus Kolnv gekommen war. 9 wandten sich die deutschen Truppen gegen diesen Gegner und arfen ihn wieder dorthin zurück, woher er gekommen war. 500 Gefangene, 5 Geschütze, 2 Maschinengewehre, zahlreiche Munitionswagen und sonstiges Material blieben in der Hand der Deutschen, während die Nachbar⸗ an diesem Tage bei Wrobeln 300 Gefangene machte und General Falck Johannisburg erstürmte, das von zwei 500 c Regimentern verteidigt wurde. Hier verlor der Feind 2500 fangene, 8 Geschütze und 12 Maschinengewehre. Die Pisseck⸗Linie war am 8. Februar in deutscher Hand. Am begann der Vor marsch auf Lyck. Bialla wurde noch an diesem von den Russen gesäubert. Wiederum fielen 300 Russen in deutsche Gefangenschaft.. g a 0 f flügel nicht müßig geblieben.
Indessen war auch der Nord Die hier zum Angriff bestimmten Truppen hatten sich zu⸗ nächst in den Besitz der befestigten Stellungen des russischen rechten Flügels zu setzen, die sich von Spullen aus zum Schoreller Forst ind von dessen Nordsaum fast bis zur russischen Grenze erstreck⸗ ten. 195 den Angriff gegen diese Stellungen, die mit Drahthin⸗ dernissen wohl versehen waren, war der 9. Februar in Aussicht ge⸗ nommen. Als sich aber beim Feinde Anzeichen rückgängiger Be⸗ wegungen bemerkbar machten, schritten die Truppen, obwohl sie zum Teil weder über ihre Maschinengewehre, noch über ihre gunze Artillerie verfügten, schon am Nachmittag des 8. Februar zum An⸗ ef. Am 9. Februar waren die feindlichen Stellungen genommen; r Feind ging in südöstlicher Richtung zurück. Die deutschen Truppen folgten in Gewaltmärschen. Trotz der allergrößten Schwie⸗ rigkeiten, die diesen Märschen die Naturgewalten entgegenstellten, erreichten die deutschen Marschkolonnen am 10. die Linie Pill⸗ zallen— Wladislawow und am 11. die große Straße Gumbinnen— Wylkowyszki. Der rechte Flügel hatte bis 5 Einnahme von Stal⸗ zupönen fast 4000 Gefangene gemacht, Maschinengewehre und 11 Munitionswagen genommen. Die Mitte zählte bei der Weg⸗ nahme von Eydtkuhnen— Wir ballen und Kibarty 10000 Gefangene, 6 genommene Geschütze, 8 Maschinen⸗ gewehre und erbeutete außerdem zahlreiche Bagagewagen— dar⸗ unter allein 80 Idküchen—. 3 Militärzüge, sonstiges zahl⸗ reiches rollendes Material, Massen von russischen Liebesgaben. und— was die Hauptsache war, einen ganzen Tagessatz Verpflegung. Beim linken Flügel endlich wurden 2100 Ges
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General⸗Anzeiger für Oberhessen
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5 war ein soldatisches Bild schwerem Kampf kommenden 2 ihrer Mitte erscheinenden Kai ihrer Freude durch begeisterte terländischer Lieder einen hinr
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tte die M kämpfe in der Gegend von die natürliche Verteidigungs fal sich der Feind in den künstli Drahthindernissen versehenen wollte er sich um jeden Prei Armee die Durchführung des ermöglichen. Der Feind, d ruppen entfaltet hatte, mit anerkennungswerter E er an einzelnen Stellen aus den E zum Angriffe vorgegangen war und hatte, die mehrere Kilometer über de
engen zurück das sich zwis
Lycker See. Für di Zugan Die Besi 5 ab 5 bender Bedeutung sein. Die zu diesem Angriff ausersehene Truppe bestand aus Landwehr und dem Füsilier⸗ während die. selbst angri des Allerhöchsten Kriegsherrn ab. fangene an und erkundigte sich nach die Meldung, daß Lyck genommen sei, Stadt vor, in welche gerade die und mecklenburgische Landwehr so her einmarschierten.
165. Jahrgang
ner Anzeiger
Montag, 22. Februar 1015
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts- Buch- und Steindruckerei— R. Lange, Gießen.
Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul⸗
straße 7. Geschäftsstelle u. Verlag: 5, Schrift
leitung: S112. Adresse für Drahtnachrichten Anzeiger Gießen.
Divi Zeitpunkte so gut wie e geschädigt. t en Besestigungen von hatte inzwischen gleichfalls den Rück⸗ ingeleitet. Nunmehr schritten auch died gen bisher zurückgehaltenen Truppen⸗ andsturm bestehend, zum An⸗ eind, dessen lange Marschkolonnen lt wurden. An diesem und an den a verschiedensten Sbellen zum Kampfe. n zahlreiche Gefangene gemacht. stät der Kaiser hatte den Kämpfen unserer Trup⸗ Bald nach der Erstürmung hielt der inzug in die masurische Hauptstadt. von einziger Schönheit, als die aus Truppen sich um den unerwartet in er scharten und ihrem Stolz und Hurraraufe und durch Singen va⸗ eißenden Ausdruck gaben. aus der Gegend von Tilsit die Truppen f ersten von Eichhorn bei Schnee und Eis in Ge⸗ rschen auf Suwalki und Sejny marschierten und der rechte Heeresflügel sich über Grajewo auf Augustow Bahn brach, itte der Truppen des Generals v. Bel o w mehrtägige Lyck durchzuführen. Begünstigt durch higkeit der masurischen Seen, setzte ch verstärkten und größtenteils mit Engen hartnäckig zur Wehr. Hier s behaupten, um der Masse seiner Rückzugs auf Suwalki und Augustow er hier seine besten— sibirische— die unter einer energischen Führung nergie fochten, fühlte sich so stark, daß
sion waren bis zu ae e 27. Division aufs schwerst
östlicher Richtung e deutschen Befestigun
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Kriegsheer seinen E
zunehmen, ließ
in Neudeck, wo
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Engen der masurischen Seen befestigte Stellungen bezogen n Lycler See in westlicher Rich⸗ chen Truppen hatten diese Stel⸗ der Feind war auf die Seen⸗ gegangen. Er hielt nunmehr einerseits das Gelände, chen dem und andere
rgeschoben waren. Die deuts
Ungeduldig am 12. Februar genommen
Laszmiaden⸗See und dem Dorfe Woszczellen] be rseits die Engen zwischen Woszezellen und e deutsche Führung kam es darauf an, den g zur Stadt Lyck von Norden her zu öffnen. tznahme des Dorfes Woszcezellen mußte dabei von aus⸗
tapferes Ver sich damals rung er kriegerisch
das
Regiment Nr. 33, Butlar die Engen ich vor den Augen Auf Russisch sprach er e⸗ deren näherer Heimat. Auf eilte der Kaiser nach dieser siegreichen Truppen(hanseatische wie die 33er Füsiliere) von Westen
Truppen der Generale v. Falck und ffen. Diese Kämpfe um Lyck spielten f
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geblüht, aus, bis geborene
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zmumtere und kräftige Söhnchen, dessen Geburt der Leut⸗] Seine 8 fangene gemacht und 4 Geschütze genommen. Bis zum 12. Fe- nant Beneckendorff von Hindenburg am 2. Oktober 1847 in Posey] 12 Stunden späte Druar, an welchem Tage unsere Truppen, nunmehr schon ganz anzeigt, ist in echtem soldatischem Geiste aufgewachsen und erzogen sd dem g zrussischem Boden, Wizwiny, Kalwarja und Mariampol] worden, und damit wurde unfreiwillig schon sehr frühzeitig der fort, bis e 0„hatte sich die Zahl der von den Truppen des Nord- Anfang gemacht. Die junge Mutter, die für ihren Erstgeborenen Und dann kam die Nachrich gels genommenen Geschütze auf 17 gesteigert. Die russische 23. eine alte recht erfahrene Kinderfrau baden wollte, wählte in der
Aus dem Leben
Ein schönes Gesche leidenschaftlicher Vorli 8 seiner Nationalhelden vertieft hat, b l Verlag von Schuster u. Loeffler in Berlin erscheinende Lebens⸗ bild„Paul von Hindenburg“, das sein jüngster, unter dem Namen Ber sinniger Dichter bekannter Bruder, warmem Miterleben mit kräftiger Künstl' Zum ersten t des Befreiers von Ostpreußen,
fahren in von seinem Geschlecht
des Leutnants, von seinem späteren Leben, in dem die Vorliebe für's Militärische überall n ü milie leuchtet, und so entfaltet sich der Eindruck seines prächtig vollen Wesens immer breiter bis zu dem strahlenden sonnenglanz seines reifen Liebe noch en. den verbindet, denn der eherne Klang seiner so die weichere Resonanz des bedeutenden Men diesen Schlachten und Siegen steht.
Der Doppelname des Feldmarschalls erklärt sich aus der Ge— schichte seiner Vorfahren. Er entstammt ee Geschlecht, das schon zur Zeit der wo die Beneckendorffe um 1130 z Die erste noch
gibt den Stammsitz der Familie mark südwestlich von Salzwedel
adliges Richteramt ke
durch die Nase und über dem rspaltener Helmdecke, ein frü eit Dies Heldentum haben denn auch
gezogen waren. Deutschen Orde unter den Fahner enbz von Preußen fochten sie in allen Kriegen bis in d 23 Beneckendorffe fielen im 18.
Polen und Frankreich. u sische General Ludwig Ernst von 2 d der Oesterreicher bei Kollin entschied. Unterdessen aber alte Stamm, der mehr als ein halbes Jahrtausend in der
von Hindenburg aus dem Hause noch das Familiengut festhielt. Ostpreußen, und dessen Sohn
in Westpreußen, wobei er zugleich die Verpflichtung einging, Namen und Wappen des mit ihm aussterbenden Hindenburg mit dem seinigen zu verbinden. dorff⸗Hindenburg ist der Urgroßvater des Vater Robert waltete auf dem Gut Hindenburg in Jugend und Alter
—
——
Arten,
des Generalfeldmarschalls von Hindenburg.
nk für das deutsche Volk, das sich stets mit ebe und dankbarer Verehrung in das Le⸗ bedeutet das soeben im
göttliche Gnade
Bernhard von Hindenburg, nhard von Burgdorff als fein⸗ aus genauester Kenntnis und erhand gezeichnet hat. alt des großen Siegers, dessen geniale Feldherrnkunst ein Schicksal Deutschland im Augenblick der Not offenbarte, Fülle von persönlichen Zügen menschlich nahe; wir er⸗ poesievoller, kulturgeschichtlich zartgetönter Darstellung und seinen Vorfahren, von Eltern und Va⸗ von seiner Kindheit und Jugend, von den Heldentaten
Mal tritt uns hier die Gest
liche Aufregung
1—— St. tlich über mir gelost im Schoß der Familie, hervor⸗ en kraft⸗ Ruhmes⸗ Alters. Dies Buch wird das Band der ger knüpfen, das das deutsche Volk mit seinem Hel⸗ Taten empfängt schen, der hinter
mit
Seiten so kaltblüti
inem uralten märkischen Askanier in der Altmark saß, um erstenmal erwähnt werden. vorhandene Urkunde aus dem Jahre 1280, deren. latein einen Johannes de Benekendorpe nennt, Benekendorp an, der in der Alt- lag. Die Familie, deren Name ichts⸗Eiche“, Ben⸗Ecke hindeutet und ein alt- unzeichnet, führte als Wappen auf blauem unde einen schwarzen Büffelkopf mit goldenem Ringe Wappen einen gekrönten Helm mit hes Sinnbild kriegerischer Tüchtig⸗ die Beneckendorffe immer dem sie schon um 1300 in die Neumark hinüber⸗ Von dem tragischen Zweikampf eines Ritters des ns Hans von Biendorp kündet ein altes Lied: n der Kurfürsten von Brandenburg und der Könige ie neueste Zeit. Jahrhundert auf den Schlacht- Niederlanden, in Böhmen, Schlesien, Ein bedeutender Feldherr 1 säch⸗ 1 Beuckendorff, der 1757 den Sieg
hatte der Neumark Eine Linie nach der andern starb Altenklücken. Der im Jahre 1670 lte sich mit Scholastika Katharina Falkenberg und war der letzte, der Sein einziger Sohn ging nach Johann Otto Gottfried erbte von
Kloster zähe und brav,
alte„
Höhenrücken,
nach noch eingeschn
sionen übersehen
die Staffel der n Ungarn, in den
seine Kraft verloren. auf die alteste, die von Hans Heinrich vermäh
dem Bruder seiner Großmutter Scholastika, dem Obersten Otto. r Friedrich von Hindenburg, 1772 die beiden Güter Limbsee und] mandierender Ge
hatte, man solle 1 Geschlechts der von Dieser erste Benecken⸗ Feldmarschalls; sein Neudeck, auf dem Paul von seine schönsten Tage verlebt hat.
war seine Freude abend, den 22.
und darin seinem Mitschüler alle Tag
von rührender Dankbarkeit.
seine Lieblingsspeisen erhiel Zitronenspeise vorsetzte, fragte ich als Generalleutna Speise dann auch wie mäßig und auch im stück ein Glas Bier: Bruder aus feinen M wo es bei einer Gesellschaft nicht er kaum, nie hat er K militärische Aufgabe v fähig, hätte er sich n
Kameraden 1864 in de er schon selbst dabei s i Königgrätz a halten den Roten Adler
seinen Beruf erfaßte, wie e en Eindrücke waren, das Kriegsbriefen an die Eltern! Hindenburge mal wieder Pulver riechen. Unsere Familie ist darin leider seltsam vernachlässig noch einmal sehen zu können bunt belebte Zukunft, für einen Soldaten zustand und außerdem stehe ich es der ehrenvollste und schönste auch nur zum Besten dienen, u umso schöner.“„Mein Ziel au ich habe Pulver gerochen, Granaten, Kartätschen, Schrapnels verwundet worden, somit eine interessante Persönli fünf Kanonen genommen Vor
ein kurzes Gebet, ein Gedank den alten Namen, und dann wundeten umher macht die Begeisterun keit oder mehr Gleichgültigkeit ge
des Krieges in den schrecklichsten muß, dies zu beschreiben verm
mandeur nicht vo Kommandeurs eine Flintenkugel an den Bajonett und Kolben bei Leichen, das Ganze in Flami Ich begreife selbst nicht, wie ich bei d g bleiben konnte. Ich habe öfter nat und alle Gefechtsmomente notiert, zum Eisernen Kr komme, ist etwas anderes.“ die Schlacht lautet: Armee betrifft, so erachte ich die Erwähnung wert, die Infanterie schlug si
zu zielen, erlangt aber doch Resultate, da einem Hagel von Blei erfüllt, Granaten platzten, da sie Zeit Mitrailleusen durchaus wirken ziemlich bedeutend klingt ungefähr wie ein schnarrendes übersichtliches Schlachtfeld wie das von St. mit einigen Dörfern, Chausseen, itten sind, kleine und wenige am linken Flügel größere W oft die feindlichen
1879 heiratete er al
Idyllische Tage verbrachte er mit alten Neudeck. Mit den Kindern von denen man dann mit militäris und dann hob er wohl den Sohn empor freue mich schon darauf, wenn ich erst mit werde, im Kampfe gegen Rußland!“ wohl nie dazu kommen werde. wesen,“ erzählt der Bruder. Lebensversicherung ein: ängstlich:„Was hat gesund,“ berichtete er in seinem tiefen Baß, hal erfreut. Er nahm den Abschied, weil er schon acht
Zeitpunkt nicht verpassen, zur rechten der Krieg kam, erwartete der pension Spannung den Augenblick, wo man ihn brauch
5 August nach Seine Majestät habe ihn
dorf mit dem Extrazug ab, und so fuhr er denn 1
e die von i auch später ni Die schö Herzens E.
er sich nach
ir diese m Essen zum zweiten Früh⸗ es macht dick und denkfaul,“ berichtet der annesjahren.„Geraucht hat er selten, nur, zu vermeiden war. Karten kannte Ueberall stand ihm seine. or Augen, und er wäre jetzt nicht so leistungs⸗ icht so straff gehalten.“ 655 sehnsüchtig sah der junge Kadett die älteren n Krieg stürmen. Zwei Jahre später durfte ein; als 18jähriger Leutnant bewies er sich ls unerschrockener Held und erhielt für 5
orden mit Schwertern. 7 regte, mit welcher Begeiste⸗ ernst und weitschauend seine zeigen uns Stellen aus seinen „Es ist die höchste Zeit, daß die
.
arten gespielt
und
Soldatenblut in ihm
t.“„So leid es mir tut, Euch nicht „ so freue ich mich doch über diese 3 ist ja Krieg der Normal⸗ in Gottes Hand. Falle ich, so ist Tod, eine Verwundung muß ja
sehrt zurück,
nd kehre ich unver
dem Kriegsfelde ist—
die Kugeln pfeifen gehört, alla „Gewehrkugeln, bin leicht
chkeit, habe
allem aber habe ich zigkeit an mir kenn
usw. usw.!!! und Barniherzi
vorwärt.
kommt erst nach 2 hr Muße ansehen 1870 ist er beim
„Gottes Gnade hat
eit mit meinem Kom⸗
nur das Pferd meines
Bein und ich eine
Der Kampf im Dorf
Abend war entsetzlich, Haufen von
men und rasende Wut auf beiden
er ganzen Aktion ch der Uhr gesehen eich auf dem Pferde uz werde ich eingereicht, ob ich es be⸗
Sein Urteil über die Franzosen und
„Was meine Ansicht über die französische
Kavallerie kaum einer weiteren 7
ch, soweit ich sie kenne, nell. natürlich vhne
sie die Atmosphäre mit ein riesiges Geknalle, die meisten zünder hatten, in der Luft, die keine zu verachtenden Gegner, sondern ihr Geräusch ist leicht erkennbar, es
Rrrr. Ich habe nie ein so
Privat gesehen, flache
die weder erhöht
Waldparzellen, nur
aldungen. Ich habe vom Pferde aus
Positionen sowie die Bewegungen ganzer Divi⸗
können, es war das reine Paradegefecht.“
5s Generalstabsoffizier und klomm dann
militärischen Ehren
ag ich nicht.“ Privat im heißesten Kampfe. gewaltet, ich bin die ganze 3 m Pferde gestiegen und hat' n Mitrailleusenkugel ins Stiefelschaft bekommen.
3
an Ort und Stelle gl e
feuert enorm weit und
.
empor bis zum General. Frau und Kindern stets in seinem⸗ veranstaltete er hier Kriegsspiele, chem Gesang nach Hause zog, und sagte:„Junge, ich dir am Biwalfeuer sitzer “ Schon meinte er, daß es „Er ist nie ernsthaft krank ge⸗ „Vor kurzem kaufte er sich in eine als er nach Hause kam, fragte seine Frau denn der Arzt gesagt?“—„Ich bin kern⸗ b traurig, halb Jahre kom- Grundsatz vertreten Raum schaffen und den Zeit zu gehen.“ Als dann ierte Ge
neral war und stets den auch dem Nachwuchs 2 neral mit größter
en könnte, und groß Dank gegen seinen König, als Sonn⸗ hmittags 3 Uhr ein Telegramm kam, zu hoher Kommandostelle ausersehen. n bereits sein Generalstabschef Luden⸗
ö in der Nacht 2 Uhr mittags in Marienburg eintraf. t vom Siege bei Tannenbetg! 7
und der
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