Ausgabe 
(15.2.1915) 38. Zweites Blatt
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durch Belehrung und Anregung im Dienste 0 1 tat, setzte er als Kreisfeuerwehrinspektor fort. Herr 110 5 aus Anlaß seiner 25jahrigen eee bei 1 1 mit dem Feuerwehr⸗Ehrenzeichen und 1905 bei elegenheit des 50 jährigen Jubiläums der beiden Gießener Feuerwehren mit dem Verdienstkreuß Philipps des Groß⸗ müttigen ausgezeichnet. Die Mitglieder der Feuerwe 0 in selnem Wfrhungskreise, sowie der Gießener Feuerwehren sind wohl alle einig in dem Wunsche, daß es Herrn Wos noch lange vergönnt sein möge, seine Dienste dem Feuer⸗ löschwesen zu widmen.

*. Treue in der Arbeit. Der Magazinarbeiter Christoph Hahn kann am 16. Februar auf eine ununter⸗

* die in der Kriegszeit, einerlei aus welchen Grün⸗ den, nötig werden, der eden der Parteien gewahrt bleibt und dem Kandidaten derjenigen Partei, die das Mandat besaß, kein Gegenkandidat gegenübergestellt wird. Die Partei, welche das Mandat zu besetzen hat, ist in der Auswahl des Kandidaten völlig frei. Unterzeichnet iist das Abkommen: Für die Fortschrittliche Volkspartei von Dr. Friedrich Weill, für die Konservative Partei von Frhrn. v. Laroche⸗Starkenfels, für die Nationalliberale Partei von Geh. Hofrat Rebmann, für die Sozialdemokratische Partei von Geiß⸗Mannheim und für das Zentrum von Th. Wacker.

Aus Stadt und Cans. Gießen, 15. Februar 1915.

Auf dem Felde der Ehre gefallen.

(Aus Hessen und den Nachbargebieten.)

Krieastreno. Le ramisteserendar Adols Sauer, Res.⸗Inf. Rat. 8, aus Niedermitilau. Landwehrmann Wilh. Kuhl U aus Wolf. Hornist Leinr. Paul, Res.-Int.⸗Rgt. 7, aus Hirsch⸗ bausen. Kar onier Heinr. Frank, Res.⸗Neld-Art ⸗Agt., aus Mainz. Ref. Heinr. Wilh. Pfeiffer, Res.-Ins digt. 88. aus Windecken. Fahnenjunker stud. bist. et phil. Rudolf Koch, Ind. Rat. 0, aus Wiesbaden. Ersatz⸗Res. Johs. Heldmann, Ini. Rat. 83, aus Mellnau. Ger. Adoli Roth, Inf.⸗Rat. 106, aus Maschimistenmagt Adam Mitteldorf von Sr. MN. S.Leibzig aus Darmstadt. Oberlt. d. Res. und Ober⸗

8 Darmstadt.

Scglachtlinie im Westen Elefanten am Werk ind, um unsere Sol

Moderne Kriegselefanten. Es klingt wie ein Märchen, wenn wir hören, daß hinter der

lehrer Tr. Kurt Prenzel, Kaiser-Alexander⸗Garde-Grenadier⸗ Rat. l. aus Wetzlar. Oberarzt Dr. Otto Markus, Res.-Ins.- Rat. 31, aus Darmstadt. Kriegsfreiw. August Lambert, Rel.

brochene 35 jährige Tätigkeit bei der Firma Tribus& Sund⸗ heim zurückblicken.

Kreis Schotten.

daten beim Bau der Schützengräben zu unterstützen. Sie schleppen schwere Holzstämme zu den wieder in Betrieb gesezten Sägemühlen, wo diese zu Balken und Bohlen für die Unterstände der Truppen verarbeitet werden. Nichts scheint ja im heutigen Krieg mehr unmöglich: man greift auf manches alte Kriegsmittel zurück, und

Inf.- gt 88, aus Hanau. Landwehrm. Friedrich Reiblich, 11. Juf.⸗Brigade, aus Offenbach Bürgel. Lehramtsassessor Lt. d. Mes. Aug. Rühl, Re.⸗Inl.-Rgat. 88, ius Mühlheim a. M.

Kriegsfreiw. Anton Schmidt, Res.-Jäger-Bat. 24, aus

(n) Schotten, 12. Febr. Da die de 75 hohen Schweinepreise mit den amtlich fest lebten 8 8 st⸗Ver⸗ kaufspreisen für Wurst⸗ und Fleischwaren nach

erinnern uns diese modernen Kriegselefanten an die Zeiten] Michelbach. 8 Ansicht der Metzger nicht im Einklang stehen, so haben ver⸗ Hannibals, wo dieser im Sonaner des Jahres 218 v. Chr. von Ritter des Eisernen Kreuzes: Ussz. Wilh. chiedene Metzger beschlossen, den Verkauf a und Spanien aus mit 37 Kriegselefanten über die Pyrenäen und Alpen Hild aus Freiendiez, Inf. Regt 116. Regierungsassessor urstwaren ganz einzustellen. Demnach dürfte die

min Italien einfiel und die Herrschaft der Römer bedrohte. Da

.. n rühmlichst bekannteSchotter Wurst jetzt rar werden. das Verbreitungsgebiet des Elefanten früher viel größer als

r. Dryander aus Diez, Ordonnanzoffizier beim Stabe

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des Roten Meeres bis über das Kap Guardafui

beute war, finden wir ihn im Altertum außer in ganz Nordafrika

ch in Westasien und Südeuropa, besonders in Sizilien und Spanien. Die Aegypter, Karthager und Numidier bezogen ihr Baumaterial aus den nordafrikanischen Wäldern und vom Ober⸗ lauf des Nils, so entstand schon im dritten Jahrhundert v. Chr. n wohlorganisierter Elefantenhandel in Aegypten, der zur An⸗ legung einer ganzen Reihe von Elefantenetappen führte, nilauf⸗ wärts bis zur Mündung des blauen Nils und an e hinaus. Die Ptolomäer stellten ein gewaltiges, im Niltal rekrutiertes Elefantenkorps in ihr Heer ein, wodurch auch Kar⸗ tha veranlaßt wurde, seine Rüstungen nach dieser Ricktung zu vervollkommnen. Von den Karthagern lernten dann die Römer den Kriegselesanten kennen, und bald finden wir in allen Schlachtberichten Schilderungen, wie sie in die Reihen der Gegner vordringen, alles zerstampfen und in Unordnung bringen. Als Cäsar im Triumph in Rom einzog, befanden sich 40 afrikanische Kriegselefanten in dem Zug. Im modernen Krieg haben die Ele⸗ fanten bisher nur als Zug- und Lasttiere eine Rolle gespielt. Die 1 verfügen in Indien über Elefantenbatterien, bei denen e schweren Geschütze von Elefanten gezogen werden, während die leichten auf dem Rücken des Tieres ruhen. Trotz seiner plumpen alt und der Last vermag der Elefant mit großer Gewandtheit steile Abhänge zu erklimmen. Auch zeigt er im Wasser Ausdauer; er schwimmt zwar nicht schnell, denn ex legt in der Stunde kaum zwei 5 ometer zurück, doch vermag er über sechs Stunden fortzuschwim⸗ men, ohne 51 ruhen. Die Verwendung des gfrikanischen wie des indischen Elefanten als Reittier ist ja zur Genüge bekannt. In Hinterindien findet er aber von altersher auch Verwendung als Arbeitstier, besonders bei der Beförderung des Tiekholzes, das einen der Hauptausfuhrartikel Siams bildet und beim Bau

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der 67. Inf.⸗Brig. Reservist Balthasar Hübinger aus Nuppach, Kr. Westerburg, 3. Garde-Regt. z. F. Ersatz⸗Res. Mathias Kuhn aus Elbingen, Kr. Westerburg, Res⸗Inf. Regt. 25. Lehrer Karl Rühl aus Wetzlar, Res⸗Inf.⸗Regt. 81. Ufsz. Willy Christ aus Flacht, Masch.⸗Hew⸗Komp. des Inf.⸗Regts. 160(1. Kl.). Leutn. d. R und Kompagnieführer im Inf.⸗Regt. 168 Fritz Grünewald aus Offenbach Land⸗ sturm⸗Uffz. im Res.⸗Inf.⸗Regt. 80 Karl Mangelmann aus Bürgel. Leutn. d. R. Lehrer Eduard Ritter aus Wetz⸗ lar, Inf. Regt. 65. Gefreiter J Bertram aus Limburg, Nef. Inf. Regt 87. Uffz. Wilhelm Müller aus Fussingen, Landw. ⸗Inf.⸗Regt. 83. Reservist Josef Böcher aus Fussin⸗ gen, Res.⸗Inf.⸗Regt. 87. Wehrmann Johann Schmitt aus Hausen, Kr. Limburg. Dipl.⸗Ing. Strack S. v. L. St. aus Orleshausen. Leutn. d. R. Voffins, Res.⸗Inf,⸗Regt. 222, Führer der Maschinengewehrabt. Feldunterarzt Vossius, zeibg.⸗Inf.⸗Regt. 115.

leber den zweiten hessischen Lazarett⸗ zug, über den wir schon in Nr. 31 desGieß. Anz. be⸗ richtet hatten, wird uns noch geschrieben: Der von der evangelischen Landeskirche gestiftete. Großherzogin von Hessen hat nun bereits seine segensreichen Fahrten, und zwar nach dem westlichen Kriegs⸗ schauplatz angetreten. Es war eine schlichte, erhebende Feier, als ex am vorigen Sonntag in Gegenwart der 8 von dem Präsidenten des Oberkonsistoriums, Herrn D. Nebel, dem Roten Kreuz übergeben und in dessen Namen von Herrn General Loewen Exz. mit bewegten Danlesworten über⸗

Starkenburg und Rheinhessen.

(n) Offenbach, 12, Febr. Da in der hiesigen In⸗ dustrie sehr viele jugendliche Arbeiter mit dringenden Militärlieferungen beschäftigt sind, so wurde der Un⸗ terricht in der Fortbildungsschule auf einen Wochen⸗ tag von 5 bis 8 Uhr zusammengelegt. Beurlaubungen sollten ausgeschlossen sein. Doch auch diese Maßnahme hat sich im Hinblick auf den Arbeitermangel und im Interesse dringen⸗ der Lieferungen für das Heer nicht durchführen lassen, und so ist die hiesige Kreisschulkommission nach Lage der Sache genötigt, immer mehr Fortbildungsschüler von dem Unter⸗ richt zu beurlauben.

ch. Aus Rheinhessen, 13. Febr. Die Witterung war auch in der letzten Woche für die Aussüh ung der Arbeiken in den Weinbergen nicht besonders günstig. dei dem ständigen Wechsel des Wetters kamen sür die nötigen Arbeiten nur wenige Tagesstunden in Frage. 5 gefördert werden konnten, würde die augenblickliche Untä takeit nicht viel zu bedeuten haben, wenn nicht für das Frühiahr slärtkerer Manger an geschulten Arbeitskräften befürchtet würde. Die neuen Weine werden jetzt häusig geprobt. Wenn auch vereinzelt ihre Güte hinter der des Vorgängers zurückzubleiben scheint, so werden sie doch im großen und ganzen günstig beurtent. Der Verkauf be⸗ wegt sich zwar noch lange nicht in normalen Grenzen, doch kann gegen die ersten Kriegsmonate eine we sentliche Besserung festgestelll werden. Zuletzt kostete das Stück 1914er in Alzey 475 Me, in Dirtelsheim und Spiesheim 500 Mk., in Heßloch und Monzern⸗ heim 520 Mk., in Mettenheim 565 Mk., in Guntersblum 600 Mk., in Nechtheim 620 Mt. und in Nackenheim 720 Mk. Von den

Schiffen, Eisenbahnwagen und vielbegangenen Trep⸗ nommen wurde. Wenn man von dem wehmütigen Zwecke, älteren Gewächsen wurden nur kleinere Posten umgeseit. Die pen Verwendung findet. Zuerst befördert der Elefant die dem der Zug dienen sollte, absah, konnte man ihn auch nur Preise waren, obwohl die Vorräte vielsach noch recht bedeutend

risch gefällten Stämme an das Wafser; dann leitet er deren Flößerei, indem er an den engen Schluchten und Stromschnellen 1 elben Dienste leistet, die unsere Holzarbeiter beim Triften mit ihren langen Stangen verrichten. Er stößt mit seinen Zähnen und mit dem beweglichen Rüssel das liegen gebliebene oder an das Ufer geschwemmte Holz immer wieder in das Wasser zurück, so daß keine Stockung entsteht. Am Abend trägt er dann die müden Holsfäller auf seinem Rücken nach Hause. Diese Verwendbar⸗ des Elefanten will man sich auch in Amerika zunutze machen

mit stolzer Freude betrachten. Es war bewundernswert, was da in wenigen Wochen geschaffen war. Der Zug besteht aus 35 Wagen, in denen außer dem Personal 263 Verwundete Raum finden. Und nichts fehlt, alles ist bedacht. Da ist der ärztliche Wagen mit einem Operationsraum und einer Apotheke; da ist der Küchenwagen mit seinen drei großen Dampflesseln, vorzüglicher Spüleinrichtung und allem, was das Herz einer e entzückt; da sind zwei zu Vorrats⸗

sind, sest. Bezahlt wurden für das Stück 1918er in Wörrstadt 580 Mk., in Alsheim 500 Mk., in Guntersblum 670650 Mk. und für das Stück 191ler Rotwein in Bodenheim 750 Mk.

Kreis Wetzlar.

Wetzlar, 14. Febr. Das Neservelazarett in der Königl. Unteroffizierschule i ein der abgelaufenen Woche endgültig aufgelöst worden. Einige Schwerverwundete hat man im biesigenGertrudishaus untergebracht, alle anderen Manuschaften

Da die Arbeiten aber bisher recht gut

12 2 N 1 Wee*. 1 5 räumen eingerichtete Wagen, die Leinenzeug, Geschirre, wurden nach den Lazareiten der Stadt Mainz üdersührt. 75 klefanten aufzuziehen, wie man auch im Kongogebiet bis hinun⸗ äte in! 8 1 N* er nach Deutsch⸗Südwestafrika Arbeitselefanten züchtet. Ob frei⸗ Fler gte n alen aufn en ende 7 Hessen-⸗Nassau. 5 2

d u Variationen ÜberGott erhalte Franz den Kaiser, die so

Zum Schlusse Schuberts ewigschönes, bereiches, von frischer u d natürlicher Erfindung überquellendes Werk mit den e

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auf en worden wäre. Daß auch andere Vögel 755 2 ben 8 ögel durch diese

wieder kreuzten und sich vergnügten, bis plötzlich ziemlich hoch und Unruhe

su

. stets

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1 .

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Jeuerlöschwesen im Kreise Gießen c gaben auch dem] der Hauptmann dem Sergeauten zu.Lassen Sie ihn 8 Jubilar Anlaß zur Mitarbeit durch Wort und Schrift, viel Blut verlieren. Man Jol ihn schnell verbinden. Es i. 4

kus betätigten sich aber als Feuerwehr; der Wärter trieb sie zum

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N dahinströmenden Schlußsatz! Das Werk kam ganz vortreff⸗ lich zur getönt, stimmungsvoll groß und innig.

stets aufs innigste.

außerordentlich scharf in

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h der Elefant auch als Feuerwehrmann Verwendung finden wie amerikanische. erzählen, ist mehr als zweifel⸗

war bei gantown ein Eisenbahnunglück ge⸗ hen und unter den Trümmern der brennenden Wagen lag der aschinist hilflos begraben. Zufällig kam ein Zirkustransport mehreren Elefanten vorbei. Auf Anweisung seines Wärters gann der eine von ihnen sofort die brennenden Trümmer fort⸗ zuräumen, bis er den Maschinisten mit dem Rüssel am Rock fassen und in Sicherheit bringen konnte. Die übrigen Clefanten des Zir⸗

ua blauf, wo sie ihre Rüssel mit Wasser füllten, unt dies dann über die brennenden Trümmer zu spritzen, bis das Feuer gelöscht war. Echt amerikanische Elefanten!

für die Aerzte, in dem sogar ein behaglich eingerichtetes Gesellschaftszimmer nicht fehlt, die Wagen für western und Personal. Für die Verwundeten sind Wagen 4. Klasse sehr praltisch eingerichtet. Auf jeder Seite sind vier Betten, je zwei übereinander. Es sind Tragbahren, die auf leicht verschiebbaren Gestellen aufgelegt werden. Alle Betten waren blütenweiß überzogen, auch die Koltern, die Kissen schön von Federn E Auf jedem Fußende lag noch eine Kamelhaardecke. Diese ganze Ausstattung der Betten und des sonstigen Weißzeugs ist das Werk der evangelischen Gemeindefrauenvereine des Landes, die in der unglaublich lurzen Zeit von kaum drei Wo mit großer Begeisterun und emsigem Fleiß so viel gearbeitet haben, daß davon no

X Hanau, 12. Jebr. Vom hiesigen Geschichts verein 1 ist beschlossen worden, zum bleibenden Gedächtnis der von unseren

S

Truppen bewiesenen Tapferkeit und des Heldentodes so vieler Mit⸗

kämpier im Museum des Hanauer Geschichtsvereins eine Ehren tafel autzustellen, auf der die Photographien unserer im Kampfe gefallenen Mitbürger aus Stadt- und Landkreis Hanau, sowie der mit dem Eisernen Kreuze ausgezeichneten Kriegsteilnehmer angebracht werden sollen. 170

te. Wiesbaden, 14. Febr. Ein in einem hiesigen Teil- Lazarett befindlicher Leutnant, der bei den Kämpfen auf dem west⸗ lichen Kriegsschauplatz den rechten Arm völlig verloren, hat durch eiserne Energie es zuwege gebracht, mit dem linken Arm das auszuführen, was er bisger mit dem rechten vermochte und sich vor allem im Gebrauch der Waffen geübt. Gestern nahm der

* eee IT Dein gutes Teil für die Reservelazaratte auf den Etappen Offizier an einer in den Waldungen ber Langenschwalbach ab⸗ 1 ichtlicher Ausführung brachte sie das schwer zugängliche Werk übrig bleibt. Ganz besonders Hervorragendes haben u, agebaltenen Treibiagd teil. Mit dem ersten 8 den er abgab, auch dem mindergeschulten und weniger erfahrenen Hörer näher. wie in Darmstadt gerlihmt wurde, unsere Gießener Ge⸗ 95 ai er auf 70 Gänge einen Keiler durch einen wohlgezielten

Leicht eingänglich folgte Haydns sog.Kaiser⸗Quartett mit schlicht und einfach gehalten sind Gerade diese Variationen ge⸗ Langen auf das Beste, fein und wirkungsvoll, besonders in der Ver⸗ innerlichung zum Schluß.

den, weitausgesponnenen Variationen über das Thema seines er⸗ chütternden LiedesDer Tod und das Mädchen und dem herr⸗

tung, vieles berückend schön, die Variationen fein ab⸗

Vollauf verdient war der reichgespendete Beifall der recht zahlreichen Hörerschaft. Das Klingler⸗Quartett bewährte den ihm boraufgegangenen Ruf; Joachims Meistergeige ist in guten Ha Besonderes Lob verdient das wirklich vorzügliche, stets kabellos reine Zusammenspiel der vier Herren; recht und echt, wie es bei einem Quartett sein muß, verschmolzen alle vier Stimmen

Die Tiere und die Krie

3 mittel. lich gi eine Mitteilung über 9 n

einen Papagei durch die Zeitungen, der 7 nber Beobachtung herannahender Flugzeuge war und in England vielleicht mit doppeltem und dreisachem Gold

Brüder beunruhigt werden, wurde mir klar, als ich im Herbst eine große Anzah Schwalben beobachtete, die wie gewöhn⸗ lich mit der ihnen eigenen Grazie die Luft durchschnitten, hin und

ber ihnen ein 7 ieger erschien. Im, zeigten sie Verwirrung U id das augenscheinliche Bestreben, Sicherung zu chen. Eine mir bekannte Dame sagte mir, daß die Schwalben unruhig würden, obgleich die Flieger an dieser Stelle durch⸗ s leine Seltenheit waren. Nun kommt auch aus der Grafschaft ncolnshire die Nachricht, daß die Fasanen in der Gegend von Saby an jenem Sonntag Morgen, an dem das Seegefecht in Nordsee stattfand, äußerste Unruhe und Bestürzung zeigten. handelt 100 hier um die halbwilden Vögel, die in Tausenden die englischen Jagden aufgezogen werden. Sie waren, nach der Aussage eines Beobachters, auf meilenweite Strecken in großer Aufregung, ohne daß hierfür ein äußerer Grund zu erkennen war. Doch ist es sicher, daß die in Scharen weidenden Vögel, wie z. B. tze, Waldtauben, Stare usw. ein außerordentlich scharfes Ge⸗ haben, was dem Beobachter oft daraus klar wird, daß er sie unruhig werden sieht bei einem allmählich stärker werdenden dessen Anfang er überhaupt nicht vernehmen konnte. Sayby legt auf der Seeseite der Grafschaft Lincoln, etwa 26 eng⸗ lische Meilen von Spurn Head. Ohne Zweifel hörten die Vögel Schüsse, die keines Menschen Ohr dort vernahm, und fürchteten, daß die herbstliche Treibjagd wieder aufgelebt sei.

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meindefrauenvereine geleistet. Wie denn überhaupt die Pro⸗ vinz Oberhessen auch hier wieder ihren alten Ruhm großer Opferbereitschaft bewährt hat. Auch der Gießener Kreis- verein des Roten Kreuzes hat neben dem, was unsere Land⸗ emeinden von sich aus geleistet haben, eine Beisteuer zur inneren Ausstattung gespendet. Die wohl kaum unter 70 bis 80000 Mark betragenden Kosten des Zuges sind durch die aus allen Gemeinden eingegangenen Kollekten mehr wie gedeckt. In Gießen betrug sie Mk. Die Kosten für die innere Ausstattung sind darin nicht enthalten, sondern durch anderweite Zuwendungen gedeckt worden. Möge der Zug nun sein Samariterwerk an unseren armen Verwundeten tun, so lange es nötig ist. Möge er aber, das ist unser aller heißester Wunsch, in nicht allzu ferner Zeit seine Fahrten einstellen können! S. eie ganze Gemeinde am Pranger. Der Landrat in Kl. Jsenhagen(Reg.⸗Bez Lüneburg) gibt folgen⸗ des bekannt:Bei einer durch den Gendarmeriewachtmeister in der Gemeinde Plastau vorgenommenen Revision der Rog⸗ eee ist festgestellt worden, daß statt 39 Zentner ge⸗ oschenen und 89 Zentner ungedroschenen Roggens, wie es bei der Bestandsaufnahme von Mitte Januar angezeigt war, 356 Zentner 8 und etwa 1100 Zentner un⸗ gedroschenen Roggens tatsächlich vorhanden waren. Ich bringe diese Tatsache hiermit zur öffentlichen Kenntnis und überlasse die Beurteilung eines solchen Verhal⸗ tens in der augenblicklichen Zeit den Kreiseingesessenen. Gleichzeitig möge es allen übrigen Kreiseingesessenen zur Warnung dienen. 50 Jahre Feuerwehrmann. Morgen Diens⸗ tag, 16. Febr., sind 50 Jahre vergangen, seit der Kreis⸗ feuerwehrinspektor Martin Loos hier als Feuerwehr⸗ mann tätig ist. Geboren am 6. November 1845 als Sohn des fast allen älteren Einwohnern Gießens bekannten Schrift⸗ setzers und Dichters Theodor Loos, trat Herr Loos im 5 1835 als Spritzenmann der Freiw. Gailschen Feuer⸗ wehr bei. Später wurde er als Signalist dem Steigerzu zugewiesen und nach einigen Jahren in den Vorstand ge⸗ wählt, zunächst als Beisitzer, dann als Rechner und Schrift⸗ führer(Adjutant). Im Jahre 1881 wurde der Jubilar zum Hauptmann-Stellvertreter und 1888 zum Hauptmann ge⸗ wählt, welches Amt er bis 1900 bekleidete. Am 1. April 1005 wurde Loos zum Feuerwehr⸗Inspektor für den Kreis Gießen bestellt; er blickt sonach auf eine zwanzigjährige Tätigkeit im Dienste des Kreises zurück. Die Wandlungen, die das

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und was er zunächst im Kreise der Gailschen Feuerwehr

Haltung an.

Weilburg, 13. Febr. Das Eiserne Kreuz 3 der Flieger⸗Hauptmann Heymann von hier.

Dermischtes. a 8 DasDebut im Schügengraben, Eine kleine Tragikomödie des Kriegslebens in Flandern enthüllt der Brief eines englischen Offiziers, der einem Mitarbeiter derStampa vorgelegen hat. Er schildert dasDebut eines jugendlichen Unter⸗ leutnants, der ganz frisch in den vordersten Schützengraben kam und hier sehr schnell die Bekanntschaft mit den Deutschen, die in etwa 100 Meter Entfernung gegenüber lagen, machen sollte.Der Unterleutnant einer Kompagnie ist kurz vorher auf der Bahre fortgetragen worden, der Neuling wurde gerufen, um an seine Stelle zu treten. Er kommt an, so adrett wie kap mit stolzem finsterm Blick, das Auge mit dem Monocle bewaffnet. Die Tommies, alles Veteranen des Schützengrabens, zwinkern mit den Augen. Jetzts gibts ein Vergnügen! Schau nur, 4 55 nur, wie grün er ist! Ich wette, er wird die Mama rufen! Die deutschen Kugeln pfeifen unterdeß über die Brustwehr wie ge⸗ wöhnlich. Sie liefern die Musik zu dem Auftreten des N der hier seine Feuertaufe erleben soll. Er begreift sofort. hat nur die eine Ke Angst, er könnte Angst haben. Alle sehen verstohlen auf ihn und amüsieren sich köstlich. Ach so? Der Neuling reckt sich ohne weiteres über die Brustwehr und wirft einen napolconischen Blick auf den Feind, mit dem Adlerauge seines Monocles.Sir, setzen Sie sich nicht so aus, sagt ihm ein alter Sergeant väterlich. Hier mu 0 er springt wirklich auf die Brustwehr, richtet sich dort auf, als ob es nichts wäre, und schaut sich die Lage an. Peng! getroffen! Die Haud fährt ihm unwillkürlich zu den str. Teilen des Körpers, die dem Ende des Rückgrates folgen. Schrecklich, wirklich dahin! Er zieht sie sofort zurück, aber die Tommies haben 11 55 alles gesehen.Sir, jetzt kommen Sie schnell in den Schützengraben zurück, bittet ihn von neuem

etwas Ordentliches geschehen! Und

Er n

väterlich der Sergeant und hilft ihm herabklettern. Da erscheint

der Hauptmann auf dem Schauplatz. Der kleine Leutnant, an dessen Beinkleidern sich ein Streifen rot färbt, nimmt stramme an.Was ist das für ein Wahnsinn, sich so auszusetzen? Wenn Sie sich selbstmorden wollen, so tun Sie das gefllig wo anders. Hier habe ich keine sich gut ein!Jawohl, Herr heit gemacht. Ich war ein Was, auch verwundet?Jawohl, Herr Hauptmann! Tommies feuern nicht mehr. lleber die Gewehre gebückt drü sie sich eine Haud auf den Mund.Gehen Sie dort hinüber warten Sie, daß man Sie verbindet! Schnell! Und als der Verwundete sich entfernt und das Feuer wieder beginnt, zwi

Dummkopf, aber ganz gute Rasse!

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Leute wegzuwerfen, das prägen Sie Hauptmann. Ich habe eine 3 m⸗ Schafskopf. Verzeihen Sie mir!