Ausgabe 
(15.2.1915) 38. Erstes Blatt
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Dienstag

Gr bel achten GanghofersDie beschlange undEnglands Marathonlauf Ewe it de ade von den masurischen Seen von K. F. Ginzkey ungeteilten Beifall. Ein Hoch auf die Besatzung derdeutschen Seeschlange, dieEmden, wurde begeistert r Sein Vortragsabend am 20. Febr. 1915, abends Uhr, in der neuen Aula umfaßt eine Aus⸗ wahlernster und heiterer Dichtungen deutscher Meister. Der Vorperkauf zu dieser wohltätigen Zwecken gewidmeten nnen. Karten sind zu 1,50 Mk., 1 Mk. und 0,50 Mk. bei E. Challier, Neuenweg, zu haben. (Siehe Anzeigen.) 1 der Obstbau in beiden Hessen. Das amt⸗ liche Ergebnis der O bstbaumzählung im Jahre 1913 1 148 vor. In Hessen⸗Nassau wurden gezählt: Aepfel 3 243(darunter tragfähig 2 448 705), Birnen 1020629 (714870), Pflaumen und Zwetschen 3649420(2 408 478), Kirschen 450 844 1912 222), Aprikosen 52 921(34 910), Pfir⸗ siche 68 652(41 807), Walnüsse 50 290(32 587). Im Gro ß⸗ herzogtum Hessen ergaben sich folgende Ziffern: 3 2 380 723(1597 266), Birnen 875897(612 939), Pflaumen und Zwetschen 2 219547(1 901 204), Kirschen 297155 105 673), Aprikosen 136 763(88 890), Pfirsiche 154 553(100 612), Walnüsse 72 476(54 363).

* Der Redaktionsmaikäfer ist uns heute in mehreren Exemplaren auf den Schreibtisch gekrabbelt, wovon wir als einem Frühlingszeichen gerne Notiz nehmen wollen.

Kreis Schotten.

R. Bobenhausen, 14. Febr. Der Offizier⸗Stellpertreter Heinrich Schmidt vom Inf.⸗Regt. Nr. 89, Sohn des hiesigen Bürgermeisters, führte bei einem Sturmangriff im Argonnenwalde eine Kompagnie siegreich vor. Dafür wurde ihm vom deutschen Kronprinzen, der das Regiment vorübergehend besichtigte. eigenhändig das Eiserne Kreuz 2. Klasse überreicht; gleich⸗ zeitig wurde er zum Bataillons⸗Adiutanten befördert. Schmidt ist von Beruf Lehrer in Kesselbach.

Kreis Friedberg.

h. Friedber 48 Febr. Einen bemerkenswerten Beschluß faßte der Kreisausschuß des Kreises Friedberg. Er gestattet fortan allen Bewohnern von Häusern, die an den Kreisstraßen liegen, die Anpflanzung von Spalier⸗Obstbäumen an Mauern und Hauswänden, auch wenn die Pflanzung auf Kreis⸗ gelände erfolgt. Die Benutzung des Kreisstraßengeländes ist zu diesem Zweck völlig kostenfrei Durch diesen Beschluß erhofft die Kreisbehörde eine weitere Förderung der Feinobstzucht und schließlich auch eine Bepflanzung unschöner Giebel und Mauern und damit eine Belebung des Straßenbildes in den Ortschaften. 58 Butzbach, 14. Febr. Hier soll ein Landsturm⸗ bataillon zur Ausbildung untergebracht werden, für welchen Zweck ja die schönen Exerzierplätze und Schieß nde vorhan en sind. Die Verwundeten, die in der Kaserne liegen, müssen diese am 18. d. Mits. räumen und werden in einem Schulhaus und in Hotelsälen untergebracht. Etwa 500 Mann der Landstürmer werden in die Kaserne, die anderen in Bürgerquartiere gelegt.

Starkenburg und Rheinhessen. A Darmstadt, 14. Feor. Neben zahlreichen anderen Wohltätigkeitsvereinen hat sich bald nach dem Ausbruch des ftrieges in Darmstadt unter Mitwirkung des Allgemeinen Deutschen Frauen- vereins eineKleidersammelstelle 1914/15 gebildet, an deren Spitze Oberbürgermeister Dr. Glässing steht In dem gestern in emer allgemeinen öffentlichen Versammlung erstatteten Bericht

über die Täliakeit in den ersten drei Monaten konnte Frau Prof.

Friedländer die sege n sreiche Tätigkeit dieser Einrichtung näher darlegen. Der im Erdgeschoß der Bessunger Mittelschule ein⸗ erichteten Arbeitsstube wurden Hunderte von gebrauchten leidern aller Art, Tuchreste usw. überwiesen, desgleichen reiche Geldspenden, und unter Leitung fachkundiger Damen mit Frau Prof. Mendelssohn und Frau Geheimerat Klingelhöffer als Vorsteherinnen wurden daraus praktische Sachen hergestellt oder neue Kleidungsstücke angefertigt, die den minderbemittelten Kreisen

teils ganz umsonst, teils gegen eine minimale Vergütung überlassen

werden konnten. Neben dieser willkommenen Unterstützung hat die Einrichtung noch das Gute, daß zahlreiche alleinstehende Frauen und Mädchen(28) hierdurch lohnende Beschästigung fanden. Jun Hinblick auf die teueren Schuh- und Ledervpreise ist es dem Verein auch gelungen, ein billiges Schuhwerk, Kriegsschuhe für Kinder, herzustellen, die mit haltbaren Holzsohlen versehen sind und für 23 Mk., an Unbemittelte unentgeltlich, abgegeben werden. Wenn sich diese Kriegsschuhe auch als einigermaßen dauerhast er- weisen, dann sollte ihrer Anfertigung und weiteren Verbreitung schon im allgemeinen wirtschastlichen Interesse die größte Aufmerksamkeit

zugewendet werden. e. 5 Hessen⸗Nassau.

h. Frankfurt a. M., 14. Febr. Um der Brotvergeu⸗ dung und Nahrungsmittelverschwendung durch Schulkinder vorzubeugen, hat die Schulbehörde in den hiesigen Schulen eine

strenge Aufficht eingeführt. Die Kinder wurden belehrt, daß es augenblicklich unangebracht sei, wenn sie zum Frühstück Butter⸗ stchen mit Wurst äßen;: sie sollen Brötchen ohne Zutaten oder Brot mit Obst essen. Auch in der letzten Schulpause am Vor⸗ mittag dürfen die Kinder nichts mehr essen, damit sie mit Appe⸗ tit zum Mittagstisch lommen. Die von den Bäckern vorgenom⸗ mene Erhöhung der Brotpreise von 70 auf 80 Pfg. hat in allen Bevölkerungskreisen den lebhaftesten Unwillen erregt. Der städti⸗ sche Lebensmittelausschuß der sich bereits mit dieser Preiserhöhung beschäftigte, erkennt das Vorgehen der Bäcker als nicht gerechtfer⸗ 1 an. Er will 19 Vorbeugung weiterer Preistreibereien dem Magistrat die Saulfeera von Höchstpreisen für Brot vorschla⸗ gen. Im Strafgefängnis Preungesheim machte ein straf⸗ . Schlosser seinem Leben durch Erhängen ein Ende. Statt200 Pfund schrieb die Händlerin Jenny Grünebaum auf den Kartoffelverkaufszettel199 Pfund, glaubte damit den Höchstpreis für Kartoffeln im Großhandel umgangen zu haben und nahm dem Käufer einen höheren Preis ab. Einer aber zeigte die geschäftstüchtige Frau an und erreichte, daß diese von der Strafkammer zu 100 Mark Strase verurteilt wurde.

Amtlicher Wetterbericht. 1 Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen.

Wetteraussichten in Hessen am Dienstag, den 16. Febr 1915

Veraͤn erlich, euweise Mederschläse, mild, westliche Winde.

Mittwoch

worden seien,

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Wöchentl. Uebersicht der Cobesfälle i. d. Stabt Gießen. . 5. Woche. Vom 24. bis 30. Januar 1915. Einwohnerzahl: angenommen zu 32 9 0(inkl. 1600 Maun Militär). Sterblichkeitszisser: 180%, Nach Abzug von 7 Ortsfremden 4,74.

. Er · Kinder Es starben an Zuf. wuchsene in! tes 22 F Angeborener Lebensschwäche 1(1) 11 Diphtherie und Krupp 20) 2(0) Geyirnschlag 1 1 Vauchsellentzündung 1 5 1 Blinddarmentzündung 10050 1(0) Krankheiten der Harnorgane 1(80) 100.* Krebs 2(2) 22)*5 Darmzerreißung infolge Ver- unglückung durch Slurz 1(ö) 100) Summa 10(77 8 D Außerdem in sranzösischer Kriegsgefangener an Typhus.

Letzte Nachrichten. . Hauptquart er, 15. Februar vormittags (amtlich). estlicher Kriegsschauplatz. Südlich Ypern bei St. Eloi entrissen wir dem Feinde ein etwa 900 Meter langes Stück seiner Stellung. Gegenangriffe waren erfolglos. Ebenso mißlang ein Angriff des Geguers in der Gegend südwestlich La Bassee. Einige Dutzend Gefangene blieben in unseren Händen. 5 2 5

Den Vorgraben, den wir am Sudelkopf am 12. Februar verloren hatten, haben wir wieder genommen.

Aus Wengern im Lauchtal wurde der Feind geworfen. Den Ort Remsbach räumte er darauf freiwillig.

Oestlicher Kriegsschauplatz. Nördlich Tüte wurde der Feind aus Piktupönen vertrieben und wird in der Richtung auf Tauroggen weiter gedrängt.

Diesseits und jenseits der Grenze östlich der Seenplatte dauern die Verfolgungskämpfe noch an. Ueberall schritten unsere Truppen schnell vorwärts.

Gegen feindliche über Lomza vorgehende Kräfte stoßen deutsche Teile in der Gegend von Koluo vor.

Im Weichselgebiet gewannen wir weiter Boden. Radion ist von nus besetzt. In den vorhergehenden Kämpfen wurden neben zahlreichen Gefangenen 6 Geschütze erobert.

In Polen, links der Weichsel, keine wesentlichen Ver⸗ änderungen. Oberste Heeresleitung.

Der Gegenstoß Hindenburgs in Ostpreußen.

Genf, 15. Febr. Ueber die Vorgänge auf dem östlichen Kriegsschauplatz wird in einigen französischen Blättern ge⸗ meldet, daß die von Ostpreußen ausgehende Offensive sich noch zu verstärken scheine. Der große Gegenstoß sei überlegen eingeleitet und sehr geschickt durch⸗ geführt worden. Das müsse man anerkennen. Immerhin müsse die Frage offen gelassen werden, bis zu welchem Punkte dieses Manöver die allgemeine Lage ändern wird. Es sei schwierig, dieses vorauszusehen.

Der deutsche Sieg in Ostpreußen in schwedischer Beleuchtung.

Stockholm, 15. Febr.Sydsvenska Dagbladet schreibt: Die deutsche Offensine in Ostpreußen hat mit einem vollkommenen Siege geendet. Diese gelungene deutsche Aktion ist also die Antwort auf die russischerseits geplante Offensive längs der ganzen ostpreußischen Front. Es ist dieselbe kräftige Antwort wie der Sieg bei Soissons nach der bekannten Offensive des Generals Joffre.

Die englischen Verstärkungen in Flandern.

Haag, 15. Febr. Wie aus den Aussagen der bei Rousselaere gemachten französischen Kriegsgefangenen her⸗ vorgeht, ist ihnen erzählt worden, daß die Engländer Ost⸗ ende besetzt hätten, was aber völli unwahr ist. An der Mer⸗ Linie sind die Kämpfe jetzt erheblich lebhafter und andauern⸗ der. Die Engländer treten jetzt in stärkerergahl auf. Jedoch sind die englischen Nachschübe keineswegs so groß, wie sie von englischer Seite angegeben wurden. Trotz größter Anstrengungen der französischen Artillerie deutet nichts auf ein Vorwerfen der französischen Frontlinie hin. Ypern liegt auch jetzt noch im Feuerbereich der deutschen Artillerie.

Englische Truppen im Sundgau.

Basel, 15. Febr. Es scheint, daß englische Truppen auch in den Sundgau kommen. Aus Belfort t erfährt man, daß englische Offiziere dort eingetroffen sind. In der Gegend von Belfort werden Maßnahmen getroffen, um englische Abteilungen dort unterzubringen.

Eine englische Militärmission in Serbien. Wien 15. Febr. Wie aus Sofia gemeldet wird, ist in Nisch eine englische Militärmission eingetroffen, die aus General Paget und zwei höheren Generalstabsoffizieren besteht.

Die französischen Krieger beschweren sich.

Genf, 15. Febr. DieHu manité bringt eine Be⸗ schwerde, die von einer Anzahl Männer, die früher als zum Militärdienst untauglich zurückgestellt, aber jetzt bei der neuen körperlichen Untersuchung als tauglich befunden und die daher bald an die Front geschickt werden sollen, herrührt. Es sei ungerechtfertigt, heißt es da, solche Män⸗ ner jetzt zum Militärdienst heranzuziehen, da die Gebrechen, um deretwillen sie früher als nicht militärpflichtig erkannt mit dem zunehmenden Alter sich verschlim⸗ merten, um so mehr, als die Neueinstellung früher nicht

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Ilalieas Hude regen uu iIHcA,ẽEucH,u,l,e.. Rom, 15. Fehr. DieStampa schreibt: Die Enteute hat uns durch den Mund Sasonows wissen lassen, was sie von unserer Neutralität hält. Während alle in den Krieg verwickelten Großmächte Weltpolitik treiben und die Ausübung ihres poli⸗ tischen und wirtschaftlichen Einflusses auf andere Erdteile anstre⸗

ben, sollte allein Italien sich mit einer ger sen Grenztorrek⸗ tur und der Verfolgung der nationalen Gr begnügen. Alle anderen Mächte gr cen nach dem Mit eer, das unsere

Küsten bespült, und wir sollten nur nach der Adria schauen dür⸗ fen. Wie könnten wir uns aber an einem Meere desinteressieren, das voll Namen ist, die uns blutige Erinnerungen ins Gedächt⸗ nis rufen und Irrtümer, an denen wir bis heute noch zu büßen haben. Will Italien schon in den Weltkrieg eingreifen, so wendet es ben Blick von ber kleinen Adria nach dem Mittelmeer, das uusere Küsten bespült. Das Blatt schließt mit der ernsten Mah⸗ e an die Kriegshetzer, ihren übertriebenen Optimismus zu kühlen.

Russische Sorgen. 5

Hamburg, 14. Febr. DieNowoje Wremje schreibt zur neuen deutschen Offensivbewegung: b

Möge der barmherzige Gott unseren tapferen Helden seine Hilfe nicht versagen. Ein furchtbarer, orkanartiger Angriff des Feindes hat begonnen. Es wird wahr⸗ scheinlich der letzte in diesem Kriege sein. Wie eine mächtige La⸗ wine, wie ein ungeheurer Heuschreclenschwarm ergossen sich die deutschen Truppen Über das westliche Rußland. Tas Vordringen geschehe mit einer so urgewaltigen Wucht und nrit einer solchen Kraftanstrengung, daß es wohl möglich sei, daß die russischen Heere nicht vermöchten, Stand zu halten, sondern überrannt wer⸗ den dürften.(B. Z.)

Die Griechen und Serben in Albanien?

Rom, 15. Febr. Nach einer Depesche aus Korfu rückten die Griechen mit Artillerie vor Berat in Südalbanien. Die Griechen scheinen im Ein verständnis mit den Serben zu handeln, die ihrerseits Elbassan besetzen würden.

Der Trajektvertehr zwischen Schweden und Finnland.

Stockholm, 15. Febr. Der Trajektverkehr zwischen Abo und Stockholm hat mit finnischen Booten begonnen, was hier Erregung und allerlei Gerüchte hervorruft. Es heißt, daß hier Verhandlungen zwischen hervorragenden Russen und Deut⸗ schen zum Austausch von invaliden Gefangenen stattfinden und daß die Fahrt aus diesem Anlaß ungestört von deutscher Seite fortgehen soll. Da es sich um einen Transport von mindestens 70 000 russischen Invaliden handelt, mußten die Medizinalbehörden umfassende hygienische Vorsichtsmaßregeln ergreifen.

China kampfbereit.

Kopenhagen, 15. Febr. DerRußkoje Slowo ver⸗ öfsentlicht ein Telegramm aus Peking, nach welchem 18 chine⸗ sische Generale und Generalgouverneure den Prä⸗ sidenten der chinesischen Republik Vanschikai ersuchten, die An⸗ maßungen Japans ohne weiteres abzulehnen. Sie teilen mit, daß die chinesischen Truppen bereit seien, für die Un⸗ . Chinas in den Kampf gegen Japan zu ziehen. In politischen Kreisen Chinas tritt der Wunsch auf Einberufung des Nationalrats zur Erörterung der japanischen Frage auf. Auch die revolutionären Organisationen der südlichen Propinzen sichern der Regierung ihre Hilfe gegen Japan zu. Die Regierung ersuchte das Volk, die Ruhe zu bewahren, selbst wenn Japan Truppen in China landen sollte.(DieTimes erfährt: Japan hat von China verlangt, daß kein Teil der chinesisch. Küste und keine Insel an eine dritte Macht verpachtet, abgetreten oder verkauft werden dürfe. Wei⸗ ter verlangt Japan das ausschließliche Bergwerksrecht in der Ost⸗ mongolei. Keine Eisenbahn soll dort ohne Japans Zustimmung angelegt werden dürfen. Auch fordert es die Verlängerung des Pachtvertrages über Port Arthur und die Betriebserlaub⸗ nis für die Bahnnen AntungMukden und Kirin Tschant⸗

schun(in der Mandschurei), sowie die Gewährung des Ansiedlungsrechtes und des Rechtes auf Landerwerb für Japaner in der Ostmongolei und der Südmandschurei. Ferner

verlangt es die Uebertragung der deutschen Rechte auf Schantung und den Bau einer Eisenbahn von Tschifu und Lunkum nach Weihsien. China dürfe keine neuen Eisenbahnen und Hafenerrich⸗ tungen in Fukien an andere Mächte ohne die Erlaubnis Japans übertragen, das ebenfalls eine nit China geteilte Herrschaft über die Eisenwerle von Hanjang, die Eisenbahn und Bergwerke von Pinsiang und die Kohlenwerte im Jangtse⸗Tal erhalten soll. China soll an die Untertanen anderer Staaten keine Bergwerksrechte über⸗ tragen, wodurch diese Unternehmungen geschädigt werden könnten. DieTimes fügt hinzu, daß diese Forderungen vorigen Monat England, Rußland, Frankreich und den Vereinigten Staaten mit geteilt worden seien.)

Graf Ferd.

Berlin, 15. Febr. 5 der Nacht zum Sonntag ist im Alter von 82 Jahren der berühmte Maler, Wirklicher Geheimer Rat Professor Graf Ferd. Harrach, gestorben Er hat ein⸗ zelne Episoden des Jahres 1870 im Bilde festgehalten. Später malte er vornehmlich religiöse Bilder. 5

Hochwasser in Italien.

Rom, 15. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Das Hoch⸗ wasser des Tiber nahm gestern nachmittag weiter zu, füllte die Wölbung der Milvischen und Engelsbrücke und trat vielfach über die Ufer, besonders in der Engelsgasse, im Borgo, in der Via Marmorata und in der Umgegend der St. Pauls Basilika. Auf der Bartholomäus⸗Insel er⸗ reichte das Wasser die ersten Stockwerke der Häuser. Im Heiligen⸗Geist⸗Spital wurden im ersten Stock liegende Kranke höher heraufgebracht. Ein Calciumcarbid⸗Lager in der Via Portuense wurde überflutet, aber die dadurch ver⸗ ursachte Explosion forderte keine Menschenopfer. Der König ließ sich von dem Vizebürgermeister über die Lage Bericht erstatten und besuchte die überschwemmten Gegen⸗ den im Automobil. Nach derTribuna nimmt auch der Papst lebhaften Anteil an der Ueberschwemmung. Nach demGiornale d'Italia lassen die Nachrichten aus den stromauf gelegenen Städten auf eine Abnahme des Hoch- wassers schließen.

arrach F.

Verschwendet kein Brot! Jeder spare, so gut er kann.

fleste-Terkauf

Militärpflichtiger auch ungesetzlich sei.

Die währ Reste in S8

end des ganzen jahres angesammelten chürzensiamosen, Hemdentuchen, weiß

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Donnerstag

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