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Sommrttage gewidmet war, halt der mit Regen durchweichte Flug­sand wie mit einer Flut schmutziger Tränen übergossen, Halbvcr- weht sind die Tennisplätze, Dausen von Rieselsand liegen ans den Strandterrassen der eleganten Gasthäuser, Badewäschc, Sport und Spiel gerate sind im Sande verstreut. Die Glasateliers der Dünenphotographen sind nur Eisengerivpc: die Scheiben sind unter dem Donner der Geschütze und bei der Sprengung des an der Brandungszone augetriebenen Minenpslasters geborsten.

Sämtliche Häuser am Strande sind geschlossen, die Fenster ver­rammelt und vcniagclt, die Bewohner zu ihrer eigenen Siclierheit nach dem Binnenlande, meist nach Brüssel geleitet worden, Wie nötig das ist, habe ich bei der Besprechung der gründlichen Zcr- Itörung der Hasenanlagen und Bürgerwohnungen von Zeebrüggc geschildert.

So sieht Knocke aus, wo sonst die Badegäste in den Dünen die zahllosen Kaninchen jagen, ein Geschäft, welches jetzt nur ein Keiner verwilderter Terrier betreibt, der allein von allenEin­wohnern" zurückgeblieben ist. So sieht auch H e y st aus. das in seinen besten Zeiten von mehr als 15 000 deutschen Besuchern be­lebte Familieirbad, das so schöne Ausslüge nach Holland bietet.

Da drüben liegt die holländische Grenze, Man sieht den Kirchturm von Sluis, das ictzt von Zeitungsberichterstattcrn aller Länder und auch von Spionen wimmelt. Man vergegen­wärtigt sich einen Augenblick, was das eigentlich ist, ein Land, das inmitten des blutigsten Weltkrieges seincir sicheren Frieden hat, Sb ihn alle unbehelligt achten werden, wie wir Deutschen? Dg draußen, in der neutralen Fahrrinne der Scheide. kreuzt das nieder­ländische KriegsschiffZcehund", um sorglich über jeden Eingrift in das Machtbereich des neutralen Königtumcs zu wachen. Air der Grenze aber stehen, säst Schulter an Schulter, holländische Truppen und ein Straßburger Reserve-Regiment Posten, Die Elsässer aus dem äußersten Südwesten schinnen das Reich in der nordwestlichen Ecke des Kriegsschauplatzes,

Uebcr die schmutzigen Fluten des Leopold-Kanals, über das zerstörte Zeebrüggc und Blankenberghessashionable" Strand» straßen, wo vor den ehernen Kriegern des Kongodcnkmales deutsche Matrosen die Wacht am Meere halten, geht es nach Ostende. Feiernd stehen die Fischer, die nach der Sommerwochen einträg­licher Wirtstätigkeit sonst auf die Ausbeutung der Speisekammern der Nordsee ausziehen, um die kleine Flotte ihrer Boote im Fischerhafen. Die Däuser am Strande sind auch hier geschlossen. Zerschossen sind, entgegen den wiederholten Behauptungen englischer Blätter, daß ganz Ostende brenne, nur einige Luxushotels, durch die englische Flotte, und zwar ausgesucht englische, am schlimmsten dasMajestic". Auf den Strandpromcnaden sind Schützengräben ausgehoben. Die feinen Niesen des Pflasterbclages bieten eine gute Brustwehr und dienen in dem rieselnden Bande als Schütze der brüchigen Wände. Das sind, so ganz äußerlich betrachtet, wirkliche Luxusschübengräben.

Im Spielsaal des Kursaalgebändes haben deutsche Matrosen ihr Biwak ausgeschlagcn. So gutem Zweck hat der mft spielerischen Erkern und Türmchen verzierte Bau noch nie gedient. Aus der Bühne eines Nebensaales üben ein paar Blaujacken in Vermum­mungen. die sic von der Aequatortaufc mckgeb-cacht zu haben scheinen, ein ausgelassenes Weihnachtsfestsviel, Aber draußen am Sttande stehen dräuend schwerkalibrige Geschütze, in sichere Deckungen tief eingesenkt. Nicht umsonst hat die Direktion des Kursaales in einem Briefe, den ich zufällig in einem Bureauschranke fand, den Be­suchern für 1914eine ganz besonders interessartte Saison" ver­sprochen. Das haben einige Gäste, Angehörige neutraler Staaten, so ausgesaßt, daß sic auch nach dem Kriegsausbrüche in Ostende bleiben wollten, bis sic jetzt ganz zuletzt von den deutschen Militär­behörden mit sanfter Gewalt zu einer Luftveränderung veranlaßt wurden.

Die Wairderimg nach Middelkerkc und Westende läßt mich das fröhliche Treiben unserer Blaujacken, die zuerst wider­willig und dann mit ganzer Lust Landratten geworden sind, noch eingehender beobachten als vorher. Sie betreiben längs der ganzen Küste die Eisen- und Straßenbahnen, sie buddeln sich rn die Badekarrcn in den Dünensand und bauen sich mft ihnen unter­irdische, viclzimmerige Wohnungen, sie dressieren sich die sonst als Reittiere für die Sommergäste verwendeten Esel zu wertvollen Gehilfen für den Lasttransport urch sie hoben, alles in allem, viel Humor und wenig Langeweile. Auch hier sind viele Elsässer. Ein Zug Matrosen baut sich ein pomphaftes uuterirdisches Wiuter- schloß, dasSttaßburgcr Düfte" heißen soll. Und alle freuen sich:Wenn die Kaiwe-Engländer nur kämen! Die sollen uns Straßburger kennen lernen!"

Bei Middelkerkc komme ich in die vorderste Frrmt. Die Däuser- rcihc dort vor uns ist Noch unser Besitz, jenseits die Mole kennzeich­net schon den feindlichen Schützengraben. Bon seinem Artlllerie- beobachtungsstande aus, der weit vorn in der Feucrlinic liegt, zeigt mir ein freundlicher Generäl, den ich zuerst sah, als er die Nethestellung bei Waelheni erstürmen ließ, und den ich dann bei dem siegreichen Einzug in Antwerpen wredcr traf, die Stellung des Feindes. Dort drüben blitzt, im sahlen Nachmittagslichte, zwi­schen trüben Uebcrschwemmungswicsen ein dünnes, helleres Band: die Vier. Jenseits, durch zwei ungleiche Brüdcrtürme, einen dicken und einen mageren, gekennzeichnet, das arme, vom Feinde besetzte, im Bereich unserer schweren Geschütze liegende Städtchen N i e u v o r t. Bor uns Lombattzpde, dessen Namen wie der Kehr­reim eines durch die Jahrhunderte sortklingenden deutschen See­mannsliedes klingt. Und alles Land um uns, soweit es aus dem opalisierenden Brackwasser der Uebcrschwemmnngsflut ragt, Schlachtfeld, Ehrcnscld. Jeder Fußbreit ein Grab, jeder Fußbrcft wett, ein ewiges Deldcndenkmal zu tragen.

W. Scheuermaun, Kriegsberichterstaüer.

Au» Stadt und LanS».

Gießen, 22. Dezember 1914.

** Personalnachrichten, Die Großherzogin hat am 16, Dezember d, I, dem Pfarrer Heinrich Reichert zu Ober-Lais die evangelische Pfarrstelle zu Schaafheim übertragen nnd am 19, Dezember d, I. den Lehramtsassessor Alfons Kn oll aus Degmarn, Oberamt Neckarsulm, zum Oberlehrer an der Real- und Landwirtschaftsschule zu Groß- Umstadt und den Lehramtsassessor Heinrich Schneider

aus Heppenheim a, d, B, zum Oberlehrer tnt der Oberrval- schule zu Mainz ernannt. Das Ehrenzeichen für Mit­glieder freftvilliger Feuerwehren wurde verliehen an Georg Geyer, Philipp Gimbel, Peter Kartscher, Wilhelm Schwab, Philipp W esp, Franz Alt rmd Wilhelm M ei­se l, sämtlich zu Darnistadt. Ucbertragen wurde am 16. Dezember d. I. der Schulamtsaspirantin Gertrud« We­ber aus Mainz eine Lehrerinstelle an der Volksschule zu Klein-Auheim, Kreis Ottenbach. Die Großherzogin hat am 18. Dezember d. I. dem Amtsrichter bei dein Amts­gericht Mainz Dr. Paul Krug den Charakter als Amts­gerichtsrat erteilt.

** Denkmal für den Stifter der llniversi-- t ä t. Auf die Bitte des Rektorats der Universität im An- zeigcteil sei hiermit hingewiesen,

"Die letzten Oberschlesicr, 180 Mann ein- gckleidcte Rekruten, die bisher s»c den Waffendienst cingeäbt wurden und in der neuen Kaserne ihd Quartier hatten, sind am Samstag in ihre Heimat nach Breslau zurückgcbracht worden. Durch den gleichzeitigen Abzug von ca. 300 Feld­grauen in Feindesland ist Platz in unseren Kasernen ge­worden, so daß die vor ca. 14 Tagen in Bürgerquarticre gelegte junge Mannschaft nun in die Kaserne einziehen konnte.

Landkreis Gießen.

= Beuern, 21. Dez, Am Sonntag fand die Christ - bescherung der Kleinkindcrschule statt. Während nach Kriegsausbruch die Leitung durch Frau O e ch l e r von hier ge> lchah, bekam die Leiterin »ach steigender Frequenz Hille durch Fräulein Gemmecker aus Gießen. Es konnten 44 Kindern Gebranchssachen, Spielzeug nnd Gebäck beschert werden. Als be­sondere Weiunachlsgabe erhielt die Kinderlebule als künftige Arbeits­stätte den neuen Gemeindesaal überwiclen. Er ist durch Umbau der P l a rr I ch e u n e entstanden, enthält einen großen, etwa 300 Leute lassenden Raum, dem durch eine bewegliche Scheide­wand ei» kleinerer Saal abgelrennt werden kann, und außerdem eine Bühne lür Dorlührnnge». Der Saal bedeutet für unser Ge­meindeleben eine bedeutsame Förderung.

Kreis Büdingen

<l> Nidda, 21. Dez. Hier wurde gestern im Saale zum Gam- bttmrs eine Versammlung der Leiter der Jungdeutschland- bcwegung im Kreise Büdingen abgehalten. Fast sämtliche Ge­meinden waren vertreten: außerdem hatten sich noch viele Freunde der vaterländischen Bestrebungen eingesunden. Der Vorsitzende, Geh, Regierungsrat Boeckmann aus Büdingen, begrüßte die zahlreiche, etwa 160 Besucher starke Versammlung mit herzlichen Dankesworten an die Leiter und Vorstände der einzelnen Gruppen und erteilte hierauf Leutnant Schröder vom Ins,-Regt, 116 aus Gießen das Wort zu seinem Vorträge über:Instruktion der Jugendwehren", Der Redner gab kleine Belehrungen über Kompay- nicn, Gruppen, Züge, Marschkolonnen, Marschrichtungen. Verhal­ten beim Marsche, Beobachtungen und Orientterungen im Ge­lände, Schützenlinien, Gcländebeschreibimg, Augenübungen aller Ar^, besonders dtt Entfernungsschätzung, Dorchübungen, Gebrauch der Uhr nnd der Karte, technische Fertigkeiten, Deckung, Schützen­gräben und Kämpfe zwischen zwei Patteien, Bezüglich der aus der Versammlung gestellten Frage über Abzeichen der Mitglieder der Jugendwehren wurden Armbinden oder besondere gleichmäßige Mützen empfohlen. Von einer Uniform soll abgesehen werden. Großer Wert wurde den Bescheinigungen über Teilnahme an den Ucbungen für die znm Heere Einrückenden beigrrnessen. Sie sollen von den Leitern ausgestellt und von der Ortspvlizci> behörde mft dem Dienstsiegel versehen werden. Die von einigen Leitern vorgebrachten Wünsche, daß ein gesetzlicher Zwang die jungen Leute zur Teilnahme verpflichten möge und der Bestrafung der­jenigen Personen, die die zum Wähle des Vaterlandes ins Leben gerufenen neuen Besftebungen verächtlich machen nnd zu hindern suchen, sollen geeigneten Orts unterbrcfttt werden. Der Kreis Bü­dingen umfaßt in 14 Bezirken 1760 Jugendliche, die an den Ucbungen regelmäßig teftnehmen und von 216 Leftern unterwiesen werden, gewiß schon ein großer Erfolg nach acht Wochen, Geh, Rc- gierungsrat Boeckmann gedachte in seinem Schlußwort in kerniger, zündender Weise unseres erhabenen Kaisers, der Hel den ha feen Armee und des teuren Vaterlandes, Sern dreifaches Hoch auf dieselbeni fand begeisterten Widerhall: ebenso gab das kräftig gesungene Lied: Deutschland, Deutschland über alles" der Begeisterung und Va­terlandsliebe der versammelten Deutschen, meistens frühere Sol­daten, würdigen Ausdruck,

Hessen-Nassau.

m. KirchhaIn, 21. Dez. Gestern nachmittag sand im Saale des Hotels Mosebach hier die Jahresversammlung der Railleisenvereine deS Kreises Kirchhain statt. Die Der- sammlung wurde durch den Vorsitzenden Plärrer E ch l i r t - Mardori mit einem Kailcrhoch eröffnet. Der Geschäftsbericht wurde von dem Vorsitzenden vorgelragen. Der Unterverband be­steht aus 14 Vereine», die MitglieSerzahl betrug >m Vorjahre 1322, jetzt 1393. Der Umsatz im abgelaulene» Geschäftsjahr be­trug über 2 k Millionen Mark. Ten Bericht über die Filialen erstattete der stellvertretende Direktor Schüler aus Kastei. Der Redner verurteilte die unerhörte Preissteigerung eiuzelner Werke der künstlichen Düngemittel inlolqc des Kriegszustandes; die Fest­setzung der Höchstpreise hicrlür sei elivas verspätet criolgt. Land­tagsabgeordneter Drin »bürg - Fulda sprach über da? Thema: .Krieg, Landwirtschaft und Genossenschaft'. Landrat v. Gilsa, der aus dem westlichen Kriegsschauplätze kämpst, ist zum Haupi- mann beiördert worden.

h. Bad Homburg v. d. H., 21. Dez. Als neulich morgens die Bewohner der nach einem früheren sehr spen­dabel gewesenen russischen Kurgaste genannten P r o w o - ro f f st r a ß e aufwachten, wohnten sie in der H i n de n- burgstraße. Ein Patriot hatte nachts die neue Bezeich­nung heimlich anbringen lassen und damit den Beifall der

sanzen Stadt gesunden. Hoffentlich macht nun auch die

Stabt aus dem Scherz wirklichen Ernst.

Gerichtssaal.

X Gießen, 21. Dez. (Kriegsgericht.) Frei- gesprochen wurde» vor einiqe» Tagen vom Kriegsgericht die sechs Berliner TranSvortarbeckcr, die vor 5 Wochen von einen, Laiidsturmmann anl dem Bahnhol Gießen angeballen wurden, weck ste stch durch Mitiührung von anffällwe», Gepäck verdächtig geinacht haben sollen. Tie Leute waren von einem Transport uns Frank­reich heimgekommen nnd hatte» sich zur Erinnerung an Feindes­land einiqe Waffen und sonstige Kleinigkeiten angeeiqnet. Ter silberne Taselanffatz, den man bei der Durchsuchung des Gepäckes qehmbtn haben sollte, ist vor de», Kriegsgericht» einen, leicht ver­silberte», ans Messing oder Eisenblech hergeslellten, säst wertlosen Beutestück zusammengeschrunivst.

Eingesandt.

lFür Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber leinerlei Verantwortung.)

Ersatz für Petroleum.

Von allen Seite» ist i» letzter Zeit viel über Petroleum» manqel nnd Ersatz geschrieben worden. Auch ich möchte aus eine ei,stäche Sache a»!merlsa,n machen. ÜJiit Recht wird jetzt vielsach Azetylengas als Lichtquelle angepriese». Jedoch wird von Viele» daher noch kein Gebrauch davon gemacht, weck das Brennen von "Azetylen auch eine andere Lichtanlage (Lampe» bedingt. Gute Dienste leistet >ii,n hierbei eine Fahrrad- l a l e r n e (Karbid-Lampe), welche wobl im Besitz eincs iede» Radsahrers ist. Man nimmt den oberen Teil sanft der Glasscheibe ab, so daß das Lichtärinchen lreisteht. Die Flamme kann man nach jeder Größe regulieren Man hat

damit cm sehr schönes Helles, ruhig brennendes Licht, da? auch bei Luftzug nicht flackert. Durch Abnehmen der Glasscheibe blendet auch das Licht nicht. Jntenflver wirkt das Licht noch, ivcnil man anstelle der Blende eine flache Scheibe (ans Weißblech oder derql.j anbringt. Ter Verbrauch stellt sich ebenso billig wie Petroleum, und was die bauptsache ist, Karbid ist zu haben, ivas bei Pelroleinr nur spärlich der Fall ist.

Märkte.

fc. grnntfttrt a. M., 22. T >z. Heu- »nd St robm arkl' Man »olieile ve» 3,«04,00'Bit., Stroh (Kornlangltroh) 0.00 bis 0.00 Alk., Wir, stroh 0,00-0,00 Mark. Alles je bll Kilo. Ge-

schält lebhaft. Tie Zusuhren waren a»S den Kreisen Friedberg, Hanau und Dieburg.

Amtlicher Wetterbericht.

Oesfentlicher Wetterdienst, Gießen. Wefteranssichten in Hessen am Mittwoch, den 23. Dez. 1914: Abnahme der Bemölknnq, kälter, südöstliche Winde,

letzte Nachrichten.

Der Kampf in Flandern.

Amsterdam, 22, Dez, Die französische Gesandtschaft im Haag teilt mit: In den Argonnen und bei St. Hubert ist cs dem Feinde durch einen kräftigen Angriff gelungen, etwas überdieMaashöhen vorzudringen.

Die zur Untätigkeit verdammte französische Flotte.

Basel, 22, Dez, In der Marine kommissimt der französischen Deputiertenkammer bemühte sich Marin eminister !Au g agnc ur die gegen die französische Marine gerichteten Angriffe zurückzuweisen. Der Minister erklärte, Pariser Blättern zufolge, die Vorwürfe, daß die Marine nichts leiste, seien unberechtigt. Leiste denn die eng­lische Marine mehr? Beide seien zur Untätigkeit verdainmt, da der Gegner sich nicht stelle. Die Deutschen und die Oester­reicher müßten zuerst schießen. Die französischen Unterseeboote seien mit ebenso großem Erfolg tätig wie die deutschen, doch müsse iljTc Tätigkeit gehei mblei - be n, (!) Das Publikum würde sie nicht nach dem Ergebnis beurteilen.

Aus dem spanischen Senat.

i. Köln, 22. Dez. DieKöln. Ztg." meldet von der holländischen Grenze: In der letzten Sitzung des Senats regte bei der Erwähnung des europäischen Krieges der Senator Marquis de Herrera an, im Sitzungs­protokoll zu verzeichnen, daß die Versammlung sich der Trauer der Kriegführenden anschließe und den Wunsch für einen baldigen Frieden äußere. Vom Minister­tische wurde erklärt, daß mau sich diesein Wunsche an- schlicße. Der Vorsitzende erklärte, der Anregung des Sena­tors gerne Rechnung tragen zu wollen.

Der Zug der Neugierigen nach Scarborongh.

Kristiania, 22. Dezember. Aus London wird gemeldet: Ein Exträzug brachte gestern tausende von Menschen nach Scarborongh,,wo im. Hafen ein lebhafter Handel mit Granatsplittern und anderen Andenken an das deutsche Bombardement vor sich ging.

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