Einzelbild herunterladen

Nr. 295

Der Slehener Anzeiger

erscheint täglich, außer Sonntags. Beilagen: viermal wöcbeullich SietzenerZamiliendiäiter; zweimal wöcheiitl.ilreis- bloit sür den Ureis Stehen (Dienstag und Freitag): zweimal monatl Land- wirtschastliche Zeitsragen Fernjprech - Anschlüsse: sürdieSchriitleiliingII2 Vcrlag,Geschä!tssteÜe5I Adresse lür Tralguach- richteu: Anzeiger Gießen Annahme von Anzeigen sür die Tagesnmunier bis vormittags !t Uhr.

Erstes Blatt

m. Jahrgang

Montag, Dezember

«t zu qso reis: monatl. 75 Ps., viertel» Üchrl. Mk. 2.20: durch Abhole- ii. Zweigstellen monatl 65 Ps.; durch diePost Mk.2. viertel- jährl. ausschl. Bestellq. Zeilenpreis-, lokal ISP'., ausw. 20 Ps. Hauvt- schristleiter: ?lug. Goetz. Verantwortlich für den volit. Teil: Aug. Goetz: sürFeuilleton",Ver­mischtes" u»dGerichlS- saal": klar! Jieurath: lürStadt und Land" :

Rotationsörud und Verlag der vriihl'schen Univ.-Vuch- und Steindruckerei R. £angc. Schriftleitung. Seschästrstelle «. Druckerei: Schulstr. 7. Auzei^emeü:' Beck!

NOOV russische, 60h sranzöfische Gefangene. 9er Rückzug

öer Aussen aus Westgalizien.

Großes H aup t a il a rt i c r , 13. Dez., vormittags. (Amtlich.) Nachdem am I I. Dezember die französische Offen­sive auf A p r e mv n t (südöstlich St. Mihiel) gescheitert war, g r i f f der Feind gestern nachmittag in breiterer Front über Fllrey (halbwegs St. Mihiel Pont-tz-Mousson) an. Der Angriff endete sür die Franzosen mit dem Verluste von KvvGefangenen und einer grotzen Anzahl von Toten und Verwundeten. Unsere Verluste betrugen dabei ct- iva 70 Verwundete. Im übrigen verlief der Tag auf dem westlichen Kriegsschauplatz im wesentlichen ruhig.

In Nordpolen nahmen wir eine Anzahl feindlicher Stellungen. Dabei machten wir 11 000 Gefangene und e r b e u t c t e n 4 3 Maschinengewehre.

AuS Ostpreußen und Südpolcn nichts Neues.

Oberste Heeresleitung.

MTB. Großes Hauptauarticr, 12. Dez., vormittags. (Amtlich.) In Flandern griffen gestern die Franzosen in der Richtung östlich Langemarck an. Tie wurden zurückge morsen und verloren etwa 200 Tote und 340 Gefangene.

Unsere Artillerie beschoß den B a l> n h o s ?) Peru zur Stö­rung feindlicher Truppenbewegungen.

Bei A r r a s wurden Fortschritte gemacht. In Gegend Sousin- Perthes grissen die Franzosen erneut ohne jeden Erfolg an.

Im Argonncrwaldc versuchten die Franzosen nach Ivochenlangcm passiven Verhalten einige Vorstöße. Sie wurden überall leicht abgewiesen: dagegen nahmen die deut­schen Truppen wiederwn einen wichtigen französischen Stützpunkt durch Minensprengung. Ter Gegner erlitt starte Verluste an Gefangenen und Verschütteten. Anßeidem machten Ivir 2 0 0 Gefangene.

Bei. A p r enro n t, südöstlich St. Mihiel, wurden mchrsache heftige Angriffe der Franzosen abgcw lesen, ebenso aus dem Vogescnkainm in der Gcgcird westlich Markivcü.

An der oft preußische n Grenze warf unsere Kavallerie russische Kavallerie zurück und machte 350 Gefangene.

Südlich der Weichsel in Nordpolen entwickeln sich unsere Operationen weiter.

In Süd polen wurden russische Angriffe von österreichisch- ungarischen mid unseren Truppen abgeschlagen.

Oberste Heeresleitung-

Nicht mit dem Tone des Jubels werden die Meldungen von den außerordentlich schweren Verlusten der Russen hinausgestoßen. Wir wollen damit nicht über den erbar­mungslosen Siegeszug des Todes triumphieren. Wir dürfen aber aus den Feststellungen der Tatsachen entnehmen, daß die russischen Meldungen über unsere eigenen Verluste er­funden oder stark übertrieben lvaren und daß unsere Waf­fenerfolge keineswegs Pyrrhussiege gewesen sind. Wir dür­fen ferner ans diesen Nachrichten, wonach bei den Kämpfen in Polen die Russen ilyrc Verluste auf 150 000 Manu beziffern müssen, die Hoffnung schöpfen, daß das Kriegsmaterial des Feindes bald versiegen wird, und lmr erinnern uns der Worte unseres Hindenbürg, je enffchiedener und unerbitt­licher der .Krieg geführt werde, desto barmherziger wirke er, weil der Friede dadurch rascher herbeigefüh-rt werde. Nun meldete das deutsche Hauptquartier gestern einen wei­teren, großen Erfolg. Unsere Truppen haben in Nordpolen iviederüm feindliche Stellungen genommen, und dabei sind anfs neue l I 000 Gefangene gemacht und 43 Maschinen­gewehre erbeutet worden. Gleichzeitig berichten unsere öster­reichisch-ungarischen Bundesgenossen die erfreulichen An­zeichen dafür, daß der Feind in Westgalizien das Feld räumt. Die Türken fehlen cbcnsalls nicht mit neuen Sie­gen. Sie haben Batum in Brand geschossen. So erscheint das Petersburger Gerede. Rußland wäre zu einem fried­lichen Ausgleich mit Deutschland geneigt, wenn dieses Oester­reich-Ungarn preisgebe, in einem eigentümlichen Lichte. Die Tatsachen ändern sich von Tage zu Tage, und vielleicht wird der russische Friedenswunfch gar bald alles eitlen Aufputzes entkleidet sein.

Auch die letzten Meldungen aus Frankreich und Bel­gien sind günstig. Die Franzosen verbluten sich auch all­mählich, und nmm der deutsche Tagesbericht meldete, daß in den Argonnen eine Menge Gegner teils verschüttet, teils gefangen genommen wurde, so empfinden ivir auch hier­über nur Freude ini Sinne Hindenburgs, nämlich die Hoff­nung, daß das mörderisch« Ringen bald zu Ende geht. In Flandern ist das Kriegsglück den Deutschen hold ge­blieben. Südöstlich von St. Mihiel ist ein Angriff der Franzosen blutig zusammengcvrocheu. An dieser wichtigen Kampfstellc, von der wir geraume Zeit nichts Bedeutsames gehört hatten, wird demnach von den Unseren noch treue, starke Wacht gehalten. Und England? Ms neuesde Erschei­nung in der Flut seiner Machen sckmften ist scim angebliche Absicht aufgctaucht, Holland demnächst zur Preisgabe seiner Neutralität zu nöttgeu. DieRh. Wests. Ztg." >vill näm­lich aus dem Haag gehört haben, daß England in nächster Zeit sein Verlangen nndi freier Durchfahrt durch die Schelde nach Antwerpen dringlich wiederholen werde. Tie wackeren Holländer sollen aber geneigt sein, mit allen Mitteln ihre Neutralität aufrcchtzucrhalten. Die Meldung

ist nicht verbürgt; wenn England irffrkffch ein Ultimatum nach dem .Haag richtete, dürfte man gespannt darauf sein, ob seine ihm ergebenen Neutralitätshüter darob sich be­rufen oder protestieren würden.

. . * ,

Gewaltige Verluste der Russen.

Berlin, 12. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Die Räu­mung von Lodz durch die Russen geschah heimlich des Nachts, daher ohne Kampf und unbemerkt. Sie mar aber nur das Ergebnis der vorhergehenden dreitägigen Känipse. In, diesen hatten die Russen hauz ungeheure Verluste, besonders durch unsere schwere Artillerie. Die verlassenen ^russ i- schen Schützengräben waren mit Toten buchstäblich angefüllt. Noch nie in den gesamten Kämpfen des Ost'hecreA, nicht ernlmal bei Tannenberg, sind unsere Truppen über so viel russische Leichen hinweggeschritten, wie bei den Kämpsen um Lodz, Lowicz und überhaupt zwischen Pabianice und der Weichsel. Obgleich wir die Angreifer w ar e n, 'b l ie b nt unsere Verluste hinter denen der Russen weit zurück. Wir haben ins­besondere im Gegensatz zu ihnen ganzunverhältnismäßig wenigTotevcrloren. So ffelen bei dem bekannten D n r ch- b rn ch unseres Re serveko r ps von diesem Heeresteil nur 120 fianii; es ist eine auffallend niedrige Zahl. Für die Ver­hältnisse ist demgegenüber bezeichnend, daß allein ans einer Höhe südlich Lutonriersk (westlich Lodz) nicht weniger als 887 tote Russen gefunden Und bestattet worden sind. Auch die 'russischen G e s a m t v e r l u st e können wir, wie in den früheren Schlachten, ziemlich zuverlässig schätzen. Sie betrugen in den bisherigen Kämp­sen in Polen Mit Einschluß der von uns erbeuteten 80000 Ge­fangenen, die inzwischen Mit der Bahn nach Deutschland abbesör- dert worden sind, m in de st c n s Z 5 0 0 0 0 M anm.

(WTB.) Berlin, 12. Dezember. -(Nichtamtlich.) Die Stadt Lodz hat durch die jüngsten Kämpfe um ihren Besitz sehr wenig gelitten. Einige Borotte und Fabrikanlagen außerhalb des Stadtbezirks haben Beschädigungen aufzuweisen, doch ist das Innere der Stadt säst völlig nnveffehrt. Das Grand Hotel, in dem sich ein ruhiger Verkehr abspielt, ist unbeschädigt. Die elektrische Straßenbahn passiett ohne Störung wie in Frie­denszeiten. ,

Der österreichisch-ungarische Schlachtenbericht.

Wien, 12. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 12. Dez., mittags. Ungeachtet aller Schwierig­keiten in dem winterlichen Gebirgsgeländc setzten unsere Truppen unsere Vorrückung in den Karpathen unter fort­während siegreichen Gefechten, in denen gestern über 2000Russengcfangen genommen wurden, un­aufhaltsam fort. Die Pässe westlich des Lupkower Passes sind wieder in unserem Besitz. Im Raume südlich von Gor- lice, Grybow und Neu-Sandec begannen größere Kämpfe.

Die Schlacht in Westgalizien, deren Front sich in der Gegend östlich Tynbark bis in den Raum östlich Krakau hinzieht, dauert an. Gestern brachen wieder mehrere An­griffe der Russen in unserem Arttllekiefeuer zusam­men.

Die Lage in Polen hat sich nicht geändert. Die Be­satzung von Przemysl brachte von ihrem letzten Ausfall 700 gefangene Russen und 18 erbeutete Maschinen­gewehre mit sehr viel Munition mit heim.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: v. Höfer, Generalmajor.

Wien, 13. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird ver- lantbart: 13. Dezember. In der Schlacht in Westgalizienj wurde der südliche Flügel der Russen gestern bei Lima- nowa geschlagen und zum Rückzüge gezwungen. Die Ber- solgnng des Feindes ist eingeleitet. Me Angriffe ans unsere übrige Schlachffront brachem ebenso wie an dein früheren Tagen zusammen. Unsere in den Karpathen vorgerückten Kräfte setzten wieder unter mehrfachen Kämpfen die Kcffolgmig energisch sort. Am Nachmittag wurde Neu-Sandec genommen Auch in Grnbvw, Gorlice und Zmigrod rückten unsere Truppen wieder ein. Das Zcmpliner Komitat ist von dem Feinde vollkommen gesäubert. In den abseits von dcsn Schauplätzen der großen Ereignisse gelegenen östlichen Waldkarpathen ver­mochte der Gegner südlich des GebirgskamMres nirgends wesentlich Raum zu gewinnen. Im allgemeinen halten nnsere Truppen die Paßhöhen, in der Bukowina die Linie des Suczawa-Tales. In Süd polen wurde nicht gckampft. Nördlich Lowicz setzten unsere Verbündeten den Angriff ans die stark befestigten Stellun­gen der Russen ersolgreich sott.

Der Stellvcrtteler des Chefs des Geueralstabs v. H ö s e r, Generalmajor.

Wien, 12. Dez. <WTW. Nnhtamlkich.) Nach dem heutigen

Berordnungsblatt ordnete der Kaiser die Betrauung des Generals der Jnfantette Erzherzogs Joseph Ferdinand, des Kommandanten des vierzehnten Kürps. Mft dem Kommando der vierten Armee, des Feldmarschallentnants Jvieph Roth, des Kommondantcii der dritten Jnsantettetrnppendivisüm, mft dem Kommando des vier­zehnten Korps an.

Wien, 12. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Verschiebungen star­ker feindlicher ikräfte nach Süden haben, wie bereits mügeteilt,

es notwendig gemacht, auch nnsere B a l ka n a r Me e entsprechend umzugruppicreii und unseren rechten Flügel zurückzuneh- men. Dieser einfache Tatbestand wird von den letzten Meldungen ans Risch als ein entscheidender Erfolg der serbischen Armee dargestellt. Die serbischen Meldungen über unsere Verluste sind ,maßlos übertrieben.

Eine Auszeichnung Hötzendorsfs.

Wien, 12. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Der Kaiser hat dem Generalstabschcf General der Infanterie Freiherr Conrad v. Hötzendorfs das Militärverdienstkreuz 1. Klasse mit der Kriegsdekoration verliehen.

Ein Urteil über die Lage im Osten.

Berlin, 14.Dez. Zu den gestrigen Meldungen über' Siege in.Westgalizien schreibt der militärische Mitarbeiter desBerliner Lokalanzeiger":

Es ist kaum kürzer nwglich, wie es die Oberste Heeres­leitung mit den wenigen Worten tut, daß wir eine Anzahl feindlicher.Stellungen genommen und dabei 11 000 Ge­fangene machten. Wenn uns etwas die Nachricht noch er­freulicher macht, so ist es der österreichisch-ungari­sche General stabsbericht, aus dem beretts deutlich hervorgeht, daß sich Hindenburgs Tätigkeit bereits säubernd auf dem galizischen Kriegsschauplatz bemerkbar macht. Jetzt sehen wir deutlich den Beginn der Räumung Gali­ziens. Von den Karpathen an sind die Operationen immer weiter nach Osten vorgcdrungen, von Norden her droht ein österreichisch-preußischer Umgehungsversuch, immer mehr ent­weicht der feste Halt, den die Russen für ihren Flügel in den Karpathen gewonnen zu haben glaubten. Eswirdimmer klarer, daß am San diesmal die Entscheidung für Südpolen und Galizien fallen wird. Bon Norden her wird die russische Llrmee Über Radom ans Iwan- gorod getrieben, von Westen her dem gleichen Ziel zn- gedrängt, von Süden her unfreiwillig dorthin gezogen. Ste-< ttg folgen ihr siegreiche Armeen.

Die Kämpfe an der Äser.

Berlin, 14. Dez. lieber die Kämpfe an der Äser wird ans, Beurnc gemeldet: Die Verbündeten strengen sich an, einig«

Stellen des rechten Ufers des Bserkanals, welche die Deutschen inne haben, zu besetzen. Bisher ist es ihnen aber noch nicht gelungen. Wenn man erst eine Weile hier gewesen ist, dann sieht man «erst, daß manches anders ist, als es offiziell dargestttlt wird. Welfach ist cs dem blinden Zufall, dem Unglück oder der Notwendigkeit zu­zuschreiben, was von der anderen Seüe als reiner Mutwille ge- schildert^wird. Besonders ist dies der Fall von dem in Grund und Boden Schießen eines Ortes oder Gebäudes, ülnüererseits wird es häufig nötig, daß die Vecbündtten durch die Stellungen der Deut­schen gezwungen sind, das Eigentum der belgischen Bundesgenossen zu bombardieren. Man kann ruhig sagen, daß der Angriff und die Verteidigung eines jeden Quadratmeters Boden an der User das Zehnfache und mehr seines eigenen Werts kosttt. In wenigen Tagen erwartet man intensivere Kämpfe.

Der neue französische Hcereserfatz.

Bordeaux, 14. T^. (WTB. Nichtamtlich.) Das Kriegs- Ministerium veröffentlicht den Einbe rnsun gsbefehl deh Jahresklasse 1915 sowie der ZurückgesbÄlten von 1913 und 1914. Tie Gesamtzahl der Einberufenen bettägt 220 000, wovon 210 340 der Jnfantette einverleibt werden. Jedes Regiment erhält 1010, jedes -klpenjägerbataillon 600, jede Radfahrerkompagme 100 Mann. Die Artillerie erhält nur Schmiede, jedes Regiment je 30, insgesamt 2500 Mann. Die Genietruppen erhalten 4000 die Lnftschiffertrupven 500 Mann. Tie Rekruten haben zwischen dem 15. und 19. Dezember bei ihren Truppenteilen anzutreten.

Die Regelung der Finanzen in Frankreich.

* Paris, 14. Dez. (WTB. Nichtamtlich.)Matin" nieldet, die zur Deckung der Budgttzwölftel notwendigen Geldmittel sollen aus den bestehenden Steuern beschafft werden, man werde keine neuen Steuern schaffen. Die Einkommensteuer, welche 1915 in Kraft treten soltte, werde ausgeschoben werden, da keine Schät- zungslisten ausgestellt werden konnten.

Entmutigung in Paris.

Paris, 12. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Die Erfolge der deutschen Heere in Polen haben in Frankreich ' großen Eindruck hervorgeriifen. Ilm den Eindruck abzuschwä­chen, erklären die Zeitungen, Lodz sei von den Russen kampflos geräumt worden, da cs ein Hindernis für disi taktische Entwicklung gebildet habe. Die Oeffentsichkeit scheint jedoch noch beunruhigt zu sein, denn die Presse wendet sich in anscheinend inspirierten Artikeln gegen den P e s s i m i s - in ns.

DerFigaro" schlecht:

Unsere Pessimisten schreien durch die ganze Stadt, differ Krieg werde nie enden, er werde zehn Jahre dauern. Dies« Wche glaubt der Pessimist nicht mehr an einen russischen Sieg. DasEcho de Paris" erklätt: Es ist peinlich, pessimistische Worte sogar von Politikern zu hören. Wir bedauern per. daß einige Deputierte ihre Pfticht dem Lande gegenüber so wett ver­gessen, eine solche Sprache zu fiihren. Tiefe Rolle, sür die es keine Erklärung oder Rechtfertigung gibt, läuft der Pflicht eines guten Franzo u zwvider.L i b r e P a r v l e" schlecht: Marm- narhiichten schwirren nnchcr. Wenn die Polizei ihre Pftich, niclu erfüllt, müssen die gn.-tti Bürger das Land von Leuten jäubern. mcldre durch ihre» Pessimismus die Luft verpesten. iR'irerak Chcrfils schreibt imEcho de Patts", daß viele Familien in Patts ein Rundschreiben erhalten hätten, in dem die Einteilung